Multimediales Lernen mit dem Mac
Bonn International School
Im Interview erklärte uns Francis Morin, IT-Lehrer an der Bonn International School und eine der treibenden Kräfte hinter der modernen Ausrichtung der internationalen Schule, warum Schüler und Lehrer besser mit Apple Computern lernen und warum der Umstieg auf die Intel Prozessoren alles noch weiter vereinfacht.
Seit wann werden in der BIS Macs eingesetzt und wie kam es dazu?
Im Jahr 2002 empfahl uns ein Berater von Apple den Umstieg auf benutzerfreundliche Computer mit dem Mac OS Betriebssystem. Da ich bereits Erfahrung mit dem Umstieg von Computern mit Windows auf den Mac hatte, war es nicht sehr schwer, mich von den Vorteilen zu überzeugen. Nach ausführlichen Beratungen in unserer Schule wurden dann zunächst vier Apple PowerBooks gekauft. Auf denen lief damals noch Mac OS 9.
Sie sagen, dass Sie von den Vorteilen des Macs schon überzeugt waren. War es denn schwer, die Lehrer der BIS zu überzeugen?
Man muss wissen, dass internationale Schulen sich in vielen Dingen von staatlichen Schulen sehr stark unterscheiden. Die Lehrer sind hier stärker eingebunden und haben kaum Zeit. Da löst der etwaige Umstieg auf ungewohnte Computer mit einem komplett anderen Betriebssystem zunächst natürlich erst einmal Vorbehalte aus.
Vorbehalte, die dank der einfachen Bedienung von Apple Computern und dem Mac OS aber sicher einfach auszuräumen waren?
Ja, fast alle Lehrer sahen sehr schnell die Vorteile, die auch aufgrund der nahtlosen Integration von Apples Hard- und Software bestehen. Die ersten Macs, die wir hatten liefen noch unter Mac OS 9 und das war im Vergleich zu den bekannten und bisher eingesetzten Computern schon ein großer Fortschritt. Als kurze Zeit später die erste Version von Mac OS X auf den Markt kam, machte diese den Umstieg noch leichter. Viele Lehrer, die Windows gewohnt waren, wurden auch durch die iLife Suite überzeugt.
"Apple liefert genau das, was wir brauchen, denn wir wollen keine Zeit verschwenden, um Computer bedienen zu können."
Francis Morin, IT-Lehrer an der BIS
Welche Vorteile bietet der Einsatz von Apple Computern gegenüber PCs mit Windows?
Kurz gesagt wollen wir keine Zeit damit verschwenden, die von uns genutzten Computer zu verstehen. Sie müssen für die Lehrer und Schüler, die damit arbeiten, einfach funktionieren. Mit den Macs klappt das gut. Für mich als Leiter der IT sind die Macs deutlich einfacher zu installieren und zu administrieren. Und weil Mac OS X auf Unix basiert ist eine hohe Verfügbarkeit und Laufsicherheit garantiert, bei der es so gut wie keine Ausfälle gibt. Von der Viren-Problematik ganz zu schweigen, denn dank der Macs haben wir keine Probleme mit Viren. Das alles und die lange Lebensdauer eines Mac sorgt für deutlich geringere Kosten gegenüber vergleichbar ausgestatteten PCs.
Wie viele Macs werden aktuell genutzt?
Insgesamt sind zurzeit 202 Macs im Einsatz, die meisten davon sind Mac minis, MacBooks und iMacs mit dem Intel Prozessor, aber auch noch iBooks mit G4 PowerPC Prozessor, welche seit kurzem auch gegen MacBooks ausgetauscht worden sind. Noch haben wir auch 40 Computer im Einsatz, auf denen Windows läuft. Diese Rechner sollen aber innerhalb von zwei Jahren durch Macs ersetzt werden.
Die Vernetzung so vieler Computer ist sicherlich sehr aufwändig.
Nein, denn in vielen Bereichen unserer Schule erfolgt die Vernetzung per drahtlosem WLAN, was dank AirPort einfach und effektiv, aber trotzdem sicher einzurichten und zu nutzen ist.
