Podcast als Informationsmedium
Noch vor zwei Jahren war der Begriff Podcasting unbekannt. In den letzten Monaten hat es sich rasend schnell entwickelt und heute gibt es weltweit Millionen Podcasts - stündlich werden es mehr.
Kindergartenkinder bis hin zu unserer Kanzlerin haben dieses neue Medium entdeckt und nutzen es, um über das Internet eigene Informationen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
"Warum nicht eine virtuelle Info-Veranstaltung zum Studiengang Mediendesign und der Fachhochschule per Video-Podcast an interessierte Bewerber herausbringen?"
Prof. Dr. Martin Gertler, Studiengangsleiter Fachbereich Mediendesign
Gesagt - getan! Hardware war vorhanden und mittels GarageBand entstanden so die "Mediendesign-Infos". Somit kann sich jeder Anwärter ein konkretes Bild von den Bedingungen und der Umsetzung seiner Karriereausbildungswünsche machen.
Podcast als Vorlesungsergänzung
Animiert von der ersten Erfahrung mit diesem neuen Medium kam auch gleich die Idee auf, Podcast als Ergänzung zur Vorlesung einzusetzen. Dabei liegt die Betonung auf Ergänzung.
"Podcasts werden die Vorlesung nicht ersetzen können, aber sie bieten eine wunderbare Möglichkeit zusätzliche Informationen zum Studiengang auf einfache Weise zu kommunizieren."
Prof. Dr. Martin Gertler, Studiengangsleiter Fachbereich Mediendesign
Speziell vor Klausuren weisen die Dozenten auf ihre im Netzwerk vorhandenen Ordner hin, in denen begleitende Podcasts vorliegen. Dabei obliegt es den Studenten selber, ob sie auf diese Vorlesungsergänzung nutzen wollen. Die Akzeptanz ist allerdings groß, da Podcasts dem Kommunikationsverhalten der jungen Leute mehr entgegen kommen, als Bücher zu wälzen.
Podcast als Vorlesungsbestandteil
Da die Rheinische Fachhochschule mit den neuen Zeiterscheinungen mithalten möchte, müssen diese neuen Medien auch unterrichtet werden. Schließlich gehören Podcasts schon zum täglichen Leben.
Zudem verfügt das Medienzentrum über zwei Rollwagen mit integriertem Monitor und I/O-Box. So können Audio und Video über das vom Dozenten vorgegebene Thema aufgenommen und zugleich am Monitor das Bild des Zielmediums auf Farb- und Helligkeitsprobleme überprüft werden. Das Material kann sowohl über das iLife-Paket, als auch mit Final Cut Express und Final Cut Pro, zu einem Film oder einem Podcast professionell weiterverarbeitet werden.
Perfekte Kombination
Zusammenarbeit im Sinne der RFH bedeutet aber auch, dass die eigenen Arbeiten jederzeit Anderen vorgeführt werden können. Gerade in dieser Kommunikation macht sich das aus Apples Hard- und Software aufgebaute Netzwerk bemerkbar. So gibt es Gruppenordner, auf die alle Studenten zugreifen können, um eine gemeinsame Begutachtung und Beurteilung zu ermöglichen. Dabei sticht besonders Apples Software Keynote hervor, die qualititativ anderen Präsentationsprogrammen weit überlegen ist.
Das perfekte Zusammenspiel von Apples Hard- und Software im Fachbereich Mediendesign und Medienwirtschaft hat sich im Verlaufe des vergangenen Jahres bewährt. Auch zum zeitlichen Vorteil von Alex Thurley, da er so unnötige Wartungsarbeiten einsparen kann und die gewonnene Zeit nutzt, um für Studierende und Dozenten da zu sein und sich für den Trainerstatus in Final Cut Pro vorzubereiten.
Zwei weitere Dozenten der RFH bereiten sich zudem auf die Trainerzertifizierung für Motion und DVD Studio Pro vor. Schon im kommenden Sommersemester sollen die ersten Kurse im Apple Authorized Training Centre for Education (AATCe) der RFH starten.
Synergien mit der Arbeitswelt
An der RFH kann auch neben dem Beruf studiert werden und deshalb werden alle Studiengänge auch als berufsbegleitendes Studium angeboten.
"Wer sich entscheidet, neben dem Beruf z.B. noch seinen Master of Engineering oder Bachelor of Arts Mediendesign zu machen, erfährt eine besondere Belastung, da zusätzlich zur Arbeitzeit noch das allabendliche Studium gehört. Dennoch sind auch unsere berufsbegleitend ausgelegten Studiengänge sehr erfolgreich - ein Beweis, dass unser Konzept funktioniert."
Prof. J. Schinke,
Geschäftsführer Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH
Dabei stellte sich heraus, dass diese Studenten nicht auf Apples Hard- und Software in ihrer professionellen Umgebung verzichten wollen. Umgekehrt gilt allerdings auch, dass bereits professionell eingesetzte Software ihren Weg in die Hochschule findet, um die Studenten bestmöglich auf die bestehende Arbeitswelt vorzubereiten.
Voranmeldungen für Zusatzkurse
Die RFH wird zusätzliche Trainingskurse im Rahmen des AATCe-Programms für Final Cut Pro, Motion und DVD Studio Pro angebieten. An Hand der vielen Voranmeldungen ist Alex Thurley klar, dass die Studierenden die Beherrschung von Apples Software als wichtige Vorraussetzung für ihren beruflichen Werdegang in der Medienwelt ansehen.