Multifunktionaler Unterricht mithilfe des Mac
Erfahrungsbericht: Sabel Schule München
"Wir wollen unseren Schülern mehr bieten als andere Schulen", lautet ein Motto der traditionsreichen Bildungsstätte im Herzen der Stadt München. Hier, in der Schwanthalerstraße 51-57, betreibt die gemeinnützige Stiftung Private Wirtschaftsschulen Sabel unter einem Dach eine staatlich anerkannte Wirtschaftsschule, staatlich anerkannte Berufsfachschulen im kaufmännischen und technischen Bereich als Alternativen zur Lehre im Betrieb sowie eine staatlich genehmigte Realschule.
Daneben werden eine Reihe von Aus- und Fortbildungen im kaufmännischen, technischen sowie CAD- und touristischen Bereich angeboten. Das Flaggschiff bildet die Fachakademie für Wirtschaft. Um den rund 2500 Schülern und Teilnehmern die bestmögliche Ausbildung zu bieten, legt die über 100-jährige Institution, die übrigens vom TÜV Süd zertifiziert wurde, seit jeher Wert auf modernste Technik - und stellt jetzt seinen gesamte IT-Bereich auf Computer von Apple um. Das gilt auch für den gesamten Sekretariatsbereich.
Online-Recherche zum Thema "Jesus": Der evangelische Religionsunterricht der 9ten Jahrgangsstufe der Realschule findet heute in einem der neu mit Apple Computern eingerichteten IT-Räume statt. Stifte, Hefte und Bücher haben die Schüler erst einmal zur Seite geschoben. Nun konzentrieren sie sich ganz auf die Bildschirme der 17 '' iMac Computer. Die Aufgabe lautet: Ergänzende Informationen für den Unterricht selbst zusammensuchen; die "Neuigkeiten" in Form von Zeitungsschlagzeilen gestalten und mit Bildern ausschmücken. "Was wir hier üben, ist ein übergreifender Unterricht", sagt Florian Hintsche. Er ist Schulleiter der Sabel Realschule und unterrichtet neben dem Fach Musik auch den 2-stündigen evangelischen Religionsunterricht, der einmal pro Woche stattfindet. "Wir haben das Thema Jesus bereits behandelt. Nun versuchen wir, durch weitere Informationen auf mögliche Fragen zu stoßen. Aber worum es letztendlich geht, ist, dass die Schüler lernen, verantwortlich mit dem Internet umzugehen."
Bei uns haben fast 90 Prozent der Klasse einen iPod. Und das ist natürlich toll, wenn man dann auch in der Schule mit einem Mac arbeiten darf und mitkriegt, was Apple noch so alles zu bieten hat.
Matthias Krosta, Schüler
Eigentlich ist der Raum mit den 18 iMacs sonst "stundenplanerisch" ausgebucht - für den normalen IT-Unterricht: eine Kombination aus Textverarbeitung, Informatik und technischem Zeichnen. Dieses Fach bekommen alle Schüler ab der 7. Klasse mindestens 2 Stunden pro Woche - mathematische Wahlpflichtgruppen haben 4 Stunden. Jeder iMac ist mit einem Intel-Prozessor ausgestattet und bietet zum Lernen neben dem iLife Soflwarepaket auch eine Windows xp Partition mit Office 2003. "Und wenn sich Freiräume im Stundenplan ergeben", meint Florian Hintsche, "dann nutz' ich die tolle Ausrüstung - oder auch meine Kollegen - gerne aus."
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