Mit dem MacBook unterwegs nach Byron Bay
Erfahrungsbericht: SAE Institute
Foto: SAE
»SAE Byron Bay 16112 km« heißt es auf einem hölzernen Schild im Eingangsbereich des SAE Institute in München-Perlach. Darunter hängt ein Plakat, auf dem sich braungebrannte Surfer in die azurblauen Fluten des Pazifischen Ozeans stürzen. Im australischen Byron Bay, so wird der Besucher aufgeklärt, liegt der Stammsitz des SAE Institutes, die größte Einrichtung ihrer Art weltweit. Mit millionenteurer Studiotechnik ausgestattet, lockt der Campus dort seine besten Studenten nicht nur mit hohem Freizeitwert, sondern auch mit einem einzigartigen Lernangebot.
Die SAE-Niederlassung in München-Perlach kann zwar nicht mit feinsandigen Sandstränden in der näheren Umgebung aufwarten, doch ist auch hier die Motivation der SAE zu spüren, die Voraussetzungen für eine exzellente Ausbildung in den Bereichen Audio, Multimedia und Digital Film & Animation zu schaffen. Das theoretische und praktische Kursangebot zielt darauf ab, die Absolventen optimal auf die Anforderungen der Medienbranche vorzubereiten. Der Wegweiser nach Byron Bay ist auch metaphorisch zu verstehen: Es geht darum, kreativen Talenten den Weg in die Berufswelt zu ebnen.
Macs sind unkompliziert zu handhaben, der Support-Aufwand ist niedrig und aus den Studios für die Audio- und Videoproduktion ohnehin nicht mehr wegzudenken.
Götz Hannemann, SAE Institute
Dabei verlaufen berufliche Biografien nicht immer geradlinig, die Entdeckung der eigenen kreativen Anlagen führt mitunter zu überraschenden Wendungen. Zum Beispiel bei Romina, die als gelernte Bürokauffrau zunächst in einer Klinik arbeitete und dort Patienten wie Klinikpersonal mit selbstproduzierten Flyern überraschte. Ihr Gestaltungswille war irgendwann nicht mehr länger zu ignorieren und so beschloss sie, sich bei der SAE für den Ausbildungsgang Multimedia/Webdesign einzuschreiben, um künftig im kreativen Bereich arbeiten zu können. Inzwischen hat sie ihren Abschluss in der Tasche und macht nun erste Schritte in einer der SAE nahe stehenden Internet-Agentur, für die sie Weblayouts konzipiert und Drucksachen gestaltet.

Edit Lounge (Foto: SAE)
Am Anfang jeder Ausbildung steht das "Basic Media Certificate" (BMC), ein dreimonatiges Grundlagenstudium, das für alle SAE-Studenten identisch ist und einen guten Überblick über die Medienbranche vermittelt. In Praxisübungen macht es zugleich mit den wichtigsten Tools vertraut. Erst danach beginnt die einjährige Spezialisierung auf den gewählten Fachbereich, die wie im Falle Rominas dazu befähigt, interaktive Oberflächen für das Internet oder DVDs zu produzieren. Sie hatte sich schon früh für ein iBook als persönliches Arbeitsgerät entschieden und damit eine Entwicklung vorweggenommen, die jetzt für die ganze SAE umgesetzt wird. Jeder - einige hundert alleine im Jahr 2006 in den deutschsprachigen Niederlassungen der SAE - erhält zu Beginn der Ausbildung ein MacBook mit Final Cut Express oder Logic Express. "Wir wollen, dass die Schüler motiviert das im Unterricht Gelernte weiterentwickeln", erläutert Götz Hannemann von der SAE diesen Schritt hin zum sog. "1-zu-1-Lernen".
Es ist gerade die Begeisterung, eigene Projekte voranzutreiben, die letztlich zum Ausbildungserfolg führt und aus SAE-Absolventen begehrte Mitarbeiter der Medienindustrie macht. Das eigene MacBook ist dabei nicht nur Motivationshilfe: "Macs sind unkompliziert zu handhaben, der Support-Aufwand ist niedrig und aus den Studios für die Audio- und Videoproduktion ohnehin nicht mehr wegzudenken".
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