Importieren. Verwalten. Schneiden. Effekte hinzufügen. Optimieren. Farbkorrektur. Bereitstellen. In jedem Schritt des Workflow warten revolutionäre Features.
Herausragende Leistung
Final Cut Pro wurde von Grund auf überarbeitet und bietet eine nie dagewesene Geschwindigkeit und erstklassige Qualität in jeder Phase der Postproduktion.
64-Bit Architektur
Für Final Cut Pro gilt die Begrenzung von 4 GB für 32-Bit Programme nicht mehr: Denn Final Cut Pro nutzt jetzt den gesamten Arbeitsspeicher des Systems, um größere Bildgrößen bearbeiten zu können und mehr Bilder im Arbeitsspeicher zu behalten. So kannst du jetzt noch größere Projekte erstellen und mit komplexeren und anspruchsvollen Effekten mit mehreren Ebenen arbeiten.
GPU-Nutzung
Final Cut Pro nutzt die ultraschnelle GPU auf der Grafikkarte für die Vorschau und das Rendern von Effekten und ermöglicht so das Arbeiten mit wirkungsvolleren Effekten in Echtzeit. Die GPU erlaubt außerdem den Export im Hintergrund, sodass du Projekte bereitstellen kannst, während du schneidest.
Hintergrundverarbeitung
Beim Videoschnitt nutzt Final Cut Pro die ungenutzten Zyklen im Hintergrund für eine Reihe von Aufgaben wie das Rendern, das Umcodieren und das Bewegen von Medien. Die aktiven Prozesse werden im Fenster „Hintergrundaktionen“ detailgenau angezeigt. Und wenn du einen Prozess im Hintergrund manuell anhalten oder abbrechen willst, genügt ein Klick.
Mit ColorSync
verwaltete Farb-Pipeline
Final Cut Pro nutzt die ColorSync Farbverwaltung von Apple für die Anzeige und Verarbeitung. Das stellt präzise und konstante Farben sicher, vom Import über das Rendern bis zum Export. Die Farben sind absolut identisch, egal ob die Medien in Final Cut Pro, Motion oder QuickTime abgespielt werden.
Gemeinsame
Render-Engine
Final Cut Pro teilt sich eine Render-Engine mit Motion und Compressor für konsistente Geschwindigkeit und Qualität. Die gemeinsame Engine ermöglicht die Wiedergabe von Motion Vorlagen ohne Rendern in Final Cut Pro. Die Engine rendert im Farbraum für lineares Licht und erzeugt dadurch ungewöhnlich realistische Ergebnisse.
Thunderbolt
Final Cut Pro passt ideal zur Thunderbolt I/O Technologie, die in einem Anschluss zwei Kanäle mit einem Durchsatz von bis zu 10 Gbit/s in beide Richtungen bietet. Mit dieser ultraschnellen Verbindung kannst du hochauflösende Displays und schnelle Speichergeräte verwenden.
Unterstützung
nativer Formate
Final Cut Pro unterstützt mehr Formate als je zuvor nativ, darunter REDCODE RAW, Sony XAVC, AVCHD, H.264, AVC-Intra und mehr. Durch die Unabhängigkeit bei der Auflösung kannst du Formate, Bildraten und Bildgrößen bis zu 5K beliebig kombinieren. Außerdem unterstützt Final Cut Pro komprimierte Audioformate, einschließlich MP3 und AAC. So lässt sich iTunes als integriertes Musikarchiv nutzen. Für schnelle Videoaufzeichnungen kannst du direkt mit der integrierten FaceTime HD Kamera des Mac oder Apple Thunderbolt Display aufnehmen. Alle unterstützten Formate
Cocoa Grundlage
Final Cut Pro ist ein natives OS X Programm, das auf dem Apple Cocoa Framework basiert. Es nutzt moderne Schnittstellentechnik wie Core Animation und ist für das Retina Display des MacBook Pro optimiert.
Grand Central Dispatch
Für noch mehr Geschwindigkeit nutzt Final Cut Pro die AVX Funktionalität der Sandy Bridge und Ivy Bridge Prozessoren von Intel.
Rendern in
hoher Qualität
Die hohe Render-Qualität in Final Cut Pro ermöglicht das Berechnen realistischer Effekte mit unglaublicher Präzision mithilfe von Fließkommaberechnungen des Farbraums für lineares Licht. Ebenso brillante Ergebnisse liefern die Ausleuchtungs-, Unschärfe- und Skalierungseffekte, die es mit der besten Compositing-Software aufnehmen können.
Broadcast-Monitoring
Verwende PCIe Karten oder Thunderbolt I/O Geräte anderer Hersteller, um Videos auf einem externen Monitor auszugeben.1 Stell Verbindungen zu Waveform-Monitoren, Vectorscopes und kalibrierten, hochwertigen Broadcast-Monitoren her, um sicherzustellen, dass das fertige Projekt den Broadcast-Spezifikationen entspricht. Oder sende Videos an große HD Bildschirme und Projektoren, sodass jeder den kreativen Arbeitsprozess verfolgen kann. Für eine größere Arbeitsfläche kannst du die Final Cut Pro X Oberfläche sogar über zwei Displays verteilen und auch eine Verbindung zu einem externen Broadcast-Monitor herstellen.
ProRes
Apple ProRes ist eine Sammlung hochwertiger Videocodecs für höchste Geschwindigkeit und optimale Auflösung bei der Postproduktion. ProRes erlaubt das Schneiden von Full-Frame, 10-Bit, 4:2:2 und 4:4:4:4 Videoquellen bei Auflösungen von bis zu 5K mit Multistream- und Echtzeitleistung in Final Cut Pro X. Und ProRes nutzt mehrere Prozessoren, um das Rendern, Umcodieren und Exportieren im Hintergrund für die Bereitstellung im Web oder für digitale Übertragungen zu beschleunigen. Wenn du mit ProRes Log C Dateien von ARRI ALEXA Kameras arbeitest, zeigt Final Cut Pro X das Bildmaterial mit standardmäßigen Rec. 709 Farb- und Kontraststufen an und ermöglicht die Bearbeitung der zugrunde liegenden Log C Levels, was mehr Möglichkeiten bei der Farbkorrektur und beim Compositing bietet. Weitere Infos zu ProRes kompatiblen Geräten
ProRes White Paper ansehen
Intelligenter Import
Final Cut Pro X hat ein einziges Fenster, über das du all deine Dateien importieren kannst. Der Importvorgang läuft im Hintergrund, während du schneidest, und du kannst direkt bei der Arbeit ProRes Proxies erstellen.
Einheitliches Importfenster
Das einheitliche Importfenster erlaubt es, Medien von Quellen aller Art zu importieren, etwa von dateibasierten Videokameras, Kartenlesegeräten, DSLRs, externen Festplatten und Speicherorten im Netzwerk. Die Listendarstellung kann so angepasst werden, dass du beim Importieren nur die Metadaten siehst, die du auch sehen willst. Oder wechsle zur Filmstreifendarstellung für eine visuelle Ansicht deines Materials, um es leichter zu sichten und für den Import zu markieren. Häufig verwendete Speicherorte kannst du zu deiner Favoriten-Seitenleiste hinzufügen, damit du später schnell darauf zugreifen kannst. Und sobald du den Importvorgang gestartet hast, kannst du mit Final Cut Pro das Material im nativen Format bearbeiten oder es im Hintergrund in ProRes umcodieren.
Unterstützung für
RED Kameras
Du kannst REDCODE RAW Dateien direkt in Final Cut Pro importieren und sofort mit dem Schneiden beginnen. Arbeite nativ mit .r3d Dateien oder wähle aus, dass sie im Hintergrund in ProRes 4444 oder ProRes Proxy umcodiert werden sollen. Passe ganz einfach die grundlegenden Debayer- und Farbeinstellungen an, damit du deinen gewünschten Look in Final Cut Pro X erhältst. Oder du startest REDCINE-X PRO, um alle Einstellungen verändern zu können. Final Cut Pro unterstützt außerdem die RED ROCKET Karte, mit der du die Wiedergabe und Umcodierung von RED Videodateien beschleunigen kannst.
RED Plug-In laden
Kamera-Archiv
Erstelle ganz einfach ein Archiv in einem Volume für eine beliebige Mediensammlung. Beim Anlegen eines Kamera-Archivs versieht Final Cut Pro jeden Clip mit einer eindeutigen Kennung und stellt damit sicher, dass der Clip im gesamten Schnittprozess stets exakt überwacht wird.
Import von Adobe Photoshop Grafiken mit mehreren Ebenen
In einem einzigen zusammengesetzten Clip lassen sich alle Objektebenen einer Photoshop Datei importieren und verwalten. So kannst du in Final Cut Pro X einzelne Ebenen animieren, färben oder Effekte hinzufügen.
XML-Import
Importiere und exportiere Medien von Fremdentwicklern, die das XML-Format verwenden, in Final Cut Pro. XML enthält eine umfassende Palette von Daten, zum Beispiel Schnittinformationen, eigene Metadaten, Audio-Keyframes oder auch spezifische Effektparameter wie Deckkraft und Skalierung. Diese umfassende XML-Unterstützung spart Zeit und reduziert den Aufwand für kreative Nachbearbeitung, wenn du Projekte und Ereignisse zwischen verschiedenen Programmen bewegst.
Bandbasierter Import
Final Cut Pro unterstützt das Streaming von DV-Aufnahmen via FireWire. Du kannst auch Videos vom Band mit Videokarten und Software anderer Anbieter aufnehmen. Die Aufnahme kann im Hintergrund an deiner Workstation stattfinden, oder du nutzt eine spezielle Aufnahmestation.
Proxy-Erstellung
Erstell Proxy-Medien im Hintergrund, sodass du auch außerhalb des Schnittstudios arbeiten kannst, ohne große Originaldateien kopieren zu müssen. Importiere einmal hochwertiges Master-Quellmaterial und übertrage danach platzsparende Proxies auf dein Notebook, um auch unterwegs schneiden zu können. Wenn du dann wieder am Schreibtisch bist, stellst du einfach die Verbindung zwischen Proxy und Originalmedien her und schon kannst du in der hohen Auflösung weiterarbeiten.
iMovie Import
Starte in iMovie und erledige die Feinarbeit in Final Cut Pro. Dies ist der perfekte Workflow für alle, die einen Rohschnitt machen und danach komplexere Schnittarbeiten in Final Cut Pro erledigen wollen. Oder steig von iMovie auf Final Cut Pro um, um ein Projekt auf das nächste Level zu bringen. Alle iMovie Ereignisse und Projekte lassen sich nahtlos übertragen. So kannst du weiterschneiden, ohne die Action zu unterbrechen.
Bestens organisierte Medien
Final Cut Pro bietet neue Wege, um große Medienmengen zu verwalten und zu durchsuchen – ohne Kopieren oder Bewegen von Dateien oder umständliches Durchsuchen altmodischer statischer Bins. Jetzt findest du Clips mit wenigen Klicks.
Automatische Inhaltsanalyse
Die automatische Inhaltsanalyse während des Imports beschleunigt den Workflow enorm. Weil sie im Hintergrund läuft, kannst du einfach weiterschneiden und deine Termine einhalten. Oder du analysierst Clips später, um bestimmte Aufgaben zu optimieren.
| Medienerkennung | Final Cut Pro analysiert alle Metadaten eines Clips und nutzt sie zur Medienverwaltung. Beim Import werden Medientyp (nur Audio, nur Video, Audio und Video oder Standbild), Bildgröße, Bildrate und Codec und viele weitere Details erkannt. Und wenn direkt von der Kamera importiert wird, werden die Kamera-Metadaten an den Clip angefügt und zum Suchen und Verwalten deiner Medien genutzt. |
| Personenerkennung | Die automatische Analyse stellt anhand der Personenerkennung fest, ob die Aufnahme eine einzelne oder mehrere Personen zeigt. Diese Informationen werden verwendet, um Aufnahmen automatisch in intelligenten Sammlungen zu verwalten. |
| Aufnahmeerkennung | Final Cut Pro kennzeichnet Aufnahmen als Nah-, Halbnah- oder Weitwinkelaufnahmen und ordnet diese entsprechend in intelligenten Sammlungen. |
| Stabilisierung | Lass Final Cut Pro deine Medien im Hintergrund auf verwackelte Abschnitte analysieren. Beim Schneiden kannst du dann mit einem Klick den Stabilisierungseffekt anwenden und siehst sofort das Ergebnis. Für noch mehr Kontrolle kannst du Parameter manuell anpassen und die Ergebnisse in Echtzeit sehen. |
| Rolling Shutter | Bei der Verwendung von DSLRs und anderer Geräte mit CMOS-Sensoren können schnellere Kamerabewegungen zu Bildverzerrungen führen. Final Cut Pro kann nach der Analyse im Hintergrund automatisch Korrekturen vornehmen. |
| Farbbalance | Final Cut Pro kann die Farbe deiner Clips Bild für Bild analysieren. So erzielst du mit der Funktion „Farbbalance“ mit einem Klick hervorragende Ergebnisse. Die Farbkorrektur wird für die jeweils ausgewählten Bilder optimiert. |
| Audio optimieren | Final Cut Pro kann Audioprobleme schon während des Imports analysieren und beheben, z. B. Brummen, starkes Rauschen und stille Kanäle. |
Sequenzbezogene Schlagwörter
Die Schlagwortsuche in Medien bietet dir dynamische Möglichkeiten, mit denen die altmodischen Bins nicht mithalten können. Einfach einen Zeitbereich im Material auswählen und diesem ein oder mehrere Schlagwörter zuweisen. Du kannst auch mehrere überlappende Bereiche im gleichen Clip erstellen. Und mit Tastaturbefehlen geht alles noch schneller. Wenn du ein Schlagwort zuweist, erstellt Final Cut Pro eine Sammlung von Schlagwörtern und platziert die Aufnahme sofort einsatzbereit in der Sammlung. Eine einfache Suchfunktion ermöglicht dir die Kombination deiner Schlagwörter mit anderen Metadaten, um wichtige Szenen zu finden.
Filmstreifen- und Listendarstellung
Mit der Filmstreifendarstellung in der Ereignisübersicht ist es ganz einfach, Medien zu sichten, denn du siehst sofort, wonach du suchst. Die Listendarstellung enthält kleine Filmstreifen, sodass die visuelle Referenz mit umfangreichen Metadaten fürs Sortieren und Suchen kombiniert wird. Diese Darstellungen machen das Sichten deutlich schneller als das Durchsuchen kryptischer Clipnamen in Bins.
Intelligente Sammlungen
Das Verwalten von Clips wird durch intelligente Sammlungen einfacher. Dateien musst du dabei weder bewegen noch duplizieren. Mit benutzerdefinierten Schlagwörtern und Metadaten, die in der automatischen Inhaltsanalyse generiert wurden, lassen sich ganz leicht intelligente Sammlungen erstellen. Final Cut Pro aktualisiert diese intelligenten Sammlungen automatisch, wenn neue Medien importiert werden oder relevante Metadaten dazukommen. So könntest du zum Beispiel eine intelligente Sammlung anlegen, um Material nach Aufnahmedatum, Kamera und Szenennummer zu verwalten.
Auswahl mehrerer Bereiche
Bereichsauswahlen bleiben erhalten, wenn du diese zwischen Clips in der Ereignisübersicht bewegst. Du kannst sogar mehrere Auswahlen auf einem Clip vornehmen. Das ist ideal, wenn du mit langen Dateien von Liveauftritten oder Sportevents arbeitest.
Intuitive Suchwerkzeuge
Finde schnell und einfach Clips in einem Ereignis, indem du eine große Anzahl von Suchkriterien verwendest, wie zum Beispiel Clipname, Schlagwörter, automatische Inhaltsanalyse und Kamera-Metadaten. Anschließend erstellst du dann einfach eine intelligente Sammlung mit deinen speziellen Suchkriterien. Da Final Cut Pro Medien nach Ereignissen ordnet, kannst du Medien auch ereignisübergreifend durchsehen und durchsuchen, unabhängig vom Projekt.
Gruppieren von Clips
Beim Gruppieren werden die Metadaten genutzt, um zusammengehörige Medien sofort in der Ereignisübersicht zu sortieren. Es kann nach Laufwerk, Band, Szene, Dauer, Dateityp und vielen weiteren Kriterien der jeweiligen Medien gruppiert werden. Sind die Medien gruppiert, kannst du sie schnell innerhalb der Gruppe anhand von Kamera-Metadaten wie zum Beispiel Name, Einstellung, Dauer und Zeitmarke anordnen.
Timeline-Index
Mit dem Timeline-Index kannst du in der Timeline navigieren, indem du direkt zu Clips, Schlagwörtern, Markierungen und Aufgaben springst. Filtere Informationen mit einem Klick, damit nur die Objekte angezeigt werden, auf die es ankommt, wenn du ein komplexes Projekt durchgehst. Du kannst auch das integrierte Suchwerkzeug zum Filtern nutzen, um gewünschte Clips zu finden. Hake erledigte Aufgaben direkt im Timeline-Index ab, damit jeder erkennt, was erledigt wurde und was noch offen ist.
Favorisieren oder
ablehnen
Mit einem Tastendruck wird ein Bereich als Favorit markiert, zu dem du später zurückkehren kannst. Ein Klick auf einen Favoriten-Bereich erstellt Anfangs- und Endzeit, sodass alles für den Videoschnitt bereit ist. Du kannst auch ein Clipsegment als abgelehntes Material markieren und es für bessere Übersichtlichkeit ausblenden. Da in einem Clip mehrere Bereiche markiert werden können, bist du beim Arbeiten viel flexibler als mit In- und Out-Punkten. Zeig nur Favoriten oder nur abgelehntes Material an, um Clips schnell zu finden.
Übersicht für Fotos und Musik
Die Fotoübersicht in Final Cut Pro ermöglicht schnellen Zugriff auf deine kompletten Aperture und iPhoto Archive. Verwende die Suchfunktionen der Fotoübersicht und bewege dann Fotos oder Videoclips in dein Projekt. Spar noch mehr Zeit und nutze iTunes als Archiv für Musik und Soundeffekte. Erstell einen eindrucksvollen Soundtrack mit über 1.300 lizenzgebührenfreien Klangeffekten, die du über ein kostenloses Software Update laden kannst. Da Final Cut Pro auch MP3- und AAC-Dateien verarbeiten kann, ist es nicht nötig, diese Clips vorab zu codieren – du kannst sie einfach per Drag&Drop zur Timeline hinzufügen.
Teilen mit Xsan
Wenn du deine Ereignisse und Projekte in einem zentralen SAN ablegst, beschleunigt das die Zusammenarbeit mehrerer Cutter. Erstelle SAN Speicherorte überall im Netzwerk, um Medien, Projekte und Ereignisse zu verwalten und den Zugriff über Final Cut Pro zu steuern. Beginne ein Projekt auf einem System und gib es an einen anderen Cutter weiter, der es dann auf einem anderen System innerhalb desselben SAN fertigstellt. Final Cut Pro ist optimiert für Xsan, damit bei der Arbeit über ein Netzwerk ein schnelles Sichten, Wiedergeben und Schneiden möglich ist.
Erneutes Verknüpfen von Medien
Über ein zuverlässiges Relink-Interface kannst du Medien erneut verknüpfen und Dateien mit Programmen anderer Hersteller austauschen. Wähle Medien aus, die bewegt oder geändert wurden, oder finde Clips, die mit Tools von anderen Anbietern umcodiert, getrimmt oder farbkorrigiert wurden. Anschließend kannst du das Final Cut Pro X Projekt oder Ereignis ganz einfach neu verknüpfen.
Revolutionärer Videoschnitt
Überfliege dein Videomaterial, bearbeite es in einer Timeline, in der Elemente ohne Clip-Kollisionen bewegt werden können, und probiere einfach und schnell verschiedene Einstellungen und Effekte aus – alles mit einer überarbeiteten Oberfläche, die für das MacBook Pro mit Retina Display optimiert ist.
Magnetic Timeline
Die Magnetic Timeline macht Schluss mit den Einschränkungen üblicher, spurbasierter Timelines. Weder Clip-Kollisionen noch Sync-Probleme werden dich je wieder aufhalten, wenn du ein Projekt unter Termindruck fertigstellen musst. Wenn du Aufnahmen hinzufügst, schließen sich die anderen Clips nahtlos an und füllen damit Lücken bzw. machen so viel Platz, wie benötigt wird. Die Magnetic Timeline überwacht automatisch Clip-Beziehungen, während du Clips neu anordnest, trimmst oder hinzufügst. So kannst du auch in den kompliziertesten Sequenzen einfach Änderungen vornehmen.
Skimming
Das Überfliegen oder „Skimming“ ist die schnellste Möglichkeit, große Datenmengen durchzusehen. In der Filmstreifendarstellung kannst du damit schnell Schlagwortlisten durchgehen und die besten Aufnahmen auswählen. Kombiniere den Skimmer mit der Abspielposition zum superschnellen Navigieren und Schneiden. Spring beim Überfliegen an eine Stelle in der Timeline und drück dann die Leertaste, um das Video sofort abzuspielen.
Multicam
Bearbeite Multicam-Projekte schneller als je zuvor mit einer Sammlung innovativer Features. Wähle Videos und Fotos aus und erstelle einen Multicam-Clip, indem du unterschiedliche Kamerawinkel auf der Basis von Tageszeit, Timecode, Audiowellenformen oder Markern automatisch synchronisierst. Spiel gleichzeitig mehrere Kamerawinkel im anpassbaren „Angle Viewer“ ab und verwende den „Angle Editor“, um in jeden Multicam-Clip zu gehen und dort präzise Anpassungen vorzunehmen. Du kannst Kamerawinkel jederzeit ändern, hinzufügen oder löschen und mit ganz unterschiedlichen Formaten, Bildgrößen und Bildraten arbeiten, und das ohne Konvertierung. Wenn der Schnitt des Multicam-Projekts ansteht, klick einfach auf den „Angle Viewer“ oder benutze Kurzbefehle, um schnell zwischen Video und Audio zu wechseln. Du kannst sogar per Klick die Audiokanäle mehrerer Kameras kombinieren.
Verknüpfte Clips
Jetzt lassen sich B-Roll-Aufnahmen, Titel, Musik und Klangeffekte ganz einfach mit direkten Verknüpfungen zu Referenzclips in der Timeline positionieren. Erstell eine neue Verknüpfung mit nur einem Tastenanschlag und ändere den Verknüpfungspunkt jederzeit, um Clips synchron zu halten. Für präzise Schnitte kannst du eine Verknüpfung erstellen, die bis auf ein Audio-Sample genau sein kann. Wenn du einen Clip in der Timeline bewegst, kannst du auswählen, dass die mit diesem Clip verknüpften Clips ebenfalls bewegt werden oder an ihrer Position bleiben. Wenn du mit einer großen Anzahl Clip-Verknüpfungen arbeitest, kannst du diese mit einem einzigen Verknüpfungspunkt zu einer gemeinsamen Storyline gruppieren.
Zusammengesetzte Clips
Wenn du Clips in der Timeline oder in der Ereignisübersicht gruppieren möchtest, kombiniere sie zu einem zusammengesetzten Clip. Du kannst Medien jeder Art wie Video, Audio oder Grafiken verwenden, um dein Projekt zu vereinfachen, oder einen Effekt auf mehrere Clips gleichzeitig anwenden, zum Beispiel eine Geschwindigkeitsänderung. Wenn du mit den einzelnen Elementen arbeiten möchtest, kannst du einfach in einen zusammengesetzten Clip einsteigen oder ihn direkt in der Timeline in seine Bestandteile auflösen. Zusammengesetzte Clips werden automatisch in der Ereignisübersicht gesichert, deshalb lassen sie sich leicht in anderen Projekten verwenden. Außerdem funktionieren sie genau wie Multicam-Clips, das heißt, alle Änderungen, die du in der Ereignisübersicht vornimmst, übertragen sich sofort auf deine Projekte.
Inline-Präzisionseditor
Wenn du das Zeitverhalten eines Schnitts exakt abstimmen musst, wähl einfach eine beliebige Schnittmarke per Doppelklick aus und der Präzisionseditor wird angezeigt. Durch Überfliegen des zusätzlichen Materials im Clip findest du die optimale Schnittmarke. Ein einziger Klick genügt zum Trimmen an einem bestimmten Bild oder Audio-Sample.
Auditions
Mit Auditions kannst du schnell alternative Aufnahmen ausprobieren. Sammle mehrere Clips in einem Audition-Clip in der Timeline und spiele sie dann im Kontext ab, um zu sehen, welcher am besten passt. Verwende Auditions, um einen Clip mit verschiedenen Effekten zu sehen, probiere mehrere Versionen einer bestimmten Textstelle oder sieh dir verschiedene Montagen an einer einzigen Stelle an. Beim Ausprobieren der Aufnahmen passt sich die Magnetic Timeline immer sofort an die jeweilige Cliplänge an und hält alles synchron.
Zwei Viewer
Aktiviere ein zweites Viewer-Fenster, um Quellmedien anzuzeigen, die du in der Ereignisübersicht sichtest, auswählst und abspielst. Du kannst Videobereiche für beide Viewer-Fenster anzeigen. So kannst du ganz leicht Farben korrigieren und das Material abstimmen. Du kannst Bereiche sogar unter jedem Viewer-Fenster positionieren für maximale Anzeigefläche auf dem Bildschirm.
Funktionen (Roles)
Nutze die Metadaten-Etiketten „Funktionen“ (Roles), um Clips direkt in der Timeline zu sortieren, zu suchen, stumm zu schalten, zu sichten und zu verkleinern. Arbeite mit den automatisch zugeordneten Funktionen für Video, Titel, Dialog, Musik und Effekte oder erstelle eigene Funktionen und ordne diese zu. Und bei komplexer werdenden Projekten kannst du einfach Unterfunktionen für mehr Kontrolle hinzufügen.
Verbinden, Einsetzen, Anfügen, Überschreiben, Ersetzen
Schneide mit den Timeline-Modi, die du kennst, mit leistungsstarken Optionen, die das Schneiden beschleunigen. Nutze verschiedene Techniken, um Clips in der Timeline platzieren – per Drag&Drop, durch Klicken auf intuitive Symbole oder mit zeitsparenden Tastaturbefehlen.
| Verbinden | Fügt Clips wie B-Roll-Aufnahmen und Audio zur Primärhandlung hinzu. Bei komplexeren Projekten kannst du eine Sekundärhandlung erstellen und verwalten. |
| Einsetzen | Platziert den Clip an einer exakten Position in deiner Story. Die Magnetic Timeline verschiebt die anderen Elemente bei Bedarf. |
| Anfügen | Stellt sicher, dass der Clip immer am Ende der Timeline angefügt wird – ohne zusätzliche Arbeitsschritte. Das ist der schnellste Weg, einen Rohschnitt einer Story zu erzeugen. |
| Überschreiben | Arbeitet mit einem ausgewählten Bereich in der Timeline oder geht direkt an die Position des Skimmers. Mit zusätzlich gedrückter Umschalttaste lassen sich Clips auch zurücksetzen, sodass der Endpunkt der Position des Skimmers entspricht. |
| Ersetzen | Ersetzt eine Aufnahme durch eine andere. Der Rest des Projekts bleibt dabei unverändert. Mit der Option „Ersetzen“ vom Anfang oder vom Ende einer Einstellung hast du noch mehr Flexibilität. |
Dreipunktschnitt
Kombiniert mit der Magnetic Timeline wird der klassische Dreipunktschnitt noch effektiver. Per Tastendruck lassen sich Elemente einsetzen und überschreiben. So hast du die volle Kontrolle und hältst dein Arbeitstempo hoch.
Filmanfang und Filmende
Dieser Technik bedienen sich professionelle Cutter von Nachrichten und Dokumentarfilmen in aller Welt besonders gerne. Damit lässt sich der Anfang oder das Ende eines Interviewclips mit einem Tastendruck trimmen. Das Kürzen von Tonsequenzen und das Perfektionieren von Interviews werden damit deutlich beschleunigt.
Trimmen in der Timeline
Pass deine Clips direkt in der Timeline an. So kannst du am schnellsten und einfachsten das Timing ändern. Wähle einfach einen Cliprand aus, um schnell zu trimmen. Alternativ kannst du das Werkzeug „Trimmen“ für alle gängigen Trimmfunktionen nutzen wie Ripple, Roll, Slip, Slide und Extend. Präzise Anpassungen sind auch durch Eingabe numerischer Trimmwerte mit der Tastatur möglich. Die unmittelbare visuelle Rückmeldung der Magnetic Timeline zeigt die Anpassung deines Projekts bei der Feinabstimmung des Zeitverhaltens.
Getrennte Schnitte
Das Geheimnis des Dialogschnitts liegt in der Verwendung getrennter Schnitte, wie z. B. der J- und L-Schnitte. Hör den Dialog, bevor du das Bild siehst (J-Schnitt), oder lass den Ton für glattere Übergänge oder mehr Spannung zur nächsten Einstellung überleiten (L-Schnitt). J- und L-Schnitte sind schnell zu erlernen und zu verwenden und wirken in jedem Projekt elegant und professionell.
Werkzeug „Position“
Wechsle mit einem Tastendruck einfach zum Werkzeug „Position“, um das Zeitverhalten beizubehalten und beim Bewegen von Material eine Lücke zu lassen. Deaktiviere danach das Werkzeug wieder, um die Vorteile der Magnetic Timeline zu nutzen.
Übergänge
Wähle aus über 90 professionell gestalteten Übergängen und füge sie ganz einfach per Drag&Drop zum Projekt hinzu. Eine klassische Überblendung bekommst du direkt per Tastaturbefehl (Befehl-T).
Clipdarstellung
Pass die Darstellung der Timeline einfach an die Aufgabe an, die du gerade erledigst. Videominiaturen anpassen, die Cliphöhe ändern, Audiowellenformen anzeigen und Clipverbindungen zeigen – alles im Fenster zur Clipdarstellung. Vor dem Export von Media-Stems kannst du auch Clipnamen oder die Funktion zur visuellen Prüfung anzeigen.
Info zur Abspielposition
Beim Überfliegen von Videomaterial in der Ereignisübersicht kann eine Info-Anzeige aktiviert werden, aus der Clipname und Quellen-Timecode hervorgehen. Du siehst grundlegende Metadaten und weißt zu jeder Zeit genau, wo im Projekt du dich befindest.
Retiming
Steuere Geschwindigkeitsänderungen direkt in der Timeline. Wähl einfach einen ganzen Clip oder einen Bereich aus und dann eine voreingestellte Geschwindigkeit. Durch Klicken und Bewegen erfolgt die Feinabstimmung des Retiming. Du kannst aus drei Arten von Bildüberblendung wählen, darunter auch der optische Fluss. Wähl eine Voreinstellung für sofortige Rückspul-, Wiedergabe- oder auch Umkehreffekte. Wende das Audio-Retiming an – ohne Veränderung der Tonhöhe – und passe damit eine Sprecherstimme oder Musikauswahl dort ein, wo sie gebraucht wird.
Platzhalter
Wenn du mit dem Schneiden beginnen musst, bevor das gesamte Quellmaterial vorliegt, fügst du Platzhalter in eine Rohsequenz ein, die dann später ersetzt werden können. Du kannst mit Platzhaltern sogar ein komplettes Storyboard in Final Cut Pro bauen.
Beschleunigtes Schneiden
mit dem Skimmer
Platziere den Skimmer in der Timeline, um exakt zu schneiden, einen Schnitt zu erweitern und mehr – dabei bleibt die Abspielposition unverändert.
Immer gesichert
Final Cut Pro sichert kontinuierlich deine gesamte Arbeit in deinen Projekten und Ereignissen – du brauchst dir also keine Gedanken wegen noch nicht gesicherter Änderungen zu machen.
Überzeugende, anpassbare Effekte
Für die Titelgestaltung steht eine große Auswahl visueller Effekte, einfach zu nutzender Übergänge und animierter Vorlagen zur Verfügung. Nutze die Vorschau in Echtzeit und integrierte Steuerungen zum Anpassen von Elementen direkt beim Bearbeiten.
Videoeffekte
Mit einer großen Auswahl an hochwertigen Effekten in Final Cut Pro ist es einfacher denn je mit Glüh-, Unschärfe- und Leuchteffekten, Schattenwürfen und mehr zu experimentieren. Wähl einfach eine Aufnahme und dann einen Effekt. Das Überfliegen der Effekt-Miniatur zeigt dir eine Vorschau, bevor der Effekt angewendet wird. Halte beim Überfliegen die Wahltaste gedrückt, um unterschiedliche Intensitätsstufen für den Effekt anzuzeigen. Wende den leistungsstarken Chroma- oder Luma-Keyer an, um unmittelbar einen hochwertigen Key zu erstellen – sogar bei einem uneinheitlichen oder nur schlecht ausgeleuchteten Hintergrund. Und mit der intuitiven Onscreen-Steuerung kannst du Effekte wie Vignetten und Schattenwürfe direkt bearbeiten.
Inline-Keyframing
Jetzt hast du direkt in der Timeline die volle Kontrolle über Effekt-Keyframes – so passt du das Zeitverhalten auf der Basis der anderen Inhalte in deinem Projekt an. Wähle die Anzeige von Video- oder Audioanimation aus und fang an, Keyframes hinzuzufügen. Automatisches Glätten zwischen Keyframes bedeutet, dass du deutlich weniger Zeit für Nachbesserungen brauchst, bis das Resultat perfekt ist.
Lizenzgebührenfreie
thematische Animationen
Final Cut Pro bietet eine große Anzahl an Effektsequenzen, animierten Titeln und Übergängen – alles kreiert von führenden Grafikdesignern und einem erstklassigen Hollywood-Effektstudio. Die Themenübersicht zeigt dir eine Vorschau und du kannst per Drag&Drop Elemente zu deinem Projekt hinzufügen. Mit vereinfachten Steuerungen für jede Animation erzielst du gleichbleibend gute Ergebnisse. Und du kannst jedes Objekt in Motion öffnen und hast so noch mehr kreative Möglichkeiten.
Fortschrittliches Chroma-Keying
Zusätzlich zur Nutzung des hochwertigen, in einem Schritt erfolgenden Chroma-Keying in Final Cut Pro X hast du jetzt auch erweiterte Keying-Steuerung für das Farbsampling, die Randanpassung und Hintergrundlichteffekte (Lightwrapping). So erledigst du komplexe Keying-Aufgaben auch ganz ohne Exportieren in ein spezielles Grafikprogramm. Und du kannst die Ergebnisse unmittelbar im Kontext abspielen und auf dieser Basis wichtige Schnittentscheidungen treffen.
Titel
Final Cut Pro umfasst professionelle animierte Vorlagen mit intuitiven Onscreen-Steuerungen, mit denen du ganz einfach Titel erstellen kannst, die richtig gut aussehen. Mit einer Auswahl von über 150 animierten Vorlagen erreichst du auf Anhieb einen professionellen Look. Wenn du eine Vorlage anpassen oder eigene Vorlagen in professioneller Qualität erstellen möchtest, findest du alle Tools dafür, wenn du die Animation in Motion 5 öffnest – der Software für Grafikanimationen, die Final Cut Pro ergänzt. Weitere Infos zu Motion
Transformationen
Neupositionieren, Drehen, Beschneiden und Verzerren – alles mit Onscreen-Steuerungen für das direkte Anpassen des Bilds. Verwende numerische Steuerungen im Infofenster „Video“ zur Feineinstellung der Parameter.
Videogeneratoren
Öffne die Generatoren-Übersicht, um ganz leicht auf verschiedene automatisch erzeugte Videoelemente zuzugreifen – einschließlich animierter Hintergründe sowie verschiedener Texturen. Diese kannst du einfach per Drag&Drop auf dein Projekt anwenden.
Ken Burns Effekt
Animiere Standbilder und Videos ganz ohne Keyframes einfach mit Pfeilen für die Auswahl von Start- und Endpunkt. Und bei Bildern mit Personen erkennt Final Cut Pro die Position der Gesichter und produziert so gute Ergebnisse.
Standbilder in einem Schritt
Erstell ein Standbild aus der Timeline oder aus Quellmedien in deinem Ereignis und füge es per Tastendruck zu deinem Projekt hinzu.
Arbeiten mit Motion
Wenn Motion 5 installiert ist, kann man per Rechtsklick auf einen Videogenerator, Übergang oder Titel in Final Cut Pro diesen einfach in Motion öffnen und dort bearbeiten. Wenn du den bearbeiteten Effekt in Motion sicherst, kannst du in Final Cut Pro sofort wieder darauf zugreifen und ihn auch mit anderen Cuttern teilen. Oder du lässt einen Spezialisten für Grafikanimationen einzigartige Effekte in Motion erstellen und als einfach zu nutzende, optimierte Vorlagen in Final Cut Pro sichern. Weitere Infos zu Motion
Integrierte Audiobearbeitung
Integrierte professionelle Audiofunktionen – inklusive Mediatheken mit hochwertigen Klangeffekten und Audioeffekt-Plug-Ins – ermöglichen es, Audiomaterial zu optimieren, zu bearbeiten und zu mischen, ohne Final Cut Pro zu verlassen.
Mehrkanal-Audiobearbeitung
Mehrkanal-Audiobearbeitung geht jetzt schneller als je zuvor. Mit einem einfachen Tastendruck kannst du separate Audiokanäle direkt in der Timeline sehen. Du kannst einzelne Kanäle aktivieren oder deaktivieren und Bereiche für eine Feinabstimmung von Timing und Lautstärke auswählen. Über das Infofenster kannst du die einzelnen Kanäle umbenennen oder ausblenden. Und bei der Arbeit mit Multicam-Clips kannst du mehrere Audioquellen per Klick kombinieren.
Audio optimieren
Final Cut Pro kann für dich Audioprobleme bereits beim Import beheben. Du kannst Clips aber auch später auswählen und das Material automatisch optimieren lassen. Final Cut Pro analysiert Dateien auf häufig auftretende Probleme wie Brummen, stille Kanäle, starkes Hintergrundrauschen oder auch extreme Lautstärkeschwankungen. So kannst du problematische Clips schnell anzeigen und ebenso schnell reparieren.
Automatisches Audio-Sync
Beim Arbeiten mit DSLRs und Videokameras wird immer öfter Audiomaterial in hoher Qualität separat aufgenommen. Final Cut Pro vergleicht Wellenformen der Kamera-Audioaufnahme mit denen der sekundären Audioquelle und synchronisiert den Ton automatisch – und zwar samplegenau. Wenn die Kamera-Audioaufnahme nicht verfügbar ist, verwendet Final Cut Pro den Timecode zur Anpassung des separaten Audiomaterials an das Bild. Manuelles Synchronisieren gehört jetzt also der Vergangenheit an.
Audio anpassen
Wenn mehrere Clips mit verschiedenen Mikrofonen oder auch in unterschiedlichen Umgebungen aufgenommen wurden, kannst du mit der Funktion „Audio anpassen“ den EQ automatisch anpassen und bekommst so für das ganze Projekt einen gleichmäßigen Ton.
Audio-Effektpakete
Du kannst Audioeffekte in der Effektübersicht durchsuchen und vorhören, bevor du sie auf deine Clips anwendest. Wähle einfach aus einer Sammlung mit über 100 Audioeffekt-Plug-Ins – darunter mehr als 40 aus Logic Pro. Jedes davon hat seine eigene, speziell entwickelte Benutzeroberfläche. Alle Effekte können mit Keyframes versehen und in Echtzeit abgespielt werden.
Audiobearbeitung für Subframes
Schneide Audiomaterial mit größtmöglicher Präzision. Final Cut Pro unterstützt die Audiobearbeitung für Subframes bei einer Sample-Rate von bis zu 192 kHz. Das ermöglicht hochpräzise Audioanpassungen.
Fade-Hebel
Greife die Fade-Hebel an den Rändern eines Clips, um damit direkt in der Timeline die Audioein- und -ausblendung zu steuern. Bewege die Hebel und richte eine Ein- oder Ausblendung visuell an Aktionen, Grafiken oder anderen Elementen in deinem Projekt aus. Anders als bei Keyframe basierten Audioein- bzw. -ausblendungen bleiben beim Trimmen des Audioclips die Fade-Hebel intakt. Und mit den integrierten Optionen zum Anpassen des Fade-Kurventyps bekommst du noch präzisere Steuerungsmöglichkeiten.
Professionelle EQ-Steuerung
Wähl einen 10-Band oder 31-Band Equalizer für jeden Audioclip aus, um professionelle Anpassungen mit hoher Präzision zu machen. Verwende eine der vielen EQ-Einstellungen als schnellen Einstieg in die Optimierung von Dialog und Musik.
Audio Units Plug-Ins
Final Cut Pro unterstützt hochwertige 64-Bit Audio Units Plug-Ins von professionellen Effektentwicklern, mit Zugriff auf die gesamte Oberfläche und sämtliche Steuerungen für jedes einzelne Plug-In. Wähle Plug-Ins für Rauschunterdrückung, professionelle Effekte zur digitalen Signalbearbeitung (DSP), Tonhöhenkorrektur, Hall und vieles mehr.
Audioaufnahme
Nimm eine musikalische Performance oder eine Sprecherstimme direkt in Final Cut Pro auf. Wähle das Eingabegerät, den Lautsprechertyp und die Lautstärke – alles findest du im Bereich „Audio aufnehmen“.
Lizenzgebührenfreie Soundeffekte
Lade mehr als 1.300 lizenzgebührenfreie Soundeffekte über ein kostenloses Software Update und greif dann über die integrierte Übersicht „Musik und Ton“ darauf zu.
Surround-Mix
Triff eine Auswahl aus diversen Stereo- oder Surround-Einstellungen, um deinen Klangmix zu optimieren. Die Voreinstellungen enthalten Surround-Animationen, mit denen du deinen 5.1 Sound ganz einfach im Raum neu verteilen kannst. Du kannst deinen Mix auch in einer grafischen Surround-Pan-Oberfläche anpassen und einfach durch Hinzufügen von Keyframes das Panning im Zeitverlauf anpassen.
Intuitive Farbkorrektur
Ob du die Farbe in einer Szene optimieren oder einen individuellen Farbstil für den gesamten Film erzeugen möchtest: In Final Cut Pro findest du einfache Verbesserungen mit einem Klick ebenso wie Steuerungen für die präzise Feinabstimmung.
Farbbalance
Die Farbkorrektur beginnt immer mit dem Einstellen der Farbbalance. Die Funktion „Automatische Inhaltsanalyse“ analysiert Clips bereits beim Importieren im Hintergrund auf ihre Farbbalance. Nach Analyse des Materials kannst du jeden Clip in der Ereignisübersicht oder in der Timeline mit einem einzigen Klick verbessern. Die Funktion „Farbbalance“ arbeitet mit ausgeklügelten Algorithmen, die den Kontrast verstärken, Farbstiche entfernen und gleichzeitig Hauttöne natürlicher erscheinen lassen.
Farbanpassung
Spar dir mit der Funktion „Zielfarbe“ viele Stunden, denn damit gleichst du sofort das Aussehen von Clips an, die zu verschiedenen Tageszeiten oder mit unterschiedlichen Kameras aufgenommen wurden. Einfach die Quellaufnahme auswählen, Referenzaufnahme anklicken und Final Cut Pro passt die Farben intelligent für die optimale Zielfarbe an. Du kannst die Funktion für die Farbanpassung auch bei einem Clip deines Lieblingsfilms verwenden. Wenn du eine düstere Science-Fiction-Szenerie oder das Ambiente des Film Noir haben möchtest, such ein Referenzbild und verwende es für die Farbanpassung.
Keying und Masken
Zum Isolieren und Ändern der Farbe des Himmels oder des Hauttons eines Darstellers in einer Aufnahme bietet Final Cut Pro eine leistungsstarke Kombination aus Keying und Masken. Wähl erst den Bereich oder die Farbe aus, die bearbeitet werden soll. Dann wendest du den Farb-Key an, indem du eine Pipette über das Bild ziehst, die dir dynamisch den Bereich der ausgewählten Farben anzeigt. Für noch mehr Steuerungsmöglichkeiten kannst du eine anpassbare Maske um den Key legen. Jede Maske kann im Zeitverlauf mit Keyframes versehen werden, um damit die Form zu ändern oder sich mit der Handlung auf dem Bild zu bewegen.
Farbtafel
Cutter, die die Steuerung von Farbe, Sättigung und Ausleuchtung lieber selbst machen, können mit der Farbtafel gängige Korrekturen ganz schnell erledigen. Da du die hellen Bereiche, mittleren Töne und Schattierungen isoliert von der Master-Steuerung anpasst, erreichst du leicht den gewünschten Look.
Wellenform, Vectorscope und
Histogramme
Überwache die Farb- und Helligkeitswerte mit integrierten Wellenform- und Vectorscope-Monitoren nach Industriestandard. Final Cut Pro bietet auch eine Histogramm-Darstellung, wie man sie aus Fotobearbeitungsprogrammen wie Aperture kennt.
Optimierte Ausgabe
Stell dein Projekt mit wenigen Klicks für gängige Geräte und Dienste bereit. Final Cut Pro bietet eine breite Auswahl an Ausgabeeinstellungen für Apple Geräte, DVDs, QuickTime und das Web.
Einheitliches Bereitstellungsfenster
Mit dem anpassbaren Bereitstellungsfenster lassen sich schnell und einfach hochwertige Dateien aus Final Cut Pro ausgeben. Zur Auswahl stehen Exportvoreinstellungen, die für eine Vielzahl von Zielformaten optimiert sind, darunter für iPhone, iPad, Apple TV und das Web. Oder du erstellst eigene Compressor Einstellungen, auf die du direkt in Final Cut Pro zugreifen kannst. Projekte, Clips oder Bereiche lassen sich ganz leicht exportieren, und das Bereitstellungsfenster zeigt dir wichtige Informationen zu deiner exportierten Datei an. Du kannst benutzerdefinierte Pakete erstellen, um dieselben Medien in einem Schritt für mehrere verschiedene Zielformate bereitzustellen. Und du kannst Kapitelmarker hinzufügen, um schnell zwischen Abschnitten in einer QuickTime Datei, einer DVD oder einer Blu-ray Disc zu wechseln. Final Cut Pro nutzt die GPU, um den Export im Hintergrund zu beschleunigen, sodass du in Ruhe weiterschneiden kannst.
Export von Media-Stems
Roles-Metadaten machen es ganz einfach, einen QuickTime Film mit eigenen Video- und Audiospuren zu exportieren, die genau so angeordnet sind, wie du sie zum Bereitstellen fürs Broadcasting oder fürs Tonabmischen brauchst. Kombiniere alle Audiodaten in einem einzigen mehrspurigen QuickTime Film oder exportiere jede Funktion als separate Datei. Erstelle beim Export automatisch verschiedene Versionen deines fertigen Projekts, einschließlich Austauschen von Titeln und Dialogen für verschiedene Sprachen, Daten und Orte.
XML-Export
Projekte lassen sich zur Fertigstellung mit fortschrittlichen Tools anderer Hersteller für Compositing, Audioabmischung und für Farbkorrektur als XML ausgeben. Oder du sendest dein Ereignis als XML, um ein System für die Medienverwaltung mit neuen Medien zu aktualisieren, die von mehreren Cuttern markiert und organisiert wurden. Du kannst sogar eine spezielle Metadatendarstellung mit eigenen Feldern exportieren, die von Apps anderer Hersteller gelesen und bearbeiten werden kann.
Bereitstellung als MXF
Exportiere MXF-Medien mit Plug-Ins anderer Hersteller wie MXF4mac. Damit lassen sich Dateien ganz einfach direkt aus Final Cut Pro im MXF-Format bereitstellen.
Schneller ProRes Export
Wenn du ProRes Medien schneidest, kannst du ganz schnell einen eigenständigen QuickTime Film für die Bereitstellung erstellen. Dabei geht alles so schnell wie das Kopieren einer Datei. Denn der ProRes Dateiexport verwendet die gerenderten Effektdateien ohne erneut rendern zu müssen.
Webfreigabe
Wer es gar nicht abwarten kann, der Welt sein neuestes Projekt zu präsentieren, findet in Final Cut Pro auch eine Option für die direkte Bereitstellung auf Facebook, Vimeo, YouTube und CNN iReport.
DVD und Blu-ray
Final Cut Pro bietet mehrere einfach zu benutzende Vorlagen fürs Bereitstellen auf DVD oder Blu-ray Disc. Wähle aus einer Gruppe thematisch geordneter Menüs und brenn eine DVD oder Blu-ray Disc.2 Brenn eine Laser-AVCHD Disc mithilfe von DVD-Medien direkt auf dem Mac, oder schließe einen externen Blu-ray Brenner an und erstelle eine Blu-ray Disc für längere Projekte wie einen kompletten Film in Spielfilmlänge.
HTTP Live-Streaming
Das HTTP Live-Streaming etabliert sich als beliebteste Methode, Videomaterial im Web bereitzustellen. Final Cut Pro vereinfacht diese Bereitstellung mit einer speziell entwickelten Voreinstellung, die für das Web-Streaming optimiert ist.
Arbeiten mit Compressor
Mit Compressor hast du Zugriff auf professionelle Codierungsfunktionen. Sende ein Projekt an Compressor oder erstelle benutzerdefinierte Ausgabeeinstellungen für die Verwendung in Final Cut Pro. Du kannst diese Einstellungen auch für andere Final Cut Pro Benutzer bereitstellen – und zwar auch dann, wenn sie Compressor gar nicht bei sich installiert haben. Weitere Infos zu Compressor




