Weil die soziale und nicht die technische Kompetenz gefördert werden soll, arbeitet die MedienFalle mit Hardware und Software von Apple: «Wir wollen nicht Geräte und Programme erklären, wir wollen den Jugendlichen zeigen, was sie damit machen können», begründet Gaspar, «sie sollen damit spielen und selber herausfinden, wie viel sie eigentlich können, wie kreativ sie sind, wenn sie sich nur trauen». Je nach Aufgabe arbeiten die Jugendlichen mit einem iPod oder MacBook und den iLife-Programmen.

Für Gaspar ist es aus einem anderen Grund fast noch wichtiger, wie einfach die Geräte und Programme funktionieren: «Manche dieser Jugendlichen kommen aus Familien, die zu Hause keinen Computer haben. Einige haben sogar eine Abneigung dagegen entwickelt, weil sie nicht damit umgehen können», erzählt der Medienpädagoge, «dank Apple lernen sie, wie einfach es ist, mit einem Computer zu arbeiten». Diese Erkenntnis ist für sie wertvoll, wenn sie eine Lehrstelle finden wollen, was heute ohne Medienkompetenz kaum noch möglich ist. Und morgen erst Recht nicht.

Medienkompetenz fördern mit Hard- und Software von Apple.

Die Jugendlichen setzen sich aktiv mit den Medien auseinander
«Förderband» ist nur eines der zahlreichen Projekte, welche die MedienFalle seit der Gameshow «The Big One» im Jahr 2000 für und mit Jugendlichen realisiert hat. Etwa Schulprojekte wie «Uf eigene Fiess stoh», ein Lehrmittel zum Thema Berufswahl, oder «LoogTV Münchenstein», eine Fernsehsendung über Rassismus, Respekt und Kulturen. Oder den Medienparcours, ein Workshop, in dem schon über 1'000 Schülerinnen und Schüler in einem Tag mehr über den Umgang mit digitalen Medien gelernt haben.

Die Schülerinnen und Schüler drehen einen Film und schneiden ihn, führen Interviews und überarbeiten sie, schiessen Bilder und bearbeiten sie. Am Ende des Tages fügen sie alles zu einer Fernsehsendung zusammen; jede Schülerin, jeder Schüler moderiert ihren beziehungsweise seinen Beitrag an. Das fällt vielen schwer – und ist einer der Gründe, diesen Medienparcours zu meistern, meint Attila Gaspar: «Die Jugendlichen verbessern ihre Medien- und ihre Auftrittkompetenz und steigern so ihr Selbstwertgefühl.»

Die Philosophie der MedienFalle passt zu Apple
Die MedienFalle lebt von Idealisten wie Attila Gaspar, die für ein geringes Gehalt viel leisten und oft noch woanders arbeiten, um genügend zu verdienen. Die MedienFalle wird von öffentlichen und privaten Organisationen gefördert, beispielsweise vom Kanton Basel Stadt und von verschiedenen Stiftungen. Ausserdem unterstützt Apple die Schulprojekte nicht nur ideell, sondern auch mit Hardware und Software, weil die Philosophie der MedienFalle zu Apple passt: Die Medien als Chance nutzen. Bleibt zu hoffen, dass die Basler Jugendlichen diese einmalige Chance nutzen...

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