Mit ihrem Neptun-Programm fördert die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich das mobile Lernen und Arbeiten. Mit Erfolg: Die meisten Studierenden besitzen einen persönlichen Laptop, zwei Drittel haben ihn im Neptun-Webshop bestellt. Immer mehr von ihnen entscheiden sich für ein MacBook oder ein MacBook Pro.
Neptunus, ursprünglich römischer Gott der fliessenden Gewässer und später, als er dem griechischen Poseidon gleichgestellt wurde, Gott des Meeres, hat dem Programm Neptun der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich seinen Namen gegeben. Und seinen Dreizack im Logo. Mit Neptun fördert die ETH Zürich das mobile Lernen und Arbeiten an der naturwissenschaftlich-technischen Universität. Dort lernen, lehren und arbeiten knapp 21'000 Menschen: rund 12'700 Studierende und 8'200 Mitarbeitende, darunter 350 Professorinnen und Professoren, verteilt über das Stadtgebiet, konzentriert auf die zwei Standorte im Stadtzentrum und auf dem Hönggerberg.
85% der Architekturstudenten an der ETH Zürich arbeiten mit einem mobilen Apple Rechner.
Obwohl die ETH Zürich mit über 1’000 fest eingerichteten Arbeitsplätzen eine optimale Infrastruktur anbietet, empfiehlt sie ihren Studierenden, spätestens vom zweiten Studienjahr an mit ihrem persönlichen Laptop zu arbeiten. Warum, erklärt Immo Noack, der das Programm Neptun seit 2002 leitet: «Mit ihrem Laptop lernen und arbeiten die Studierenden effizienter und effektiver, greifen überall und jederzeit auf die Informationen zu, die sie dafür brauchen, und kommunizieren schneller miteinander oder mit ihren Professorinnen und Professoren.» Der Computer ist für die Studierenden zu einem Werkzeug geworden, bestätigt Noack, der 1978 am Technikum Winterthur (heute Departement T der Zürcher Hochschule Winterthur ZHW) als diplomierter Elektroingenieur HTL abgeschlossen hat.
Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache
IImmer mehr Studierende, Dozierende und Mitarbeitende arbeiten mit diesem Werkzeug. Im Vergleich zur ersten Verkaufsaktion im Herbst 2001 haben sie bei der letzten Verkaufsaktion mehr als doppelt so viele Laptops gekauft, in den ersten fünf Jahren alles in allem 12'644 – rund 40% davon von Apple. Noch höher liegt der Apple-Anteil mit 72% bei den Studierenden anderer Universitäten sowie Fachhochschulen, die im Neptun-Webshop einkaufen dürfen. Dieser Anteil hängt von der Fachrichtung ab. So arbeiten 85% der Architekturstudierenden an der ETH Zürich mit einem mobilen Apple-Rechner, obwohl der Unterricht – im Gegensatz zu früher – plattformunabhängig ist.
Die Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden haben zu Semesterbeginn, also im Frühling und Herbst, drei Wochen Zeit, um im Neptun-Webshop einzukaufen. Damit die Wahl nicht zur Qual wird, prüft Noacks Team Windows- und Mac OS X-basierte Laptops auf Herz und Nieren und verkauft nur eine kleine, dafür feine Auswahl. «Eine zu grosse Auswahl überfordert viele, darum beschränken wir uns bewusst auf einige Laptops, die wir empfehlen», erklärt Immo Noack. Diesen Herbst konnten die Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden zwischen fünf Modellen aus der MacBook- und MacBook Pro-Reihe sowie fünf Windows-basierten Laptops wählen.


