Die potenziellen Anwender testen alle Laptops
«Wir legen viel Wert auf Qualität, Wertbeständigkeit, Lebensdauer», bringt Noack seine Philosophie auf den Punkt, «darum testen wir alle Geräte ausgiebig, bevor wir sie empfehlen.» Ein Team aus Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden testet Benchmarks, Linux-Kompatibilität, Batterielaufzeit, Kommunikation einschliesslich Wireless LAN, mechanische Robustheit, Auflösung und Qualität des Bildschirms sowie Schnittstellen. Ausserdem entscheiden Preis, Lieferumfang, zusätzliche Leistungen, Supportdienstleistungen, Abwicklung von Garantiefällen und bisherige Erfahrungen mit dem Hersteller, ob seine Laptops im Neptun-Webshop verkauft werden oder nicht.
Offenbar hat Apple das Neptun-Team überzeugt. «Geräte und Betriebssystem laufen äusserst stabil, unsere Helpdesk-Mitarbeitenden hatten dieses Jahr nicht viel damit zu tun», bestätigt Immo Noack, «ausserdem ist die Zusammenarbeit mit Apple ausgesprochen angenehm und produktiv.»
Geräte und Betriebssystem laufen äusserst stabil, unsere Helpdesk-Mitarbeitenden hatten dieses Jahr nicht viel damit zu tun.
Immo Noack, Programmleiter Neptun
Alles rund um das mobile Lernen und Arbeiten
Weil der beste Rechner nur soviel wert ist wie die Programme, die darauf laufen, erhalten Kundinnen und Kunden im Neptun-Webshop zusätzlich eine DVD voller Software. Wer ein MacBook oder ein MacBook Pro kauft, erhält neben der Standardsoftware noch die ETH-spezifischen Konfigurationen und kann über das hauseigene Softwareverteilsystem seine Software aktualisieren oder andere Programme herunterladen. Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ETH Zürich haben ausserdem über die Campus Distribution Zugang zu Apple-Software und Lizenzschlüsseln, um Programme wie das aktuellste Betriebssystem oder QuickTime Pro herunter zu laden.
Dank einem campusweiten WLAN und Dockingstationen mit Druckern werden die Laptops der Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden zu vollwertigen mobilen Arbeitsplätzen.
Das Ziel von Neptun ist allerdings viel mehr als «nur» Laptops mit einem einmaligen Preis/Leistungs-Verhältnis und viel Software zu verkaufen. Immo Noacks Team tut alles, um das mobile Lernen und Arbeiten an der ETH Zürich zu fördern und in den akademischen Alltag zu integrieren. Dank einem campusweiten WLAN und Dockingstationen mit Druckern werden die Laptops der Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden zu vollwertigen mobilen Arbeitsplätzen. Über ein virtuelles privates Netz (VPN, Virtual Private Network) können die Studierenden auch von zu Hause aus oder unterwegs auf die ETH-Dienstleistungen und ihren persönlichen Speicherplatz zugreifen.
92% empfehlen das Neptun-Programm weiter
«Wir lassen unsere Kundinnen und Kunden nicht allein mit ihren Laptops», erzählt Immo Noack. Das unterscheidet Neptun von ähnlichen Programmen an anderen Schulen, die nicht soviel Wert auf den Kundendienst legen wie die ETH Zürich. Um den Support zu gewährleisten haben die Informatikdienste der ETH Zürich gemeinsam mit den Departementen (Architektur; Bau, Umwelt und Geomatik; Chemie und angewandte Biowissenschaften; Informationstechnologie und Elektrotechnik; Maschinenbau und Verfahrenstechnik) ein dichtes Netz mit Helpdesks aufgebaut, die allen Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden bei Hardware- und Softwareproblemen helfen. Und wenn sie mal nicht weiter wissen, kennen sie bestimmt jemanden bei Apple, der Rat weiss.
Diese Kundenorientierung zahlt sich aus, das beweisen die Ergebnisse einer Umfrage unter allen Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden im April 2006: 98% kennen Neptun, 92% empfehlen Neptun weiter. 80% bis 90% aller Studierenden arbeiten mit einem Laptop, zwei Drittel von ihnen haben ihr Laptop im Neptun-Webshop gekauft. Von solchen Werten können andere vergleichbare Programme nur träumen; darum überrascht es kaum, wenn sich neben Schweizer auch ausländische Schulen für Neptun interessieren. Unter anderem in Wien, wo die Terrakottaskulptur «stehender Neptun» von Giovanni Giuliani im Liechtenstein Museum an der Fürstengasse 1 ausgestellt ist…


