Schritt für Schritt einen Internetauftritt entwickeln

Dienstagnachmittag im Atrium Nord. Andreas Filippi leitet den Workshop «Der Zahnarzt im Internet», Jasmin Burjack und Dr. med. Flavio Brunner von der Klinik für zahnärztliche Chirurgie, Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Basel unterstützen ihn. 20 Zahnärztinnen und Zahnärzte, der älteste ist 67 Jahre alt, wollen lernen, wie sie ihre Praxis im Internet präsentieren. Zuerst zeigt Filippi gute und weniger gute Beispiele, geht dann auf mögliche Inhalte ein und erklärt abschliessend, wie wichtig eine kurze und einprägsame Internetadresse ist. Nach 35 Minuten ist die Theorie zu Ende und die praktische Arbeit beginnt.

Uns geht es um Inhalte, nicht um Technik oder Technologie, darum haben wir uns für iLife entschieden.

Prof. Dr. Andreas Filippi,
Oberarzt und stellvertretender Vorsteher der Klinik für zahnärztliche Chirurgie, Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Basel

Alle Zahnärztinnen und Zahnärzte starten iWeb aus dem iLife-Paket von Apple. Filippi will mit ihnen die Grundstruktur des Internetauftritts einer Praxis erarbeiten, Schritt für Schritt. Sie diskutieren, überlegen sich gemeinsam, welche Informationen für Patientinnen und Patienten wichtig sind, leiten daraus die Struktur und die Navigation ab. Nun beginnen sie, eine individuelle Vorlage für die einzelnen Seiten zu gestalten – und staunen, wie einfach das ist. «Uns geht es um Inhalte, nicht um Technik oder Technologie, darum haben wir uns für iLife entschieden», begründet Andreas Filippi die Wahl der Software.

Nur drei Stunden für den ersten Internetauftritt

Schon bald haben die Ersten ihre Einstiegsseite fertig. Die, die etwas schneller sind, helfen ihren Kolleginnen und Kollegen. Burjack, Brunner und Filippi eilen von Tisch zu Tisch und unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihres Workshops. Allerdings kommen viele ohne ihre Hilfe aus, iWeb ist intuitiv zu bedienen. Mit wenigen Mausklicks tauschen die Zahnärztinnen und Zahnärzte Bilder aus, platzieren sie neu, ändern die Schriftart ihrer Vorlage oder passen die Navigation an. Schritt für Schritt entstehen die Internetauftritte, von der Einstiegsseite bis zur Linkliste. Und das in nur drei Stunden, einschliesslich Theorie.

20 Zahnärztinnen und Zahnärzte, der älteste ist 67 Jahre alt, wollen lernen, wie sie ihre Praxis im Internet präsentieren.

Alle sind zufrieden, auch Andreas Filippi: «Die fünf Gruppen sind heterogen, die Computerkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr unterschiedlich», zieht er Bilanz, «dennoch haben alle ihren Internetauftritt von Grund auf entwickelt und gesehen, wie einfach das sein kann und wie viel Spass das machen kann.» Spass hatten sie offenbar – zwei aus der Gruppe am Dienstagnachmittag entschieden sich, einen Mac zu kaufen: Eine Zahnärztin, die in der Praxis mit einem Windows-Rechner arbeitet, interessiert sich für das 15“ PowerBook Pro, ein Zahnarzt, der bisher die Finger von Computern gelassen hat, für den 20“ iMac…