So unterrichtet Jeanne Halderson mit dem iPad.

„Wenn man sich im Klassenraum umsieht und feststellt, dass die Schüler mehr lernen als je zuvor, weiss man, dass man etwas erreicht hat.“

Jeanne Halderson, Longfellow Middle School, La Crosse, Wisconsin

Schüler motivieren.

Durch ihre über 20-jährige Berufserfahrung als Lehrerin für Literatur, Sozialkunde und Kunst an der Longfellow Middle School in La Crosse, Wisconsin, weiss Jeanne Halderson, dass die siebte Klasse eine sehr wichtige Phase in der Schulausbildung ist. „Siebtklässler sind in einer Entwicklungsphase, in der ihr Sozialleben das Wichtigste für sie ist. Als Lehrerin ist es meine Aufgabe, sie für das Lernen zu begeistern und sie tief gehend zu motivieren.“

Halderson glaubt daran, dass man den Schülern Wahlmöglichkeiten anbieten und sie dazu bringen sollte, das Lernen selbst in die Hand zu nehmen, um sie zu motivieren. Dies war nahezu unmöglich, bis Longfellow 2013 ein One to One Programm fürs iPad einführte.

Da im Unterricht zuvor mit Papiermaterialien gearbeitet wurde, gestaltete es sich schwierig, viele verschiedene Projekte anzubieten. Es war einfach äusserst mühselig, Ordnung in das Zettelchaos zu bringen. „Das überforderte nicht nur die Kinder, sondern auch mich als Lehrerin.“

Jetzt haben die 150 Siebtklässler der Schule iPads und Halderson verwendet iTunes U Kurse, um ihren Unterricht individuell anzupassen und schnell verschiedenste Materialien an ihre Klasse zu verteilen.

Etwas bewirken.

Mit dem iTunes U Kurs von Halderson haben die Schüler die Möglichkeit, in ihrem eigenen Tempo zu lernen, und bewältigen mehr Stoff als je zuvor. „Manche Schüler können eine Unterrichtseinheit, die zuvor 7 bis 12 Tage in Anspruch genommen hätte, nun in 5 bis 10 Tagen abschliessen“, erklärt die Lehrerin. „Ich richte einfach meinen iTunes U Kurs ein, verteile ihn und die Schüler arbeiten das Material durch. Sie sind von sich aus motiviert und machen einfach immer weiter.“

iTunes U hat den Unterricht von Halderson und die Art des Lernens ihrer Siebtklässler grundlegend verändert. Die schulischen Leistungen der Schüler haben sich verbessert. „Die Kinder lernen mehr und das spiegelt sich auch in ihren Noten wider“, berichtet Halderson. „Ich weiss, dass dies in ihrem Leben etwas verändert. Und ich bin motiviert, weiterzumachen, weil ich etwas bewirken kann, denn durch das iPad wird meine Arbeit noch effektiver.“

Massgeschneiderter Unterricht.

Halderson hat ihre iTunes U Kurse mit Inhalten aus dem iBooks Store, dem App Store, iTunes U und ihrer eigenen Sammlung an Unterrichtsmaterialien zusammengestellt. „Ich habe verschiedene Lernoptionen für die Kinder miteinander kombiniert. Für die unterschiedlichen Projekte stehen Audiodateien, Videos und Anleitungen zur Verfügung, aus denen die Schüler auswählen können. Alles, was sie für die gesamte Lektion brauchen, ist direkt hier auf ihrem iPad“, erklärt die Lehrerin.

Die selbst erstellten Kurse machen Halderson zudem flexibler. „Ich kann meine ganze Unterrichtseinheit auf einmal bereitstellen, damit die Schüler, die mit einer Aufgabe recht schnell fertig sind, schon mal mit der nächsten weitermachen können“, erklärt sie. „So kann ich mich den Kindern widmen, die mehr Unterstützung benötigen. Alle Schüler erhalten auf diese Weise das Mass an Aufmerksamkeit [von mir], das sie brauchen.“

Und dieses Lernen ist nicht nur auf den Unterricht beschränkt. Die Schüler können Haldersons Kurse in der Schule laden und damit zu Hause arbeiten – unabhängig davon, ob sie eine Internetverbindung haben oder nicht. „Inhalte, auf die man auch offline zugreifen kann, sind wirklich wichtig für unsere Schüler“, erklärt Halderson. „So können die Schüler ihre Hausaufgaben machen, wann sie wollen – 24 Stunden am Tag und das 7 Tage die Woche.“

„Wenn man den Schülern erlaubt, ihren Lernprozess selbst zu planen und ihren eigenen Lernstil zu finden, lernen sie ihr Leben lang gerne.“

Tipps von Jeanne Halderson.

Die Grundlagen der Apps beherrschen.

„Machen Sie sich mit den Grundlagen jeder App vertraut: Wie man Text, Bilder sowie Audio- und Videodateien hinzufügt und wie man Inhalte exportiert. Sie müssen aber nicht jedes Detail der App kennen, bevor Sie sie mit Ihren Schülern verwenden. Stattdessen können Sie Ihren Schülern die Gelegenheit geben zu glänzen, indem sie umgekehrt Ihnen etwas beibringen. Sie zeigen damit, dass man im Leben nie auslernt und dass es Spass macht.“

Aufnahmen der Unterrichtsstunden zur Verfügung stellen.

„Stellen Sie Audio- oder Videoaufnahmen aller Unterrichtsstunden zur Verfügung, damit die Schüler darauf zurückgreifen und sie sich später noch einmal anhören und -sehen können. Ich nehme meinen Unterricht mit GarageBand auf. Und für Videoaufnahmen eignet sich auch Photo Booth gut. Schüler jedes Lernlevels und -stils hören und schauen sich die Stunden noch einmal an, manchmal sogar mehr als einmal. Das ist besonders hilfreich, wenn jemand im Unterricht gefehlt hat.“

Den Unterricht an verschiedene Lerntempos anpassen.

„Wenn ich mit meinen Schülern auf ihrem jeweiligen Niveau arbeite, können alle Kinder Fortschritte machen und ihr Potenzial voll ausschöpfen. Ich verwende die Aufgabenfunktion in iTunes U zur Bereitstellung differenzierter Lernoptionen. Da ich die Möglichkeit habe, Audiodateien, Videos, Links, Dokumente, PDFs, Apps, Multi-Touch-Bücher und vieles mehr hochzuladen, kann ich Lerninhalte zur Verfügung stellen, die den Anforderungen der verschiedensten Lerntypen gerecht werden. Und die Schüler wissen noch nicht einmal, dass ihre Mitschüler womöglich an einer anderen Aufgabe arbeiten als sie selbst.“

Die Schüler auswählen lassen.

„Mit iTunes U ist es ganz einfach, die Schüler selbst bestimmen zu lassen, wie sie lernen wollen. Ich stelle verschiedene Optionen sowie mehrere mögliche Projekte und Rubriken bereit, mit denen sie zeigen können, was sie wissen. Alles befindet sich an einem Ort, und ich kann Apps oder Projekte und Rubriken leicht lektionenübergreifend nutzen.“

Kurse flexibel verwalten.

„Oft werde ich gefragt, woher ich die Zeit nehme, all meine Kurse in iTunes U bereitzustellen. Meine Antwort ist einfach: Ich lade meine Inhalte hoch, wenn die Schüler sie brauchen – für die jeweilige Woche, manchmal auch für den jeweiligen Tag. So ist das Erstellen von Kursen schon vom ersten Jahr an leicht zu handhaben. In den folgenden Jahren kann ich dann den Kurs jeweils so anpassen, dass er den neuen Unterrichtskonzepten, die meine jeweils aktuelle Klasse braucht, entspricht. iTunes U hat meinen Arbeitsaufwand verringert und meine Zeitplanung verbessert.“