iPhone in Unternehmen

graypants

"Ich habe mein iPhone in der Tasche und mehr brauche ich nicht.
Ich gehe einfach los, kein stressiges Vorausplanen mehr."

Seth Grizzle, Mitbegründer, Architekt

Mit dem iPhone Design und Geschäft kombinieren.

Wenn junge Architekten gemeinsam eine Designfirma gründen, können die Ergebnisse geradezu elektrisierend sein. Genau das passierte bei graypants, einer Designfirma in Seattle, die von den Freunden Seth Grizzle und Jonathan Junker gegründet wurde. Lampen – eindrucksvolle Konstruktionen, in Handarbeit aus Pappkarton gefertigt – waren das erste Produkt der Firma auf dem Markt.

"Wir suchen nach neuen Möglichkeiten, gebrauchte Materialien wiederzuverwenden", erklärt Grizzle. "Wir möchten ihnen neues Leben einhauchen und etwas Schönes daraus schaffen."

Doch sie tun noch mehr. Mit ihren Lampen, Stühlen und Tischen aus Recycling-Material machen sie sich für verantwortungsvolles Design stark und gestalten Objekte, die sich perfekt in das Leben ihrer Besitzer integrieren lassen.

Um ihre Vision Realität werden zu lassen – und zwar in Bezug auf Design, Umwelt und Gewinn – wollten die Gründer von graypants die beste verfügbare Technologie. Und hier kommt das iPhone ins Spiel.

Die graypants Story.

Für Grizzle dient das iPhone als Präsentationsmappe im Taschenformat. "Wenn ich unterwegs oder auf Messen und Konferenzen bin und gefragt werde, was ich beruflich mache, blättere ich auf dem iPhone durch unsere Arbeiten und zeige Bilder unserer Lampen", so Grizzle.

Das geht natürlich auch bei potenziellen Einzelhändlern oder Lieferanten. "Auf der International Contemporary Furniture Fair in New York können wir einfach nur mit dem iPhone über uns berichten. Wir können jedem, den wir im Laufe eines Tages treffen, eine Mini-Präsentation zeigen."

Mit Keynote auf seinem MacBook und der App "Keynote Remote" auf dem iPhone kann Grizzle auch Präsentationen in Grossformat abhalten. "Ich kann einfach auf dem iPhone durch die Folien blättern und muss mich nicht unbedingt auf die Leinwand hinter mir konzentrieren. Dadurch kann ich ohne Ablenkung sprechen, wenn die Bilder eingeblendet werden."

Inhalt im Taschenformat.

Weil das iPhone auch unterwegs den richtigen Weg kennt, ist Grizzle gerne damit auf Reisen. "Wenn ich in einer Stadt ankomme, kann ich sofort eine Strassen- und U-Bahn-Karte auf das iPhone laden, um den richtigen Weg zu finden."

Er muss also nicht mehr lange im Voraus planen. "Ich muss mich nicht vorbereiten und Stunden mit der Reiseplanung verbringen. Ich gehe einfach los. Mit dem iPhone in meiner Tasche gewinne ich also buchstäblich Zeit zurück."

Auch das kompakte Format und die Benutzerfreundlichkeit des iPhone weiss er zu schätzen. "Erst kürzlich war ich mit einer Kuriertasche und einer grossen Tasche mit Lampen unterwegs", berichtet er. "Dabei noch eine Strassenkarte in den Händen zu halten, wäre schlicht unmöglich gewesen. Doch mit einer freien Hand konnte ich mein iPhone halten, bedienen und mir den richtigen Weg zeigen lassen – einfach klasse."

Ausserdem kann Grizzle mit dem iPhone jederzeit auf alle graypants Inhalte zugreifen. "Es spielt keine Rolle, in welcher Stadt ich bin, denn mit dem iPhone habe ich immer Zugriff auf meine Inhalte", sagt er. "Meine Fotos, meine Website, meine Marketing-Unterlagen. Mir geht es in erster Linie um meine Inhalte. Und meine Inhalte stecken in meiner Tasche."

Apps ganz nach Bedarf.

"Vieles was ich mache, ist mit dem iPhone viel einfacher. Schon die Grundfunktionen des iPhone sind genial und mit den Apps wird es noch genialer."


Daheim in Seattle werden Apps auf das iPhone geladen – angefangen mit Zipcar, dem Autoverleih auf Abruf. "Ich nehme mein iPhone, mache eine Reservierung, hole das Auto ab und lade alles ein", so Grizzle. "Und wenn mein Meeting länger dauert, verlängere ich die Mietdauer einfach mit dem iPhone."

Grizzle, Junker und Gentry bleiben tagsüber via MobileMe auf dem iPhone in Kontakt. "Unsere Kontakte und Kalender sind synchronisiert", erklärt Junker. "Wir können uns also darauf verlassen, dass die Daten immer überall identisch sind."

Sie laden auch Bilder in gemeinsame MobileMe Galerien. "Wenn wir an einem Projekt arbeiten und über ein Bild stolpern oder einen Schnappschuss aufnehmen, laden wir die Datei sofort in diese Galerie, die wir alle regelmässig ansehen", so Junker. "Damit haben wir eine grossartige Möglichkeit, uns gegenseitig zu neuen Ideen zu inspirieren."

Dank dieser Bildergalerien kann Junker auch sofort auf Presseanfragen reagieren. "Wir achten darauf, immer sehr grosse Dateien mit hoher Auflösung bereitzustellen, und das klappt mit der App 'iDisk' auf dem iPhone", erläutert er. "Ich kann einen ganzen Ordner mit hochauflösenden Bildern auswählen und sofort jemandem einen Link dazu senden.

Bei ihrer kreativen Zusammenarbeit spielen Skizzier-Apps eine grosse Rolle. "Wir skizzieren alle drei am liebsten auf irgendwelchen Zetteln", meint Junker. "Doch mit dem iPhone können wir eine Skizze machen, sie fotografieren, mailen und sichern. Die anderen öffnen die Skizze in Sketchbook oder Brushes, ergänzen sie mit eigenen spontanen Ideen und schicken sie zurück. So können wir unsere Ideen prima austauschen."

Optimierte Nutzung sozialer Netzwerke.

Jon Gentry ist begeisterter Nutzer der Apps für soziale Netzwerke auf dem iPhone. "Ich verwende TweetDeck, das unsere Facebook und Twitter Accounts zentral als Feed verwaltet", erzählt er. Und mit BlogPress aktualisiert er den Blog von graypants. "Wenn wir im Laufe eines Tages inspirierende Fotos oder Bilder finden, veröffentlichen wir sie – und zwar von überall in der Welt."

Für die Durchsicht der Kommentare im Blog von graypants verwendet Gentry am liebsten das iPhone. "Die App 'WordPress' bietet ein Tool zur Kommentaranzeige, mit dem ich die Kommentare in Echtzeit durchsehen kann, um zu entscheiden, ob sie stehen bleiben, gelöscht werden oder als Spam markiert werden sollen", bemerkt er. "Und ich muss mich nicht mehr am Computer anmelden. Es geht schlicht schneller und einfacher auf dem iPhone."

Gentry kann mit dem iPhone sogar die Website von graypants anpassen. "Über die App 'WordPress' greife ich darauf zu", beschreibt er. "Das ist ganz einfach. Ich kann zum Beispiel ein anderes Projekt auf unserer Homepage in den Vordergrund stellen, während ich im Bus sitze."

Teamwork von Design und Handel.

Jonathan Junker ist bei graypants für Öffentlichkeitsarbeit und Verkauf zuständig. Für ihn ist Bento eine unverzichtbare App. "Wir können auf jede Datenbank zugreifen, etwa mit Informationen über potenzielle Kunden oder über verkaufte Waren", erklärt er. "Ich nehme einfach mein iPhone, blättere nach unten und sehe nach, wann eine bestimmte Kundin ihre Lampe gekauft hat. Wenn ich eine E-Mail erhalte, kann ich die bisherigen Bestellungen dieser Kundin sofort anzeigen."

Mit der App "Analytics" kann sich Junker über die Zugriffe auf die Website und auf den Onlineshop von graypants informieren. "Ich sehe, von wo aus unsere Besucher zugreifen, welche Bereiche der Website sie sich ansehen und welche sie verlassen. Dadurch erfahre ich mehr über unsere Zielgruppe und kann unsere Website entsprechend anpassen."

All das hat graypants dabei geholfen, Design und Handel zu verbinden und die Kreativität seiner Mitarbeiter profitabel zu machen. "Mit dem iPhone können wir beide Aspekte von graypants – den künstlerischen Aspekt und den eines Unternehmens, das professionell geführt werden muss – miteinander kombinieren", meint Junker.

"Das iPhone ermöglicht Multitasking auf hohem Niveau und ohne Umstände. Es macht sogar Spass. Und das äussert sich in unserem Geschäftserfolg."

"Das iPhone hat meine Meinung über Telefone verändert", stimmt auch Grizzle zu. "Es ist nicht nur ein Telefon, sondern bedeutend mehr."

Unternehmensprofil

  • 3 Mitarbeiter
  • Sitz: Seattle im US-Bundesstaat Washington
  • www.graypants.com
  • Die Lampen von graypants entstehen alle in Handarbeit und sind daher Unikate. Die Fertigung einer Lampe dauert zwischen 2 und 4 Stunden.

Musik aufdrehen.

"Für mich ist der iPod eine der besten Komponenten des iPhone", meint Jonathan Junker. "Ohne den iPod auf meinen iPhone könnte ich glaube ich kaum überleben. Als ich noch kein iPhone hatte, fand ich es furchtbar, zwei separate Geräte zu benötigen. Aber jetzt habe ich dieses Gerät in meiner Hosentasche, das alle diese tollen Dinge kann – ein Unternehmen leiten – und ich kann immer noch meine Lieblingssongs hören. Und all das, während ich gleichzeitig damit andere Multitasking-Aufgaben erledige."

DJ iPhone.

Ihr elegantes Wohn- und Bürogebäude in Seattle nutzt das graypants Team gerne für Partys. Auch dabei kommt das iPhone zum Einsatz. "Zu den iPhone Apps, von denen wir richtig begeistert sind, zählt auch Remote", teilt Jon Gentry mit. "Wir haben in allen drei Schlafzimmern und im Wohnzimmer Lautsprecher installiert und per Funk miteinander verbunden. Mit dem iPhone können wir von jedem Raum im Studio aus DJ spielen. Egal, ob wir mit Freunden auf der Veranda sind oder im Arbeitsraum, wir können immer als DJ die nächsten Songs auswählen."

Weitere Praxisberichte