iPhone in Unternehmen

Klemchuk Kubasta

"Unser Geschäftsmodell basiert zum Teil darauf, eine Alternative zu den grossen Kanzleien zu bieten. Und dazu
legen wir besonderen Wert auf besseren Service. Das iPhone gibt uns die Möglichkeit, schnell zu reagieren und dieses Ziel zu erreichen."

Vorteile im Immaterialgüterrecht durch das iPhone.

In der hochtechnisierten, sich schnell ändernden Welt des Immaterialgüterrechts, die durch starken Wettbewerb geprägt ist, möchten sich Darin Klemchuk und Kelly Kubasta von den Mitbewerbern abheben. Daher bieten sie in ihrem Startup-Unternehmen in Dallas für ihre Klienten einen Service der besonderen Art. Und hier kommt das iPhone ins Spiel.

"Wir haben den Leitsatz, dass jeder Klient, der sich an uns wendet, noch am selben Tag eine Antwort erhält", so Klemchuk. "Mit dem iPhone können wir diesen Service auch dann bieten, wenn wir nicht im Büro sind."

"Unser Geschäftsmodell basiert zum Teil darauf, eine Alternative zu den grossen Kanzleien zu bieten", erklärt Kubasta. Dadurch, dass Klemchuk Kubasta LLP dank des iPhone ständig erreichbar ist und mit der grossen Auswahl an Apps für juristische und geschäftliche Zwecke einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern hat, konnte die Kanzlei genau das erreichen.

Immer verfügbar.

"Klienten erwarten von Anwälten, dass sie schnell auf ihre Anliegen reagieren", ist Klemchuk überzeugt. "Und Anwälte, die das nicht können, sind im Nachteil." Klemchuk und Kubasta dagegen profitieren von den Vorteilen des iPhone.

"Für uns sind E-Mails besonders wichtig", so Klemchuk. "Wir erhalten zu jeder Tageszeit und an allen Wochentagen E-Mails. Für unsere Kanzlei ist es entscheidend, sofort antworten zu können."

"Mit dem iPhone verwende ich meine Abwesenheitsnotiz nie", fügt Kubasta hinzu. "Ich habe nämlich immer Zugriff." Und damit meint er wirklich immer. Kubasta beantwortet regelmässig E-Mails von Kunden in Asien um 23 oder 24 Uhr. "Dadurch vermeide ich einen Zeitverlust von einem ganzen Tag", sagt er.

Für die Suche nach einem seiner über 1300 Kontakte verwendet Klemchuk die Spotlight Suchfunktion auf dem iPhone 3Gs, mit der er sein ganzes Telefon durchsuchen kann. "Wenn ich jemanden suche, der vielleicht zu einer bestimmten Firma oder dem gegnerischen Anwalt gehört, starte ich einen Suchvorgang", erklärt er. "Ich erhalte dann die Kontaktinformationen sowie alle E-Mails oder Notizen, die ich mir eventuell zu diesem Kontakt gemacht habe. Dadurch kann ich sofort reagieren."

Immer am Fall.

Mit dem iPhone sind die Anwälte bei Klemchuk Kubasta LLP nicht nur in ständigem Kontakt mit ihren Klienten, sondern auch mit den Gerichten. Ein gutes Beispiel ist das elektronische Ablagesystem für Gerichte (ECF), das Online-Tool der Bundesgerichtshöfe, über das Anwälte Plädoyers einreichen und richterlichen Verfügungen erhalten. Mit dem iPhone können Klemchuk und Kubasta bis buchstäblich kurz vor zwölf (bis 23.59 Uhr) Eingaben machen und so auf kurzfristige Anliegen von Klienten oder auf Schritte der Gegenseite reagieren. Und wenn der Richter eine Verfügung erlässt, werden sie auch darüber informiert.

"Das Gericht schickt uns per E-Mail eine Benachrichtigung, wenn entweder von der Gegenseite ein Plädoyer eingereicht wurde oder der Richter eine Verfügung erliess", so Kubasta. "Wir erhalten die E-Mail auf dem iPhone. Wenn wir auf den Hyperlink klicken, gelangen wir über Safari in das ECF System und können das Originaldokument im nativen Format öffnen. So wissen wir immer sofort, was es in unserem Fall Neues gibt. Das ist unbezahlbar."

"Wenn ich in die App 'Patents' eine US-Patentnummer eingebe, zeigt das iPhone automatisch die Sprache des Patentanspruchs, die Zusammenfassung, das Deckblatt oder die Zahlen dazu an."

Apps im Gerichtssaal.

Klemchuk und Kubasta nutzen auch spezielle juristische Apps. Sie arbeiten beispielsweise mit "Federal Rules of Civil Procedure", "Manual of Patent Examining Procedure" und "Title XVII", einer App zum Urhebergesetz. Mit der App "Patents" können sie alle Patente anzeigen, die in den USA ausgestellt wurden.

"Ich gebe eine US-Patentnummer ein", erklärt Kubasta, "und das iPhone zeigt automatisch die Sprache des Patentanspruchs, die Zusammenfassung, das Deckblatt oder die Zahlen dazu an. Wenn ich also mit Klienten spreche und sie sich nach einem Patent erkundigen, das ihrer Erfindung entgegengehalten wird, kann ich sofort antworten."

Darin Klemchuk nimmt das iPhone in den Gerichtsaal mit und verwendet es mit der App "Keynote Remote" als Fernbedienung. "Im Gerichtsaal nutze ich Keynote Präsentationen, um Beweise zusammenzufassen, Dokumente für die öffentliche Anhörung anzuzeigen oder einen Zeugen zu befragen", beschreibt er. "Mit der App 'Keynote Remote' kann ich meine Notizen lesen, die nächste Folie vorab ansehen und die Präsentation steuern."

Kelly Kubasta arbeitet viel mit mSecure, einer App, mit der er seine zahlreichen Kennwörter und Anmeldedaten sicher verwalten kann. "Jeder Bundesgerichtshof verwendet andere ECF Anmeldedaten", erläutert er. "Es ist unglaublich schwierig, sich ohne Hilfe eines Assistenten all diese Kennwörter zu merken. Ich verwalte die Kennwörter mit mSecure selbst."

Eine App nach Wunsch.

Seit Kurzem ergänzt eine selbst entwickelte iPhone App den speziellen Klientenservice von Klemchuk Kubasta: ein Marketing- und Kommunikationstool, mit dem Klienten ganz einfach mit der Firma Kontakt aufnehmen können. Über die Symbole auf der übersichtlichen Oberfläche der aktuellen App (die bald erweitert werden soll) können Klienten per Fingertipp bei Klemchuk Kubasta anrufen oder auf deren Website zugreifen.

Die App von Klemchuk Kubasta wurde nicht von einem Entwickler, sondern von einer Anwältin der Kanzlei geschrieben, die bis dato noch nie eine App oder sonstige Software entwickelt hatte. Sie nahm ein Programm zum Erstellen von Apps für 140 Dollar zu Hilfe und war in weniger als drei Stunden fertig.

Durch die App verzeichnen Klemchuk Kubasta mehr Zugriffe auf ihre informative Website. Sie ist also ein voller Erfolg und damit zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal geworden. "So viel ich weiss, stellt keiner unserer Konkurrenten seinen Klienten eine eigene iPhone App zur Verfügung", meint Klemchuk. "Somit haben wir gegenüber den anderen einen weiteren Vorteil."

Glückliche Mitarbeiter.

Fast jeder Mitarbeiter bei Klemchuk Kubasta LLP hat ein iPhone, ein grosser Anreiz bei Neueinstellungen. "Wir möchten den besten Leuten den besten Arbeitsplatz bieten", so Klemchuk, "und da ist das iPhone ein echter Pluspunkt. Ich glaube, Leute, die mit dem Rechtswesen zu tun haben, verwendet allgemein gerne das iPhone."

Klemchuk zählt sich selbst auch dazu. "Das iPhone ist so simpel. Es funktioniert nach dem Auspacken in wenigen Minuten und man braucht kein Handbuch. Wir müssen unseren Mitarbeitern also nichts erklären und sie können es sogar selbst warten, ganz egal, wie viel technisches Know-how sie haben."

Parkhaus-Navigator.

Eine der Lieblingsapps von Darin Klemchuk ist G-Park, mit dessen Hilfe er sein Auto im Parkhaus leichter wiederfindet. "Stell dir vor, du gehst um 23 Uhr ins Parkhaus, steckst in einem Anzug, schleppst eine Tragetasche und es ist 35 Grad heiss", sagt er. "Du gehst und gehst und fängst an zu schwitzen. Diese App ist wirklich Gold wert, weil sie dein Auto zuverlässig wiederfindet." Wie das funktioniert? Wenn er sein Auto abstellt, öffnet Klemchuk G-Park. Die App macht ein Foto vom Auto und speichert den Parkplatz via GPS. "Im Grunde genommen", so Klemchuk, "wirst du dann wieder per GPS zum Auto zurückgelotst."

Sportübertragungen, mit freundlicher Unterstützung vom iPhone.

Darin Klemchuk ist American-Football-Fan. Dank seines iPhone und der App "ESPN" verpasst er kein einziges Spiel. "Einmal sass ich während eines Spiels des USC Washington in einem Restaurant in Dallas beim Essen", erzählt er, "und in der Sportsbar wurde nicht auf das Spiel umgeschaltet. Also sah ich mir das ganze Spiel via iCast in Safari an – und erlebte mit, wie Washington in letzter Minute gewann." Vor kurzem nutzte er ESPN in einer anderen Sportsbar erneut, in der auf allen sieben Fernsehgeräten das Spiel Alabama/Florida lief. "Ich sah mir das Spiel Washington/Kalifornien via Gamecast über ESPN an."

Unternehmensprofil

  • 16 Mitarbeiter
  • Sitz: Dallas im US-Bundesstaat Texas
  • www.kk-llp.com
  • Das Law & Politics Magazine, das in der Zeitschrift "Texas Monthly" veröffentlicht wird, hat mehrere Anwälte von Klemchuk Kubasta LLP ausgezeichnet. Die Partner Kelly Kubasta (2010) und Jim Chester (2008-09) erhielten den Titel "Rising Stars" (Talentierter Nachwuchs) und Klemchuk (2008-2010) den Titel "Super Lawyer” (Superanwalt).

Weitere Praxisberichte