Voraussetzungen für den Einstieg
Der Einstieg in das virtuelle Farbproofing ist einfacher als je zuvor. Noch gestern erforderte das virtuelle Farbproofing viele verschiedene Hardware- und Softwaregeräte, ständiges Eingreifen und Feinabstimmen. Heute ist die digitale Technologie so weit fortgeschritten, dass der Prozess lediglich wenige Schlüsselkomponenten erfordert und viele Schritte des Workflow automatisch ablaufen.
Mac OS X Tiger
Mit Mac OS X Tiger ist es schneller, einfacher und günstiger als je zuvor, konsistente Farben zu erzielen - eine Voraussetzung für präzises virtuelles Farbproofing. Mac OS X Tiger verwendet einen systemweiten und stets verfügbaren Ansatz beim Umgang mit Farbe, denn die ColorSync Technologie, die auf dem ICC-Standard (International Color Consortium) für das Farbmanagement basiert, ist in jede Phase des Workflows integriert: Aufnahme, Bearbeitung und Ausgabe. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Farben innerhalb des gesamten Workflows von einem Gerät zum anderen immer korrekt wiedergegeben werden.
Apple Power Mac G5
Als Basis Ihrer virtuellen Farbproofing-Plattform bietet der Power Mac G5 die nötige Rechenleistung, um Ihre kreativen Ideen in jedem Medium umsetzen zu können. Mit seinen Dual-Core PowerPC G5 Prozessoren und der PCI Express-Architektur steigert er die Datenbandbreite systemweit und führt komplett neue Leistungsfunktionen ein, die bislang bei keinem Desktop-Computer zu finden waren. Der Power Mac G5 gibt Ihnen die Multitasking-Leistung an die Hand, die Sie brauchen, um Ihre Ideen so schnell zu realisieren, wie Sie sie entwickeln. Außerdem profitieren Sie von der Leistung und Benutzerfreundlichkeit des Mac OS X Betriebssystems.
Apple Cinema Displays
Im Jahr 2001 hat Apple mit vollständig digitalen Aktivmatrix-Flachbildschirmen den Wechsel zur LCD-Technologie eingeleitet und produziert seither die überaus innovativen, eleganten Apple Displays. Basierend auf der branchenweit besten LCD-Technologie überzeugt die Produktlinie der Apple Cinema Display durch eine erstklassige Leistung, die der herkömmlicher CRT-Monitore weit überlegen ist. Im Vergleich mit anderen LCD-Bildschirmen sticht die Apple Produktlinie durch viele Merkmale hervor: ihr Breitformat-Design, DVI-Anschluss, integrierte FireWire und USB-Anschlüsse, extrem schmaler Bildschirmrahmen, Gehäuse aus gebürstetem Aluminium und leicht verstellbarer Standfuß mit VESA Standhalterung für VESA kompatible Montagelösungen.
Der gesamte Farbraum - die Anzahl der sichtbaren Farben - des Apple Cinema Displays ist erkennbar größer als der von CRT-Monitoren. Sie können das Cinema Display in normal beleuchteten Umgebungen (nicht in verdunkelten Räumen) mit nur geringfügiger Reduzierung des dynamischen Bereichs der sichtbaren Farben verwenden.
Vorzüge von LCD-Bildschirmen beim virtuellen Farbproofing
Die besten LCD-Bildschirme, die derzeit auf dem Markt sind, bieten etwa das Doppelte an Helligkeit, Schärfe und Kontrast wie ein CRT-Monitor. Zudem sind sie flimmerfrei und beständig gegenüber Umgebungsfaktoren, die die visuelle Leistung von CRT-Monitoren beeinträchtigen.
Helligkeit
Beim Design von CRT-Monitoren müssen die Ingenieure stets einen Kompromiss zwischen Helligkeit und Schärfe eingehen. Wenn der CRT-Monitor heller eingestellt wird, wird der Text üblicherweise weniger scharf dargestellt. Der Grund hierfür ist, dass die CRT-Technologie auf lichterzeugendem Phosphor basiert. Da ein bestimmter Phosphorpunkt heller leuchtet, ist es um so schwieriger, ihn von den benachbarten Phosphorpunkten zu unterscheiden. Infolgedessen werden die benachbarten Pixel weniger ausgeprägt und so weniger scharf.
Wenn Sie ein Apple Cinema Display neben einem konventionellen CRT-Monitor aufstellen, werden Sie sofort bemerken, dass die Farben des Cinema Displays klarer und realistischer wirken. Das liegt daran, dass der sein Farbraum - die Anzahl der sichtbaren Farben - deutlich größer ist als der des CRT-Monitors. Der Vorteil des größeren wahrnehmbaren Farbraums liegt darin, dass Sie das Cinema Display in normal beleuchteten Umgebungen (nicht in verdunkelten Räumen) mit geringerer Reduzierung des dynamischen Bereichs der angezeigten Farben verwenden können (d. h., ohne dass die Farben verwaschen dargestellt werden).
Flachbildschirme schalten jedes Pixel mithilfe von Transistoren ein und aus, die die Flüssigkristallschicht mittels Elektrizität aktivieren. Dies bedeutet, dass ein LCD-Bildschirm sehr hell eingestellt werden kann, ohne dass dabei Texte oder Grafiken an Schärfe verlieren. Ein großer Vorteil eines hellen Bildschirms ist es, dass er selbst in gut beleuchteten Räumen im Büro und zu Hause feinste Details und Farbnuancen erkennen lässt.
Kontrast
Eine weiterer Vorteil der größeren Helligkeit ist das bessere Kontrastverhältnis. Das Kontrastverhältnis ist das Verhältnis zwischen dem weißesten Weiß und dem schwärzesten Schwarz auf dem Bildschirm - sein Dynamikbereich. Da Flachbildschirme heller sind, können sie hellere Weißtöne erzeugen, was wiederum zu einem höheren Kontrastverhältnis führt.
Schärfe und Fehlen von Bildschirmflimmern
Bei einem CRT-Monitor wird durch die Energie eines Elektronenstrahls, der auf die Phosphorschichten auftrifft, Licht erzeugt. Die Intensität dieses Lichts lässt jedoch nach, sobald der Strahl andere Bereiche des Bildschirms abtastet. Die Schärfe eines CRT-Monitors wird von der Größe des Bereichs bestimmt, der durch den Elektronenstrahl gereizt wird. Zur Verringerung des Bildschirmflimmerns, das entsteht, wenn der Phosphor zum Leuchten gebracht wird und wieder verlischt, aktualisiert ein guter CRT-Monitor jeden Teil des Bildschirms in einer extrem schnellen Rate - 75-mal in einer Sekunde oder noch öfter.
Bei solch hohen Geschwindigkeiten ist es jedoch schwierig, die Punktgröße des Elektronenstrahls zu kontrollieren und somit einen scharfen Übergang zwischen dunkeln und hellen Bereichen zu schaffen. Die CRT-Ingenieure sind auch hier wieder gezwungen, Kompromisse einzugehen: Bei hohen Auflösungen gleichzeitig eine hohe Bildwiederholfrequenz und ein scharfes Bild zu erzielen, ist eine Herausforderung.
Bei modernen CRT-Monitoren mit hohen Bildwiederholfrequenz wurde das Bildschirmflimmern reduziert, das bekanntermaßen zu Überanstrengung der Augen und dadurch bedingten Kopfschmerzen führen kann. LCD-Bildschirme bieten einen noch größeren Vorteil: Sie besitzen keinen Elektronenstrahl, der das Bild auf dem Bildschirm Zeile für Zeile neu "zeichnet". Auf einem LCD-Bildschirm wird jedes einzelne Pixel bei Bedarf und unabhängig von den anderen Pixeln aktiviert und deaktiviert. Auf diese Weise werden konsistente, scharfe, flimmerfreie Farben für eine stabile Darstellung Ihres virtuellen Proofs erzielt.
