Die Verbindung aller Komponenten via Xsan ist wirklich fantastisch. Vorher haben wir ausschließlich eigenständige, autonome Systeme eingesetzt. Auch das Öffnen mehrerer Projekte gleichzeitig ist möglich - das konnten wir früher nicht.

ITV Productions: Mit moderner Technologie in die 60er Jahre

Da ein zentraler Server eingesetzt wird, können verschiedene Schnitträume mit dem gleichen Material arbeiten, z. B. mit gängigen Titelsequenzen, und auch auf die umfangreiche Musikbibliothek in iTunes zugreifen. Westmoreland sagt: "Da in Fernsehserien viel Musik eingesetzt wird, haben wir früher viel Zeit damit verbracht, CDs aus dem Archiv zu holen und nach Songs zu suchen. Einer unserer ersten Schritte nach dem Einrichten des Xsan war es, unsere Sammlung an 16.500 Sixties-Titeln in iTunes zu laden. Jetzt können alle Schnitträume im Nu darauf zugreifen. Wir können sehr viel schneller mal in einen Titel reinhören und mit Schlagwörtern nach einem bestimmten Song suchen. Dann ziehen wir die Datei einfach in Final Cut. Alles ist jetzt so viel flexibler."

Schneiden von Heartbeat

Das Herzstück des ganzen Systems ist Brearley zufolge der enorme Speicherplatz: "Seit etwa einem Jahr arbeiten wir mit dem Xsan System. Diese Investition hat sich wirklich für uns gelohnt, denn das System ist sehr zuverlässig. Wir planen, in naher Zukunft weitere 21 TB für die Videospeicherung und 3,5 TB für die Audiospeicherung hinzuzufügen."

Auch Westmoreland ist ein Befürworter der Apple Technologie: "Mit dem alten System habe ich viele 3D-Werkzeuge verwendet. Nicht für die Arbeit mit FX, aber zum Reparieren von Aufnahmen oder für Überblendungen, um die Kontinuität einer Aufnahmeänderung wiederherzustellen. Zuerst dachte ich, FCP sei dafür nicht ausgereift genug. Dann aber wurde mir bewusst, dass das Programm über 4- und 8-Punkt-Masken verfügte, die sehr effektiv waren. Darüber hinaus konnte es alles, was Automation Gain im früheren System konnte."

Der Erfolg der Final Cut Pro Lösung in Yorkshire ist unübersehbar. Für ein neues Projekt, das im April beginnt, werden zwei weitere Systeme hinzugefügt. Die Rolle der Systeme kann innerhalb der Produktionen vergrößert werden, für die sie eingesetzt werden. Dazu Westmoreland: "Wir haben bereits probeweise 'Heartbeat'-Material mit FCP in nicht komprimierter SD-Auflösung geschnitten - dies ist die aktuelle Entwicklung in der Branche. Das Schöne an Final Cut ist, dass der Unterschied kaum auffiel. Das System hatte überhaupt keine Probleme damit."

Brearley, ebenfalls ein großer Fan der Mac Plattform, verwendet auch für die Verwaltung und die alltäglich anfallenden Computeraufgaben im Postproduktionsstudio in Leeds ein Apple System und sagt: "Es gibt absolut nichts, was dagegen spricht, Final Cut nicht stärker für die Endbearbeitung einzusetzen und auch in die Audiobearbeitung zu integrieren."

Auch Lance Tattersall, der Leiter der Postproduktion bei ITV Productions, ist mit der Neuanschaffung zufrieden. "Final Cut ist sehr ausgereiftes Schnittsystem, das bestens funktioniert. Wir waren besorgt darüber, dass Systeme mit geschlossener Architektur den Markt beherrschten. Rein wirtschaftlich gesehen bietet kein anderer Anbieter für Schnittsysteme uns mehr Optionen und mehr Flexibilität. Gleichzeitig können wir unsere Kosten unter Kontrolle halten."

 
 
 
 
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