Die Anfangsinvestitionen sind vergleichsweise gering, dadurch ist Xsan eine überraschend preiswerte Massenspeicherlösung.

RingierTV, Zürich: Mit Xsan den Massenspeicher konsolidieren und effizienter nutzen

Einige der bekanntesten Sendungen, die im Schweizer Fernsehen laufen, produziert RingierTV. Das Kompetenzzentrum der Ringier-Gruppe für audiovisuelle Produktionen gehört zu den grössten und am besten ausgerüsteten Produktionsanstalten in der Schweiz. Nicht zuletzt dank Apple.

RingierTV ist ein Bereich der Ringier-Gruppe, des grössten Schweizer Medienhauses. RingierTV positioniert sich als effizienter, zuverlässiger, flexibler Generalunternehmer für audiovisuelle Medien. Bekannte Sendungen, die RingierTV produziert, sind «al dente», «5GEGEN5» und «Genial daneben» für das Schweizer Fernsehen, «CashTV», «Gesundheit Sprechstunde» und «Motorshow TCS» für PresseTV sowie die Übertragungen der Spiele der Axpo Super League, der UEFA Champions League und der Nationalliga A im Eishockey für Teleclub/BluewinTV.

“Die Anfangsinvestitionen sind vergleichsweise gering, dadurch ist Xsan eine überraschend preiswerte Massenspeicherlösung.”


Benno Zimmermann, Business Unit-Leiter Produktion und Technik

Mit 17 fest angestellten und über 50 freischaffenden Mitarbeitenden gehört die Geschäftseinheit Produktion und Technik zu den grossen privaten Produktionsanstalten in der Schweiz. Die Fachfrauen und Fachmänner gehören zu den Besten ihres Fachs: Kameraproduktion, Studioproduktion, Postproduktion, Multimedia, Grafik, Design. Die Kapazitäten sind den eigenen Bedürfnissen angepasst, freie Ressourcen vermarktet RingierTV für Auftragsproduktionen wie Imagefilme, Publireportagen oder Infomercials.

Nur die Besten und nur das Beste sind gut genug

In der Postproduktion ist nur das Beste gut genug. Insgesamt stehen hier zehn Editsuiten bereit, um das Material – von DV (Digital Video, ein Videokassettenformat) bis HDTV (High Definition Television, das hoch auflösende Fernsehen) – professionell zu bearbeiten. Das Material wird durchwegs online, selbstverständlich auch in unkomprimierter Form geschnitten. Um effizient und effektiv zu produzieren, sind alle Editsuiten vernetzt, so können mehrere Cutterinnen oder Cutter gleichzeitig am selben Sendeformat arbeiten.

Das Herz dieses extrem schnellen Fibre-Channel-Netzwerks sind zwei Xserve und drei Xserve RAID, die inzwischen 6,8 Terabyte Daten speichern. Die Xserve RAID sind über Xsan verbunden und in das Produktionsnetzwerk integriert, das aus je drei Xserve und Xserve RAID mit 11,8 Terabyte Speicherplatz besteht. Xsan ist das SAN-Dateisystem für Mac OS X, um Massenspeicher in einem Netzwerk zu konsolidieren. Der grosse Vorteil dieser Lösung ist, dass einerseits der Speicherplatz optimal genutzt wird und anderseits jede einzelne der zehn Editsuiten jederzeit auf alle Daten zugreifen kann, egal wo sie abgelegt sind.

Eine überraschend preiswerte Massenspeicherlösung

Ein Xsan-Netzwerk ist ausbaubar, das ist für Benno Zimmermann, Business-Unit-Leiter Produktion und Technik, wichtig: «Das System wächst mit uns mit», sagt er, «wir haben klein angefangen, erste Erfahrungen gesammelt und unser Xsan Schritt für Schritt auf- und ausgebaut.» Das hat natürlich auch finanzielle Vorteile, wie Zimmermann bestätigt: «Die Anfangsinvestitionen sind vergleichsweise gering, dadurch ist Xsan eine überraschend preiswerte Massenspeicherlösung für professionelle Anwender wie RingierTV.“

RingierTV arbeitet seit 1993 mit Hardware und Software von Apple. Damals hiess die Firma noch Rincovision, der Chef war überzeugter Macianer. Zuerst bekamen die Mitarbeitenden in der Administration Macs, dann stellte RingierTV Schritt für Schritt die Produktion um. Heute sind, bis auf einige wenige softwarebedingte Ausnahmen, ausschliesslich Macs im Einsatz. Von der Disposition (iMac) über die Grafik (Mac Pro) bis zur Postproduktion (Mac Pro). Selbst der Teleprompter für die Moderatorinnen und Moderatoren im 125m2 grossen Studio läuft auf einem Mac mini.

Final Cut Pro ist weit verbreitet und skalierbar

Benno Zimmermann schätzt vor allem, wie intuitiv alle Programme zu bedienen sind und wie weit einige verbreitet sind. Zum Beispiel Final Cut Pro aus der Final Cut Studio-Suite: «Wir setzen immer wieder Freelancer ein; die kennen alle Final Cut Pro und können gleich anfangen zu arbeiten.» Das spart Zeit – das ist besonders wichtig, weil die Zeitpläne immer eng sind – und damit Geld. Final Cut Pro hat noch einen wichtigen finanziellen Vorteil: «Das Programm ist bis HD skalierbar, das ist bei anderen eine teure Option», erklärt Zimmermann.

Macs sind für ihn nicht nur technisch führend, sondern auch eine preiswerte Alternative: «Die Geräte sind komplett ausgestattet, ich muss nichts extra bestellen – ich bekomme mehr Leistung für weniger Geld.» RingierTV arbeitet übrigens auch mit Standardsoftware und verwaltet beispielsweise die Musikbibliothek mit über 300'000 Songs in iTunes. Dort suchen Redaktorinnen und Redaktoren nach passender Musik für ihren nächsten Beitrag. «Und», fügt Benno Zimmermann lächelnd an, «die Geräte sehen doch einfach besser aus als andere, oder?»

 
 
 
 
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