talkbackTHAMES: Termingerechte und budgetfreundliche Fernsehproduktion.
Bessere Programme bei niedrigeren Kosten - das ist der Trend in der modernen Fernsehproduktion. Für Produktionsfirmen stellt sich deshalb häufig die Frage, ob sie Aufträge ablehnen oder doch weniger Folgen produzieren sollen. Oder Abstriche bei der Qualität der Produktionen machen, indem sie die Arbeit mit weniger Mitarbeitern und schlechteren Technologien erledigen?
talkbackTHAMES und der Produktionsleiter Mark Bos haben sich für einen anderen Weg entschieden. Das Team setzt bei der Postproduktion auf eine komplett Final Cut Studio basierte Ausstattung und muss so keine Abstriche machen, wenn es um die Anzahl der Sendungen geht, die erstellt werden können, und die Qualität ihrer Projekte. Die Lösung hat für alle nur Vorteile.
Mark Bos, Produzent
talkbackTHAMES ist für Erfolgssendungen wieThe X Factor undBritain’s Got Talent verantwortlich. Das grösste Studio der Firma hat seinen Sitz im britischen Amersham und bearbeitet enorm beliebte Formate wieGrand Designs ,Property Ladder ,How Clean is Your House? undEscape to the Country und ihre Produktionsleistung ist immens.
FürEscape to the Country wird beispielsweise die Apple Postproduktionsausstattung (die vor drei Jahren von Bos eingeführt wurde) in der Regel für insgesamt 80 Folgen verwendet. Das entspricht 140 Stunden Sendematerial mit 80 einstündigen Folgen sowie 80 kürzere, 45-minütige Zusammenschnitte.
Bos ist ganz ehrlich, wenn es um die Frage geht, warum die Postproduktion intern abgewickelt wird und Final Cut Studio eingeführt wurde: Es ging in erster Linie darum, Kosten einzusparen. Aber natürlich war dies nicht der einzige Grund. "Es ging uns auch um Kreativität und Flexibilität und darum, welche Technologie am besten für einen kreativen Workflow geeignet ist", erzählt er. "Es wäre nicht möglich,Escape to the Country in irgendeiner anderen Weise zu erstellen, als wir es derzeit tun."
Den Programmplan als eng zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. talkbackTHAMES dreht mit drei Teams neun Monate lang. Alle Aufnahmen werden dann nach Amersham gesendet. Dort gibt es fünf Schnittplätze für Zusammenstellung, Einlesen, Digitalisierung und Qualitätskontrolle und fünf Schnittplätze für den kreativen Offline- und Online-Schnitt. Stillstand kennt keiner der 10 Schnittplätze.
"Etwa 90 % unserer Arbeit erledigen wir intern", erklärt Bos. "Dazu gehört der komplette Offline- und Online-Schnitt, Voiceover, Farbkorrektur und Grafiken. Das Einzige, das wir derzeit auslagern, ist das Audio für Spurlegung und Dubbing. Alles andere - selbst Grafiken und so - machen wir mit Final Cut Studio."
Im Studio gibt es zwei Einspielstationen, an denen die Arbeit beginnt. Hier arbeiten die Schnitt- assistentinnen Charlotte Cameron Vidler und Laura Blanshard. "Wenn das Material ankommt, können Charlotte und Laura kurz darauf damit loslegen", so Bos. "Sie loggen alles mit Final Cut Studio und bewegen es in die entsprechenden Bins. Wenn es beispielsweise von einer Einstellung vier Aufnahmen gibt und die zweite ist die beste, dann bleiben die anderen drei gleich aussen vor. Das ist schon kreative Arbeit beim Rohschnitt und hilft den Cuttern sehr, gerade weil wir hier mit so viel Material arbeiten."
"Alles ist sorgfältig in gekennzeichnete Dateien sowie in synchronisierte Sprechertexte und GVs aufgeteilt," erzählt Blanshard. Und Bos fügt hinzu: "Das erspart den Cuttern und Produzenten viel Zeit beim Sichten und ist deutlich kosteneffizienter."
Nachdem das Material beim Einlesen sortiert wurde, greift die Qualitätskontrolle über ein Netzwerk mit zwei Apple Xserve Servern, einer 7 TB Apple Xserve RAID-Karte und mehreren Axus RAIDs darauf zu. "Die Qualitätskontrolle ist der Dreh- und Angelpunkt unseres gesamten Produktionsablaufs", erklärt Bos. "Hier muss alles durch und sie ist auch der letzte Stopp, bevor die Sendungen an die BBC rausgehen". Schnittassistent Neal Davies, der mit der Qualitäts- kontrolle betraut ist, kümmert sich auch darum, das Audiomaterial an den in Birmingham befindlichen Dubbing-Mixer zu senden und bei der Rückkehr die Qualität zu prüfen.
Im Büro nebenan kümmert sich Jamie Louden um Offline- und Onlineschnitt. Louden, ein echter Fan von Final Cut Studio, sagt: "Gelernt habe ich mit Avid. Dann kam ich hierher, hab mit FCP angefangen und das nicht bereut. Jetzt gibt es für mich nur noch Final Cut."
Er schätzt insbesondere, dass das Programm so intuitiv ist: "Wie bei allen Apple Produkten gefällt mir, dass es so leicht ist, damit das zu machen, was ich mir vorstelle. Wenn ich vor dem Schneiden was verlängern will, dann beweg ich es einfach nur. Die Kurzbefehle und Aktionen sind in allen Studio Programmen konsistent, sodass es kein Problem ist, zu wechseln oder die anderen Programme zu erlernen. Das erleichtert die Arbeit enorm und ich kann mich ganz darauf konzentrieren, kreativ zu sein und bleibe nirgendwo stecken."
"Ich kann insgesamt keine Schwachstellen finden, was die Verwaltungs- und Anpassungsmöglichkeiten des Programms angeht", fügt er hinzu. "Wenn es nötig ist, alle Schnittstationen zu einem Render-Cluster zusammenzufassen, ist das problemlos möglich. Bei Bedarf könnten wir also grosse Datenmengen innerhalb kürzester Zeit konvertieren. Apple Compressor hat bisher all unsere Anforderungen erfüllt. Ich habe andere Produkte ausprobiert, aber ich komme schon allein wegen der Benutzerfreundlichkeit immer wieder zu Compressor zurück."
Joel Corby, ein weiterer Offline-/Online-Cutter im Team, ist auch für Farbkorrekturen und Voiceovers verantwortlich. "Angesichts unserer engen Terminvorgaben ist Final Cut Studio einfach perfekt für uns, denn es ist so schnell. Das Tool für die Farbkorrektur ist sehr leistungsstark und ich verwende es für einen Grossteil der Show. Ich bin total begeistert von Final Cut Pro – ich kann mir echt nicht vorstellen, wie es wäre, wieder mit Avid arbeiten zu müssen und nicht einfach einen Clip aus der Timeline ziehen zu können."
Der Produktions- und Postproduktions-Workflow bei talkbackTHAMES ist perfekt eingespielt und aufgrund der engen Fristen gibt es wenig Spielraum für eventuelle Störungen oder Ausfälle. Genau deshalb ist die typische Apple Zuverlässigkeit und Stabilität ein weiterer Pluspunkt. "Stabilität und Zuverlässigkeit sind für uns unerlässlich. Fällt irgendwo im System was aus, sind schnell auch andere Bereiche davon betroffen. Wenn man an einer kleinen Serie mit sagen wir mal sechs Folgen arbeitet, kann man das ausgleichen, aber bei Sendungen in der Grössenordnung wie bei uns, bei denen so viele Leute mit drinhängen, hat das schwerwiegende Konsequenzen. Deshalb freut es uns natürlich sehr, dass Apple so zuverlässig ist", stellt Bos fest.
Und Corby fügt hinzu: "Apple ist sehr stabil, insbesondere verglichen mit PC-basierten Systemen. Es fällt einfach nicht aus."
talkbackTHAMES ist es gelungen, die erforderlichen Kosteneinsparungen zu erzielen, ohne dabei Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. "Das ist genau genommen das Wichtige an unserer Apple Installation", so Bos. "Wir haben damit unsere Kosten besser unter Kontrolle. Wir müssen den Produzenten nicht mehr mit dem Zug nach London schicken, damit er in einem Schnittstudio in Soho arbeitet. Wir können das jetzt hier vor Ort erledigen - zu einem Bruchteil der Kosten und in einem Bruchteil der Zeit."
"Es ist schwer, etwas zu finden, bei dem Final Cut Studio für uns nicht gepasst hat!"