iPod Familie

Wenn du einige einfache Regeln beachtest, zahlt sich das in einer längeren Lebensdauer und Laufzeit der Batterie deines iPod aus. Das Wichtigste dabei ist, dass du deinen iPod nicht in der Sonne oder im überhitzten Auto liegen lässt (auch nicht im Handschuhfach). Hitze schadet der Batterieleistung am meisten.

Einige Begriffe, die du kennen solltest.

„Batterielaufzeit“ ist die Zeit, die der iPod betrieben werden kann, bevor er wieder aufgeladen werden muss (wird manchmal auch als „Spieldauer“ bezeichnet). Die „Lebensdauer der Batterie“ ist die Gesamtzeit, in der du die Batterie verwenden kannst, bevor sie ersetzt werden muss.

Zu kalt. 0°. Genau richtig. 35°. Zu heiß.

Temperaturbereich für den iPod. Der iPod funktioniert am besten bei Temperaturen zwischen 0 °C und 35 °C. Die Lagertemperatur sollte zwischen -20 °C und 45 °C liegen. Idealerweise sollte der iPod möglichst bei Raumtemperatur (ca. 22 °C) verwendet werden.

Aktualisieren auf die neueste Software

Achte darauf, dass auf dem iPod die neueste Software von Apple installiert ist. Die Ingenieure von Apple suchen ständig nach neuen Möglichkeiten zur Optimierung der Batterieleistung. So profitieren beispielweise ältere iPod Modelle ohne Dock-Anschluss vom Update 1.3 oder neuer. Mit iTunes 7.4 oder neuer kannst du den iPod mit der neuesten Software aktualisieren. Setz den iPod ins Dock oder schließ ihn an den Computer an. iTunes benachrichtigt dich, wenn ein neues Update verfügbar ist.

Regelmäßige Verwendung ist das A und O

Zur Aufrechterhaltung der Leistung einer Lithium-Batterie müssen sich die Elektronen in der Batterie hin und wieder bewegen. Achte darauf, mindestens einen Ladezyklus pro Monat durchzuführen. Wenn du den iPod nur gelegentlich verwendest, ist es ratsam, in der Kalender App eine Erinnerung hinzuzufügen.

Tipps zur Verlängerung der Batterielaufzeit

Wenn du die Batterielaufzeit des iPod um eine bestimmte Anzahl von Ladezyklen verlängern möchtest, beachte die folgenden Tipps zum sparsamen Umgang mit Batteriestrom.

Schalter „Hold“ und Taste „Pause“

Es mag selbstverständlich klingen, soll hier aber trotzdem noch einmal erwähnt werden: Drück den Schalter „Hold“ wenn du den iPod nicht verwendest. So verhinderst du, dass die Bedienelemente des iPod das Gerät aus Versehen aktivieren und damit unnötig Energie verbraucht wird. Und wenn du gerade keine Musik mit dem iPod anhörst, drück die Taste „Pause“ oder schalt ihn aus, indem du die Wiedergabetaste etwa zwei Sekunden lang gedrückt hältst.

Langzeitlagerung

Solltest du den iPod touch für längere Zeit nicht benutzen, empfiehlt Apple, die Batterie auf 50-75 % zu laden und den iPod dann zu lagern. Dabei sollte das Gerät ganz ausgeschaltet und nicht nur der Ruhezustand aktiviert werden. Wird die Batterie vollständig entladen gelagert, kann der Zustand der Entladung so weit absinken, dass die Batterie keine Ladung mehr aufnehmen kann. Die Lagerung einer voll aufgeladenen Batterie über einen längeren Zeitraum kann hingegen zu einem Verlust eines Teils der Batteriekapazität führen, was eine verkürzte Lebensdauer bedeutet. Achte darauf, dass dein Gerät bei den angegebenen Temperaturen gelagert wird. (Siehe „Temperaturbereich für den iPod“.)

Optimieren der Einstellungen

Einige Features des iPod benötigen mehr Batteriestrom als andere. Wenn du diese Features nicht verwendest, kannst du länger Musik auf dem iPod abspielen.

Einstellungen für den iPod touch

  • Anpassen der Helligkeit: Durch Dimmen des Displays lässt sich die Batterielaufzeit weiter verlängern. Wähle „Einstellungen“ > „Helligkeit“ und bewege den Schieberegler nach links, um die Standardhelligkeit des Displays zu reduzieren.
  • Wi-Fi: Wi-Fi benötigt auch dann Strom, wenn du gerade nicht auf ein Netzwerk zugreifst. Greif nicht auf überlastete, öffentliche Wi-Fi Netzwerke zu (z. B. das Uni-Netzwerk), wenn ein privates Netzwerk verfügbar ist (etwa zu Hause oder im Wohnheim). Oder deaktiviere Wi-Fi, um Energie zu sparen. Wähl dazu „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Netzwerk“ > „Wi-Fi“.
  • Deaktivieren von Push-Mail: Wenn du auf dem iPod touch einen Push-Mail-Account wie Yahoo! oder Microsoft Exchange hast, solltest du die Push-Mail-Funktionalität deaktivieren, wenn du sie nicht brauchst. Wähl „Einstellungen“ > „Mail, Kontakte, Kalender“ > „Datenabgleich“ und deaktiviere die Option zum sofortigen Weiterleiten. Der iPod touch empfängt die Nachrichten, die an den Push-Mail-Account gesendet werden, dann nicht mehr sofort, wenn sie eintreffen, sondern entsprechend der allgemeinen Einstellung für den Datenabruf.
  • Weniger häufiges Abrufen neuer Daten: Programme wie Mail auf dem iPod touch lassen sich so einstellen, dass der drahtlose Datenabruf in bestimmten Zeitintervallen erfolgt. Je häufiger E-Mails oder andere Daten abgerufen werden, desto schneller kann sich die Batterie entleeren. Wenn du neue Daten manuell abrufen möchtest, wähle auf dem Homescreen „Einstellungen“ > „Mail, Kontakte, Kalender“ > „Datenabgleich“ und tippe auf „Manuell“. Zum Erhöhen des Abrufintervalls wähle „Einstellungen“ > „Mail, Kontakte, Kalender“ > „Datenabgleich“ und tippe auf „Stündlich“. Bitte beachte, dass dies eine generelle Einstellung ist, die für alle Programme gilt, die keine Push-Dienste unterstützen.
  • Deaktivieren von Push-Benachrichtigungen: Einige Apps aus dem App Store verwenden Apple Push-Benachrichtigungen, um dich über neue Daten zu informieren. Apps, die in starkem Maße Push-Benachrichtigungen nutzen (z. B. Instant-Messaging-Programme), können die Batterielaufzeit verkürzen. Es empfiehlt sich daher, Push-Benachrichtigungen zu deaktivieren. Wähle dazu „Einstellungen“ > „Mitteilungen“ und deaktiviere Mitteilungen für ausgewählte Apps. Diese Einstellung bedeutet aber nicht, dass beim Öffnen der App keine neuen Daten empfangen werden. Wenn du keine Apps installiert hast, die Push-Benachrichtigungen unterstützen, ist die Einstellung für Mitteilungen nicht sichtbar.
  • Reduzieren der Nutzung von Ortungsdiensten: Apps, die aktiv Ortungsdienste nutzen, z. B. die Karten App, können die Batterielaufzeit reduzieren. Zum Deaktivieren von Ortungsdiensten wähle „Einstellungen“ > „Datenschutz“ > „Ortungsdienste“ oder verwende die Ortungsdienste nur bei Bedarf.

Einstellungen für den iPod nano und den iPod classic

  • Equalizer: Durch das Hinzufügen von EQs für die Wiedergabe wird der iPod Prozessor mehr beansprucht, da EQs im Musiktitel nicht codiert sind. Schalt den Equalizer aus, wenn du ihn nicht verwendest. Wenn du allerdings EQs für Titel in iTunes angegeben hast, muss du den Equalizer auf „Linear“ setzen, um ihn auszuschalten, da der iPod keine Änderungen an deinen iTunes Einstellungen vornimmt.
  • Beleuchtung: Wenn die Beleuchtung auf „Immer ein“ gesetzt ist, hat dies eine deutliche Reduzierung der Batterielaufzeit zur Folge. Schalt die Beleuchtung also nur dann ein, wenn du sie wirklich brauchst.

Optimieren des Speichers

Der iPod spielt die Musik über einen Solid-State-Speichercache ab, um eine unterbrechungsfreie Wiedergabe zu gewährleisten und die Batterielaufzeit zu maximieren. Die iPod Festplatte dreht sich und füllt den Cache auf, und das verbraucht Energie. Wie oft dies geschieht, hängt von mehreren Faktoren ab. Du kannst die Batterielaufzeit verlängern, indem du diese Faktoren berücksichtigst.

  • Vorspulen: Wenn du in deiner Wiedergabeliste vorspulst, muss der iPod seinen Cache häufiger füllen, dazu häufiger auf die Festplatte zugreifen, wodurch mehr Energie verbraucht wird. Dies hat eine Verringerung der Gesamtlaufzeit der Batterie zur Folge. Indem du umfangreiche Wiedergabelisten in iTunes erstellst, die ganz deinem individuellen Geschmack entsprechen, kannst du häufiges Vorspulen auf ein Minimum beschränken. Auch die Funktion für die Zufallswiedergabe kann dazu beitragen, dass du nicht mehr so oft in deinen Wiedergabelisten vorspulen musst.
  • Verwenden komprimierter Songs: Der Cache des iPod arbeitet am effizientesten bei Musiktiteln mit durchschnittlicher Dateigröße (weniger als 9 MB). Wenn deine Audiodateien sehr groß oder unkomprimiert sind (z. B. Dateien im AIFF- oder WAV-Format), solltest du diese komprimieren bzw. ein anderes Komprimierungsverfahren wie AAC oder MP3 verwenden, wenn du die Dateien in iTunes importierst. Außerdem kannst du überlegen, ob du sehr lange Songs oder Musiktitel nicht in kürzere Titel mit einer kleineren Dateigröße unterteilst. Wenn du deine Musik mit 128 KBit/s codierst, füllt der iPod seinen Cache ca. alle 25 Minuten.