Carroux Caffee

Das Aroma des Erfolgs

Carroux Caffee legt den Schwerpunkt auf die Qualität seines Produkts: Kaffee. Und die Apple Technologie vereinfacht die IT-Funktion und lässt den Mitarbeitern so mehr Zeit für die Kunden.

„Smarte Lösungen ziehen mich magisch an. Für mich ist Apple eine Erfolgsstory, die mich seit Jahren begleitet.“

Ulrich Carroux, Gründer von Carroux Caffee

Das richtige Timing ist alles. Mitten in seinem Café in Hamburg steht Ulrich Carroux am Trommelröster und wartet auf das Signal. In der Luft liegt der aromatisch-kräftige Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen, aus denen in Kürze der Spitzenespresso wird, mit dem Carroux bundesweit bekannt wurde.

Er ist umgeben von seinem Handwerkszeug: dem Röster, vier Kaffeemischungen, seinem MacBook, iPhone und iPad. Und schon gibt das iPhone das Signal und weist Carroux darauf hin, dass der Röster fertig ist. Das iPad dient als Ladenkasse.

„Es ist ein kleines Café, etwa 40 Quadratmeter. Deshalb wollten wir eine smartere, elegantere Alternative zu den normalen Ladenkassen“, erklärt er. Die Lösung ist die App „Cashy-POS“ auf dem iPad von Carroux, verbunden mit einem Quittungsdrucker auf dem Tresen. „Ich kann also durchs Café gehen, mit den Kunden sprechen und Bestellungen annehmen.“

Feiner Kaffee, Liebe zum Detail

Schon während seines Studiums interessierte sich Ulrich Carroux für die Herstellung hochwertiger Lebensmittel. Als Architekturstudent verdiente er sich Geld mit einer eigenen Pizzabäckerei. Für beide Aufgaben verließ er sich auf den Mac und nutzte ArchiCAD für sein Studium und FileMaker als Pizza-Bestellsystem. Die Effizienz und Zuverlässigkeit der Apple Technologie war für den jungen Unternehmer enorm wichtig. „Seit 1993 verwende ich Apple Produkte. Es gab für mich nie einen Grund, PCs zu nutzen.“

Heute beliefert Carroux Spitzengastronomen in ganz Deutschland. Der persönliche Kontakt ist ihm bei seinen Geschäftsbeziehungen ein ganz besonderes Anliegen. Deshalb ist sein kleines Café in Hamburg gleichzeitig Treffpunkt, Experimentierstube und Büro.

Regelmäßig trifft er sich mit Lieferanten, die den Wert verschiedener Kaffees wie des biologisch angebauten Yirgacheffee der Oromia-Kooperative in Äthiopien zu schätzen wissen und die verstehen, dass für einen guten Espresso die Qualität der Kaffeebohnen ebenso wichtig ist wie die richtige Mischung. Carroux nimmt sich deshalb die Zeit, die Herkunft der Rohstoffe selbst zu prüfen, statt einen Zwischenhändler einzuschalten. Sein größter Wunsch ist es, die Kaffeeerzeuger in Brasilien, Indien, Äthiopien und Java selbst zu besuchen. „Aber mit vier kleinen Kindern ist das nicht so einfach“, sagt er.

Wenn er keine Besucher empfängt, ist Ulrich Carroux oft unterwegs, um Kunden zu besuchen. Dabei sind MacBook, iPad und iPhone seine ständigen Begleiter. So kann er Bestellwünsche sofort über seine Online-Datenbank an die zentrale Auslieferung in Hannover weiterleiten. „Sie ermöglichen es mir, auf alle relevanten Kundendaten Zugriff zu haben. Es ist ein gutes Gefühl, meine Ware schon in der Auslieferung zu wissen, wenn ich mich vom Kunden verabschiede“, erzählt Carroux.

„Diese Online-Datenbank ist ein wichtiges Werkzeug, um Geschäfte zu machen“, sagt er. „Ich habe überhaupt nicht in Erwägung gezogen, meinen eigenen Server zu betreiben, sondern wollte stattdessen FileMaker Hosting nutzen.“ Seine Wahl fiel auf Huynh in Regensburg, einen Anbieter, der Mac OS bereits seit vielen Jahren als Serverplattform einsetzt. Die monatlichen Gebühren sind leicht zu kalkulieren und der Anbieter übernimmt die Wartung. Zurzeit schaut Carroux sich Filemaker Go für das iPad an. Für ihn heißt das, dass er beim Umsetzen neuer Projekte und beim Verwalten von Daten viel Zeit spart.

In vielen Cafés ist der freie Internetzugang für Kunden heute bereits eine Selbstverständlichkeit. Carroux Caffee macht da keine Ausnahme. Hier bekommen die Kunden nicht nur frischen Kaffee und leckere Croissants, sondern können auch den schnellen drahtlosen Internetzugang nutzen, den Carroux selbst auch für Forschung und Entwicklung verwendet.

„Ich möchte jederzeit sehen können, wo eine Lieferung steckt, wie es um den Kontostand bestellt ist und wie sich meine Umsätze entwickeln. Dann nehme ich einfach mein iPad und schaue nach dem Rechten.“

Ulrich Carroux, Gründer von Carroux Caffee

Passende Technologie

Ulrich Carroux hat außerdem einen Online-Store für den Gastronomiebereich eingerichtet. Seine Firmenkunden können ihren Kaffee direkt über eine einfache Oberfläche bestellen. Carroux verwendet sogar seine eigene App für Expressbestellungen mit nur zwei Klicks. Die Hamburger Werbeagentur Forst kümmerte sich darum, Warenwirtschaft und Online-Store-System miteinander zu verbinden und entschied sich dabei für die Open-Source-Software oxid.

Carroux wählte diese Lösung, weil keine Lizenzgebühren anfallen und sie in ihrem Funktionsumfang anderen kommerziellen Systemen in nichts nachsteht. „Der Einsatz von Technik sollte immer angemessen sein, was die Kosten und die Größe der Firma angeht“, findet Ulrich Carroux. „Selbst wenn ich gerne jeden Arbeitsablauf optimiere, die Menschen müssen sich zurechtfinden können – und Spaß an ihrer Arbeit haben.“

Er hat viele andere Ideen für sein Geschäft (es gibt Pläne für zehn Läden, Zweigstellen in London, Paris und Zürich sind im Gespräch), aber seine Priorität ist stetiges, kontrolliertes Wachstum. Außerhalb des Shops in Hamburg verkauft er nur zwei Mischungen: eine Espresso-Mischung und eine Crema-Mischung. Letztere kam erst 2008 dazu: „Ich mag keine vorschnellen Entscheidungen. Ich mag es lieber langsam und auf Nummer sicher. Wir wollen zufriedene Kunden. Wenn ich etwas verkaufe, muss ich dafür garantieren können.“

Bei der Umsetzung dieser Pläne verlässt er sich auf vertrauenswürdige, kreative Partner wie den bekannten 74-jährigen Designer Peter Schmidt, der seit vielen Jahren Macs benutzt und für das neueste Design von Carroux verantwortlich ist. Er fühlt sich anderen Mac Benutzern verbunden, so auch Christian von der Heide, der für die Verpackungsdesigns zuständig ist.

Carroux koordiniert sein Merchandising mit der FileMaker Software zum Beispiel mit seinem Versandpartner Machwitz, einem Kaffeeröster in Hannover. Dort war man zunächst skeptisch, als Carroux einen iMac mitbrachte, denn bisher kannte man dort nur die Windows Welt. Obwohl es FileMaker auch als Windows Client gibt, war es Carroux wichtig, eine möglichst wartungsfreie Lösung bei Machwitz unterzubringen. „Unser Mac basiertes Bestellsystem hatte bis dato immer perfekt funktioniert“, sagt er, „und wir wollten natürlich auch unseren Partnern ein ähnlich erfolgreiches Projekt ermöglichen.“

Auch Olaf Lumma von Play Hamburg, der Fotograf von Carroux, ist begeisterter Mac User. Ihr gemeinsamer iCloud Fotostream bietet beiden Vorteile für die Zusammenarbeit. „Wir sparen Zeit und Nerven beim Dateiaustausch, und neue Bilder stehen unmittelbar nach dem Shooting allen Beteiligten zur Verfügung.“

Via iCloud synchronisiert

Damit alles reibungslos klappt, verwaltet Carroux seine Kontaktdaten mit der App „Kontakte“, und über die Synchronisation mit dem iCloud Account ist sichergestellt, dass alle Mitarbeiter über aktuelle Kundendaten verfügen.

Bei der Auslieferung hilft die schnelle Orientierung über das iPhone. Ein Fingertipp auf die Kundenadresse öffnet die App „Karten“ und zeigt die Lage bis auf wenige Meter genau an. Die App ist einfach und übersichtlich, und Ulrich Carroux mag Dinge, die einfach sind und einfach funktionieren.

Unternehmensprofil

Ausstattung

Hardware:

  • Mac
  • iPad
  • iPhone

Software:

  • Kontakte
  • iCloud
  • FileMaker