Virtual Aviation

Abheben mit Apple.

Apple Technologie bietet die Vielseitigkeit und Benutzerfreundlichkeit, um diese in Großbritannien ansässige Trainingsanlage für Piloten jederzeit und von überall aus zu betreiben.

„Zweifelsfrei funktioniert der gesamte Ablauf effizienter – seit der Konfiguration des Mac Netzwerks ist kein einziges Problem mehr aufgetreten.“

James Stevenson, Managing Director bei Virtual Aviation

Einen Airbus A320 oder eine Boeing 737-800 fliegen zu lernen, scheint auf den ersten Blick eine ernste Angelegenheit zu sein – aber es kann auch eine Menge Spaß machen. Darum entschied das fünfköpfige Team von Virtual Aviation in Cambridge, ihre atemberaubenden Simulatorflüge nicht nur angehenden Piloten, sondern auch Privatleuten anzubieten.

„Die Spannung, die dahintersteckt, lässt sich schwer in Worte fassen“, erklärt Managing Director James Stevenson von Virtual Aviation. Die Firma ist bereits seit 1998 im Geschäft und nutzt sieben verschiedene Flugsimulatoren in ihren Trainingszentren an den Flughäfen Heathrow, Gatwick und Manchester. Die verfügbaren Schulungsplätze werden im Verhältnis 60:40 an professionelle Piloten vergeben, Restplätze gehen an Privatpersonen oder Unternehmen.

Das Geschäftsmodell war in den vergangenen 16 Jahren denkbar einfach: Virtual Aviation mietet die Simulatoren für jeweils einige Stunden bei den Eigentümerfirmen an und vermittelt sie in Einheiten von einer Stunde weiter an angehende Piloten oder Privatpersonen. Dies wird sich bald ändern, wodurch sich der Jahresumsatz des Unternehmens verdoppeln könnte: Virtual Aviation hat einen Fixed-Base-Flugsimulator angeschafft, der helfen wird, die Preise um ein Drittel zu senken und das Erlebnis der virtuellen Flugsimulation somit einem ganz neuen Markt zugänglich zu machen.

„Der neue Simulator steht nicht auf hydraulischen Füßen wie unsere anderen Simulatoren, aber er verfügt über eine hochmoderne 3D Anzeige und ist ebenfalls von Boeing zertifiziert. Er befindet sich in der Nähe unserer neuen Büroräume am Flughafen Cambridge, was bedeutet, dass unsere Kunden einfach per Flugzeug anreisen, sich in ein Taxi setzen und im Simulator fliegen können. Wie wir glauben, ist das eine gute Möglichkeit für Piloten, die in der Zeit zwischen Prüfungen ihren Trainingsstand auf konstantem Niveau halten wollen, insbesondere für diejenigen, die am nahe gelegenen Flughafen Stansted stationiert sind.“

Der Plan ist es, innerhalb von zwölf Monaten einen Airbus Simulator zu erwerben. „Mit einer Auslastung von 80 Prozent ließe sich der Umsatz verdoppeln, und mit dem zweiten Simulator könnten wir die Geschäftsauslastung verdreifachen“, ist sich Stevenson sicher.

Flüge rund um die Uhr

Da das Unternehmen rund um die Uhr arbeitet, muss der Betrieb besonders schnell und flexibel sein, damit umgehend auf mögliche Geschäftschancen reagiert werden kann. Bis Dezember 2008 diente ein PC-Netzwerk als Knotenpunkt von Virtual Aviation, doch da fortlaufend Probleme damit auftraten, entschied sich Stevenson schließlich für einen Wechsel zum Mac.

„Ständig hatten wir Probleme mit Viren, inkompatibler Hardware und mehr“, erklärt er. Dazu kamen noch die langsame Verarbeitung, laute Geräte und ständige Aktualisierungen der Sicherheitssoftware. Das Team gelangte schließlich an einen Punkt, an dem ein Wechsel des Computersystems als die einzige Alternative erschien.

Stevenson probierte schließlich das MacBook aus und war sofort beeindruckt von der einfachen Konfiguration, der Benutzerfreundlichkeit und dem leistungsstarken Funktionsspektrum.

Daraufhin erwarb das Unternehmen einen 20" iMac, wenig später gefolgt von einem MacBook Air und einem 24" iMac. Mit einem 2,4 GHz MacBook Pro war das Netzwerk schließlich komplett. Die Verwaltung des gesamten Systems erfolgt über eine 1 TB Time Capsule. „Die Time Capsule dient als Server und gleichzeitig als Sicherungslösung“, erklärt Stevenson. „Alle Dokumente sind auf der drahtlosen Time Capsule gespeichert, die wir als zentralen ,Dateiserver’ nutzen, anstatt Dokumente auf jedem Mac lokal abzulegen. Außerdem verwenden wir sie auch für Time Machine Datensicherungen und haben einen gemeinsam genutzten Drucker daran angeschlossen. Ich habe auf den verschiedenen Geräten mehrere iCloud Accounts eingerichtet, sodass wir jetzt von allen Computern oder Mobilgeräten auf dieselben Dateien zugreifen können.“

„Auf eine solche Lösung wollten wir auch mit unserer vorherigen PC-Konfiguration hinaus, aber das war zu schwierig und funktionierte einfach nicht. Schließlich begnügten wir uns damit, Dateien auf einem der PCs zu speichern und von den anderen drei Computern aus darauf zuzugreifen. Dabei gab es aber immer Verbindungsprobleme, und der Hauptcomputer musste eingeschaltet sein, um Dateien zu drucken. Time Capsule erledigte im Vergleich dazu alles, was wir in Sachen Netzwerkbetrieb brauchten, schon direkt nach dem Auspacken.“

„Ich dachte immer, Macs wären nur für Designer. Ich betrachtete sie nie als echte Alternative für Unternehmen, hatte aber genug davon, meine Zeit mit dem Lösen von PC-Problemen anstatt mit der Leitung meiner Firma zu verbringen.“

James Stevenson, Managing Director bei Virtual Aviation

Erreichbarkeit rund um die Uhr

Da die Firma nie richtig geschlossen hat, spielen das iPhone und das iPad im gesamten Ablauf eine wichtige Rolle. Stevenson erklärt: „Wir haben ein iPhone für Anrufe außerhalb der Bürozeiten, das jeder von uns abwechselnd mit nach Hause nimmt. Ruft ein Kunde mit einer dringenden Buchungsanfrage an, können wir über den Browser des iPhone ganz einfach auf unser Back-Office-Buchungssystem zugreifen und sind damit unserer Konkurrenz einen wichtigen Schritt voraus.“

Er fügt hinzu: „Abends und am Wochenende haben nicht alle Mitarbeiter, die gerade Notdienst haben, Zugang zu einem Computer, aber der Geschäftsbetrieb kann fast vollständig über das iPhone abgewickelt werden.“ Das ausgefeilte Back-Office-Buchungssystem wurde speziell für die Firma entwickelt und dient zur Verwaltung von Kunden-Accounts und Buchungen sowie dazu, die Auslastung der Simulatoren, Stunden der Piloten und Zahlungen zu überblicken.

„Unsere Piloten können sich am System anmelden, um sich für Kurse einzutragen, und die Mitarbeiter der Trainingszentren können nach der Anmeldung Zeitpläne und Details zu den Kunden einsehen“, so Stevenson. Angesichts dieser differenzierten Zugriffsmöglichkeiten, die für mehr Effizienz sorgen, ist es äußerst wichtig, dass sich Informationen über alle Geräte synchronisieren lassen.

Die enge Integration zwischen Apple Produkten zählt zu den Dingen, die Stevenson und seine Mitarbeiter am meisten beeindruckt haben:

„Die Integration zwischen Apple Produkten funktioniert nahtlos und gibt uns die Möglichkeit, uns auf unsere Arbeit zu konzentrieren und so produktiv wie nur möglich zu sein. Mit unserem PC-Netzwerk war das nie der Fall.“

James Stevenson, Managing Director bei Virtual Aviation

Jederzeit mobil

iPads sind bei den Flugsimulationen ebenfalls praktisch: Den Trainern stehen firmeneigene iPads zur Verfügung, mit denen sie Briefings mit auf Dropbox abgelegten Schaubildern und Cockpit-Darstellungen verfassen. „Wir benötigen dafür keine Internetverbindung, und es ist eine elegantere Lösung als eine schwere Tasche voller Papierausdrucke“, erklärt Stevenson.

Die Trainer nutzen außerdem die AeroWeather App (mit der sich realistische Wetterbedingungen in den Simulator laden lassen) und die Cockpit-Instrumententafel von AeroSIM. „Damit können wir bestimmte Cockpitelemente auf dem iPad vergrößern, unabhängig davon, ob wir uns im Simulator oder im Schulungsraum befinden“, so Stevenson.

Da Kunden in den Simulatoren nicht fotografieren dürfen, werden die iPads auch verwendet, um Bilder aufzunehmen. Diese können dann sofort per E-Mail an die Kunden gesendet werden und sind auch nützlich, wenn sich spontan eine Gelegenheit für neue Geschäftskontakte ergibt. „Zum Glück habe ich immer eine große Auswahl hochwertiger Bilder verfügbar, die ich Leuten zeigen kann, die sich für die Simulatoren oder die Firma interessieren“, sagt Stevenson. „Ich kann sie in Aperture bearbeiten, in Keynote laden und dann wie eine kleine Präsentation abspielen, das ist immer eindrucksvoll.“

Über iCloud lassen sich alle Kalender und E-Mail Funktionen auf dem iPhone und dem iPad mit den Desktop- und Laptop-Computern synchronisieren. „Ich habe z. B. einen eigenen Account auf jedem unserer Macs“, so Stevenson, „und kann bei Bedarf mit jedem der Geräte arbeiten – E-Mails, Adressbuchkontakte, Safari Lesezeichen und Kalenderereignisse sind auf allen Macs verfügbar, an denen ich arbeite. Und außerdem auf meinem iPhone.“

Es gibt noch andere Vorteile, die Virtual Aviation zum Wechsel bewogen und der Firma Kosten erspart haben. „Keiner von uns ist ein IT-Experte, aber zweifelsfrei arbeiten wir jetzt effizienter“, meint Stevenson. „Wenn ich nur an all die Zeit denke, die wir mit IT-Problemen verschwendet haben ... Seit wir 2008 das Mac Netzwerk konfiguriert haben, ist kein einziges Problem mehr aufgetreten.“

Außerdem konnte die Firma ihre Ausgaben ganz konkret verringern, weil das Team mit der iLife Software Aufgaben erledigen kann, für die zuvor andere bezahlt werden mussten. Stevenson hat beispielsweise mit iMovie ein Promovideo für die Firmenwebsite erstellt, das unter anderen Umständen in einem Studio in Soho hätte fertiggestellt werden müssen, natürlich verbunden mit hohen Kosten. „Früher“, erklärt er, „haben wir einem Filmemacher ungefähr 800 Pfund pro Tag gezahlt, um unser Video fertigzustellen. Aber weil wir nicht das gesamte Originalmaterial ansehen konnten und beim Schnitt nicht dabei waren, waren die fertigen Videos nicht immer genau so, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Mit iMovie haben wir dagegen alles selbst in der Hand.“ Und er fügt hinzu: „Ich bin einfach erstaunt, dass das alles mit einem Bürocomputer funktioniert!“

Mit iWork arbeitet die Firma ebenfalls und schätzt dabei besonders die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Pages, mit dem sie Werbematerial und Pressemitteilungen nun selbst verfasst. Hierzu meint Stevenson: „Dank der Apple Software haben wir einiges an Geld gespart, weil wir alle möglichen internen Dokumente nun selbst erstellen können, anstatt wie zuvor Designer und Druckereien damit beauftragen zu müssen. Gleichzeitig hat sich dadurch unsere Einstellung im Hinblick darauf, was möglich ist, geändert.“ Zu diesen Dokumenten zählen auch Wegbeschreibungen zu den Trainingszentren, die zuvor extern gestaltet wurden, jetzt aber direkt im PDF Format an den Drucker gesendet werden, sowie interne Formulare, Formulare für das Feedback von Kunden, Bestellformulare und sogar Anzeigen in Zeitschriften. „Es reicht, die Bilder aus der Mediathek von Aperture in Pages von iWork zu verschieben.“

Für den Buchhalter des Unternehmens, der mehrere Stunden pro Woche in der Firma arbeitet und ausschließlich Windows nutzt, stellt Virtual Aviation mit Boot Camp Windows auf dem Mac bereit. „Abgesehen von dieser Ausnahme arbeiten wir ausschließlich in unserer Apple Umgebung“, versichert Stevenson.

Ein weiterer Punkt, der ihn beeindruckt, ist die Zuverlässigkeit des Apple Betriebssystems. „OS X ist stabil und sehr benutzerfreundlich“, urteilt er und ergänzt: „Im Nachhinein wundere ich mich, wie wir jemals mit dem PC arbeiten konnten!“

Laut Stevenson hat ein Wechsel zur Apple Technologie für Firmen zahlreiche Vorteile.

„Der PC hat uns bei unserer täglichen Arbeit behindert. Mit der Apple Software sparen wir jetzt nicht nur Geld, sondern sind zugleich viel produktiver. Kurzum: Wir erreichen mehr in weniger Zeit – und das mit weniger Kopfzerbrechen.“

James Stevenson, Managing Director bei Virtual Aviation

Unternehmensprofil

  • Gegründet 1998 in Cambridge, Großbritannien
  • Flugtraining an fünf verschiedenen Standorten in Großbritannien unter Teilnahme von 60 Piloten
  • Zur Kundengruppe gehören Berufspiloten, Hobbypiloten und Firmengäste.
  • www.virtualaviation.co.uk
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Ausstattung

Hardware:

  • Mac
  • Time Capsule
  • iPad
  • iPhone

Software:

  • Pages
  • Keynote
  • iMovie
  • Aperture
  • iCloud
  • Kalender
  • Kontakte
  • Safari