Virtual Language School

Fernunterricht leicht gemacht.

Virtual Language School verwendet Hardware und Software von Apple, um spannende Unterrichtsstunden für Sprachschüler weltweit zu erstellen.

„Die Arbeit mit den Macs war so unkompliziert. Wir waren in der glücklichen Lage, die meisten Sachen mit nur minimaler Unterstützung von außen erledigen zu können.“

Daniel Shalom, Gründungspartner und Geschäftsführer der Virtual Language School

Mobilität und Globalisierung liegen auch weiterhin im Trend und machen Fremdsprachenkenntnisse zu einer wichtigen Qualifikation. Aber oft ist es nicht einfach, die logistischen Anforderungen für das Erlernen einer Sprache zu erfüllen, z. B. einen Kurs zu einer passenden Zeit und an einem geeigneten Ort zu finden. Und zu Hause mit CDs oder DVDs zu lernen, ist oft eher demotivierend, denn hier fehlt häufig die Interaktion, die beim Lernen einer Fremdsprache so wichtig ist.

Deshalb hat die Virtual Language School eine Sprachlernlösung entwickelt, die sowohl flexibel als auch interaktiv ist, und sie setzt dabei auf einige der beliebtesten und vielseitigsten Apple Technologien. Die Virtual Language School mit Sitz in Zürich wurde von den Englischlehrern Daniel Shalom und Emily Stears gegründet und ist weltweit verfügbar.

Shalom, Gründungspartner und Geschäftsführer der Virtual Language School, erinnert sich: „Wir beide unterrichteten Englisch, und zwar hauptsächlich in Banken in und um Zürich. Aber eigentlich suchten wir einen Job, bei dem man ortsunabhängig arbeiten kann. Einen Job, der es uns erlaubt, einfach unser Notebook zu nehmen, es zu öffnen und dann anderswo weiterzumachen.“

Diese Vision wollten Shalom und Stears mit Online-Unterricht umsetzen. Etwa zur gleichen Zeit, im September 2005, wechselten sie von einer fehleranfälligen PC-Konfiguration zur Mac Plattform.

„Der Mac war sofort richtig nützlich und half, unsere Schule bekannt zu machen.“

Daniel Shalom, Gründungspartner und Geschäftsführer der Virtual Language School

Ein multimediales Unterrichtserlebnis schaffen

Stears, Gründungspartnerin und Studienleiterin der Schule, sagt: „Wir waren schon begeisterte Podcast-Fans. Nachdem wir ein paar Jahre zuvor unsere ersten iPods gekauft hatten, haben wir durch den iTunes Store Podcasts kennengelernt. Als wir dann anfingen, iMovie und GarageBand auszuprobieren, entstand die Idee, als Teil unserer Marketingstrategie eigene Podcasts anzufertigen und so unsere Schule bekannt zu machen.“

Andere Aufgaben bei der Gründung ihres Unternehmens, die der Mac erleichtert habe, seien die Gestaltung einer Website (die Shalom und Stears noch immer selbst pflegen) und die Erstellung einer Datenbank mit Angaben zu Schülern und Lehrern gewesen.

Ihre fünfminütigen Podcasts zur englischen Grammatik sind im iTunes Store verfügbar. „Zuerst hatten wir einige Hundert Downloads, was ich damals schon außergewöhnlich fand, und dann wurden daraus schnell Tausende“, erinnert sich Shalom. „Und irgendwann bekamen wir Mails aus Ländern wie Mexiko und Saudi-Arabien.“

Die Podcasts waren eine Art Kostprobe für interessierte Schüler, und es gab viele Menschen, die sich meldeten, weil sie an der Virtual Language School eine Sprache erlernen wollten. „Die ganze Sache ist ziemlich schnell richtig groß geworden“, sagt Shalom, „und wir haben dann angefangen, ein System für die Verwaltung und Bereitstellung von Kursen zu entwickeln.“

Die VLS Podcasts haben vor Kurzem die Grenze von einer Million Downloads überschritten. „Wir hätten nie gedacht, dass sie so erfolgreich sein würden“, erklärt Shalom. Versionen für Spanisch, Italienisch und Mandarin sind in Planung.

Globale Vernetzung, globale Chancen

Das Projekt war so erfolgreich, dass jetzt rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr auf der ganzen Welt Sprachkurse für 20 Sprachen angeboten werden. Shalom schätzt, dass er Schüler in 50 Ländern betreut und im Durchschnitt 50 Unterrichtseinheiten pro Tag abhält. Die einzige Voraussetzung für den Sprachunterricht ist ein Internetzugang.

„Der Vorteil des Online-Unterrichts ist, dass man dadurch Kontakt zu Lehrern auf der ganzen Welt hat“, bemerkt Stears. „Interessenten finden Angebote für so ziemlich jede Sprache, die sie lernen möchten. Außerdem kann man auch Kurse mit Menschen in anderen Zeitzonen und Kulturen absolvieren, und das jederzeit oder an einem Tag, der einem am besten passt.“

Interessierte Schüler wenden sich an die Virtual Language School. Dann wird ein persönliches Gespräch via FaceTime oder Skype vereinbart und durchgeführt. „Dabei geht es darum, mehr über die jeweiligen Anforderungen zu erfahren“, erklärt Shalom. „Wir finden heraus, welches Niveau ein Interessent hat und welche Ziele beim Lernen verfolgt werden. Dann versuchen wir, einen Lehrer für diesen Kurs zu finden.“ Die Schule stellt dann den Kontakt zwischen Lehrer und Schüler her und die beiden vereinbaren persönlichen Unterricht.

Sobald der Kontakt zwischen Lehrer und Schüler hergestellt ist, liegt die Verwaltung bei der Virtual Language School. Dies könnte bei 32 Mitarbeitern und Lehrern auf der ganzen Welt durchaus problematisch sein, aber dank Apple Technologie ist alles erstaunlich simpel. Shalom und Stears kommunizieren über Mail, FaceTime und Skype mit ihren Mitarbeitern.

„Außerdem nutzen wir IMAP-E-Mail, sodass wir alle Nachrichten in Ordnern sortieren können, die von jedem eingesehen werden können. Auf diese Weise sind immer alle auf dem gleichen Stand. Wir verwenden alle iPhones und können jederzeit von überall auf unsere Mails zugreifen.“

Emily Stears, Gründungspartnerin der Virtual Language School

Eine virtuelle Schule, geführt wie ein virtuelles Unternehmen

Auf Geschäftsreisen verlassen sich Shalom und Stears sogar sehr viel mehr auf ihre iPads und iPhones als auf ihre Notebooks. „Wenn wir unterwegs sind, haben wir nur selten unsere Notebooks dabei“, erzählt Shalom. „Wir können mit unserem Team und unseren Kunden kommunizieren, auf unsere Dokumente zugreifen, uns beim Online-Banking und bei sozialen Netzwerken anmelden – alles mit einem mobilen Gerät. Eine der Grundideen, als wir anfingen, war es, die Sprachschule von überall auf der Welt betreuen zu können. Das ist für uns mittlerweile Realität geworden. Die Freiheit, die wir dadurch haben, ist einfach fantastisch.“

„Die Kameraqualität der neuen iPads macht Videoanrufe zu einer besonderen Erfahrung. Wir verwenden FaceTime jetzt viel öfter, da immer mehr unserer Nutzer über Apple Produkte verfügen.“

Das Podcast-Angebot der Schule wird u. a. mit der Reihe „English TO GO“ fortgesetzt, die kostenlos im iTunes Store erhältlich ist. „Wir nehmen das Audiomaterial in Soundtrack Pro auf und schneiden jetzt sogar Videos in Final Cut Pro“, erzählt Shalom. „Dann fügen wir Kapitelmarker hinzu und codieren den fertigen Podcast mit QuickTime Pro. Als Nächstes laden wir die Videos auf unsere iPods und iPhones und prüfen, ob alles so ist, wie es sein soll, und ob alles auf verschiedenen Plattformen funktioniert, bevor wir die endgültigen Versionen auf unseren FTP-Server laden.“ Und er fügt hinzu: „Alle Apps arbeiten hervorragend zusammen, was uns das Gefühl gibt, alles unter Kontrolle zu haben.“

Die Podcasts werden in einer HD Version und einer für das iPhone geeigneten Version erstellt. „Es ist wirklich einfach, verschiedene Feeds zu produzieren“, erklärt Shalom. „Wenn die Bearbeitung abgeschlossen ist, exportieren wir die Podcasts mithilfe eines AppleScript Skripts in die verschiedenen Dateiformate. In der Zeit machen wir dann etwas anderes, und wenn wir wieder da sind, sind die Dateien fertig und können auf den Server geladen werden.“

Derzeit spielt Shalom mit dem Gedanken einer kostenpflichtigen Premium-Version, die Schüler abonnieren können, um Bonusmaterial freizuschalten. Der Plan, Lehrbücher mithilfe von Apple iBooks Author zu erstellen, wird gerade umgesetzt.

„Das funktioniert bei den Unterrichtsmaterialien richtig gut“, sagt Shalom. „Wir können Audiodateien oder Bilder in den Text einbauen. Das geht auch ohne Vorkenntnisse ganz einfach und sorgt für Motivation bei den Schülern. Und man benötigt keinen Abschluss in Computertechnik, um einfach loszulegen. Für manche unserer interaktiven Sitzungen per Video hier in der Schweiz verwenden wir bereits das iPad.“

Eine sichere Lösung

Die Apple Technologie bietet auch eine wichtige Backup-Lösung für die Schule. „Unsere einzelnen Computer und unsere Time Capsule werden mit Time Machine und SuperDuper auf externen Festplatten gesichert“, so Shalom. „Diese Backups werden automatisch durchgeführt, d. h., sie sind immer auf dem neuesten Stand und mit unserem CRM-System synchronisiert. So können wir uns voll und ganz darauf verlassen, dass unsere Daten sicher sind – und das fast ohne eigenes Zutun.“

Die Terminplanung, Kursstatistiken und Notizen zu Schülerleistungen werden mit iWork erstellt und verwaltet. „Hauptsächlich mit Pages und Numbers“, erklärt Shalom. „Auch da haben wir wieder den Vorteil, von überall aus zugreifen zu können.“

Derzeit bietet die Virtual Language School etwa 20 verschiedene Sprachen an und bringt Schüler und Lehrer auf der ganzen Welt zusammen – so wie den Lehrer aus China, der einen Schüler in Venezuela in Mandarin unterrichtet. Die Einfachheit der Apple Technologie, da sind sich Shalom und Stears einig, habe ihr Projekt bei jedem Schritt unterstützt – von der ersten Idee über die Erstellung von Kursmaterialien und die Werbung bis hin zur Hilfe beim eigentlichen Lernen. „In jeder Phase haben wir uns von den Tools inspiriert gefühlt, die uns zur Verfügung standen, und das ist noch immer so“, zeigt sich Shalom begeistert.

Unternehmensprofil

Ausstattung

Hardware:

  • Mac
  • iPhone
  • iPad
  • AirPort Extreme
  • Time Capsule

Software:

  • Numbers
  • Pages
  • Keynote
  • GarageBand
  • iMovie
  • Kalender
  • Final Cut Pro
  • Soundtrack Pro
  • Time Machine
  • FaceTime
  • Skype
  • Dropbox
  • iCloud
  • Scrivener
  • iTunes
  • Evernote