LinkedIn

LinkedIn Ein Netzwerk wie kein anderes.

In der Geschäftswelt dreht sich alles um Beziehungen, und kaum jemand versteht dies so gut wie LinkedIn. Reid Hoffman und Jean-Luc Vaillant, die Mitbegründer der Plattform, haben das Netzwerk für berufliche und soziale Kontakte gegründet, um Menschen dabei zu helfen, vorhandene Geschäftskontakte besser und effektiver nutzen zu können. Das Geheimnis von LinkedIn ist das Prinzip der "six degrees of separation" oder das sogenannte "Kleine-Welt-Phänomen", das einem hilft ein größeres Netzwerk   aufzubauen, in dem man findet und gefunden wird. Der Ansatz funktioniert offenbar, denn LinkedIn hat sich mittlerweile zu einem Online-Netzwerk mit mehr als 40 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt entwickelt, die 150 verschiedene Branchen repräsentieren.

LinkedIn bietet eine übersichtliche Website mit wenig visuellen Effekten und Ablenkungen und ist damit ideal für viel beschäftigte Berufstätige, die wenig Zeit haben. Im Hintergrund arbeitet ein Team erfahrener Ingenieure und Softwareentwickler daran, dass die Website übersichtlich und reaktionsschnell und vor allem so nützlich wie möglich ist. Wenn es darum geht, das Team mit einer leistungsstarken Entwicklungsumgebung und der Hardware auszustatten, die zum effizienten Schreiben, Debuggen und Implementieren von Code nötig sind, gibt es für LinkedIn nur eine Wahl: Die gesamte Entwicklung läuft zu 99 Prozent mit Java und zu 100 Prozent mit dem Mac.

Jeder Entwickler, der bei LinkedIn anfängt, erhält automatisch einen neuen Mac Pro mit zwei Quad-Core "Nehalem" Prozessoren und 12 GB Arbeitsspeicher sowie ein MacBook. Eine andere Entscheidung müssen die neuen Mitarbeiter aber ganz allein treffen, denn sie haben die Wahl zwischen zwei 23" oder einem 30" Apple Cinema Display. LinkedIn macht kein Geheimnis daraus, sondern wirbt ganz aktiv damit, dass das Technikteam mit Macs ausgestattet wird - und genau dieser Mac Faktor, so Vaillant, sei ein enormer Vorteil und leiste hervorragende Dienste bei der Mitarbeiteranwerbung.

"Für unsere Ingenieure haben wir alles rund um den Mac standardisiert", erzählt der technische Leiter Vaillant. "Die meisten unserer Techniker und Entwickler kommen aus der UNIX Ecke. Da Mac OS X auf UNIX basiert und Java sowie Entwicklungstools auf Open-Source-Basis unterstützt, können sie sofort produktiv sein. Und sie können ganz flexibel VMware Fusion verwenden, um Linux neben Mac OS X zu starten und Code für Linux auf dem Mac zu entwickeln."

Eine stabile Entwicklungsumgebung war nur einer der Gründe für den Mac. Die LinkedIn Techniker müssen auch jederzeit mit den Web- und Grafikdesignern, Produktmanagern und anderen Mitarbeitern zusammenarbeiten können. "Der Mac unterstützt alle Standardprogramme und Formate wie Adobe Creative Suite und Microsoft Office, was das Zusammenspiel zwischen Technikern und den anderen Mitarbeitern enorm erleichtert", so Vaillant.

Mac OS X Leopard und Leopard Server bieten zudem integrierte Tools für die Zusammenarbeit. Besonders beliebt bei den Technikern ist iChat, mit denen sofort Meetings mit nicht anwesenden Kollegen geführt werden können. Der IT-Leiter Mike Jennings, der für die plattformübergreifende Mischung aus Mac OS X, Microsoft Windows und Linux bei LinkedIn verantwortlich ist, sagt: "Selbst wenn sie ganz früh morgens von zuhause aus arbeiten, sind die Techniker ständig per iChat erreichbar. Damit können sie schnell einen Screenshot einer Seite machen, an Kollegen senden und sich darüber mit anderen Entwicklern austauschen, die die Nacht durchgearbeitet haben."

Für die Integration der Macs in die gemischte Umgebung des Unternehmens haben Jennings und sein Team Open Directory in Mac OS X Leopard Server genutzt, um Verzeichnisdienste für die Mac Nutzer bereitzustellen. Heute sind die Verzeichnisinformationen für eine leichtere Verwaltung an einem Ort zusammengefasst, und Mac und PC-Benutzer profitieren gleichermaßen von der Gesamtauthentifizierung, um auf Services wie E-Mail und Kalender zuzugreifen. "Die Unterstützung für Microsofts Active Directory Dienste ist in Mac OS X Server schon drin, sodass der Mac mit Active Directory im Prinzip genau wie Windows Clients funktioniert", erzählt Jennings.

Da der Mac vollständig kompatibel ist, können alle problemlos Dateien austauschen und über die gleichen Print-Server drucken. Außerdem funktioniert Wi-Fi ohne Probleme im gesamten heterogenen Netzwerk. "Im Endeffekt mussten wir nicht viel an unserer Umgebung ändern, um die Macs unterzubringen", erklärt Jennings.

Doch die Nutzung des Mac geht bei LinkedIn weit über die Engineering-Abteilung hinaus. Die Mitarbeiter können bei ihrer Einstellung wählen, mit welcher Plattform sie lieber arbeiten wollen, und das gilt für Produktmanager genauso wie für Mitglieder der Geschäftsleitung. Mehr als die Hälfte davon entscheidet sich für den Mac. Insgesamt arbeiten 68 Prozent der Mitarbeiter mit dem Mac, was ein recht hoher Anteil ist, wenn man berücksichtigt, dass der beträchtliche Call-Center-Betrieb auf PC-Basis läuft.

"Von denen, die die Wahl haben, entscheiden sich fast 70 % für den Mac, weil sie die Qualität und das Design bevorzugen", so Jennings. "Wir weisen oft auf den Mac hin und sagen 'Das ist wirklich etwas, das richtig, richtig gut gemacht ist.' Er ist bei LinkedIn ein Beispiel für Spitzenleistung und Stärke, wo Mittelmaß einfach keine Option ist."

Der Mac wird für alles verwendet - von der Kommunikation via E-Mail und iChat über das Websitedesign bis hin zu gängigen Geschäftsbereichen wie Marketing und Vertrieb. Die Mitarbeiter können auch Videostreams, die sogenannten Tech Talks, mit Neuigkeiten und technischen Informationen über das Intranet der Firma auf ihren Mac Desktops, Notebooks, iPods oder iPhones ansehen. Selbst für die Anmeldung am Empfang und überall sonst in der Firma werden Mac mini Computer verwendet.

Doch die Apple Produkte werden nicht nur auf dem Schreibtisch, sondern auch für zentrale Abläufe im Hintergrund verwendet. Mehrere Xserve Systeme dienen als Massenspeicher für Medieninhalte wie Podcasts und nutzen QuickTime Streaming Server für das Streaming der Tech Talks über das Intranet.

Jennings zufolge ist die Verwaltung der Macs absolut problemlos. Mithilfe von Apple Remote Desktop können die IT-Mitarbeiter alle Client-Systeme zentral und mit minimalem Aufwand unterstützen. Probleme mit Client-Systemen lassen sich schnell und einfach beheben, ohne dass die Supportmitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlassen müssen. Dadurch kann die gesamte IT-Abteilung effektiver arbeiten. LinkedIn verwendet außerdem die JAMF Casper Suite für das Imaging, die Aktualisierung und Wartung vorhandener Macs oder zum Einrichten neuer Systeme.

Für LinkedIn ist der Mac ein unverzichtbarer Bestandteil einer heterogenen Umgebung, die genau die Lösungen bereitstellt, die die Mitarbeiter brauchen, um effektiv arbeiten zu können - sowohl was den den technischen Bereich als auch die Kommunikation angeht. Und gleichzeitig ist es für die IT denkbar einfach, alles ans Laufen zu bringen. "Geringe Kosten und wenig Supportbedarf - das macht den Mac zum Traum jedes IT-Managers", sagt Jennings. "Ich wünsche mir, dass auf jedem Schreibtisch bei LinkedIn ein Mac steht."

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