Viren und Macs
Gesunder Menschenverstand
Verwendet man die werkseitigen Einstellungen eines PCs, um eine Verbindung zum Internet herzustellen, ist das fast so, als ließe man die Haustür offen stehen, während der Schmuck herumliegt. Ein Mac hingegen verriegelt die Tür, versteckt den Schlüssel und legt alle Wertsachen in einen Safe, dessen Kombination nur Sie kennen. Einen derart grundlegenden Schutz müssen Sie bei einem PC kaufen, konfigurieren und regelmäßig warten. Bei einem Mac hingegen ist er bereits enthalten.
Immer wachsam
Unbefugte, die in fremde Computer eindringen wollen, tarnen ein bösartiges Programm oft als Bild, Film oder scheinbar harmlose Datei. Sie laden solche Dateien unter Umständen aus dem Internet oder erhalten sie per E-Mail oder Chat. Ein PC lädt diese Dateien blindlings, ohne Sie darauf hinzuweisen. Ein Mac informiert Sie dagegen im voraus, dass Sie es möglicherweise mit einen Wolf im Schafspelz zu tun haben. Safari, der Web-Browser des Mac, ist in der Lage, zwischen einer Datei und einem Programm zu unterscheiden, und warnt Sie, bevor Sie ein Programm laden.
Schutzgemeinschaft
Diesen integrierten Schutz verdankt der Mac seinem Unix Open-Source-Kern. Die wichtigsten Komponenten von Mac OS X sind offen zugänglich und werden von Sicherheitsexperten auf der ganzen Welt auf Herz und Nieren geprüft. Dieses Feedback hilft Apple dabei, die Sicherheitsmechanismen von Mac OS X kontinuierlich zu verbessern. Außerdem lässt sich ein Mac ohne Aufwand aktualisieren. Standardmäßig prüft ein Mac wöchentlich, ob Updates vorhanden sind. Sie können auch festlegen, dass Sicherheitsaktualisierungen automatisch geladen werden, und so noch mehr Sorgenfreiheit genießen. Den Aktualisierungen wird eine digitale Signatur von Apple hinzugefügt, damit Sie ganz sicher sein können, dass sie von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.
