Zur Produktion hochwertiger Produkte zählt natürlich auch die sorgfältige Auswahl der verwendeten Materialien. Wir verfolgen dabei stets das Ziel, den Einsatz umweltschädlicher Stoffe in unseren Produkten und Fertigungsprozessen deutlich zu reduzieren oder nach Möglichkeit ganz darauf zu verzichten.

Verantwortungsbewusste Produktion

Verantwortungsbewusste Produktion

Apple ist sich darüber im Klaren, wie wichtig eine umweltbewusste Produktion ist. Dies schließt auch die Verwendung wiederverwertbarer Materialien und die Einschränkung chemischer Verbindungen oder potenziell umweltschädlicher Stoffe mit ein. Das Engagement von Apple, den Einsatz schädlicher Stoffe zu begrenzen, lässt sich mehr als zehn Jahre zurückverfolgen.

Die unten aufgeführten Stoffe werden in den Apple Produkten, der Verpackung und den Fertigungsprozessen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht verwendet. Apple berücksichtigt bei der Bewertung von Stoffen verschiedene Gesichtspunkte, etwa Rückmeldungen von Kunden, neue Gesetze, Richtlinien von unabhängigen Organisationen und Recycling-Firmen sowie unsere eigenen internen Einschätzungen. Durch diese strengen Prüfverfahren wird sichergestellt, dass wir die Anforderungen unserer Kunden sowie der Behörden in allen Ländern erfüllen, in denen unsere Produkte verkauft werden. Regionale Abweichungen sind dabei ausgeschlossen.

Stoffe

Stoffe, die in unseren Produkten nicht mehr zum Einsatz kommen

  • Asbest
  • Blei (Pb), über die Anforderungen der RoHS-Richtlinie hinaus
  • Cadmium (Cd)
  • Kurzkettige Chlorparaffine (SCCP)
  • Organisches Zinn
  • Polybromierte Biphenyle (PBB)
  • Polybromierte Diphenylether (PBDE)
  • Polychlorierte Biphenyle (PCB)
  • Polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD)
  • Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)
  • Polychlorierte Terphenyle (PCT)
  • Roter Phosphor
  • Sechswertiges Chrom (CrVI)
  • Quecksilber (Hg), außer bei der Hintergrundbeleuchtung
 
Stoffe, die in der Produktion nicht mehr verwendet werden

Stoffe, die in der Produktion nicht mehr zum Einsatz kommen

  • Chlorhaltige organische Lösungsmittel (z. B. Dichlormethan, Methyltrichlorid, Trichlorethylen, Tetrachlorethylen usw.)
  • Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW oder Halogenkohlenwasserstoffe/Halone) laut dem Protokoll von Montreal zu Stoffen, die die Ozonschicht schädigen
 
Eingeschränkte Stoffe
  • Blei: Seit 2006 stellt Apple keine CRT-Monitore mehr her und verzichtete lange vor Inkrafttreten der europäischen Batterierichtlinie auf den Einsatz von Blei in Batterien. Neben den Einschränkungen für Blei, die durch die RoHS-Richtlinie der Europäischen Union vorgegeben sind, enthalten auch die von Apple verwendeten Kunststoffkomponenten, Farben und Verpackungsmaterialien kein Blei.
  • Bromhaltige Flammschutzmittel: Apple plant, bis Ende 2008 komplett auf die Verwendung von bromhaltigen Flammschutzmitteln zu verzichten. Die Bromnutzung in Apple Produkten wurde bereits vor einigen Jahren größtenteils eingestellt. Viele Apple Produkte verfügen über Gehäuse aus Aluminium oder Polycarbonat, die einen inhärenten Flammschutz bieten und so zusätzliche Flammschutzmittel überflüssig machen. Bereits Jahre vor der Einschränkung der Verwendung polybromierter Biphenyle (PBB) und polybromierter Diphenylether (PBDE) durch die RoHS-Richtlinie hat Apple auf den Einsatz dieser Stoffe verzichtet. Auch Dekabromdiphenylether (DeBDE) kommt in Apple Produkten nicht mehr zum Einsatz, obwohl dieser Stoff derzeit im Rahmen der RoHS-Richtlinie noch erlaubt ist. Die Verwendung von Antimontrioxid in Kunststoffkomponenten mit einem Gewicht über 25 Gramm ist bei Apple nicht zulässig.
  • Beryllium: Beryllium wird in geringen Mengen als Legierungszusatz zu Kupfer hinzugefügt, um die Zuverlässigkeit interner Komponenten zu verbessern, die wiederholten mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Apple prüft seine Entsorgungsunternehmen, um sicherzustellen, dass in jeder dieser Einrichtungen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme haben wir uns vorgenommen, die noch bestehende geringfügige Anwendung von Beryllium langfristig einzustellen.
  • Polyvinylchlorid (PVC): Alle in Apple Produkten verwendeten Kunststoffteile mit einem Gewicht über 25 Gramm sind PVC-frei, ausgenommen Kabelummantelungen (industrieweiter Standard). Apple engagiert sich dafür, PVC ganz aus dem Verkehr zu ziehen und testet alternative Materialien mit einer besseren Umweltverträglichkeit.
  • Arsen: Arsen wird bei LCD-Bildschirmen eingesetzt, um die Ausbildung von Glasdefekten zu verhindern. 2007 wird Apple die ersten Bildschirme mit arsenfreiem Glas auf den Markt bringen. Wir planen zudem, die Verwendung von Arsen in allen unseren Bildschirmen bis Ende 2008 komplett einzustellen.
  • Quecksilber: Bei den Apple Flachbildschirmen kommen Leuchtmittel für die Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz, die äußerst geringe Mengen Quecksilber (< 3,5 mg pro Leuchte) enthalten. Die Verwendung von Quecksilber in Leuchtmitteln für die Hintergrundbeleuchtung entspricht dem derzeitigen Industriestandard. Apple plant, die Verwendung von Quecksilber zu reduzieren und in absehbarer Zeit vollständig darauf zu verzichten. Dies wird durch einen Wechsel zu LED-Hintergrundbeleuchtung bei allen Bildschirmen erreicht. iPod Player sind bereits jetzt frei von Quecksilber, denn ihre Displays werden schon jetzt mit LED-Anzeigen für die Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.
  • Sechswertiges Chrom: Apple hat die Verwendung von sechswertigem Chrom bereits einige Jahre vor der Aufnahme dieser Substanz in die Liste der eingeschränkten Stoffe der RoHS-Richtlinie eingestellt. Sechswertiges Chrom wird häufig als Korrosionsschutzbeschichtung bei Metallkomponenten eingesetzt.

Apple und RoHS

Apple Produkte erfüllen die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, die auch als "RoHS-Richtlinie" bezeichnet wird. Zu den durch die RoHS-Richtlinie eingeschränkten Stoffen zählen Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom sowie PBB- und PBDE-Flammschutzmittel. In Folge unseres umsichtigen Umgangs mit potenziell gefährlichen Stoffen hat Apple zahlreiche der RoHS-Einschränkungen bereits lange vor ihrem Inkrafttreten im Juli 2006 erfüllt.

Eingeschränkte Stoffe im Zeitverlauf

1991
Verbot bleihaltiger Batterien
1992
Einschränkung des Einsatzes von FCKW in der Produktion
1994
Einstellung der Verwendung von NiCd-Batterien
1995
Einstellung der Verwendung von PVC in Verpackungen
1999
Einschränkung der Verwendung von Blei und Cadmium in Kabeln
1998
Eingeschränkte Verwendung halogenhaltiger Flammschutzmittel in Gehäuseteilen über 25 g
2004
Beginn des Verzichts auf RoHS-Stoffe
2006
Weltweite Einhaltung der RoHS-Richtlinie
2007
Auslieferung der ersten Produkte mit bromfreien, gedruckten Leiterplatten
2007
Auslieferung des ersten Produkts mit quecksilberfreiem Bildschirm
2008
Auslieferung des ersten Produkts mit arsenfreiem Bildschirmglas

Unser Verhaltenskodex

Apple engagiert sich nicht nur für den Umweltschutz, sondern auch für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Kunden und der Bevölkerung im Allgemeinen. Uns ist bewusst, dass wir durch die Umsetzung gut durchdachter Praktiken zur Förderung von Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit in allen Aspekten unseres Unternehmens technologisch innovative Produkte und Dienste anbieten und gleichzeitig Ressourcen für künftige Generationen schützen und bewahren können.

Mithilfe des Apple Supplier Code of Conduct (Verhaltensnorm für Apple Zulieferer) sorgen wir beispielsweise dafür, dass die Arbeitsbedingungen in unseren Zulieferbetrieben sicher sind, Mitarbeiter mit Respekt und Würde behandelt werden und die Fertigungsprozesse auf Umweltverträglichkeit ausgerichtet sind. Dort, wo Gesetze und Regelungen keine ausreichenden Kontrollmöglichkeiten bieten, führen wir unsere eigenen Standards ein, um die Gesundheit von Mensch und Natur zu schützen.