Die Technologie soll den Studenten nicht im Wege stehen, damit sie sich ganz auf das Handwerk konzentrieren können. Die Einfachheit, Geschwindigkeit und Flexibilität von Final Cut Pro X ermöglicht unseren Studenten genau das. – Isis Jones, Chief Information Officer, Full Sail University

Full Sail University. Cutting Edge auf dem Lehrplan

In den letzten 30 Jahren hat die Full Sail University zehntausende Studenten auf ein Berufsleben in den Bereichen Film, Rundfunk und Medien vorbereitet. Und das immer mit dem Anspruch, den realen Anforderungen der Branche gerecht zu werden, deren Nachwuchs sie ausbildet. Aus diesem Grund wurden die Kursprogramme und Tools gezielt darauf ausgerichtet. Jeden Monat beginnen neue Lehrgänge an der Full Sail. So kann die Universität den Lehrplan häufig aktualisieren.

6.000 Studenten auf dem riesigen Campus in Florida und 11.000 Online-Studenten erlernen an der Full Sail die neuesten Techniken der Filmerstellung, Tonabmischung und Spieleentwicklung – und zwar mit modernster Technologie. Dafür gibt es das Projekt LaunchBox. Damit können neue Studenten günstig ein 15" MacBook Pro kaufen mit all der Software, die sie brauchen. Für die professionellen Film- und Videokurse gehört dazu z. B. Final Cut Pro X.

Rick Ramsey, Leiter des Programmbereichs Visual Arts, sieht den Wechsel der LaunchBox Programme von Final Cut Pro 7 auf Final Cut Pro X weniger als normales Software Upgrade, sondern vielmehr als eine bedeutende strategische Entscheidung. „Uns ist wichtig, dass wir die richtigen Tools und Fertigkeiten vermitteln, die unseren Studenten nach dem Abschluss helfen, auf dem Markt Fuß zu fassen“, sagt Ramsey. „Und die digitalen Medien in diesen Branchen ändern sich unglaublich schnell. Wir müssen die Studenten auf den Umgang mit einer Vielzahl digitaler Ein- und Ausgabeformate vorbereiten. Sie müssen nicht nur wissen, wie man digitale Videos aufnimmt, sondern auch wie man sie richtig schneidet und bereitstellt.“

Ramsey findet, dass das neue Schnittmodell von Final Cut Pro X vielen dieser Herausforderungen gerecht wird: „Ich sehe in der Branche einen deutlichen Trend hin zum neuen dateibasierten Schnittmodell von Final Cut Pro X. Wenn wir Studenten ins Berufsleben entlassen wollen, die in Sachen Medienentwicklung wirklich up to date sind, müssen wir das definitiv unterrichten.“

Foto: Micheal McLaughlin

Ideal für den Unterricht

Final Cut Pro X ist leicht zu vermitteln, findet Isis Jones, CIO und verantwortliche Leiterin für den Bereich Ausbildung bei der Full Sail. Das liegt daran, dass das Programm so benutzerfreundlich ist. „Es kann nicht sein, dass die Studenten hier nur die Technologie erlernen. Sie ist nur ein Teil des Gerüsts, das alles andere unterstützt, was sie als Künstler, Ingenieure und Storyteller machen. Die Technologie soll den Studenten nicht im Wege stehen, damit sie sich ganz auf das Handwerk konzentrieren können. Die Einfachheit, Geschwindigkeit und Flexibilität von Final Cut Pro X ermöglicht unseren Studenten genau das.“

„Es ist ein sehr viel schnelleres Schnittprogramm. Früher haben wir viel Zeit damit verbracht, die ganzen Aufnahmen durchzugehen und die besten auszuwählen“, so Ramsey. „Jetzt können wir das Material einfach in einer Vorschau überfliegen. Das macht das Schneiden deutlich effizienter.“

Für Bob Truett, Programmleiter für digitale Kinematografie, ist die Geschwindigkeit eine Sache. Aber es gibt noch weitere Funktionen, die den Studenten helfen: „Die Software ist wirklich enorm flexibel. Mit der Magnetic Timeline kann man Sachen machen, die vorher einfach nicht möglich waren, zum Beispiel Clips hin- und herbewegen, ohne immer befürchten zu müssen, dass nichts mehr synchron ist. Und man kann frei entscheiden, ob man etwas automatisch oder manuell oder beides machen möchte, je nach Workflow. Es geht nur darum, wie man schneiden will.“

Will Cobble, der für die Einführungskurse in den Videoschnitt und visuelle Effekte verantwortlich ist, hat Final Cut Pro unterrichtet, seit das Programm veröffentlicht wurde. Für ihn hat die neue Software einen ganz praktischen Unterrichtsvorteil. „Mit Final Cut Pro X ist es leichter, den Stoff in weniger Zeit zu vermitteln“, erzählt er. „Wir konnten die Zeit für den Unterricht in Schnitttheorie fast verdoppeln, weil wir weniger Zeit brauchen, um die Software zu unterrichten.“

„Ich sehe in der Branche einen deutlichen Trend hin zum neuen dateibasierten Schnittmodell von Final Cut Pro X. Wenn wir Studenten ins Berufsleben entlassen wollen, die in Sachen Medienentwicklung wirklich up to date sind, müssen wir das definitiv unterrichten.“ – Rick Ramsey, Leiter des Programmbereichs Visual Arts,    Full Sail University

Beliebte Features

Cara Landon unterrichtet die Einführung in den Videoschnitt. Sie nennt einige neue Features von Final Cut Pro, die in ihrer Klasse besonders beliebt sind: „Unsere Online-Studenten arbeiten mit einer Sony FS100 Kamera, und Final Cut Pro X funktioniert problemlos mit diesen Dateien. Die Studenten können sie sofort einlesen, was das Importieren extrem schnell macht.“

„Viele Studenten verwenden die integrierten Titel, die sie nach Bedarf anpassen können. Und sie lieben das Markieren von Favoriten oder abgelehntem Material, weil sich Aufnahmen damit so einfach ordnen lassen. Mir ist besonders wichtig, ein Projekt von Anfang an gut zu organisieren. Ich sage meinen Studenten immer, dass sie kein gutes Projekt schneiden können, wenn sie nicht wissen, was sie alles haben.“

Zukünftige Medienunternehmer

Um die Studenten auf Branchen vorzubereiten, die selbst noch einem Wandel durch digitale Technologien unterliegen, ermutigt die Full Sail sie, ihre Kenntnisse im Umgang mit Final Cut Pro X zu nutzen, um ihre Fähigkeiten auszubauen und ihren Marktwert zu steigern.

„Ich denke, wir müssen auch darauf eingehen, wie unser Lehrplan die unabhängige Medienerstellung oder die unternehmerische Seite davon berücksichtigt“, sagt Ramsey. „Das ist ein großer Trend. Etwa 40 % der Studenten, die wir vermitteln können, sind Freiberufler, von denen man vielleicht verlangt, bei einer kleinen Produktion alles zu machen. Ob Videoschnitt, Beleuchtung oder Kamera. Wir sehen Bedarf für viele verschiedene Fähigkeiten, denn es gibt viele Firmen da draußen, die genau diese Vielseitigkeit wollen.“

Eben dieser Problematik versucht Truett in seinen Kinematografie-Kursen schon jetzt gerecht zu werden. „Viele Firmen haben sich verkleinert“, erzählt er. „Es läuft mehr auf eine Art One-Man-Show hinaus. Da wird ein Cutter auch mal gefragt, ob er nicht auch filmen oder die Abmischung machen kann. Unsere Studenten sind darauf vorbereitet, denn sie können mit einer Kamera umgehen, eine Karte in ihr MacBook Pro stecken, das Material in Final Cut Pro X öffnen und auswählen, welche Clips sie haben wollen. Sie haben die Fähigkeiten und die Tools, um in dieser Arbeitsumgebung erfolgreich zu sein.“

Foto: Micheal McLaughlin

Schnell erlernt

Full Sail Filmstudent Jake Kalafut tut alles, was nötig ist, um sich, wie er hofft, auf einen Job als Regieassistent vorzubereiten. Nach ersten Schritten in Final Cut Pro 7 hat er in seinem Videoschnittkurs den Umgang mit Final Cut Pro X erlernt. „Final Cut Pro X war von Anfang an so leicht zu verwenden“, erzählt er. „Mit dem Rendering im Hintergrund kann ich mich ganz auf meinen Schnitt konzentrieren, während der Rest weiterläuft. Dadurch geht alles so viel schneller.“

Für Kalafut sind es Features wie die Magnetic Timeline, Farbkorrektur und die integrierten Grafikanimationen, die dazu beigetragen haben, dass er Final Cut Pro X so gut beherrscht. Und er ist überzeugt, dass sich seine immer bessere Schnittkompetenz am Set auszahlen wird. Schon jetzt hat er damit ein eigenes Video-Portfolio seiner Projekte zusammengestellt, das er verwendet, um Schnittaufträge an Land zu ziehen. „Unsere Branche verändert sich ständig. Deshalb muss ich mich anpassen und lernen“, findet er. „Wenn ich das nicht mache, verliere ich den Anschluss.“