Bis zum Ende des Jahres 2005 waren 114.000 Viren für PCs bekannt. Allein im März 2006 wurden 850 neue Bedrohungen für Windows Rechner festgestellt. Keine für den Mac. Kein Computer mit einer Internet-Verbindung wird jemals zu 100 % immun gegen Virusattacken sein. Doch Mac OS X hat mit einer erstklassigen UNIX Grundlage und zuverlässigen Sicherheitsfunktionen, die weit über die Norm für PCs hinausgehen, entscheidend dazu beigetragen, den Mac weitgehend von Viren frei zu halten. Bei einem Mac ist nur Ihre Begeisterung ansteckend.
Verwendet man die werkseitigen Einstellungen eines PCs, um eine Verbindung zum Internet herzustellen, ist das fast so, als ließe man die Haustür offen stehen, während Ihr Schmuck offen herumliegt. Im Gegensatz dazu verriegelt der Mac die Tür, versteckt den Schlüssel und legt Ihre Wertsachen in einen Safe, dessen Kombination nur Sie kennen. Diesen grundlegenden Schutz müssen Sie bei einem PC zusätzlich kaufen, konfigurieren und warten.
Auf einem Windows PC kann Software (gutartige und bösartige) Änderungen an Ihrem System vornehmen, ohne dass Sie etwas davon bemerken. Wenn Software Ihr Mac OS X System auf signifikante Weise verändern soll, müssen Sie zuerst Ihr Kennwort eingeben. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Systemänderungen sind nur möglich, wenn Sie sie zulassen.
Unbefugte, die in fremde Computer eindringen wollen, tarnen ein bösartiges Programm oftmals als Bild, Film oder scheinbar harmlose Datei. Sie laden solche Dateien unter Umständen aus dem Internet oder empfangen sie per E-Mail oder Chat. Ein PC lädt diese Dateien blindlings, ohne darauf hinzuweisen. Ein Mac informiert Sie dagegen im voraus, dass Sie es möglicherweise mit einen Wolf im Schafspelz zu tun haben. Safari, der Web-Browser des Mac, ist in der Lage, zwischen einer Datei und einem Programm zu unterscheiden, und warnt Sie, bevor Sie ein Programm laden.
Dieser integrierte Schutz des Mac ist auf seine UNIX Open-Source-Basis zurückzuführen. Die heikelsten Komponenten von Mac OS X werden von einer weltweiten Gemeinschaft an Sicherheitsexperten offen auf Herz und Nieren geprüft. Ihr Feedback hilft Apple dabei, die Sicherheitsmechanismen von Mac OS X kontinuierlich zu verbessern. Dabei ist es ein Leichtes, dafür zu sorgen, dass der Mac immer up-to-date ist. Standardmäßig prüft ein Mac wöchentlich, ob Aktualisierungen vorhanden sind. Wenn Sie besonders sorgenfrei mit Ihrem Mac arbeiten möchten, können Sie ihn so einstellen, dass er vorhandene Sicherheitsaktualisierungen automatisch lädt. Den Aktualisierungen wird eine digitale Signatur von Apple hinzugefügt, damit Sie ganz sicher sein können, dass sie von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.
Wenn Sie einen Eindruck davon erhalten möchten, wie groß das Virenproblem ist, suchen Sie bei Apple und Microsoft nach "Virus" und vergleichen Sie die Resultate. Darüber hinaus verursachen die 100 gefährlichsten Angriffe 99,9 % der Schäden durch bösartige Software. Doch keine diese Attacken funktioniert auf einem Mac. Haben Sie sich einen so hohen Schutz nicht verdient?
Die Zahlen stammen von Sophos, einem Marktführer bei integrierten Lösungen für die Handhabung von Computerbedrohungen, der Software zum Schutz gegen Viren, Spyware, Junk-Mail und Richtlinienverstöße für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Behörden entwickelt. Der Sophos Security Threat Management Report 2005 [Zugriff auf den englischsprachigen Bericht nach Ausfüllen eines Formulars] zeigt die Anzahl und Art der Angriffe auf, während die March 2006 Top Ten Berichte die aktuelle Anzahl der Bedrohungen auflisten. Weitere Informationen zu Viren finden Sie unter http://www.sophos.com/virusinfo/. Ein Mac, der mit werkseitigen Einstellungen verwendet wird, bietet Ihnen einen besseren Schutz vor Viren als ein PC. Dennoch ist es ratsam, zusätzlich eine Virenschutz- und Sicherheitssoftware zu verwenden.


