iPad in Unternehmen

Startklar fürs Business.

Das iPad integrieren, implementieren und sicher einsetzen.

Implementierungsbeispiele

Diese Beispiele zeigen, wie sich das iPad ganz einfach und nahtlos in Unternehmensumgebungen einbinden lässt. Laden

Sicherheitsaspekte

Hier wird beschrieben, wie das iPad vor dem Zugriff durch Unbefugte geschützt ist, gespeicherte Daten schützt und sicheren Zugriff auf Firmendienste gewährleistet. Laden

Nahtlose Integration

Zentrale Unternehmenstechnologien werden von dem iPad unterstützt. So lässt es sich in die Infrastruktur des Unternehmens einbinden. Über Exchange ActiveSync oder offene Standards wie IMAP, CalDAV und CardDAV ist ein sicherer Zugriff auf E-Mails, Kalender und Kontakte gewährleistet. Und mit der Unterstützung für IPSec sowie SSL VPN und WPA2 Enterprise Wi-Fi können die Benutzer auch Verbindungen zu privaten Unternehmensnetzwerken herstellen.

Unterstützung für Microsoft Exchange ActiveSync

Das iPad stellt direkt eine Verbindung zu den in Unternehmen eingesetzten Mailservern wie Microsoft Exchange und Lotus Domino über Exchange ActiveSync her, sodass die Benutzer Push-Funktionen für Mails, Kalender und Kontakte nutzen können. Die IT-Abteilung kann komplexe Zugangscodes vorgeben und die Daten auf verloren gegangenen oder entwendeten iPads per Fernzugriff sofort löschen. Außerdem stellt die zertifikatbasierte Identifizierung sicher, dass nur zugelassene Benutzer Zugriff auf Exchange oder auf verschlüsselte SSL-Kommunikation vom und zum Server erhalten, damit die Daten jederzeit sicher sind.

Standardbasierte Dienste

Das iPad unterstützt außerdem standardbasierte Server für E-Mails, Kalender und Kontakte. Mit IMAP-Servern können Benutzer ihre E-Mails und Notizen synchronisieren. Zudem wird CalDAV für Kalenderserver wie iCal Server, Oracle Beehive oder Zimbra unterstützt, sodass neue Termine übertragen werden und Benutzer unterwegs Einladungen erstellen können. Und es werden CardDAV und LDAP für den Zugriff auf Firmenverzeichnisse unterstützt.

Virtuelle Private Netzwerke

Das iPad kann Verbindungen zu den unternehmenseigenen VPN-Servern herstellen und bietet den Benutzern damit einen sicheren Zugriff auf wichtige Geschäftsdaten. Der integrierte VPN-Client unterstützt Cisco IPSec, L2TP/IPSec und PPTP. Und SSL VPN-Verbindungen werden über Apps von Juniper und Cisco unterstützt, die im App Store erhältlich sind. VPN On Demand auf dem iPad nutzt eine zertifikatbasierte Authentifizierung, damit Verbindungen zu VPN-Servern für die Benutzer transparent sind.

Wi-Fi Netzwerke in Unternehmen

Das iPad unterstützt WPA2 Enterprise Wi-Fi mit 802.1X Identifizierung und ermöglicht so den Zugriff auf Wi-Fi Netzwerke in Unternehmen. Funktionen wie die automatische Wi-Fi Anmeldung machen es leicht, Verbindungen zu bekannten Netzwerken herzustellen und zu halten, egal ob die Benutzer im Büro sitzen oder gerade unterwegs sind.

Geschützte Daten

Mit Geräterichtlinien, Einschränkungen und starken Verschlüsselungsmethoden bietet das iPad ein Stufenmodell für den zuverlässigen Schutz von Daten. Das iPad arbeitet mit Hardwareverschlüsselung, um alle gespeicherten Daten zu schützen. Für E-Mails und Anhänge verwendet das iPad eine Datenschutzfunktion, die basierend auf dem eindeutigen Gerätecode einen Schlüssel generiert. Bei Verlust oder Diebstahl eines iPad kann ein Fernlöschvorgang aller Daten und Einstellungen über Exchange oder einen MDM-Server (Mobile Device Management) ausgelöst werden.

iPad Sicherheitsüberblick

Sicherheitsaspekte

Gerätesicherheit

Das iPad bietet eine drahtlose Durchsetzung von Richtlinien, um den Zugriff Unbefugter auf wichtige Daten und Infos zu verhindern. Ein Gerätecode ist oft die erste Schutzvorrichtung. Das iPad bietet eine Auswahl vieler verschiedener Vorgaben, wie etwa Zeitlimits und Komplexität des Codes. Zusätzliche Richtlinien legen Einschränkungen auf dem Gerät fest, etwa die Installation von Programmen oder den Zugriff auf YouTube.

Datenschutz

Zum Schutz aller gespeicherten Daten nutzt das iPad eine integrierte Hardwareverschlüsselung mit 256-Bit AES-Codierung. Aufbauend auf der Hardwareverschlüsselung des iPad können die auf dem Gerät gespeicherten E-Mails und Anhänge mit der Datenschutzoption noch weiter geschützt werden. Diese Funktion erzeugt basierend auf dem Gerätecode eines Benutzers einen starken Schlüssel. Sie verhindert den Zugriff auf Daten, wenn das Gerät gesperrt ist, und sorgt dafür, dass vertrauliche Daten selbst bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes sicher sind.

Netzwerksicherheit

Das iPad stellt bewährte Technologien für den sicheren Zugriff auf Unternehmensdaten via Wi-Fi oder mobile Datennetzwerke bereit. Es integriert eine große Anzahl von VPN-Technologien und gewährleistet so ein Höchstmaß an IP-basierter Verschlüsselung bei der Übertragung vertraulicher Daten. Die Unterstützung für SSL/TLS wird von Programmen genutzt, um damit eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Unternehmensdiensten und dem iPad sicherzustellen.

Plattformsicherheit

Das iPad stellt eine sichere Plattform für Programme anderer Hersteller bereit. Alle iPad Apps müssen von den Entwicklern signiert sein, wodurch sichergestellt wird, dass die Apps nicht manipuliert oder verändert wurden. Darüber hinaus sind Apps zudem durch "Sandboxing" geschützt, sodass sie nicht auf von anderen Programmen gespeicherte Daten zugreifen können. Auch von Programmen verwendete Berechtigungsnachweise werden durch Sandboxing geschützt und in einem gesicherten und verschlüsselten Schlüsselbund gespeichert. Entwickler haben außerdem die Möglichkeit, die Verschlüsselung in ihre Programme zu integrieren, um vertrauliche Informationen noch zusätzlich zu schützen.

Flexible Implementierung

Unternehmen stehen verschiedenste Optionen für die Implementierung des iPad zur Verfügung. Endbenutzer können Konfigurationsprofile schnell installieren, um Unternehmensdienste einzurichten. Bei großen Implementierungen kann die IT-Abteilung Geräte mit MDM abfragen und verwalten. iTunes lässt sich so anpassen, dass es den Anforderungen der IT-Abteilung und der Endbenutzer gleichermaßen gerecht wird. Zudem können Unternehmen eigene iPad Apps drahtlos zur Installation an die Benutzer verteilen.

Ressourcen zur iPad Implementierung

Eigenständige Self-Service-Konfiguration

Das iPad für den Zugriff auf unternehmenseigene Dienste zu konfigurieren ist für Benutzer sehr einfach. Stellt man ihnen das iPad direkt am Arbeitsplatz zur Verfügung, können die Benutzer manuell Einstellungen eingeben. Oder es wird ein Konfigurationsprofil installiert, um das Gerät automatisch einzurichten und sicherzustellen, dass das iPad geschützt und für den geschäftlichen Einsatz bereit ist.

Mobile Device Management (MDM)

Es ist so einfach wie nie, eine große Anzahl iPads zu implementieren und zu verwalten. APIs für die Verwaltung von Mobilgeräten (MDM) lassen sich in die Lösungen anderer Anbieter integrieren. Dadurch ist es möglich, Einstellungen drahtlos zu konfigurieren und zu aktualisieren, die Einhaltung von Unternehmensrichtlinien zu überwachen und die Daten auf iPads zu löschen oder Geräte zu sperren. Weitere Infos

Drahtlose Verteilung von Apps

Das iPad bietet Unternehmen die Möglichkeit, firmeneigene Apps für die Mitarbeiter via Wi-Fi und 3G sicher bereitzustellen und drahtlos zu verteilen. Apps können aktualisiert werden, ohne dass die Benutzer ihr Gerät an den Computer anschließen müssen. Durch Hosting der firmeneigenen Apps auf einem beliebigen Webserver sind diese für die Benutzer leicht zugänglich. Die Benutzer tippen einfach auf eine URL-Adresse und können die Apps drahtlos installieren, ohne eine Verbindung zu ihrem Computer herstellen zu müssen.