iPhone in Unternehmen

D.W. Morgan

"Wir haben noch nicht einmal begonnen, das ganze Potenzial des iPhone für unsere Arbeit zu sehen."

Grant Opperman
Geschäftsführer

Revolutionierung der Lieferkette.

Wenn ein Fortune 500 Unternehmen anruft, tritt D.W. in Aktion und stellt jedes nur erdenkliche Transportmittel bereit – Lastwagen, Flugzeuge, Schiffe, Züge und einmal sogar Hundeschlitten – um wichtige Güter an jeden Ort der Welt zu bringen.

In seinem Unternehmen ist eines entscheidend: jederzeit zu wissen, wo sich die Güter befinden. Doch bevor es das iPhone gab, war es eine logistische Herausforderung, Lieferungen im Blick zu behalten.

"Wir haben unsere Kunden immer über den aktuellen Status Ihrer Sendungen informieren können", so Geschäftsführer Grant Oppermann. "Aber es erforderte eine Menge Anrufe und viel persönliches Engagement. Und zwischen dem Zeitpunkt, als der Fahrer die Frachtpapiere erhielt, und dem Zeitpunkt, als alles aufgeladen war, konnten gut und gerne 24 Stunden vergehen."

Firmengründer und CEO David Morgan war damit nicht zufrieden. "Jahrelang suchten wir nach einem Mobilgerät, das es uns ermöglicht Lieferinformationen zu aktualisieren, uns Unterschriften für die Papiere geben zu lassen und GPS-Daten zu jeder von uns ausgelieferten Sendung abzurufen", sagt er. "Vor zehn Jahren gab es zwar ein solches Gerät, aber es kostete hunderttausende von Dollar." Und es war eine nicht auf Kundenwünsche anpassbare Lösung.

Dann kam das iPhone und eine eigens von ihnen entwickelte App, die das Business von D.W. Morgan revolutioniert hat.

"Für 199 $ können wir ein iPhone kaufen und so anpassen, wie wir es brauchen", so Morgan. "Ich kann in fast jedes Land reisen, meinem Fahrer ein iPhone geben und er ist einsatzbereit."

"Wir nutzen die Möglichkeit, den Stress in der Lieferkette zu verringern. Alles mithilfe des iPhone."

Eine App innerhalb von sechs Wochen.

ChainLinq Mobile ist eine App, die in nur 6 Wochen von Binh Ly, dem Chefentwickler bei D.W. Morgan entwickelt wurde.

"Es ist wie ein Wunder für mich", sagt Ly. "Ohne jegliche Erfahrung, was das Entwickeln von iPhone Apps betrifft, haben wir die Dokumentation gelesen und konnten sechs Wochen später dieses System liefern, das genau das kann, was wir uns seit 10 Jahren wünschen."

Die 30 Fahrer von D.W. Morgan D.W. haben iPhones, auf denen ChainLinq Mobile installiert ist. Während ihrer Lieferfahrten nutzen die Fahrer die App, um abgeholte Waren zu registrieren und Statusaktualisierungen vorzunehmen. Wenn sie ihren Bestimmungsort erreichen, lassen sie sich eine Unterschrift auf dem iPhone Display geben. An jedem Punkt werden alle Statusdaten – darunter eine Datumsangabe und eine mit Zeitstempel versehene GPS-Position auf einer Google Map Karte – sofort auf die Server von D.W. Morgan geladen, damit Kunden sie innerhalb von Sekunden auf der Fimenwebseite einsehen können.

"Wir bewegen kritische Güter für einige der bedeutendsten komplexen Lieferketten der Welt", so Opperman. "Für unsere Kunden sind die Informationen genauso wichtig wie – oder manchmal sogar wichtiger als – die tatsächlichen Waren in den Transportkisten."

Das liegt daran, dass D.W. Morgan Fabriken beliefert, die mit Just-in-time Lieferungen arbeiten. Die Rohmaterialien werden zu Produktionslinien geliefert, kurz bevor sie benötigt werden. "Wenn die Produktionslinie kurz davor ist, innerhalb der nächsten 60-90 Minuten still zu stehen, müssen Sie genau wissen, wo sich der LKW gerade befindet."

Das iPhone hat es Morgan ermöglicht, diesem Unsicherheitsfaktor beim Lieferkettenmanagement ein Ende zu bereiten. Und dem Stress. "Es ist keine Frage von fehlender Information mehr", sagt er. "Das iPhone macht die Kundenbeziehung für alle Beteiligten transparent. Und die Interaktion mit dem Kunden reduziert sich von 24 Stunden auf Echtzeit, was in unserer Branche einmalig ist."

"Ohne jegliche Erfahrung, was die Entwicklung iPhone Apps betrifft, haben wir die Dokumentation gelesen und konnten sechs Wochen später dieses System liefern, das genau das kann, was wir uns seit 10 Jahren wünschen."

Die Großen aus dem Rennen werfen.

Mit sieben Büros auf vier Kontinenten (und einem fünften im Aufbau) ist D.W. Morgan immer online und oft gefordert durch einen neuen Abhol- oder Lieferort. Mit dem iPhone in der Hand ist das nie ein Problem.

"Wenn uns ein Kunde morgen in der Tschechischen Republik braucht, können wir mit einem iPhone innerhalb von 24 Stunden liefern", so Opperman. "Oder wenn wir ein Büro in Guadalajara eröffnen sollen, kaufen wir ein paar iPhones, fliegen dorthin und unser Personal ist innerhalb eines Tages einsatzbereit." Vor dem iPhone benötigte D.W. Morgan zwei bis sechs Monate, um ein neues Büro zu eröffnen.

Diese Flexibilität hat D.W. Morgan einen Wettbewerbsvorteil verschafft. "Technologie hat uns, einem kleinen Unternehmen, erlaubt, mit den Großen mitzuhalten und zu konkurrieren. Wenn ich mit meinem Büro in Penang kommunizieren will, brauche ich nur eine Internetverbindung und ein iPhone."

Der Entwickler Ly kann kaum glauben, dass ChainLinq es Morgan ermöglicht hat, an seinen Mitbewerbern vorbeiziehen. "Wir liefern etwas, das nicht nur komplett neu, sondern auch besser ist als andere Lösungen, die irgendwie ähnlich aussehen. Unsere Konkurrenten brauchen circa 20 Minuten bis zu einem halben Tag, um einen Liefernachweis zu erbringen. Wir schaffen das in Echtzeit. Und das ist uns in nur 6 Wochen gelungen, während die anderen jahrelange Erfahrung darin hatten ihre Systeme aufzubauen."

Laut Morgan verändert das iPhone nicht die Spielregeln, sondern vielmehr eine gesamte Branche. "Es verändert die Art und Weise, in der man mit dem Kunden zusammenarbeiten kann. Es verändert die Art und Weise, in der man mit den Lieferanten zusammenarbeiten kann. Und es bringt die Vorstellung der Echtzeit von einem Stück Papier ins Internet. Und das ist gigantisch. Jeder wird das tun müssen, oder er wird abgehängt."

Unternehmensprofil

  • 100 Mitarbeiter
  • 7 Bürostandorte
  • Hauptsitz in Pleasanton, Kalifornien
  • Gewinner des Growing With Technology Award von Cisco Systems
  • www.dwmorgan.com

Eine Technologie, die jeden anspricht.

Ein unerwarteter Vorteil des iPhone: Arbeiter, die sich zuvor gegen Technologie gesträubt hatten, konnten sich leicht damit anfreunden. Opperman meint dazu "Ich kann einem Hafenarbeiter oder Lastwagenfahrer ein iPhone in die Hand geben und er hält es nicht gleich für einen Computer, der ihn vielleicht einschüchtert. Er denkt, 'Oh, das ist ein Telefon und das ist echt cool, da kann ich meine Musik und Fotos von meiner Familie abspeichern und ich kann E-Mails und Textnachrichten verschicken'. Und während er darüber nachdenkt, was für tolle Dinge er damit machen kann, lernt er gleichzeitig einen Gerät kennen, das mir hilft mein Geschäft zu führen. Und schon habe ich einen Mitarbeiter, der sich mit Technologie angefreundet hat und mir hilft herauszufinden, wie wir sie besser für unsere Kunden einsetzen können."

Umweltbewusstsein in der Lieferkette.

"Wenn man Güter innerhalb der Lieferkette transportiert, dann wird eine riesige Menge Energie verbraucht", so Opperman. Mithilfe des iPhone konnte er seinen Kunden helfen ihre Umweltbelastung zu reduzieren. "Wir hatten einen Kunden, der enorme Gütermengen per Flugzeug von China nach Kalifornien verschickt hat, weil er sich beim Transport über den Ozean nicht tagtäglich über den Verbleib der Ladung informieren konnte. Richtig? Falsch", sagt er. "Wir haben die komplette Ladung in Überseecontainer gepackt und dem Kunden Transparenz vom Start bis zum Ziel gegeben. Unsere Kunden sehen, wann sie was geliefert bekommen. Unter dem Strich ist das ein großartiger Erfolg für uns und es gibt uns das Gefühl, dass wir etwas Gutes in der Welt tun."

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