Illumina
Das iPhone in der Genomforschung.
Für das in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Biotech-Unternemen Illumina, das revolutionäre Tools für die Genanalyse entwirft, ist eine effektive mobile Kommunikation von entscheidender Bedeutung, da die Mitarbeiter der Firma über fünf Kontinente verstreut sind. Mit dem iPhone können Vertreter Kunden nachverfolgen, Führungskräfte Mitarbeiter verwalten und alle Personen untereinander Kontakt halten. Und schon bald wird Illumina es iPhone Benutzern ermöglichen, ihr Erbgut auf ihrem iPhone überallhin mitzunehmen.
Technologisch gesehen sei das iPhone eine naheliegende Wahl gewesen, so Jay Flatley, President und CEO bei Illumina. "In erster Linie handelt es sich natürlich um ein großartiges Telefon. Was unsere Mitarbeiter jedoch benötigen, geht weit darüber hinaus. Sie benötigen einen tragbaren und stets verfügbaren Computer, mit dem Berechnungen und Recherchen ausgeführt und mit dem der Vertrieb per SalesForce Mobile verwaltet werden kann. "Da die Oberfläche des iPhone so unglaublich flexibel ist, ist es das ideale Werkzeug für uns."
Mit iPhone Apps wie der Managementsoftware Workday HR und Cisco WebEx Meeting Center können die Manager von Illumina den gesamten Bereich von der Nachverfolgung von Gehaltsinformationen bis hin zur standortunabhängigen Teilnahme an Meetings abdecken. "Das iPhone hat die Gesamtproduktivität der Mitarbeiter von Illumina gesteigert", erläutert Scott Kahn, Chief Information Officer bei Illumina. "Es kommt nicht oft vor, dass man ein neues Tool einführt und keinerlei negatives Feedback erhält. Beim iPhone hingegen lautet die erste Reaktion in der Regel "Vielen Dank!""
Einfache Integration.
Die Integration des iPhone in die bestehende IT-Infrastruktur von Illumina könnte nicht einfacher sein. Mit dem iPhone Konfigurationsprogramm kann die IT-Abteilung per Push-Technologie Konfigurationsprofile für das Virtual Private Network (VPN) des Unternehmens verteilen und die Geräte mit Passcodes schützen." Das iPhone für die Nutzung der Exchange Funktionen einzurichten, ist ganz einfach durch Doppelklicken auf eine Konfigurationsdatei möglich, erklärt Scott Skellenger, Senior Director der Abteilung Global IT Operations. "Wir müssen lediglich eine Verbindung zwischen Gerät und Exchange Server herstellen und die Anmelde-informationen des Benutzers eingeben, schon ist das iPhone einsatzbereit."
"Das iPhone hat für Illumina nur Vorteile", stimmt Kahn zu. "Unserer Ansicht nach ist das Gerät insbesondere wegen seiner Sicherheitsfunktionen für den Einsatz in Unternehmen optimal geeignet. Die Möglichkeit, das Gerät per Fernzugriff zurückzusetzen, war entscheidend. Darüber hinaus musste es über Exchange verfügen und für das Internet geeignet sein. Schon alleine wegen dieser Funktionen ist die Entscheidung für das iPhone ausgefallen."
Durch Verwendung der neuesten iPhone Software und Hardware erwartet Illumina allerdings noch weitere Vorteile im Arbeitsalltag. "Verbesserungen wie die Funktionen zum Ausschneiden und Einsetzen sowie eine geräteübergreifende Suchfunktion machen das iPhone noch wertvoller", betont Skellenger. "Mit der iPhone 3.0 Software können wir so E-Mails durchsuchen und nahtlos auf die globale Adressliste und unsere Kalender zugreifen, als säßen wir direkt an unseren Schreibtischen."
Das mobile persönliche Genom.
Für Illumina ist das iPhone mehr als nur ein großartiges Mobilgerät für den geschäftlichen Einsatz - es ist eine Plattform, um einen ehrgeizigen, neuen Ansatz im Bereich personalisierter Medizin bereitzustellen.
"Illumina entwickelt eine iPhone App, mit der man seine genetischen Informationen überallhin mitnehmen kann", erklärt Flatley. "Ein Teil davon könnte sich etwa auf dem Telefon selbst befinden und ein anderer Teil auf dem Cloud-Server, auf den über das Gerät zugegriffen werden kann. Kunden hätten dann die Möglichkeit, die App anzuzeigen und damit direkt zusammen mit ihrem Arzt zu interagieren."
Laut Flatley war die Arbeit mit dem iPhone SDK extrem einfach. Obwohl die Entwickler bei Illumina nie zuvor eine iPhone App geschrieben hatten, konnten sie in nur zehn Tagen einen voll funktionsfähigen Prototyp der App vorlegen. Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, kann das Unternehmen mit der fertigen App Datensätze des komplexen Erbguts auf einer leicht verständlichen und kundenorientierten Oberfläche darstellen.
"Das menschliche Erbgut, von dem viele Menschen nur eine sehr vage Vorstellung haben, wird mit dem iPhone ein stückweit verständlicher", erläutert Flatley. "Dann werden wir ein Mittel zur Kommunikation, gemeinsamen Nutzung und Datenverwaltung haben. Mit dem iPhone lassen sich komplexe Sachverhalte auf benutzerfreundliche Weise darstellen." Bei Illumina trägt die Annäherung der Wissenschaft an das iPhone dazu bei, die Zukunft der persönlichen Gesundheitsvorsorge zu verändern.
Unternehmensprofil
- 15 Niederlassungen weltweit
- 45 % des Umsatzes außerhalb der USA
- 573 Millionen US-Dollar Jahresumsatz
- 1. Platz in der Forbes Liste der "Fastest-Growing Technology Companies" 2009
- www.illumina.com
"Das menschliche Erbgut, von dem viele Menschen nur eine sehr vage Vorstellung haben, wird mit dem iPhone ein stückweit verständlicher", erläutert Flatley.
Jay Flatley, President und CEO
"Die Möglichkeit, das Gerät per Fernzugriff zurückzusetzen, war entscheidend. Darüber hinaus musste es über Exchange verfügen und für das Internet geeignet sein. Schon alleine wegen dieser Funktionen ist die Entscheidung für das iPhone ausgefallen."
Scott Kahn, Chief Information Officer
"Das iPhone für die Nutzung der Exchange Funktionen einzurichten, ist extrem einfach. Wir müssen lediglich eine Verbindung zwischen Gerät und Exchange Server herstellen und die Anmeldeinformationen des Benutzers eingeben und schon ist das iPhone einsatzbereit."
Scott Skellenger, Senior Director of Global IT Operations