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Für viele Fotografen gehört es heute zum Alltag, Adobe Photoshop als digitale Dunkelkammer zu verwenden. So setzt auch der bekannte Hamburger Fotograf Christian Popkes auf Apple Computer und Adobe Photoshop, um seine Fotos digital nachzubearbeiten. Da er Fotografie als Kommunikationsmedium begreift, ist es für ihn aber auch von entscheidender Bedeutung in welchem Kontext seine Werke veröffentlicht und betrachtet werden. So wurde seine Fotoserie „Helgoland, oder der Indianer auf der Düne“ unlängst auf der Insel Helgoland ausgestellt, wobei die Exponate in Größen bis zu fünf mal sechs Meter über die gesamte Insel verteilt wurden. Wer wie er ständig auf der Suche nach neuen Präsentationsformen seiner Bilder ist, macht sich auch die vielfältigen Möglichkeiten des Macintosh zunutze. Auf der Photokina hat Christian Popkes uns erzählt, wie ihn der Mac bei der Präsentation seiner Werke unterstützt.

Von der Fotomappe zur Video-Präsentation

Der Mac begleitet Christian Popkes bereits seit seinen ersten Schritten in der digitalen Bildbearbeitung. Während sich Adobe Photoshop heute weitgehend als Ersatz für die Dunkelkammer durchgesetzt hat, sah Christian Popkes jedoch sehr früh das weit darüber hinaus gehende Potential der Apple-Technologien.

Wer heute als Fotograf bestehen möchte, lässt als Werbemittel üblicherweise Mappen anfertigen, in denen eine Auswahl von Fotos für Agenturen, Magazine oder andere Kunden zusammengestellt ist. Mit solchen mindestens 600 Euro teuren Mappen stellen die Fotografen ihre Werke und ihr Können vor, um anschließend für Fotoaufträge gebucht zu werden. Dies ist nicht nur kostenintensiv, sondern nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch, insbesondere, da in der Regel für jeden Kunden eine eigene Mappe angefertigt werden muss.

„Ich bin ein visueller Künstler und lege viel Wert auf Ästhetik. Ich schätze das Design meiner Macs sehr und freue mich sehr darüber, dass Apple seine Technologien nicht nur miniaturisiert, sondern auch bedienbar und ansehnlich macht.“

Christian Popkes entdeckte eines Tages das mit jedem Mac kostenlos mitgelieferte iLife-Paket und war sofort begeistert von der Möglichkeit, mit Hilfe von iMovie Bewegung in seine Fotos zu bringen und Diashows mit Übergängen und Musik seiner Wahl zu versehen. In Apples Präsentationsprogramm Keynote erstellte er daraus Präsentationen, die sich einfach zu seinen Kunden mitnehmen lassen. Dort klappt er dann lediglich das PowerBook auf und führt eine Diashow vor, die mit Musik, individuellen Bildübergängen und Bewegtbildern viel mehr Eindruck macht als eine herkömmliche Fotomappe und überdies keine Kosten verursacht.

Als Perfektionist wollte er jedoch sehr bald Ergebnisse erzielen, die noch individueller sind, in noch besserer Qualität dargestellt werden und mit Programmen erstellt werden, die ihm zusätzlichen Raum für Kreativität lassen.

In dieser Konsequenz schaffte sich Christian Popkes die Apple Production Suite an, die mit Final Cut Pro HD und Motion die nötigen Tools enthält, um die Gestaltung von Schrifteffekten besser an die eigenen Vorstellungen anzupassen oder mehrere Videospuren zu kombinieren. Während das iLife-Paket ein guter erster Schritt hin zu einer neuen Art der Präsentation war, so unterstützt die Production Suite Christian Popkes heute dabei, seinen Anspruch an immer bessere Ergebnisse auch multimedial umzusetzen.

Die Kosten dieses Software-Paketes haben sich übrigens bereits dadurch bezahlt gemacht, dass Popkes zuvor mindestens zwei Foto-Mappen pro Monat anfertigen ließ, die bereits mehr kosteten als die gesamte Production Suite.

Darüber heben sich seine Präsentationen von der Masse der Fotomappen deutlich ab. Im nächsten Schritt plant Christian Popkes, der zu Beginn seiner Ausbildung zwischen einer Karriere als Fotograf oder Pianist wählte, mit Hilfe von Logic Pro auch die Musik selbst einzuspielen, die er in seinen Präsentationen verwendet.

Technik als Werkzeug und Inspiration

Für Christian Popkes ist die gesamte Technik von der Kamera über das Licht bis hin zum Computer eine Ansammlung von Werkzeugen, die dabei helfen sollen seine Ideen optimal umzusetzen. Ähnlich wie bei einem Musikinstrument können gute Werkzeuge aber nicht nur bei der Realisierung vorhandener Ideen helfen, sondern auch selbst Quell der Inspiration sein. So führten die Möglichkeiten von iLife dazu, dass Popkes statt gedruckter Fotomappen nun vorzugsweise multimediale Präsentationen einsetzt, um die Ergebnisse seiner Arbeit vorzuführen. Aufgrund seines musikalischen Hintergrunds als Pianist genießt er es auch, die an sich wortlose Fotografie mit Musik zu unterlegen, die er demnächst mit Logic Pro auch selbst komponieren und aufnehmen will.

„Meine Erfahrung in der Dunkelkammer und meine klassische Ausbildung als Pianist haben mir das notwendige Wissen vermittelt, das ich heute benötige, um mit den digitalen Programmen kreativ zu arbeiten. Die Software ersetzt nicht die Erfahrung und das Talent des Fotografen, nimmt ihm aber all die nicht-kreativen Arbeiten ab.“

Statt ein Musikstück allein zu komponieren und erst nach der Einspielung durch ein teures Orchester oder eine Band in ein multimediales Projekt integrieren zu können, entsteht die Komposition ebenso wie die fertige Aufnahme an demselben Mac, an dem auch die Fotos bearbeitet sowie zugehörige Webseiten und Präsentationen erstellt werden. Dies reduziert nicht nur die Kosten um ein Vielfaches, sondern beschleunigt den kreativen Prozess auch ungemein, so dass schneller und preiswerter produziert werden kann.

Überdies hilft der Mac dem international tätigen Künstler auch bei der Kommunikation mit seinen Auftraggebern, indem er per iChat Videokonferenzen mit Menschen auf der ganzen Welt abhält. Und dies einfach über das Internet.

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