Ein Auge für Perfektion: Christian Popkes
Fotografie & Konzepte steht auf der Visitenkarte von Christian Popkes. Der Hamburger BFF-Fotograf, der für Deutschlands Top-Magazine GEO, Stern und Spiegel und alle wichtigen Werbeagenturen fotografiert, ist sehr vielseitig und lässt sich nicht auf ein Arbeitsgebiet festlegen. Er arbeitet als Reportage-, Mode-, Architektur-, und Landschaftsfotograf – doch die größte Herausforderung ist es für ihn, Menschen zu fotografieren. In seiner Arbeit ist Christian Popkes Perfektionist und ganzheitliches Denken etwas, auf das er großen Wert legt. Er stellt an sich, sein Team und die Technik allerhöchste Ansprüche und setzt dabei auf Apple Technologien und die Software Aperture.
»Im Bruchteil einer Sekunde das Wesentliche eines Menschen erfassen und im Bild zum Vorschein bringen« – das ist für ihn Fotografie. Seine Bilder zeichnen sich durch Intensität und Nähe zum Porträtierten aus. Popkes gelingt es, Zugang zu finden und die Seele eines Menschen hervorzuholen. Der Fotograf geht verantwortungsbewusst mit dem ihm entgegengebrachten Vertrauen um: Würde und ein großer Respekt vor dem Menschen spricht aus seinen Bildern.
Um aus der Vielzahl der Bilder eines Shootings die besten auszuwählen, arbeitet Popkes mit der Software Aperture. »Endlich gibt es ein Post Production Tool, das sich an den Bedürfnissen der Fotografen orientiert und optimal in den Workflow einpasst. Aperture wurde nicht von reinen Software-Freaks entwickelt, sondern von Menschen, die Fotografie lieben. Genau das macht das Programm so besonders«, sagt Popkes. »Es greift die analoge Arbeitsweise auf und integriert Lupe, Leuchttisch und Diastapel in den digitalen Arbeitsprozess. Außerdem ist die Software intuitiv und deshalb leicht erlernbar«.
Christian Popkes ist Aperture-Anwender der ersten Stunde. Das Handwerk des Fotografierens hat er von der Pike auf gelernt und er legt Wert darauf, dass der Computer nicht Talent und Erfahrung eines Fotografen ersetzen kann. Er fotografiert digital mit der allerfeinsten Technik: einer Hasselblad H2D-39, der ersten integrierten digitalen High-End Kamera mit 39 Megapixeln, Popkes: »Hier hat die digitale Fotografie eine Qualität erreicht, die Spaß macht. Insbesondere in Verbindung mit dem Briese Lichtsystem harmoniert die Hasselblad ausgezeichnet«.
Als ich angefangen habe digital zu fotografieren, habe ich soviele Bestandteile meines alten Workflows vermisst. Aperture gibt mir die Erfahrung von früher zurück.
Den Computer möchte Popkes als Arbeitsmittel nicht mehr missen. Er hilft ihm, alle anfallenden, nicht-kreativen Arbeiten zu organisieren, zu erleichtern und abzuwickeln. Er arbeitet mit einem Power Mac G5 Quad und – um auch mobil gut ausgerüstet zu sein – mit einem 15“ MacBook Pro.
Die Bildauswahl trifft er an seinem 30“ Apple Cinema Display oder an einem von drei weiteren Arbeitsplätzen. Um seine Fotoprojekte in aussagekräftigen Filmen zu dokumentieren, nutzt Popkes die Software Final Cut Studio, inkl. Motion und Logic Pro in Kombination mit den Jam Packs für die Musikhinterlegung.
Aufsehen erregte Popkes Bildband »Helgoland oder der Indianer auf der Düne«. Die Fotoserie, die die Nordseeinsel porträtiert, zeigt seinen Sinn für Ästhetik und Bildaufbau. Sie wurde als eine Wanderausstellung im wahrsten Sinne des Wortes konzipiert: Popkes brachte die Aufnahmen an ihre Entstehungsorte zurück und verteilte die bis zu 6 mal 6 Meter großen Bilder auf einem Wanderpfad, der quer über der Insel Helgoland verläuft.
Mit Aperture kann Popkes Kreativ-Projekte der Zukunft optimal vorbereiten: Bereits während der Produktion bietet die Software dem Fotografen höchste Kontrollmöglichkeiten. Er kann Bildmaterial zügig und zeiteffizient sichten, Fotos vergleichen, beurteilen und sortieren. »Die gesamte Entwicklung und Steuerung eines Projektes wird mit Aperture erleichtert«, sagt Popkes.
Deutlich wird in Popkes Bildern sein außergewöhnliches Gespür für Licht und Beleuchtung. Der Fotograf nutzt sowohl vorhandenes als auch Kunstlicht, um das Objekt in Szene zu setzen, die Züge eines Menschen zu modellieren und herauszuarbeiten, seinen Charakter zu definieren. Großes Vorbild in punkto Licht ist für Popkes dabei kein geringerer als Barock-Maler Rembrandt. »Von ihm habe ich Licht sehen gelernt«, sagt er.
Aperture respektiert die Art wie ich arbeite, die Art wie ich gearbeitet habe und die Art wie ich heute arbeite. Auf Aperture kann ich mich verlassen. So fühle ich mich immer gut aufgehoben.
Bei der Bildbeurteilung achtet Popkes auf Feinheiten. Er kontrolliert beispielsweise, ob das Licht seinen Vorstellungen entspricht. Mit der Lupenfunktion überprüft er Kontraste oder die Schärfe in den Augen aufs Genaueste und in Sekundenschnelle, ohne dass er dafür das gesamte Bild ein- und auszoomen müsste. Mit Aperture hat der Fotograf ein Tool an der Hand, das ihn im Prozess des Bildermachens unterstützt. Es gibt ihm Gelegenheit, unmittelbar in den Produktionsprozess einzugreifen und leichte Einstellungskorrekturen vorzunehmen.
Als praktisches Feature erweist sich der Stapelmodus. Serienaufnahmen im Abstand von bis zu 60 Sekunden werden automatisch zu einem Stapel zusammengefügt: Die Bilder sind zeitlich geordnet und leicht auffindbar. »Der Stapelmodus hilft mir, die Flut der digitalen Bilder zu bewältigen und während des Shootings den Überblick zu behalten«, so Popkes. Schon während des Sichtens der Bilder bewertet er die Qualität einer Aufnahme und kennzeichnet sie mit einer bestimmten Anzahl von Sternen. »Dieses Rating System hilft, Zeit zu sparen und die besten Bilder schnell wieder aufzufinden«.
Aber nicht nur technisches Equipment, sondern auch ein gutes Team, in dem jeder sein Bestes gibt, ist für den Fotografen die Grundlage des Schaffens. Popkes braucht Freiraum bei seiner kreativen Arbeit. »Man darf nicht immer alles unter Kontrolle halten wollen. Wenn man beim Jonglieren nicht mehr ans Jonglieren denkt – dann beginnt die Kreativität«. Mit Aperture hat Popkes genau das richtige Tool gefunden, eines, das ihm den Freiraum und die Energie gibt, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren – nämlich das Fotografieren.


