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Profilierung für Apple Displays:
präzise Farbe und Luminanz

Farbgenaues Arbeiten ist für Anwender in Fotografie und DTP sehr wichtig. Eine neue Lösung profiliert Apple Displays auf bisher unerreichtem Qualitätsniveau.

Für die Bearbeitung von Bilddaten sollten Monitor-darstellung und die visuelle Abmusterung des Druckergebnisses optimal übereinstimmen. Hierbei ist nicht nur die Farbe des Weißpunktes, sondern auch die richtige Luminanz von entscheidender Bedeutung.

Weichen die Helligkeiten von Monitor und Betrachtungslicht voneinander ab, werden Helligkeit und Kontrast am Bildschirm falsch beurteilt. Moderne Flachbildschirme werden immer leistungsfähiger, brillianter und heller. Dies eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten, stellt aber auch deutlich höhere Anforderungen an die Kalibrierung.

Mit basICColor display 4 wurde nun eine neue Hardware-Luminanzkalibrierung für Apple Displays, iMacs und MacBooks entwickelt. Diese Lösung regelt die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung bei aktuellen Apple-Systemen messtechnisch kontrolliert und vollautomatisch auf das gewünschte Niveau. Dadurch gelingt die Kalibrierung von Weißpunkt und Graubalance in der Video-LUT viel optimaler als bei bisherigen Abstimmungsverfahren.

Auf Anhieb lassen sich so sehr genaue Resultate erzielen, die früher nur durch schrittweises Herantasten und manuelle Eingriffe in vielen Messdurchläufen erreichbar waren. Der Anwender gibt einfach Farbtemperatur und Helligkeit vor, den Rest erledigen Apple Display und das Kalibriersystem im Dialog miteinander.

Die Referenz: das menschliche Auge

Statt mit Gamma-Werten arbeitet basICColor display 4 mit einer farbmetrischen Referenzgradation. Die Zeiten sind endgültig vorüber, in denen man versuchte, über eine Gamma-Kurve das Verhalten eines Röhrenmonitors nachzuahmen. Apple Displays lassen sich nun über das L*a*b*-System direkt und linear an das Helligkeitsempfinden des menschlichen Sehsinns anpassen.

Da dieses Farbsystem auch die Basis für Druckprofile darstellt, wird das Apple Display nicht nur für die Betrachtung von RGB-Bildern optimal eingestellt, sondern bietet beste Vorraussetzungen für den Einsatz als Softproof-System.

Das Geheimnis der hohen Genauigkeit

In mehreren Messdurchläufen kombiniert basICColor display die Kalibrationsergebnisse der Hard- und Softwarejustage, bis die bestmögliche Einstellung erreicht ist. Anschließend wird der Monitor in einem LUT-Profil mit 16-bit-Tabellen präzise beschrieben - ideale Voraussetzung für Farbdarstellungen in ICC-kompatiblen Anwendungen wie z.B. Apple Aperture oder Adobe Photoshop.

Diese Tabellenprofile enthalten detaillierte und exakte Informationen auch über Mischfarben. Das hilft für die individuelle Beschreibung des Gerätes und kann sogar die unvermeidliche Alterung eines Bildschirmes berücksichtigen.

In einfachen Kalibrationslösungen kommen bislang eher Matrixprofile zum Einsatz, die jedoch nur die Grundfarben (Rot, Grün, Blau), Weißpunkt und Gradation beschreiben. Der Rest muss über eine Matrix aus der Grundinformation berechnet werden – die resultierende Ungenauigkeit war in der Vergangenheit auch ein Grund, Anwender lieber Richtung hardwarekalibrierbarer Bildschirme schauten.

Für den dauerhaften Einsatz geeignet…

Mit basICColor display 4 bekommt das Apple Display vom ersten Tag an eine genaue Bildschirmdarstellung und lässt sich über Jahre stabil halten. Die erzeugten Tabellen-Profile arbeiten mit allen Anwendungen korrekt zusammen - egal ob ein Programm die Apple-CMM von ColorSync nutzt oder wie z.B. Adobe-Software einen integrierten Farbrechner mit Tiefenkompensation besitzt.

Softproofzertifizierung für Apple Displays

Besonders deutlich zeigt das Messprotokoll, was mit einem Apple-Display bei entsprechender Kalibrierung möglich ist: Bisherige iMac 20“ und auch der neue iMac 24" schaffen mit basICColor display 4 ohne Probleme die Softproof-Zertifizierung der UGRA.

Im nebenstehenden Vergleich wurde das iMac Display mit verschiedenen Methoden als Softproofsystem kalibriert. Nach der Norm für die Abmusterung von Drucken gilt hier ein Weisspunkt von D50 als Ziel. Wie unterschiedlich die Ergebnisse mit ein und demselben Display ausfallen können, wird in den Auswertegrafiken deutlich. (Grün ist jeweils der Zielbereich gekennzeichnet, in dem Farben genau dargestellt werden. Je kleiner jedoch die Balken, desto besser wird das Display vom Monitorprofil beschrieben.)

Softproofzertifizierung 1

1) Einstellung mit Apple-Kalibrierassistent nach Augenmaß. Ohne Messgerät ist natürlich nur eine begrenzte Genauigkeit erreichbar...

Softproofzertifizierung 2

2) Kalibrierung mit dem Messgerät EyeOne Display 2 und EyeOne Match 3.6.1 Software. Der gewünschte Weißpunkt wird damit schon sehr genau getroffen. Auch die Darstellung von hellen Farben ist recht genau. Die Beschreibung der Grauachse - vor allem in den Tiefen - zeigt aber noch signifikante Abweichungen. Auch die Wiedergabe von dunklen Farben ist noch etwas ungenau.

Softproofzertifizierung 3

3) Mit basICColor display 4.1 bleiben alle Abweichungen unter 0,5 ∆E. Vewendetes Messgerät: EyeOne Display 2

Mit richtiger Kalibration zertifiziert Arbeiten

Apple Displays erreichen mit basICColor display ein Qualitätsniveau, das zum Teil nicht einmal von hardware-kalibrierbaren Spezialmonitoren erreicht wird. So kalibriert schaffen iMac 20" und 24“ die Softproofzertifizierung spielend. Es bleiben sogar noch so große Reserven, dass eine Zertifizierbarkeit über Jahre sichergestellt ist.

Für den Anwender in DTP und Fotografie amortisiert sich die Investition in ein Apple Display und die basICColor Kalibrationslösung nicht nur schnell – es stellt auch eine besondere Wertsicherung dar.

 

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