Der Mac ist wie ein Labor, mit dem ich experimentieren, überprüfen, meine Projektideen kommunizieren und die Elemente für das endgültige Werk zusammenstellen kann.

Damien Villière: Design in anderen Dimensionen

So wie seine Flugmaschine alte und hochmoderne Designelemente vereint, so reicht auch Villières Auswahl an Werkzeugen von gegenständlichen Komponenten wie Drahtarmaturen bis hin zu virtuellen Elementen wie 3D-Renderings. "Ich begann bei der Konzeption der Form mit Draht", erinnert er sich. "Ich habe ein kleines Modell angefertigt, davon Fotos gemacht, die ich dann für ein 3D-Design auf den Mac übertragen habe. Ich habe Photoshop und Illustrator verwendet, um vom Modell zu lernen und dabei meine ursprünglichen Zeichnungen dokumentiert und verfeinert. Anschließend habe ich mithilfe der Daten aus Illustrator ein größeres Modell gebaut und meine Ideen getestet, bevor ich das ganz große Objekt umgesetzt habe."

Der Mac ist das Zentrum von Villières Erfindungen und Kreationen. "Was für mich interessant ist: Ich kann alles, was ich auf dem Mac mache, weiterverwenden. Ich erstelle ein 3D-Modell, gestalte daraus ein Video, erzeuge HD-Bilder für die Projektion - alles mit denselben Daten. Der Mac ist wie ein Labor, mit dem ich experimentieren, überprüfen, meine Projektideen kommunizieren und die Elemente für das endgültige Werk zusammenstellen kann."

Die technischen Herausforderungen von Villières komplexer Bühnenkunst waren nicht unerheblich. "Es gab viele Probleme", erinnert er sich seufzend. Die Planung des Projekts nahm zwei Jahre in Anspruch. Ein Team von über 800 Personen war an der Umsetzung beteiligt, darunter 250 Monteure und 25 Arbeiter, die vier Wochen damit beschäftigt waren, 88 Tonnen Material einzubauen und 10 Kilometer Kabel zu verlegen.

Macs auf Schritt und Tritt

Der Mac war entscheidend für Villières Arbeit. Er erklärt: "Wir haben den Mac verwendet, um eine Idee zu entwickeln, um eine animierte Präsentation zu erstellen, mit der die Agentur überzeugt wurde, um dem Kunden das Konzept zu verdeutlichen, um alle Arbeitsdokumente zu erstellen, um die gesamte Produktion zu gestalten und auszuführen."

"Wir haben einfach alles auf dem Mac gemacht", betont Villière. "Wir verlassen uns auf all die integrierten Technologien von Mac OS X, darunter auf QuickTime, den Kalender und das Adressbuch und die iSight Kamera, um mit unseren Partnern und Kunden zusammenzuarbeiten."

Villière verwendete SketchUp, um eine komplette 3D-Simulation zu gestalten, setzte Artlantis für das 3D-Rendering ein und schnitt das Videomaterial mit Final Cut Pro. Diese visuellen Komponenten halfen Villière dabei, das Konzept für die Show zu entwickeln und es den Kunden und den Arbeitern in verschiedenen Detailebenen verständlich zu machen.

Tausendsassa

Villière betont immer wieder, dass es die nahtlose Integration ist, die seine Arbeit erst möglich macht. "Es ist schwer, ein Problem herauszugreifen, das der Mac für mich löst", erzählt er lachend, "denn ich mache alles auf dem Mac. Ich habe ein Kleinstunternehmen, das aus mir selbst besteht. Ich erledige also alles - Planung, Textverarbeitung, Verwaltung, Buchführung - selbst, und zwar auf dem Mac. Von der ersten Idee über die Entwicklung und Weitergabe an die Kunden bis zur finalen Produktion läuft alles auf dem Mac. Genau das gefällt mir: Ich erledige alles auf einer Plattform, mit den gleichen Werkzeugen."

"Der Mac beherrscht alle Aspekte meiner Arbeit und meines Lebens. Ist das ungewöhnlich? Ich wohne in einem Haus, das ich selbst auf einem Mac umgestaltet habe, und ich arbeite darin - mit einem Mac."

Er ist fasziniert von der unglaublichen Vielfalt der Projekte, die seine in höchstem Maße flexible Plattform ermöglicht. "Gestern habe ich diese gewaltige Show für Airbus gemacht", erinnert er sich. "Und heute habe ich ein Logo gestaltet und angepasst, das an der Seite eines Rennseglers platziert werden soll."

Villière ist der Inbegriff dessen, was man auf Französisch einen "touche à tout" nennt, ein Tausendsassa, der in vielen Bereichen bewandert ist. Er ist sogar Amateurmusiker. Auf der Suche nach Inspiration kann es schon einmal vorkommen, dass er zu seiner Trompete greift und vor seinem Mac ein paar Takte spielt. Dann unterbricht er, macht sich auf seinem Mac ein paar Notizen und spielt wieder ein paar Takte. Dieses Bild zeigt die einfache Synergie zwischen den kreativen Ausdrucksmöglichkeiten von Villière.

"Airbus hat rein gar nichts mit einem Segelboot zu tun", so Villière. "Das ist das Schöne daran. Ich kann beides machen - mit den gleichen Werkzeugen. Und ich kann all dies an einem Ort machen, nämlich von meinem eigenen Haus aus, das ich auf einem Mac gestaltet habe, mit Blick auf meinen eigenen Garten. Genau deshalb ist mein Mac für mich mein Mittelpunkt."

 
 
 
 

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