In der deutschen Unternehmenslandschaft ist der Mittelstand nicht nur solide Basis, sondern immer schon Antrieb für Innovationen. Eine These, welche sich bei geschärftem Blick auf den deutschen Mac-Markt übertragen lässt. Im Zeichen des Apple-Logos tummeln sich hier zu Lande neben Großunternehmen in großer Zahl mittelständische Firmen, und diese erweisen sich als Innovator am Markt.

Direkt am Main-Ufer, an malerischen Weinbergen und acht Kilometer südlich von Würzburg gelegen, dreht sich am Sitz der iWelt AG in Eibelstadt so gut wie alles um die Marke Apple. Das mittelständische Unternehmen wartet mit einem weiten Spektrum an IT-Dienstleistungen auf. Rund fünfzig Mitarbeiter bieten Dienstleistungen in den Bereichen Providing, Networking & Security, Webdesign, Technische Dokumentation, Software-Entwicklung und datenbankgestützte Produktion von Telekommunikations-verzeichnissen. Auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade Bereiche, die manche als klassische Mac-Einsatzgebiete bezeichnen würden.

Innovation auf beiden Seiten

Bei der iWelt steht man zur Computermarke aus Cupertino, und wenn es für einzelne Aufgabenstellungen keine passende Software gibt, entwickelt man einfach kurzer Hand eigene Lösungen. Ein Firmencredo, zu dem sich Vorstand Hans Stolz nicht nur seit der Gründung des jungen Unternehmens bekennt, sondern schon seit seiner ersten Begegnung mit dem Macintosh im Jahre 1984. Bekenntnisse dieser Art erzeugen allerdings im Umkehrschluss meist auch hohen Druck in puncto Innovation und Flexibilität - was dem Unternehmen aus den schwierigen Zeiten eines Start-Ups heraus half und nun seit fast vier Jahren auf Expansions- und Erfolgskurs hält. Nicht zuletzt auch dank der Synergieeffekte, welche man durch die stetige Neu-Entwicklung von Technologien aus dem Hause Apple erzielen konnte. Kurzum: Der Macintosh ist der Motor für die Optimierung von Betriebsabläufen und die Lösung für Aufgabenstellungen der modernen IT-Landschaft. Was lässt diese Symbiose zwischen Unternehmen und Apple-Plattform so effektiv werden? Antwort auf diese Fragestellung gibt ein Streifzug durch den täglichen Betriebsablauf der iWelt AG.

„Apple ist für uns als Plattform die richtige Wahl. Vom stetigen Drang nach Evolution auf dem Technologiesektor konnten wir als mittelständisches Unternehmen in der Vergangenheit nur profitieren. Uns ist wichtig, dass unsere IT-Partner ebenso wie wir nie still stehen.“ – Hans Stolz, Vorstand und CTO iWelt AG

Mit kleinem Aufwand das Optimum

Das Unternehmen ist nicht nur Dienstleister für die Muttergesellschaft, die Robert Krick Verlag GmbH & Co. KG, im Bereich Produktion von Telekommunikationsverzeichnissen, sondern betreut auch die Rechnersysteme des Verlagshauses. Die Aufgabenstellung ist klar umrissen – d.h. die Gewährleistung eines kontinuierlichen und unterbrechungsfreien Betriebsablaufs. Konkret bedeutet das, für 160 Client-Computer den Zugriff auf die Auftrags- und Anzeigenverwaltung, die Betriebsbereitschaft der Arbeitsplätze und das Datenmanagement über das gesamte Netzwerk sicher zu stellen. Die Wartung und der Betrieb der iMac-Systeme bedingt allerdings erheblich weniger Aufwand, als manch einer vielleicht auf den ersten Blick annimmt. Nur eine halbe Stelle hat Thomas Herpich, Leiter der Abteilungen Software und Technik, für die Administration des Rechnerparks eingeplant. Eine Stellenplanung, welche sich IT-Manager einer Windows-Umgebung oft sicherlich wünschen würden. Realität ist dort ein fünffacher Aufwand bei einer vergleichbaren Infrastruktur. Für das Unternehmen zahlt sich gerade an dieser Stelle der komplette Umstieg vom klassischen Mac OS auf die moderne Architektur von Mac OS X vor zirka zwei Jahren aus.

An den über Hundert Büroarbeitsplätzen macht das Arbeiten sichtlich Freude. Konkrete Probleme werden durch den Einsatz von Apple Remote Desktop direkt vor Ort gelöst.

Datenmanagement von Client-Computern

Zur Verwaltung und Administration der Clients setzt die iWelt auf die integrierten Directory Services auf der Basis von LDAPv3. Apple implementiert diese Technologie konform zu den Open-Source-Varianten OpenLDAP, Berkeley DB und MIT’s Kerberos KDC in das Betriebssystem. Alle Rechnerarbeitsplätze beziehen ihre kompletten Benutzer-Verzeichnisse von einem Xserve G4. Die Daten der verwalteten Benutzer laufen von dort in das tägliche Backup. Die Clients erkennen via DHCP Option 95 automatisch die im Netzwerk angebotenen Verzeichnisdienste ohne großen Konfigurationsaufwand. Sie beziehen von zentraler Stelle Benutzer, Gruppen und System-Konfigurationen. Der Systemadministrator muss nur noch an einem Punkt Netzwerk-Ressourcen für alle Benutzer und deren Computer verwalten, das spart Zeit und reduziert die Komplexität von Einzelkonfigurationen. Dabei macht es der Arbeitsgruppen-Manager von Mac OS X Server besonders einfach, Regeln und Konfigurationen der Clients zentral anzulegen und die einzelnen Arbeitsplätze zu managen. Um die einzelnen Arbeitsplätze auch immer mit den aktuellsten Software-Versionen zu versorgen und für die Mitarbeiter Hilfestellung bei Problemen zu bieten, setzt man zusätzlich auf die Fernwartungslösung Apple Remote Desktop. Das Konzept scheint dabei aufzugehen, der Zeitaufwand für Support und Wartungsarbeiten hat sich seit der Einführung der Directory Services und der Remote-Verwaltung mehr als halbiert.

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iWelt AG – Portrait

Die iWelt AG bietet als modernes Dienstleistungsunternehmen maßgeschneiderte Lösungen rund um Kommunikations- und Informationstechnologie.

Seit der Gründung im Jahre 2000 betreut das Unternehmen vorwiegend Geschäftskunden in der Region Unterfranken und dem gesamten Bundesgebiet. Die rund fünfzig Mitarbeiter verstehen es in den Bereichen Providing, Networking & Security, Software-Entwicklung, Webdesign, Technische Dokumentation und Produktion von Telekommunikationsverzeichnissen, für individuelle Kundenbedürfnisse Dienstleistungspakete zu erstellen.

Die iWelt AG ist Teil der Krick-Unternehmensfamilie. Die Geschäfte des Unternehmens führt Vorstand Hans Stolz. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Dr. Klaus D. Mapara seines Zeichens Geschäftsführer der Krick-Gruppe.