Von Webspace bis Application Hosting

Das hausinterne Datenmanagement von Client-Computern ist nicht das alleinige Einsatzgebiet der Server von Apple. Auch im Bereich Hosting setzt das Unternehmen zu großen Teilen Xserve ein. Dabei reicht die Bandbreite von der Bereitstellung von virtuellen Webspaces bis hin zum anspruchsvollen Applikations-Hosting. Die vier Serverräume mit einer Fläche von insgesamt 150 Quadratmetern sind nach den neuesten Sicherheits- und Betriebsstandards ausgebaut. Mit mehrfach redundanten Internet-Anbindungen mit Bandbreiten von 155 MBit/s. bis 1 GBit/s. kann die iWelt neben hoher Ausfallsicherheit auch beeindruckenden Datendurchsatz bieten. Genügend Ressourcen also, um hochverfügbare Webanwendungen, wie zum Beispiel die Online-Auskunftsdienste von DasTelefonbuch, DasÖrtliche und GelbeSeiten, ein passendes Zuhause zu bieten. Für einige regionale Ausprägungen dieser Verzeichnisse stellt die iWelt nicht nur Providing und Hosting zur Verfügung, sondern hat auch die Entwicklung der Anwendungen betreut.

Konzeption mit WebObjects

Bei der Konzeption von Web-Projekten mit dynamischen Inhalten setzt das Haus schwerpunktmäßig auf den Applikations-Server WebObjects. Eine Technologie, welche auch bei der Umsetzung der regionalen Online-Verzeichnisse zum Einsatz kam. So laufen zum Beispiel Ausprägungen von DasTelefonbuch in den Bereichen Hanau und Kaiserslautern auf der Basis von Apple Soft- und Hardware.

„Bei der Produktion von Telekommunikations-verzeichnissen stehen wir vor der Herausforderung, große Datenmengen in einem engen Zeitfenster zu verarbeiten. Nicht nur bei der Erstellung des kompletten Umbruchs vertrauen wir auf die Technologien in Mac OS X, sondern auch unsere Textanzeigen werden darüber automatisiert erstellt und in das PDF-Format überführt.“ – Ludwig Geier, Leiter Grafik/ Webdesign und Technische Dokumentation, iWelt AG

Das Drei-Schichten-Konzept aus Web-, Applikations- und Datenservern besteht auf der Hardware-Seite komplett aus Xserve G4. Im Zusammenspiel mit WebObjects 5.2, Apache 2.0 und MySQL 4.0 entsteht daraus eine leistungsstarke Struktur, die den hohen Anforderungen bei stetig steigendem Lastaufkommen problemlos gerecht wird. Besonders schätzen die Entwickler der iWelt die einfache Skalierbarkeit des Applikationsservers. Wahlweise lassen sich auf einer Maschine bei Bedarf mehrere Instanzen einer Applikation oder zusätzliche Applikationen etablieren. Reicht die Skalierung auf Software-Seite nicht mehr aus, ist die Einbindung von neuen Xserves in den Rechnerverbund unkompliziert. Die notwendige Flexibilität bei der Entwicklung von Webanwendungen bringt die Java-Architektur der aktuellen Version von WebObjects 5.2. Die Programmierer profitieren von wieder verwendbaren Komponenten, einer Vielzahl von vorgefertigten Systemelementen und dem bereits integrierten Sitzungsmanagement. „Die ausgereifte Verwaltung von Sessions nahm uns im Projekt nicht nur die Arbeit ab, eigenen Code für diesen Zweck zu erstellen, sondern ermöglichte es uns, die geforderten komplexen Statistik-Vorgaben auf Objektebene zu bewerkstelligen“, so Michael Braun, Senior Software-Entwickler bei der iWelt AG. Auch bei der freien Wahl der Ausgabeformate erwies sich die Apple-Lösung ebenso als richtig. Neben Generierung von HTML oder XML nutzen die Entwickler für bestimmte Dienste die bereits in WebObjects integrierten Web-Services. Das Erstellen der für diesen Dienst notwendigen Komponenten, wie SOAP, XML und WSD, lässt sich darüber bequem und nahezu codefrei erledigen.

Das Zusammenspiel der Entwicklungswerkzeuge und der leistungsstarken Funktionen des Applikations-Servers WebObjects ermöglichte es in diesem Projekt, die hohen Anforderungen von Seiten des Auftraggebers zu erfüllen.

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Xserve

Der Xserve bringt die notwendige Rechenleistung und Zuverlässigkeit, sowohl hausintern bei der Verwaltung von Client-Daten, als auch bei der Bereitstellung von hochverfügbaren Internetdienstleistungen.