Aufnahme auf 16 mm Film
Während man bei der DV-Bearbeitung mit den 16 mm Aufnahmen sehr zufrieden ist, bemerkt man bei grafischen Elementen oder Animationen etwas deutlicher die qualitativen Grenzen des Formats. Diese Bestandteile des Films konnte man aus After Effects aber auch in einem verlustfreien QuickTime Format erstellen und genauso flexibel zeigt sich Final Cut Pro. Auch innerhalb eines Projektes kann man Sequenzen in verschiedenen Format-Einstellungen bearbeiten und beliebig umstellen. So lassen sich z.B. Grafiken und Animationen in eine DV-Timeline einbinden, um sie auf den Kontrollmonitor auszuspielen. Für die Video-DVD kann ein verlustfreier QuickTime Codec für die Timeline eingestellt werden, was insgesamt die Qualität von MPEG-2 für die DVD deutlich verbessert.
Für die internationale Produktion und den weltweiten DVD-Vertrieb bietet sich das so genannte 24p Verfahren besonders an. Final Cut Pro HD ist in der Lage direkt in einer 24p Timeline zu arbeiten und diese sowohl auf ein PAL-Gerät auszugeben (24@25) oder auf ein NTSC-System (3:2 Pulldown). Die 16 mm Film Aufnahmen, die ursprünglich mit 24 Bilder pro Sekunde vorliegen, werden dazu auf DVCAM in PAL ausgegeben. Dafür muss die Abspielgeschwindigkeit nur um ca. vier Prozent erhöht werden, um die 25 Bilder pro Sekunde zu erreichen. Mit den Cinema Tools, die seit Version 4 Teil des Final Cut Pro Pakets sind, kann man anschließend die eingespielten QuickTime Filme wieder auf die Ursprungsgeschwindigkeit von 24 Bilder pro Sekunde bringen und in Final Cut Pro verwenden ohne Verlust von Bildinformationen.
Für die nächste Produktion, wird die dafür neu gegründete Produktionsfirma „Blank Paper“ das G5 System mit weiterer Videohardware erweitern, um auch auf die wachsende Nachfrage von HD-Produktionen zu reagieren. Nachdem schon die letzten Produktionen im DV-Format so erfolgreich verlaufen sind, möchte man gerne qualitativ auf eine noch höhere Stufe gehen. Hier gibt es einen freien Markt an Anbietern, die meist PCI-Karten mit verschiedenen Ein- und Ausgängen, so wie Lösungen für Standard- und High-Defintion, anbieten. Festgelegt hat man sich bei Blank Paper noch nicht und so ist auch das DVCPROHD Format in der Überlegung, das wie die anderen DV-Formate über FireWire übertragen werden kann. Während die Bildqualität der DVCPROHD Kompression beeindruckend gut ist, hat man neben der hohen Auflösung auch den Vorteil schon direkt in 24p aufzeichnen zu können, so dass eine Konvertierung für die Bearbeitung in Final Cut Pro HD nicht mehr nötig ist. Dies vereinfacht den Produktionsprozess, denn mit 24p ist man wie bei Film in einem internationalen Format, aus dem sich PAL und NTSC Versionen erstellen lassen und die höhere Auflösung kommt zusätzlich der DVD-Qualität zu Gute. Beides vereinfacht den Produktionsprozess, denn mit 24p ist man wie bei Film in einem internationalen Format, aus dem sich PAL und NTSC Versionen erstellen lassen und die höhere Auflösung kommt zusätzlich der DVD-Qualität zu Gute. Gerade in Nordamerika ist es mittlerweile undenkbar auf HD zu verzichten, möchte man den Fernsehsender seine Produktionen anbieten. Auch in Europa stellt man sich bei Dokumentationen auf HD ein und somit sieht sich Blank Paper mit Final Cut Pro in der Lage die 16 mm Aufnahmen als HD-Ausspielung auch der TV-Distribution zuzuführen.
David Benedek ist mit den ersten Versionen von Final Cut Pro ganz unvoreingenommen in die professionelle Videoproduktion eingestiegen und führte mit seinem Team erfolgreich vor wie richtig diese Entscheidung war. „Apple galt immer als teuer, doch dieses Vorurteil ist längst überholt. Im Videobereich waren sie die ersten mit professionellen Lösungen, zu einem Bruchteil der bis dahin üblichen Kosten. Das Risiko die digitale Nachbearbeitung selber zu machen war gering. Wir hatten die richtigen Leute mit den richtigen Ideen. Für eine 16 mm Produktion hätte man auch viel Geld in den Sand bzw. Schnee, setzen können,“ so erläutert David seine Strategie. Die Ergebnisse sprechen indes für sich. Sei es Kameraführung, Postproduktion, DVD-Qualität oder Verpackungsdesign es handelt sich um rundum gelungene Produkte. Die Preise und Auszeichnungen sind eine verdiente Anerkennung, aber die spiegelt sich auch in den begeisterten Reaktionen der Szene und den hohen Auflagen wider. Auf das kommende Projekt von Blank Paper darf man äußerst gespannt sein:
„Snowboardfilme sind meistens Dokumente des fahrerischen Fortschritts und deswegen sehr Action-lastig. Sie zeigen leider selten Persönlichkeit und Lifestyle der Protagonisten. Im neuen Film "91 words for snow" wird erstmals das gesamte Spektrum des Snowboard Sports gezeigt und ein dokumentarischer Blick hinter die Kulissen der weltbesten Fahrer gewährt.“
Apple wünscht David und seinen Mitstreitern weiterhin viel Erfolg und Spaß bei der Produktion von rasanter Snowboard Action auf Final Cut Pro HD.
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