Die zunehmende Digitalisierung medizinischer Daten führte beim Kölner Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. med. Bernhard Müller schneller als erwartet zum Bersten des vorhandenen Festplattenspeichers seiner PCs. Im privaten Bereich setzt er bereits seit Sommer 2003 auf einen iMac. Von Anfang an begeisterten den Facharzt die einfache intuitive Handhabung und das moderne Design der Macs. Mit Medys fand er zudem einen zuverlässigen Partner für eine leistungsstarke Praxismanagement Softwarelösung. Kurzerhand führte er das neue Betriebssystem auch in seiner Praxis ein.
Dr.med. Bernhard Müller verfolgt das Ziel einer komplett papierlosen HNO-Praxis. Mit dem modernen Patientendaten- und Befundverwaltungssystem von Medys, das er seit der Umstellung auf die Rechner von Apple einsetzt, kann er zukünftig sogar Bilder und Videosequenzen patientenbezogen abspeichern. Bisher musste er nach dem Blick ins Ohr des Patienten die Aufnahmen ausdrucken und abheften, um beim nächsten Besuch den Therapieerfolg kontrollieren zu können. Mit der Medyslösung kann er die Bilder und Videosequenzen über einen Fußschalter direkt an den iMac schicken und sie per ,drag and drop’ in der Patientenakte ablegen.
„Angesichts der angespannten Lage im Gesundheitswesen muss ich als Arzt heute mehr denn je die Kosten im Auge behalten. Die Erfahrungen mit der bisher benutzten Praxissoftware und insbesondere die hohen Wartungskosten gaben bei mir den Ausschlag für den Systemwechsel“, beschreibt der HNO-Arzt seine Computererfahrungen. Mehr als 3.000,- € veranschlagte sein bisheriger Lieferant für zusätzlichen Festplattenspeicher zur Datensicherung, aber die hohen Nebenkosten seiner PCs störten den Arzt schon vor diesem Modernisierungsangebot.
Die Dienstleistungspreise für die Integration von Hardware überstiegen die Kosten für zusätzliche Geräte, wie beispielsweise nur einen Tintenstrahldrucker, oft um ein vielfaches.
Früher hatte ich am Rechner wegen der Computerviren immer ein ungutes Gefühl, doch ein Mac ist wie ein guter Füller. Er überzeugt durch Sicherheit und gutes Design.
Dr. Bernhard Müller
Die Umstellung auf Macintosh ging in weniger als zwei Tagen von statten. An einem Donnerstagnachmittag bauten die Techniker die alten Rechner ab, installierten die neuen und konfigurierten die Software. Bereits am Morgen danach startete das Praxisteam – noch ohne Applikationstraining – mit dem neuen System. Erst am Nachmittag war Zeit für eine Schulung, doch da hatten die Rechner, samt neuer Bedienoberfläche, bereits die Herzen der Assistentinnen erobert.
Den ersten iMac kaufte Dr. Bernhard Müller auf Empfehlung seines Cousins Christoph Tempes, der ihm bei der Inbetriebnahme half. „Sieben Minuten vom Auspacken bis zur Onlineverbindung,“ staunt der Arzt noch heute. Und genauso einfach gestaltet sich inzwischen der Einsatz der Apple Rechner in der Kölner Arztpraxis. Die zahlreichen auch für den Laien überschaubaren multimedialen Funktionen seines neuen iMac G5 nutzt Dr. Bernhard Müller intensiv. Oftmals informiert er sich während der Mittagspause mit Safari im Internet über die neuesten Nachrichten, oder er hört mit iTunes seine Lieblingsmusik, während er Verwaltungsaufgaben erledigt.
„Früher hatte ich am Rechner wegen der Computerviren immer ein ungutes Gefühl, doch ein Mac ist wie ein guter Füller. Er überzeugt durch Sicherheit und gutes Design,“ stellt Dr. Bernhard Müller zufrieden fest. Oft sprechen ihn sogar Patienten auf den gut aussehenden iMac an.
Insgesamt kommen in Dr. Müllers Praxis drei iMacs zum Einsatz – einer im Arztzimmer und zwei an der Anmeldung. Einer der beiden Rechner im Anmeldebereich ist gleichzeitig als Netzwerkserver konfiguriert. Außerdem ist an diesen iMac ein Dokumentenscanner angeschlossen, mit dem das Praxisteam Fremdbefunde einliest. Das Praxismanagementsystem Medys ordnet den Befund anschließend per ,drag and drop’ der Akte des entsprechenden Patienten zu. Dr. Bernhard Müller schätzt am an der Apple Lösung besonders die einfache, intuitive Menüführung. Alle wichtigen Informationen wie Anamnese, Befunde, Ziffern und häufige Diagnosen findet er in einer Schnellauswahl und kann sie per ,drag and drop’ in das Befundmodul ziehen. Ein kompletter Befund ist so in weniger als drei Minuten erstellt und ausgedruckt. Seit die Praxissoftware auf Apple Rechnern läuft haben Dr. Müllers Assistentinnen weniger Berührungsängste mit Computern und die Routinearbeiten gehen ihnen leichter von der Hand. So bleibt mehr Zeit für den einzelnen Patienten.
Dr. Bernhard Müller: „Ich bin wirklich froh, dass mein Cousin auf der MacExpo 2005 in Köln Medys entdeckte. Jetzt bin sogar ich als Laie in der Lage das Praxisnetz zu administrieren. Eine Sicherheitskopie des Datenbestandes speichere ich täglich auf einer externen 80GB Festplatte. Eine zweite Kopie auf DVD nehme ich mit nach Hause.“
Nachdem die Integration der Bild und Videosequenzen abgeschlossen ist, hat der HNO-Arzt auch schon das nächste Projekt im Visier. Das Diktat 20 bis 30-seitiger Gutachten soll mit Hilfe einer Spracherkennungssoftware automatisiert werden.
Während Dr. Bernhard Müller früher oft auf kostspielige Hilfe angewiesen war erledigt er heute fast alles selbst. Die Investition in Macs verschaffte ihm geringere Kosten und wieder deutlich mehr Unabhängigkeit.
