Apple und der Umgang mit der Umweltverantwortung.

Wir bei Apple sind dafür verantwortlich, den Einfluss unserer Unternehmenstätigkeit und unserer Produkte auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Und genauso müssen sich auch unsere Zulieferer ihrer Verantwortung stellen. Sie müssen lokale Gesetze und Vorschriften einhalten und bei der Fertigung von Apple Produkten umweltbewusste Prozesse einsetzen.

Apple ist eines der wenigen Unternehmen, das seine gesamte CO₂-Bilanz offenlegt. Wir ermitteln unsere Gesamtökobilanz, indem wir den Einfluss unserer Unternehmenstätigkeit und Produktentwicklung umfassend messen und veröffentlichen. Weitere Infos zu Apple und dem Umweltschutz

Die höchsten Standards.

Wir tolerieren keine Umweltverstöße – ganz gleich welcher Art. Unsere Zulieferer müssen sich an den Umweltstandards unseres Verhaltenskodex messen lassen, die zu den strengsten in unserer Branche und auch vieler anderer Branchen gehören. Wir suchen auf vielen Zuliefererebenen nach Umweltproblemen und stoßen dabei oft auf ernsthafte Probleme tief in unserer Lieferkette. Aber natürlich ist uns bewusst, dass die Risiken nicht für alle Zulieferer gleich sind. Zulieferer mit höherem Risiko werden deshalb mit unseren gezielten Umweltprüfungen einer noch genaueren Untersuchung unterzogen und wir versuchen gemeinsam mit diesen Zulieferern, ihren Umwelteinfluss zu minimieren. Wir arbeiten mit unabhängigen Organisationen zusammen wie dem NRDC (Natural Resources Defense Council), der EPA (Environmental Protection Agency) und dem IPE (Institute of Public and Environmental Affairs), um sicherzustellen, dass in unseren Standards und unserem Ansatz auch Umweltprobleme bei der Materialbeschaffung berücksichtigt werden.

Was passiert bei einer gezielten Überprüfung.

Zulieferer, deren Produktionsabläufe ein höheres Potenzial für schädliche Umwelteinflüsse haben, und Zulieferer, die in der Vergangenheit bereits durch Verstöße gegen lokale Vorschriften oder die Apple Umweltstandards aufgefallen sind, unterziehen wir gezielten Umweltprüfungen. Dabei kontrollieren wir gemeinsam mit externen Experten die Ausstattung, Dokumentation, Zulassungen und Wartungsunterlagen und prüfen die Kenntnisse der Arbeiter in der jeweiligen Fabrik im Hinblick auf die Abläufe und Kontrollsysteme. Außerdem sehen wir uns das Umfeld der Fabrik an und untersuchen zum Beispiel auch angrenzende Grundstücke.

Wenn wir gravierende negative Auswirkungen auf die Umwelt feststellen, verlangen wir, dass die betreffenden Arbeitsverfahren so lange eingestellt werden, bis das Problem behoben werden kann. Der Fertigungsstandort hat 90 Tage Zeit, unsere Anforderungen zu erfüllen. Nach der Beseitigung des Problems überprüfen wir dies noch einmal. Darüber hinaus lassen wir die Erkenntnisse und die durchgeführten Korrekturmaßnahmen von externen Experten wie dem IPE oder lokalen NROs bestätigen. Indem wir unsere Lieferkette für externe Organisationen öffnen, fördern wir die Transparenz und stellen sicher, dass die Umweltauswirkungen unserer Zulieferer sorgfältig geprüft werden.

Wir stützen uns auf eine Vielzahl externer Quellen, um unserer Verantwortung gerecht zu werden. So zum Beispiel auf die Verschmutzungsdatenbank des IPE, in der Zulieferer aufgelistet sind, die von lokalen Regulierungsbehörden in China bereits wegen Umweltvergehen vorgeladen wurden. Dies ist ein weiteres Hilfsmittel, das wir zur Bewertung des Risikos unserer Zulieferer und der Planung unserer gezielten Umweltprüfungen heranziehen. 2012 haben wir 55 gezielte Umweltprüfungen durchgeführt. Das entspricht einem 293%igen Anstieg gegenüber 2011. Von diesen 55 Anlagen waren 26 in der IPE Datenbank gelistet.