Color Aktuelle Informationen
Einleitung
Dieses Dokument wird aktualisiert, sobald neue Versionen von Color veröffentlicht werden oder neue Informationen verfügbar sind. Sie können feststellen, ob aktuelle Informationen verfügbar sind, indem Sie das Programm „Color“ öffnen und dann „Hilfe“ > „Aktuelle Informationen“ auswählen.
Neuigkeiten zu Produktaktualisierungen, Tipps und Techniken sowie zu empfohlenen Geräten von Drittanbietern finden Sie auf der Color-Website unter: http://www.apple.com/de/finalcutstudio/color.
Aktuelle Support-Informationen von AppleCare erhalten Sie, wenn Sie Color öffnen und dann „Hilfe“ > „Color-Support“ auswählen. Möchten Sie automatisch informiert werden, wenn neue Support-Fragen gemeldet werden, öffnen Sie Safari und legen Sie ein Lesezeichen für die Webseite „AppleCare Color RSS“ fest. Die Seite finden Sie unter folgender Adresse: feed://docs.info.apple.com/rss/color.rss. Näheres zum Konfigurieren von RSS-Feeds entnehmen Sie bitte der Safari-Hilfe.
Wenn Sie mit anderen Color-Benutzern Fragen zu Color diskutieren möchten, besuchen Sie die Diskussionsforen auf der Color-Website unter: http://discussions.apple.com/forum.jspa?forumID=1138.
Color 1.0.4 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Color 1.0.4. Informationen, die nicht durch Aktualisierungen im vorliegenden Abschnitt ersetzt werden, finden Sie in den Abschnitten zu Color 1.0, 1.0.1, 1.0.2 und 1.0.3.
Mindestanforderungen
Color 1.0.4 erfordert Mac OS X 10.5.5 oder Mac OS X 10.4.11 und QuickTime 7.5.5.
Verbesserungen
Die folgenden Verbesserungen wurden an Color 1.0.4 vorgenommen:
Fehler beim erneuten Verknüpfen von XDCAM-Clips beseitigt
XDCAM EX-, HD- und 422-Clips werden nun korrekt neu verknüpft.
ISO-Änderungen im Bereich „RED“ werden korrekt angezeigt
Color zeigt jetzt alle Änderungen, die am ISO-Parameter im Bereich „RED“ des Arbeitsraums „Primary In“ vorgenommen wurden, korrekt an.
Optimierungen des Knotens „Blur“ im Arbeitsraum „Color FX“
Bei Anpassung des Ausbreitungsparameters für den Knoten „Blur“ werden Clips nicht mehr vergrößert.
Color 1.0.3 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Color 1.0.3. Informationen, die nicht durch Aktualisierungen im vorliegenden Abschnitt ersetzt werden, finden Sie in den Abschnitten zu Color 1.0, 1.0.1 und 1.0.2.
Mindestanforderungen
Color 1.0.3 erfordert Mac OS X 10.5.5 oder Mac OS X 10.4.11 und QuickTime 7.5.5.
Verbesserungen
Die folgenden Verbesserungen wurden an Color 1.0.3 vorgenommen:
Optimierte Formatunterstützung
Color 1.0.3 bietet Unterstützung für XDCAM 422-Medien und für die RED-Plug-Ins für Final Cut Studio.
Die RED-Plug-Ins und die zugehörige Dokumentation können von folgender Website geladen werden: http://www.red.com. Vorschläge zu Workflows und weitere Informationen zu diesem Format finden Sie im Dokument „HD- und Sendeformate“, das über das Final Cut Pro-Menü „Hilfe“ geöffnet werden kann.
Höhere Zuverlässigkeit des Programms
Die allgemeine Zuverlässigkeit des Programms wurde verbessert, u. a. in den folgenden Bereichen:
- Verwenden von Trackern im Arbeitsraum „Geometry“
- Verwenden des Befehls „Reconform“
- Anpassen der Knoten „Minimum“ und „Maximum“ im Arbeitsraum „Color FX“
Verbesserte EDL-Verarbeitung
Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des EDL-Imports wurden verbessert.
Anwendung einer Farbzuordnungstabelle für die Anzeige wird nun korrekt genannt
Color 1.0.3 gibt einheitlich an, wenn eine Farbzuordnungstabelle für die Anzeige auf ein Projekt im Bereich „Project Settings“ des Arbeitsraums „Setup“ angewendet wurde.
Verbesserte Verarbeitung von DPX-Bildsequenzen
Die Zuverlässigkeit beim Lesen und Ausgeben der Header-Informationen von DPX-Bildsequenzen wie Timecode, Bildgröße, Seitenverhältnis und Transfercode wurde verbessert.
Die Taste „Fix Headers“ funktioniert jetzt korrekt
Mit der Taste „Fix Headers“, die im Clip-Bin des Arbeitsraums „Setup“ angezeigt wird, wenn Sie eine Bildsequenz auswählen, werden die Header-Informationen von DPX-Bildsequenzen jetzt korrekt geändert.
Verbesserter Umgang mit im Zeilensprungverfahren aufgenommenen Medien
Im Zeilensprungverfahren aufgenommene Clips, an denen im Arbeitsraum „Geometry“ Pan & Scan-Anpassungen vorgenommen wurden, rendern genau den erforderlichen Clipbereich.
Verbesserte Zuordnungen der Tangent-Steuerungsschnittstelle
Die Zuordnungen von HSL-Qualifikationskriterium und -Reset für die Tangent CP100-Steuerungsschnittstelle wurden korrigiert.
Color 1.0.2 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Color 1.0.2. Informationen, die nicht durch Aktualisierungen im vorliegenden Abschnitt ersetzt werden, finden Sie im Abschnitt zu Color 1.0 und 1.0.1 in diesem Dokument.
Verbesserungen
Die folgenden Verbesserungen wurden an Color 1.0.2 vorgenommen:
Unterstützung für Mac OS X 10.5 Leopard
Color 1.0.2 ist mit Mac OS X 4.11 und Mac OS X 10.5 Leopard kompatibel.
Optimierte Formatunterstützung
Color 1.0.2 unterstützt jetzt 50p-Bildraten sowohl in Projekten als auch in Medien. Zudem unterstützt Color 1.0.2 60p-Drop-Frame-Timecode in Projekten und in Medien.
Abhängig von dem von Ihnen gewählten Format werden AVCHD- und AVC-Intra-Videoformate von Final Cut Pro nach dem Import in Dateien mit dem Format „ProRes 422“, „ProRes 422 (HQ)“ oder „Apple Intermediate QuickTime“ umcodiert. Optimale Ergebnisse mit Color erzielen Sie mit dem Format „ProRes 422 (HQ)“.
XDCAM EX-Medien werden von Final Cut Pro als XDCAM HD-Medien importiert, die von Color zwar importiert werden können, die allerdings nicht als Originalformat oder Export-Codec unterstützt werden.
Weitere Informationen über diese Formate finden Sie im Dokument „HD und Sendeformate“, das über das Final Cut Pro-Menü „Hilfe“ verfügbar ist.
Verbesserte programmübergreifende Unterstützung für von Color 1.0.2 gerenderte, aufwärts konvertierte Medien
Wenn Sie bislang ein farbkorrigiertes Color 1.0- und 1.0.1-Projekt an Final Cut Pro zurückgesendet haben, das von Color mit dem ProRes 422-Codec bzw. den Uncompressed 8-Bit- bzw. 10-Bit-Codecs gerendert wurde, stimmten die generierten Medien u. U.nicht mit den Sequenzeinstellungen überein. Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie eine Sequenz mit komprimierten Medien an Color senden und dann den QuickTime Export-Codec in einen der ProRes 422- oder Uncompressed 8-Bit- oder 10-Bit-Codecs ändern, statt das Originalformat zu verwenden. (Einige Formate wie HDV können nicht mit der Option „Original Format“ gerendert werden.)
Mit Color 1.0.2 können farbkorrigierte Medien, die mit einem der ProRes 422- oder Uncompressed 8-Bit- oder 10-Bit-Codecs gerendert wurden, auf zwei Arten verarbeitet werden, wenn Sie das Projekt an Final Cut Pro zurücksenden. Nach Auswahl des Befehls „Send to Final Cut Pro“ wird ein Dialogfenster mit folgender Frage angezeigt: “Change graded Final Cut Pro sequence to match the QuickTime export codec?“
In diesem Dialogfenster haben Sie die Möglichkeit, die Einstellungen der Sequenz, die an Final Cut Pro zurückgesendet werden soll, so zu ändern, dass sie mit dem neuen Codec übereinstimmt. In einigen Fällen kann auch die neue Bildgröße der farbkorrigierten Mediendateien geändert werden, die Color rendert. Bitte beachten Sie Folgendes, wenn Sie sich für eine der beiden Optionen entscheiden:
- Wenn Sie die Sequenzeinstellungen durch Klicken auf „Yes“ ändern wollen, sodass sie mit den von Color gerenderten farbkorrigierten Medien übereinstimmen, wird der ursprünglich von der Sequenz verwendete Codec geändert. Abhängig von dem Format der Quellenmedien kann sich hierdurch auch die Bildgröße der Sequenz ändern. Beispielsweise werden anamorphotische HD-Medienformate wie DVCPRO HD, die eine anamorphotische Bildgröße von 1280 x 1080 verwenden, von Color mit der vollständigen Bildgröße von 1920 x 1080 gerendert.
- Wenn Sie die Einstellungen durch Klicken auf „No“ nicht ändern, sendet Color die Sequenz mit den Originaleinstellungen zurück an Final Cut Pro. Der Codec und die Bildgröße der Medien können allerdings verschieden sein.
Bitte beachten Sie Folgendes: Wenn die Einstellungen der Sequenz, die Color an Final Cut Pro sendet, durch Klicken auf „Yes“ geändert werden sollen, bleibt die Bildgröße von Clips, die von Color nicht gerendert wurden (inkl. nicht unterstützter Medien wie Generatoren, Motion-Projekten und Vorlagen, Standbilder und Freeze-Frames) oder von Medien, die bislang nicht zum Arbeitsraum „Render-Queue“ hinzugefügt wurden, in der Originalgröße der Final Cut Pro-Sequenz erhalten. Folglich besitzen diese nicht gerenderten Clips andere Bildgrößen als die farbkorrigierten Clips in der Sequenz. Sie müssen diese Clips manuell anpassen, damit die Bildgrößen übereinstimmen.
Beim Klicken auf „No“ bleibt die Bildgröße aller Clips in der Sequenz, die Color an Final Cut Pro sendet, in der Originalbildgröße der Sequenz erhalten. Werden anamorphotische HD-Medien mit einer Bildgröße von beispielsweise 1280 x 1080 verwendet, rendert Color die farbkorrigierten Medien dennoch in eine endgültige Bildgröße von 1920 x 1080. Jeder einzelne Clip wird jedoch in der Final Cut Pro-Sequenz angezeigt, die mit dem im Bereich „Bewegung“ angepassten Parameter „Seitenverhältnis“ gesendet wurde, sodass die Größen übereinstimmen.
Verbesserte Handhabung von Seitenverhältnis und Halbbilddominanz
Die Handhabung von Seitenverhältnis und Halbbilddominanz wurde wie folgt verbessert:
- Beim Senden einer Sequenz von Final Cut Pro an Color und zurück, in der SD- und HDV-Clips miteinander kombiniert wurden, wird das Seitenverhältnis jedes von Color gerenderten Clips jetzt an das der Originalmedien angepasst.
- Fälle, in denen die Interlace-Einstellungen von Interlace-Sequenzen, die an Color und wieder zurück an Final Cut Pro gesendet wurden, auf „None“ gesetzt wurden, treten jetzt nicht mehr auf.
- Fälle, bei denen Pixel-Seitenverhältnisse von Sequenzen mit nicht-quadratischen Pixeln, die an Color und dann wieder an Final Cut Pro zurück gesendet wurden, auf „Square“ gesetzt wurden, treten jetzt nicht mehr auf.
Verbesserte Bildverarbeitung
Die folgenden Verbesserungen wurden an der Bildverarbeitung vorgenommen.
- Die Farb- und Lumaverschiebungen in einigen Formaten wurden reduziert.
- Sichtbare Bildfehler, die durch eine Luma-Anpassung hervorgerufen wurden, wurden reduziert.
- Bildfehler in Masken, die durch HSL-Qualifikationskriterien hervorgerufen wurden, treten nicht mehr auf.
Verbesserte Projektanpassung
Der Befehl „Reconform“ von Color wurde verbessert:
- Fälle, in denen die Color-Timeline nach einer Anpassung nicht mehr mit einer aktualisierten Final Cut Pro-Sequenz übereinstimmte, treten nicht mehr auf.
- Fälle, in denen Color die Projektversion vor einer Anpassung zurück an Final Cut Pro gesendet hat, treten nicht mehr auf.
- Color passt jetzt geänderte Bewegungsparameter von Final Cut Pro-Sequenzen korrekt an.
Verbessertes Rendern von Clips mit Geschwindigkeitseffekten
Die folgenden Verbesserungen wurden für Clips mit Geschwindigkeitseffekten aus Final Cut Pro vorgenommen:
- Mit Keyframes versehene Sekundärkorrekturen von Vignetten funktionieren jetzt korrekt bei Clips, auf die Geschwindigkeitseffekte angewendet wurden.
- Clips mit dem Geschwindigkeitseffekt „Rückwärts“ werden jetzt mit der korrekten Bildrate in Color gerendert und mit den korrekten In- und Out-Punkten wieder an Final Cut Pro zurückgesendet.
Jedes Volume kann zum Sichern von Color-Projekten verwendet werden
Color arbeitet jetzt korrekt auf Systemen mit Benutzerordnern, die auf einem beliebigen Volume oder einer beliebigen Partition gesichert wurden. Das Standardprojektverzeichnis kann auf jedem von Ihnen gewählten Volume bzw. jeder Partition eingerichtet werden.
Verbesserte programmübergreifende Handhabung von Medien
Die folgenden Verbesserungen wurden beim Senden von Medien von Final Cut Pro an Color und wieder zurück vorgenommen:
- Clips, die mit dem Timecode 00:00:00:00 beginnen, werden jetzt mit dem korrekten Timecode an Final Cut Pro zurückgesendet.
- Final Cut Pro-Projekte mit verschachtelten Sequenzen, auf die eine Überblendung auf den ersten Clip angewendet wurde, verursachen keine Fehler mehr in Color. Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0.1 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Verbesserte Handhabung von Motion- und LiveType-Clips und Offline-Medien
Die folgenden Verbesserungen wurden für die Arbeit mit Motion- und LiveType-Clips vorgenommen:
- Motion-Vorlagen, Motion-Projekte und LiveType-Projekte werden in der Color-Timeline als Offline-Shots angezeigt, statt wie in früheren Color-Versionen als Lücke. Diese Medientypen werden zwar von Color nicht unterstützt, doch erneut angezeigt, wenn Sie die Sequenz an Final Cut Pro zurücksenden.
- Offline-Shots verdecken in der Color-Timeline keine Videospuren mehr.
Korrekturen am Befehl „Undo“
Der Befehl „Undo“ wurde für folgende Vorgänge korrigiert:
- Es ist jetzt möglich, Vorgänge im Raum „Render Queue“ zu widerrufen.
- Mit den Tasten „Reset Secondary“ und „Reset All Secondaries“ gestartete Vorgänge können jetzt widerrufen werden.
- Im Arbeitsraum „Primary Out“ können die Parameter „Ceiling Red“, „Ceiling Green“ und „Ceiling Blue“ jetzt korrekt zurückgesetzt werden, wenn der Befehl „Undo“ nach dem Klicken auf die Taste „Reset Primary Out“ verwendet wird.
- Das Hinzufügen und Entfernen von Formen kann jetzt widerrufen werden.
- Der Befehl „Undo“ kann jetzt auf einen gesicherten Effekt im Arbeitsraum „Color FX“ angewendet werden.
- Vorgänge in der Shot-Liste können jetzt widerrufen werden.
- Das Erstellen und Entfernen von Formen im Arbeitsraum „Geometry“ kann jetzt widerrufen werden.
Viele dieser Korrekturen beheben Probleme, die in den Aktuellen Informationen für Color 1.0 beschrieben wurden.
Die Spalte „Notes“ in der Aufnahmen-Übersicht wurde korrigiert
Der Befehl „Add/Edit Note“ im Kontextmenü der Spalte „Notes“ in der Aufnahmen-Übersicht kann nun zum Sichern von Notizen verwendet werden (weitere Informationen hierzu finden Sie im Color-Benutzerhandbuch).
Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0.1 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Korrekturen für den Bereich „Pan & Scan“ im Arbeitsraum „Geometry“
Die folgenden Korrekturen wurden für den Bereich „Pan & Scan“ des Arbeitsraums „Geometry“ vorgenommen:
- Die Tasten „Flip Image“ und „Flop Image“ kehren den Effekt der Parameter „Scale“ oder „Position“ mit Keyframes nicht länger um.
- Die Tasten „Flip Image“ und „Flop Image“ werden jetzt korrekt deaktiviert, wenn Sie auf „Reset Geometry“ klicken.
- Der Parameter „Use Tracker“ kann nun zum Zuweisen eines Trackers zur Position des Bereichs „Pan & Scan“ des Arbeitsraums „Geometry“ verwendet werden (weitere Informationen hierzu finden Sie im Color-Benutzerhandbuch).
Überlagerte Textspuren beeinträchtigen die Wiedergabeleistung nicht mehr
Fälle, in denen überlagerte Textspuren in einer von Final Cut Pro gesendeten Sequenz zu einer verminderten Wiedergabeleistung geführt haben, treten nicht mehr auf.
Kopierte und eingesetzte Farbkorrekturen (Grades) werden jetzt korrekt automatisch gesichert
Fälle, in denen kopierte und eingesetzte Farbkorrekturen nicht korrekt von der automatischen Sicherung zusammen mit dem übrigen Color-Projekt gesichert wurden, treten nicht mehr auf.
Verbesserte Handhabung von Textfeldern
Die Auswahl von Text in Color-Feldern für Text und Parameter wurde verbessert:
- Klicken Sie einmal auf ein Feld, um die Einfügemarke an der betreffenden Position zu setzen.
- Klicken Sie zweimal auf ein Feld, um das Wort an der Einfügemarke auszuwählen.
- Klicken Sie dreimal auf ein Feld, um den gesamten Inhalt des Felds auszuwählen.
Vor dem Überschreiben zuvor gesicherter Farbkorrekturen oder Korrektursätze wird ein Warnhinweis angezeigt
Wenn beim Klicken auf „Sichern“ eine zuvor gesicherte Farbkorrektur bzw. ein Korrektursatz in einem Bin ausgewählt ist, werden Sie jetzt gefragt, ob das Objekt ersetzt werden soll.
Korrekturen im Arbeitsraum „Color FX“
Die folgenden Korrekturen wurden am Arbeitsraum „Color FX“ vorgenommen:
- Wenn Sie eine Knotenstruktur im Raum „Color FX“ zusammensetzen, während gleichzeitig im Einblendmenü „Internal Pixel Format“ die Einstellung „Floating Point“ ausgewählt ist und wenn Sie dann die Einstellung im Einblendmenü „Internal Pixel Format“ auf 8 Bit verringern, führt dies nicht mehr zu reduzierten Glanzlichtern im 8-Bit-Modus, wenn Sie mit einer NVIDIA-Grafikkarte arbeiten. Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0.1 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
- Der Knoten „Maximum“ erzeugt keine Bildfehler mehr, wenn für den Parameter „Brush Size“ eine gerade Zahl angegeben ist.
- Die Steuerung für den Knoten „Curve“ wird jetzt in der korrekten Größe im Bereich „Parameter“ angezeigt.
Anpassungen im Arbeitsraum „Secondaries“ werden jetzt korrekt in den Video Scopes dargestellt
Anpassungen und Korrekturen, die Sie im Arbeitsraum „Secondaries“ vornehmen, werden jetzt korrekt in den in Color integrierten Video Scopes dargestellt.
Korrigierte und aktualisierte Tastatur-Kurzbefehle
Die folgenden Tastatur-Kurzbefehle wurden korrigiert oder aktualisiert:
- Die Kurzbefehle für „Copy Grade“ > „Mem Bank 1-5“ (Ctrl-Wahl-Umschalt-1 bis 5) wurden korrigiert.
- Der Kurzbefehl für „Set Beauty Grade“ lautet jetzt „Ctrl-Umschalt-B“.
- Der Befehl „Rooms“ > „Shot List“ (Befehl-9) wurde korrigiert.
- Der Befehl „Rooms“ > „Project Setup“ (Befehl-0) wurde korrigiert.
Das Ausblenden des Programms „Color“ unterbricht Rendervorgänge nicht mehr
Der Color-Raum „Render Queue“ setzt den Rendervorgang fort, auch wenn Sie „Color“ > „Hide Color“ auswählen oder zu einem anderen Programm wechseln.
Korrekturen für die Unterstützung von JLCooper-Steuerungsschnittstellen für den Raum „Geometry“
Mit einer JLCooper-Steuerungsschnittstelle werden jetzt mit dem linken Trackball die korrekten X- und Y-Positionen angepasst, während mit den beiden ersten Knöpfen über dem Trackball die Parameter „Scale“ und „Rotate“ und den beiden anderen Knöpfen die Parameter „Flip“ und „Flop“ geregelt werden. Mit der Taste „B1“ werden die Positionen X und Y zurückgesetzt.
Änderungen an den unterstützten Tasten für die Tangent Devices CP100-Steuerungsschnittstelle
Die Color-Funktionen, die mithilfe der „F“-Tasten der CP100-Steuerungsschnittstelle gesteuert werden, wurden verändert. Welche Funktionen mit der CP100-Steuerungsschnittstelle angepasst werden können, hängt vom aktuell geöffneten Arbeitsraum ab.
In den Arbeitsräumen „Primary In“ und „Primary Out“:
- F4: Konsolencodierer ändern
- F5: Scope-Auflösung auf 100 % setzen
- F6: Scope-Auflösung auf 25 % setzen
- F7: Farbparade-Waveform
- F8: Histogramm-Waveform
Im Arbeitsraum „Secondaries“:
- F4: Konsolencodierer ändern
- F5: Zwischen Sekundärkorrekturen wechseln
- F6: In-/Out-Steuerung für Sekundärkorrekturen umschalten
- F7: Vignette für Sekundärkorrektur umschalten
- F8: Vorherige Sekundärkorrektur
- F9: Nächste Sekundärkorrektur
Im Arbeitsraum „Geometry“:
- F4: Konsolencodierer ändern
Probleme
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Problemen in Color 1.0.2.
Die Bewegungsablaufanalyse (Motion-Tracking) funktioniert nicht richtig mit Clips, deren Geschwindigkeit angepasst wurde
Die Bewegungsablaufanalyse in Color funktioniert nicht erwartungsgemäß mit Clips aus Final Cut Pro, deren Geschwindigkeit angepasst wurde.
Bekannte Probleme mit an Color gesendeten Sequenzen mit Multiclips
Bei Sequenzen mit Multiclips treten beim Austausch der Sequenzen zwischen Final Cut Pro und Color Probleme auf.
Korrekturen am Benutzerhandbuch: CP100-Steuerungsschnittstellen sollten über den TDLan-Anschluss angeschlossen werden
Die CP100-Geräte von Tangent Devices sind mit zwei Anschlüssen ausgestattet, die mit „Ethernet“ und „TDLan“ beschriftet sind. Der TDLan-Anschluss sollte mit dem primären Ethernetanschluss eines Mac Pro verbunden werden. Verwenden Sie ggf. einen Router oder Switch, wenn Sie diesen Anschluss auch für eine Internet- oder Netzwerkverbindung verwenden müssen. Ein CP100-Gerät kann nicht über den zweiten Ethernetanschluss eines Mac Pro angeschlossen werden.
Color 1.0.1 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Color 1.0.1. Informationen, die nicht durch Aktualisierungen im vorliegenden Abschnitt ersetzt werden, finden Sie im Abschnitt zu Color 1.0 in diesem Dokument.
Verbesserungen
Die folgenden Verbesserungen wurden an Color 1.0.1 vorgenommen:
Drop-Frame-Timecode wird nun in Sequenzen und Medien unterstützt
Der Drop-Frame-Timecode wird nun in Sequenzen, QuickTime-Medien und Schnittlisten vollständig unterstützt. Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ werden in Korrekturen im Arbeitsraum „Primary In“ umgewandelt
In Color 1.0.1 werden einzelne der Filter „3-Wege-Farbkorrektur“, die auf Clips in einer Final Cut Pro-Sequenz angewendet werden, automatisch in Anpassungen der Farbbalancesteuerung, der primären Kontraststeuerung und der Sättigungssteuerung im Arbeitsraum „Primary In“ jeder Aufnahme umgewandelt. Nach der Umwandlung werden diese Filter aus den XML-Daten für diese Sequenz entfernt, sodass sie nicht in der Sequenz vorhanden sind, wenn diese zurück an Final Cut Pro gesendet wird.
Da Final Cut Pro Farben im Y’CbCr-Farbraum verarbeitet und Color im RGB-Farbraum, handelt es sich bei diesen Umwandlungen lediglich um Annäherungen, die den ursprünglichen Korrekturen in Final Cut Pro nicht ganz genau entsprechen.
Importierte Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ unterliegen den folgenden Einschränkungen:
- Nur die Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ werden umgewandelt. Alle anderen Videofilter werden von Color ignoriert und wieder in der Sequenz angezeigt, wenn diese zurück an Final Cut Pro gesendet wird.
- Nur ein Filter „Farbkorrektur“ pro Clip wird umgewandelt. Für Clips mit mehreren der Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ wird nur der letzte Filter im Bereich „Filter“ dieses Clips umgewandelt. Alle Filter, die in der Liste davor angezeigt werden, werden ignoriert und aus den XML-Daten für diese Sequenz entfernt.
- Eventuell verwendete Steuerelemente „Effekte einschränken“ werden ignoriert. Wenn ein Clip über einen Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ verfügt, der mithilfe der Steuerelemente „Effekte einschränken“ eine Sekundärkorrektur erstellt, werden diese Steuerelemente ignoriert. Stattdessen werden die Farbbalance-, Kontrast- und Sättigungseinstellungen dieses Filters auf das gesamte Bild im Arbeitsraum „Primary In“ in Color angewendet.
Sollen keine umgewandelten Annäherungen der Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ angezeigt werden, wenn Sie die Sequenz an Color senden, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
- Deaktivieren Sie die Filter „3-Wege-Farbkorrektur“, die nicht in Color importiert werden sollen. Deaktivierte Filter werden ignoriert, wenn die Sequenz an Color gesendet wird.
- Sollen keine der Filter „3-Wege-Farbkorrektur“ importiert werden, können Sie sie einfach aus Ihrer Sequenz entfernen, bevor Sie die Sequenz an Color senden.
Importierte Schnittlisten importieren auch Übergänge für Projekte mit Cineon- und DPX-Bildsequenzen
Importierte Schnittlisten importieren auch Videoübergänge in Color. Übergänge werden nur für Schnittlisten angezeigt, die Cineon- oder DPX-Bildsequenzen verwenden. Diese Funktion unterstützt das Rendern von Übergängen beim Zusammentragen von gerenderten Medien in 2K Filmausgabe-Workflows.
Wichtig: Color 1.0.1 unterstützt nur lineare Überblendungen. Alle anderen Videoübergänge in importierten Schnittlisten (z. B. Wischen, Blendenübergänge und Schieben) werden in lineare Überblendungen mit identischer Dauer umgewandelt. Sollen bestimmte Übergänge nicht in Überblendungen umgewandelt werden, sollten Sie diese aus Ihrem Projekt entfernen, bevor die Schnittliste für den Import in Color exportiert wird.
Mit dem Befehl „Gather Rendered Media“ werden Überblendungen für Projekte mit Cineon- und DPX-Bildsequenzen gerendert
Wird der Befehl „Gather Rendered Media“ zum Zusammentragen der gerenderten Bilder eines 2K Color-Projekts in Vorbereitung auf die Filmausgabe verwendet, werden alle Übergänge als lineare Überblendungen gerendert. Dies wird automatisch ausgeführt, wenn Sie den Befehl „Gather Rendered Media“ (im Menü „File“) verwenden. Diese Funktion ist nur für mithilfe von Schnittlisten importierte Projekte verfügbar, die Cineon- und DPX-Bildsequenzen verwenden. Nur 2K Filmausgabe-Workflows werden unterstützt.
Fließkomma-Rendern jetzt für unterstützte NVIDIA-Karten verfügbar
Das Fließkomma-Rendern ist jetzt für NVIDIA-Karten mit einem Video-RAM von 256 MB oder mehr verfügbar. Dies ersetzt die Informationen über unterstützte Bittiefen im Color-Benutzerhandbuch.
“Limit Shadow Adjustments“ standardmäßig aktiviert
Das Markierungsfeld „Limit Shadow Adjustments“ (im Bereich „Prjct Preferences“ des Arbeitsraums „Setup“) ist nun standardmäßig aktiviert, wenn Color neu installiert wird oder wenn Sie die Einstellungsdatei von Color löschen. Ist das Markierungsfeld „Limit Shadow Adjustments“ aktiviert, ist mit dem Farbsteuerelement und dem Kontrastregler „Shadow“ eine gezieltere Steuerung der dunkleren Teile des Bilds möglich. Dies ist meist die bevorzugte Arbeitsweise. Weitere Informationen über das Markierungsfeld „Limit Shadow Adjustments“ finden Sie im Color-Benutzerhandbuch.
Wichtig: Bei der Einstellung „Limit Shadow Adjustments“ handelt es sich um eine für das gesamte Programm geltende Einstellung, mit der global festgelegt wird, wie alle Schattenanpassungen in den Räumen „Primary In“ und „Primary Out“ in allen Projekten erfolgen. Wenn Sie die Farbkorrektur eines Projekts bereits mit deaktivierter Option „Limit Shadow Adjustments“ vorgenommen haben, achten Sie darauf, diese Option wieder zu deaktivieren, wenn Sie erneut an diesem Projekt arbeiten, nachdem Sie Color neu installiert oder die Einstellungsdatei gelöscht haben. War das Feld „Limit Shadow Adjustments“ aktiviert, während Sie vorherige Projekte bearbeiteten, dann lassen Sie es aktiviert.
Mit aktivierter Funktion „Force RGB“ überwachte Bilder entsprechen den Bildern mit deaktivierter Funktion „Force RGB“
Bilder, die mit aktivierter Funktion „Force RGB“ auf dem Bildschirm Ihres Videoausgabegeräts überwacht werden, entsprechen nun genau den Bildern, die überwacht werden, wenn „Force RGB“ deaktiviert ist.
Durch eine Aktivierung von „Force RGB“ muss Color auf die Hardware Ihrer Broadcast-Interface-Karte (etwa eine Kona- oder Decklink-Karte) zurückgreifen, um die Umwandlung von RGB in Y’CbCr vorzunehmen, die zum Anzeigen von Video auf einem Broadcast-Monitor erforderlich ist. Dadurch wird die Wiedergabeleistung erhöht.
Bei der hardwarebasierten Umwandlung von RGB in Y’CbCr gelten Einschränkungen. Daher werden Sie bei einer Deaktivierung der standardmäßigen Einstellungen „Broadcast Safe“ feststellen, dass die Einstellung „Force RGB“ jegliche Superweißwerte und Chromawerte außerhalb des Gamuts im Bild beschränkt, sodass sie vom Broadcast-Monitor nicht angezeigt werden. Dies liegt daran, dass diese Werte bei der Hardware-Umwandlung abgeschnitten werden. Gleiches geschieht auch bei einer Verwendung der Standardeinstellungen von „Broadcast Safe“. Aus diesem Grund sollten Sie keinen Unterschied bemerken, wenn „Broadcast Safe“ mit den Standardeinstellungen (oder stärker eingeschränkten Einstellungen) aktiviert ist.
Es ist wichtig zu wissen, dass diese Einschränkung des Videosignals nur Auswirkungen auf die Überwachung über Ihre Broadcast-Interface-Karte hat. Interne Bildverarbeitungs- und Rendervorgänge mit dem Arbeitsraum „Render Queue“ sind von der Einstellung „Force RGB“ in keinster Weise betroffen. Wenn Sie außerhalb des Gamuts liegende Bilddaten in Ihren gerenderten Medien einschränken müssen, um sendefähiges Material zu erhalten, sollten Sie darauf achten, dass „Broadcast Safe“ aktiviert ist.
Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Parameter „Ceiling IRE“ und „Floor IRE“ schränken das Videosignal korrekt ein
Die Parameter „Ceiling IRE“ und „Floor IRE“ in den Einstellungen „Broadcast Safe“ schränken das Videosignal nun genau wie erwartet ein. Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Ränder mit sehr hohem Kontrast, der über die „Broadcast Safe“-Einstellungen hinausgeht, wurden entfernt
Das gesamte Videosignal wird nun korrekt durch die „Broadcast Safe“-Einstellungen eingeschränkt. Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Color-Benutzeroberfläche wird für die Anzeige auf Bildschirmen mit einer Auflösung von 1680 x 1050 skaliert
Wenn Color auf Computerbildschirmen mit einer Auflösung von 1680 x 1050 angezeigt wird, wird die Oberfläche skaliert und an die Abmessungen des Bildschirms angepasst, damit die einzelnen Steuerelemente besser in den verfügbaren Platz auf dem Bildschirm passen. Hiermit wird das im Dokument „Color 1.0 Aktuelle Informationen“ genannte Problem behoben.
Hinweis: Da die Steuerelemente in Color auf Bildschirmen mit einer geringeren Auflösung ungewöhnlich klein angezeigt werden, werden solche Bildschirme nicht unterstützt.
Befehl „Reset“ wird jetzt im Kontextmenü im Fenster „Scopes“ angezeigt
Im Color-Benutzerhandbuch wird der Befehl „Reset“ beschrieben, der sich unten im Kontextmenü für die Video Scopes im Fenster „Scopes“ befindet. Dieser Befehl wurde in Color 1.0 nicht angezeigt. Nun wird der Befehl wie erwartet angezeigt. Er kann verwendet werden, um eingezoomte Video Scopes auf die Standardgröße von 100 % zurückzusetzen.
Pan- und Scan-Einstellungen werden korrekt in Einstellungen für den Final Cut Pro Bereich „Bewegung“ umgewandelt
Bei Verwendung des Befehls „Send to Final Cut Pro“ in Color 1.0 wurden Pan- und Scan-Einstellungen in Color-Projekten nicht korrekt für die Einstellungen im Bereich „Bewegung“ in Final Cut Pro umgewandelt. In Color 1.0.1 wurde dieses Problem behoben.
Inkorrektes Rendern von HD-Medien mit einer Auflösung von 960 x 720 wurde korrigiert
In einigen Fällen führt das Rendern von HD-Projekten (High-Definition) mit Medien mit einer Auflösung von 960 x 720 zu sichtbaren Bildfehlern in der erzeugten gerenderten Ausgabe von Color. Dies wurde behoben und Final Cut Pro-Sequenzen, die für die Verwendung von Quellenmedien mit einer Auflösung von 960 x 720 definiert sind, werden nun beim Wechsel zwischen Final Cut Pro und Color vollständig unterstützt.
Kein unerwartetes Beenden von Color beim Auswählen von benutzerdefinierten Formen durch Doppelklicken mehr
In einigen Fällen führte das Auswählen einer benutzerdefinierten Form durch Doppelklicken nach dem Kopieren einer Farbkorrektur auf einen Clip dazu, dass Color unerwartet beendet wurde. Dieses Problem wurde behoben.
Zwei der vordefinierten Korrektursätze im Bin „Color FX“ des Arbeitsraums „Color FX“ wurden optimiert
Die vordefinierten Korrektursätze „Highlight_Glow“ und „Cold_Hi“ im Bin „Color FX“ des Arbeitsraums „Color FX“ wurden optimiert. Die verbesserten Korrektursätze werden bei einer Aktualisierung von Color jedoch nicht standardmäßig installiert. Befolgen Sie die unten genannten Schritte, um diese Korrektursätze zu aktualisieren.
Aktualisieren Sie zuerst die Final Cut Studio 2-Programme mithilfe der Softwareaktualisierung. Dabei wird Color auf Version 1.0.1 aktualisiert. Nach der erfolgreichen Aktualisierung von Color starten Sie das Programm und öffnen dann das Bin „Color FX“ im Arbeitsraum „Color FX“. Wählen Sie das Symbol „Highlight_Glow“ aus, drücken Sie die Rückschritttaste und klicken Sie im Dialogfenster „Do you want to delete this file forever“ auf „Yes“. Führen Sie diese Schritte auch zum Löschen des Korrektursatzes „Cold_Hi“ aus. Beenden Sie Color anschließend, öffnen Sie den Ordner „/Benutzer/Benutzername/Library/Preferences/Color“ und bewegen Sie die Datei „Preferences.prf“ in den Papierkorb.
Wenn Sie Color das nächste Mal öffnen, werden automatisch neue Versionen der Korrektursätze „Highlight_Glow“ und „Cold_Hi“ des Arbeitsraums „Color FX“ installiert.
Probleme
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Problemen in Color 1.0.1.
Farbkorrekturen aus Projekten, die in Final Touch 2.7 (und älter) erstellt wurden, sehen in Color u. U. anders aus
Aufgrund einiger Änderungen am Programm sehen Farbkorrekturen, die in Final Touch Version 2.7 (und älter) ausgeführt wurden, in Color 1.0 oder 1.0.1 möglicherweise anders aus. Wenn Sie die Farbkorrektur eines Projekts mit Final Touch ausgeführt haben, sollten Sie das Projekt in derselben Version von Final Touch fertigstellen.
Verschachtelte Sequenzen in Final Cut Pro-Projekten führen zur Anzeige zusätzlicher Videospuren in Color
Final Cut Pro-Sequenzen mit darin verschachtelten Sequenzen zeigen u. U. zahlreiche doppelte Spuren an, wenn sie an Color gesendet werden. Diese doppelten Spuren sind zwar unpraktisch, haben jedoch keine Auswirkungen auf Ihre Farbkorrekturen. Wenn das Projekt wieder zurück an Final Cut Pro gesendet wird, sind die doppelten Spuren nicht mehr zu sehen, sodass die Sequenz gleich viele Spuren wie die ursprünglich gesendete Sequenz enthält.
Sie umgehen dieses Problem, indem Sie alle verschachtelten Sequenzen in einer geschnittenen Sequenz durch die eigentlichen Clips ersetzen, bevor Sie die Sequenz an Color senden.
Anpassungen im Arbeitsraum „Color FX“ mit der Einstellung „Floating Point“, die mithilfe einer NVidia-Karte vorgenommen werden, enthalten bei einer Verringerung auf 8 Bit u. U. reduzierte Glanzlichter
Wenn Sie eine Knotenstruktur im Raum „Color FX“ zusammensetzen, die helle Glanzlichter erzeugt, gleichzeitig im Einblendmenü „Internal Pixel Format“ die Einstellung „Floating Point“ ausgewählt ist und Sie dann die Einstellung im Einblendmenü „Internal Pixel Format“ auf 8 Bit verringern, kann dies zu reduzierte Glanzlichtern im 8-Bit-Modus führen. Die beabsichtigten Werte dieser Effekte werden wiederhergestellt, wenn Sie zurück zu „Floating Point“ wechseln. Wenn Sie also Anpassungen im Raum „Color FX“ vornehmen, während „Floating Point“ ausgewählt ist, sollten Sie Ihr Projekt mit der Einstellung „Floating Point“ rendern.
Auf der anderen Seite führt das Erstellen dieses Effekts zu keiner sichtbaren Änderung im Bild, wenn „Internal Pixel Format“ auf 8 Bit eingestellt ist und die Einstellung dann auf „Floating Point“ erhöht wird.
Das Einblendmenü „Internal Pixel Format“ befindet sich im Bereich „User Prefs“ des Arbeitsraums „Setup“ und steuert die Bittiefe, mit der Color die angewendeten Effekte rendert.
Dieses Problem wurde in Color 1.0.2 behoben.
Die Funktion „Notes“ im Aufnahmen-Browser funktioniert nicht richtig
Der Kurzbefehl zum Erstellen und Öffnen von Notizen in der Spalte „Notes“ der Aufnahmen-Übersicht im Arbeitsraum „Setup“ funktioniert nicht richtig.
Dieses Problem wurde in Color 1.0.2 behoben.
Anamorphotische DV/DVCPRO- und DVCPRO HD-Clips in einer Timeline mit gemischten Formaten werden in Color nicht angeglichen
Anamorphotische DV/DVCPRO- und DVCPRO HD-Clips in der gleichen Sequenz in einer Timeline mit verschiedenen Formaten weisen in Final Cut Pro 6 und Color verschiedene Verhalten auf. Final Cut Pro 6 skaliert Clips, die nicht der von den Sequenzeinstellungen vorgegebenen Größe entsprechen, automatisch entsprechend der Auflösung und dem Seitenverhältnis der Sequenz.
Wird diese Sequenz an Color gesendet, werden die nicht übereinstimmenden Clips in Originalgröße angezeigt. Dies führt dazu, dass nicht übereinstimmende Clips im Vergleich zu den übrigen Clips in dieser Sequenz in Color entweder zu groß oder zu klein angezeigt werden.
Wichtig: Dieses Problem spielt nur bei der Überwachung von Bildern mit Color eine Rolle. Wird das Projekt zurück an Final Cut Pro gesendet, werden alle Clips in einer Timeline mit gemischten Formaten in Final Cut Pro korrekt so skaliert, wie sie ursprünglich vorlagen. Versuchen Sie aus diesem Grund nicht, die Parameter „Scale“ oder „Aspect Ratio“ der Clips im Arbeitsraum „Geometry“ in Color anzupassen.
Color 1.0 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Color 1.0.
Optimieren der Wiedergabeleistung von HD-Projekten
Für eine optimale Wiedergabeleistung von Projekten mit HD-Auflösungen wählen Sie die Option „Force RGB“ im Bereich „User Prefs“ des Arbeitsraums „Setup“ aus. Wenn die Option „Force RGB“ aktiviert ist, sendet Color RGB-Bilddaten direkt an das Broadcast-Video-Interface, das an Ihrem Computer angeschlossen ist. Mithilfe seiner spezialisierten Hardware übernimmt das Interface in diesem Fall die erforderliche Konvertierung der RGB-Daten in Y’CBCR-Daten. Hierdurch wird der Prozessor entlastet und die Wiedergabeleistung verbessert.
Weitere Informationen zur Einstellung „Force RGB“ finden Sie im Color-Benutzerhandbuch, das über das Menü „Hilfe“ verfügbar ist.
Wichtig: Ist „Force RGB“ aktiviert, zeigt Ihr Broadcast-Monitor Superweißwerte und Chromawerte außerhalb des Gamuts nicht an. Auch mit externen Video Scopes, die die Ausgabe Ihres Broadcast-Video-Interface analysieren, werden diese Werte nicht angezeigt. Diese Einschränkung betrifft jedoch nur die Kontrollanzeige; bei der internen Bildverarbeitung durch Color bleiben diese Daten erhalten. Falls Sie die Option „Broadcast Safe“ in den Projekteinstellungen aktivieren, stellen Sie sehr wahrscheinlich keinen Unterschied bei der Anzeige dieser „illegalen“ Pegel fest, da diese von Color begrenzt werden.
Dieses Problem wurde in Color 1.0.1 behoben.
Color ist nicht mit Drop-Frame-Sequenzen und -Schnittlisten kompatibel
Wenn Sie planen, eine Filmsequenz in Color zu korrigieren, darf der von dieser Sequenz verwendete Timecode keine Non-Drop-Frames enthalten, um sicherzustellen, dass jeder Clip nach dem Rückimport in Final Cut Pro korrekt synchronisiert ist. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass in Ihrer Sequenz kein Non-Drop-Frame-Timecode enthalten ist, entfernen Sie die Markierung aus dem Feld „Drop-Frame“ im Bereich „Timeline-Optionen“ des Fensters „Sequenzeinstellungen“ von Final Cut Pro.
Schnittlisten, die für die Verwendung in Color exportiert werden, müssen ebenfalls mit Non-Drop-Frame-Timecode exportiert werden.
Hinweis: Color ist mit QuickTime-Medien kompatibel, die Drop-Frame-Timecode verwenden. Dennoch wird der Timecode aller QuickTime-Medien, die von Color gerendert werden, in das Non-Drop-Frame-Format konvertiert, amit er zu den Projektdaten passt, die an Final Cut Pro gesendet oder im XML-Format gesichert werden.
Dieses Problem wurde in Color 1.0.1 behoben.
Bei Verwendung von zwei Monitoren müssen diese an derselben Grafikkarte angeschlossen sein
Wenn Sie Color im Modus „Zwei Monitore“ verwenden, müssen beide Geräte an derselben Grafikkarte angeschlossen werden.
Installieren Sie nur eine Version von Color auf Ihrem Computer
Entfernen Sie Versionen von Final Touch von Ihrem Computer, wenn Sie Color als Bestandteil von Final Cut Studio installieren. Geschieht dies nicht, funktioniert der Befehl „Senden an“ > „Color“ möglicherweise nicht erwartungsgemäß.
Color unterstützt Auflösungen über 2K nicht
Bildauflösungen über 2K werden nicht unterstützt. Der Versuch, Bildsequenzen mit Auflösungen über 2K zu importieren, kann zu sichtbaren Bildfehlern führen.
Probleme bei der programmübergreifenden Arbeit von Final Cut Pro und Color
Die folgenden Aspekte beeinträchtigen Ihre Ergebnisse, wenn Sie Projektdaten mit den Befehlen „Senden an Color“ oder „Send to Final Cut Pro“ zwischen Color und Final Cut Pro bewegen:
- Variable Geschwindigkeitseffekte aus Final Cut Pro werden nicht korrekt in Color wiedergegeben. Clips mit konstanten Geschwindigkeiten arbeiten fehlerfrei.
- Wenn Sie die Aufnahmen in Ihrem Color-Projekt gerendert und das Projekt bereits ein Mal an Final Cut Pro gesendet haben, kommt es beim erneuten Rendern und Ausführen des Befehls „Send to Final Cut Pro“ zu fehlerhaften Medienverweisen in der resultierenden Final Cut Pro-Sequenz. Dies lässt sich vermeiden, indem Sie die Renderdateien der Aufnahmen, die erneut gerendert werden sollen, vor dem erneuten Rendern manuell aus dem Renderverzeichnis des Projekts entfernen. (Das Renderverzeichnis wird im Arbeitsraum „Setup“ im Bereich „ Project Settings“ festgelegt.)
- Color unterstützt die anamorphotische Anzeige von SD-Medien nicht. Anamorphotische Medien werden mit einem Seitenverhältnis von 4:3 angezeigt, unabhängig von den anamorphotischen Einstellungen der ursprünglichen Final Cut Pro-Sequenz.
- Der Befehl „Reconform“ von Color funktioniert nur mit XML-Dateien, die aus derselben Sequenz exportiert wurden, die ursprünglich mit dem Befehl „Senden an Color“ von Final Cut Pro gesendet wurde. Wenn Sie eine Sicherungskopie Ihrer in Final Cut Pro geschnittenen Sequenz vor weiteren Änderungen anfertigen wollen, archivieren Sie die duplizierte Sequenz, aber arbeiten Sie mit der Originalsequenz weiter, die Sie an Color gesendet haben.
- Wenn Sie ein Projekt mittels einer Schnittliste in Color importiert haben, kann es vorkommen, dass nach Auswahl des Befehls „Send to Final Cut Pro“ eine leere Sequenz erstellt wird. Wählen Sie stattdessen „File“ > „Export“ > „XML“, um Ihr Color-Projekt als XML-Datei zu exportieren und dann in Final Cut Pro zu importieren.
- Sequenzen, die eine verschachtelte Sequenz enthalten, auf die eine Überblendung auf den ersten Clip angewendet wurde, können Fehler verursachen, wenn Sie den Befehl „Senden an Color“ auswählen.
Probleme mit Videosignalpegeln
Die folgenden Probleme betreffen die Videosignalpegel, die von den Color-Software-Scopes angezeigt und über die installierte Videografikkarte ausgegeben werden:
- Beim Analysieren heller Lichter stimmen die Color-Video Scopes nicht exakt mit den Final Cut Pro-Video Scopes überein.
- Die Ränder mit extrem hohem Kontrast (etwa die Ränder von spiegelnden Spitzlichtern oder computergenerierten Grafiken) können Spitzen über 100 % und unter 0 % bei der Ausgabe an externe Video Scopes erreichen, trotz der verwendeten Broadcast-Safe-Einstellungen. Für Filmmaterial, das eine strenge Einhaltung der Broadcast-Safe-Einstellungen verlangt, empfiehlt es sich, einen Hardware-Legalizer zwischen den Ausgang des Broadcast-Video-Interfaces und den Eingang des VTR-Aufnahmegeräts zu schalten, wenn Sie von Final Cut Pro aus auf Band ausgeben. Dieses Problem wurde in Color 1.0.1 behoben.
- Die Standardwerte der Parameter für die IRE-Obergrenze und IRE-Untergrenze der Broadcast-Safe-Einstellungen begrenzen das Videosignal nicht wie erwartet. Zur Begrenzung der Luma auf 100 IRE sollte der Wert für die IRE-Obergrenze auf 99,3337357 festgelegt werden. Zur Begrenzung der Luma auf 0 IRE sollte der Wert für die IRE-Untergrenze auf 1,187550 festgelegt werden. Dieses Problem wurde in Color 1.0.1 behoben.
Probleme mit der Benutzeroberfläche
Die folgenden Probleme betreffen verschiedene kosmetische und funktionale Aspekte der Benutzeroberfläche:
- Wenn Sie für zwei oder mehr Bereiche im Fenster „Scopes“ denselben Video Scope-Typ festlegen, werden Änderungen an den Einstellungen des Scopes in allen Versionen des gleichen Scopes gespiegelt. Wenn Sie beispielsweise im Modus „Zweiter Monitor“ arbeiten und zwei Quadranten des Scope-Fensters für die Anzeige des Waveform-Monitors einstellen, wird durch Ändern eines der Waveform-Monitore in „Parade“ die Anzeige so geändert, dass die Parade-Anzeige in beiden Bereichen erfolgt.
- Im Modus für Einzelmonitore werden einige Tasten und Oberflächenobjekte möglicherweise bei einigen Auflösungen nicht korrekt angezeigt. Dieses Problem wurde in Color 1.0.1 behoben.
- Wenn Sie den Befehl „Generate Proxies“ durch Auswahl von „File“ > „Proxies“ > „Generate Proxies“ ausführen, können Sie den Vorgang nicht abbrechen.
- Wenn Color zum ersten Mal geöffnet wird, ist der Datei-Browser im Arbeitsraum „Setup“ nicht so konfiguriert, dass das Standardverzeichnis „Media“ angezeigt wird. Klicken Sie auf die Taste „Home“, um das Standardverzeichnis „Media“ anzuzeigen.
- Im Bereich „Projekt Settings“ des Arbeitsraums „Setup“ ist es nicht möglich, den Wert des Parameters „Chroma Limit“ über 36 oder den Wert des Parameters „Composite Limit“ über 100 mithilfe der Maus einzustellen. Sie können diese Parameter aber über die Tastatur beliebig ändern.
- Nachdem Sie eine Vignette-Steuerung in einem der Bereiche „Secondaries“ aktiviert haben, stellen Sie möglicherweise geringe Änderungen in dem gerade im Fenster „Scopes“ angezeigten Scope-Diagramm fest, wenn Sie auf den Titel eines anderen Arbeitsraums von Color klicken. Die Ursache dafür liegt in zufälligem Bildrauschen, das zum Dithern des Vignetteneffekts hinzugefügt wird, der jedes Mal aktualisiert wird, wenn Sie die Arbeitsräume wechseln.
- Wenn Sie im Bereich „Shapes“ des Arbeitsraums „Geometry“ mehrmals auf die Taste „Load“ klicken, werden mehrere Kopien der ausgewählten Form in der Formenliste angelegt.
Probleme mit Keyframes
Die folgenden Probleme betreffen Keyframes in der Timeline:
- Wenn Sie den Befehl „Delete All Keyframes“ aus dem Timeline-Kontextmenü auswählen, während Sie im Arbeitsraum „Setup“ arbeiten, wird ein Dialogfenster ohne Funktion geöffnet. Durch Klicken auf eine der Tasten in diesem Fenster wird das Fenster geschlossen, ohne dass eine Änderung an Ihrem Projekt vorgenommen wird.
- Wenn Sie die Wiedergabe einer Keyframe-Korrektur in den Arbeitsräumen „Primary In“, „Secondaries“ oder „Primary Out“ anhalten, wird der Effekt gelegentlich um 1 bis 4 Bilder (Frames) versetzt. Dies tritt nur während der Wiedergabe auf. Alle mit Keyframes versehenen Effekte werden bildgenau gerendert.
Probleme mit dem Befehl „Undo“
Es ist nicht möglich, den Widerruf-Befehl „Undo“ für folgende Funktionen zu verwenden:
- Das Hinzufügen und Entfernen von Formen kann nicht widerrufen werden. Dieses Problem wurde in Color 1.0.2 behoben.
- Es ist nicht möglich, Vorgänge in der Liste „Render Queue“ zu widerrufen. Dieses Problem wurde in Color 1.0.2 behoben.
- Mit den Tasten „Reset Secondary“ und „Reset All Secondaries“ gestartete Vorgänge können nicht widerrufen werden. Dieses Problem wurde in Color 1.0.2 behoben.
- Im Arbeitsraum „Primary Out“ können die Parameter „Ceiling Red“, „Ceiling Green“ und „Ceiling Blue“ nicht zurückgesetzt werden, wenn der Befehl „Undo“ nach dem Klicken auf die Taste „Reset Primary Out“ verwendet wird. Dieses Problem wurde in Color 1.0.2 behoben.