Final Cut Pro 6 Aktuelle Informationen
Einleitung
Dieses Dokument wird aktualisiert, sobald neue Versionen von Final Cut Pro veröffentlicht werden oder neue Informationen verfügbar sind. Sie können feststellen, ob aktuelle Informationen verfügbar sind, indem Sie das Programm „Final Cut Pro“ öffnen und dann „Hilfe“ > „Aktuelle Informationen“ auswählen.
Neuigkeiten zu Produktaktualisierungen, Tipps und Techniken sowie zu empfohlenen Geräten von Drittanbietern finden Sie auf der Final Cut Pro-Website unter: http://www.apple.com/de/finalcutstudio/finalcutpro.
Aktuelle Support-Informationen von AppleCare erhalten Sie, wenn Sie Final Cut Pro öffnen und dann „Hilfe“ > „Final Cut Pro-Support“ auswählen. Wenn Sie automatisch über neue Support-Themen benachrichtigt werden wollen, legen Sie mithilfe von Safari ein Lesezeichen für die Final Cut Pro-RSS-Seite fest. Sie finden diese Seite unter: feed://docs.info.apple.com/rss/fcp.rss. Näheres zum Konfigurieren von RSS-Feeds entnehmen Sie bitte der Safari-Hilfe.
Wenn Sie mit anderen Final Cut Pro-Benutzern Fragen zu Final Cut Pro diskutieren möchten, besuchen Sie die Diskussionsforen auf der Final Cut Pro-Website unter: http://discussions.apple.com/forum.jspa?forumID= 939.
Final Cut Pro 6.0.6 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.6.
Verbesserte Echtzeitwiedergabe auf einigen Mac Pro- und Xserve-Modellen
Final Cut Pro 6.0.6 verbessert die Wiedergabefähigkeiten von Mac Pro-Modellen (Anfang 2009) und Xserve-Modellen (Anfang 2009), wenn mit komplexen Sequenzen oder Medienformaten mit hohen Bandbreiten gearbeitet wird.
Final Cut Pro 6.0.5 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.5.
Verbessertes Rendern mit hoher Präzision
Wenn Sie Sequenzen mit der Einstellung für die hochpräzise Videoverarbeitung rendern, aktualisieren Sie bei Bedarf auf Final Cut Pro 6.0.5, damit Standbilder und Material in Formaten mit hoher Auflösung zuverlässiger gerendert werden.
Erweiterte Metadaten-Unterstützung für den Panasonic AG-HMC150-Camcorder
Final Cut Pro 6.0.5 erfasst die zusätzlichen Metadaten für Video, das mit dem professionellen Panasonic AG-HMC150-Camcorder für AVCHD-Material aufgenommen wurde.
Verbesserte Unterstützung für den Panasonic HDC-SD9-Camcorder
Final Cut Pro 6.0.5 arbeitet beim Einlesen von Dateien vom Panasonic HDC-SD9-Camcorder nun präziser und zuverlässiger.
Verbesserte Unterstützung für von P2-Karten importierte Metadaten
Final Cut Pro 6.0.5 bietet Unterstützung für erweiterte Metadaten, die auf P2-Karten aufgezeichnet werden.
Final Cut Pro 6.0.4 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.4.
Verbesserte Unterstützung für Final Cut Server
Final Cut Pro 6.0.4 wurde optimiert und unterstützt nun die neusten Aktualisierungen von Final Cut Server. Wenn Sie Final Cut Server 1.1 verwenden, kann der Server direkt nach Final Cut Pro 6.0.4-Projekten und -Mediendateien suchen, darauf zugreifen, sie verarbeiten und protokollieren, ohne sie in XML-Dateien umzuwandeln. Durch diese Verbesserung wird die Zuverlässigkeit und Effizienz des Client- und Serverzugriffs erhöht.
Änderungen an XDCAM HD422-Sequenzvoreinstellungen
Da XDCAM HD422-Geräte Audiomaterial immer mit einer Bittiefe von 24 Bit aufnehmen, wurden die XDCAM HD422-Sequenzvoreinstellungen aktualisiert und umfassen nun standardmäßige Einstellungen für die Audiobittiefe von 24 Bit.
Aktualisierung für die Aufnahme von HDV-Clips
Durch die Aktualisierung Ihres Computers für die Verwendung von QuickTime 7.5 wird ein kleines Problem bei der Aufnahme von HDV-Clips behoben. Wenn Sie mit der Funktion für die Direktaufnahme HDV-Clips aufnehmen und die Aufnahme über das Ende der Daten auf Ihrem Band hinausgeht, können Sie den Aufnahmeprozess jetzt durch Drücken der Taste „esc“ anhalten.
Final Cut Pro 6.0.3 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.3.
Unterstützung für Mac OS X 10.5 Leopard
Final Cut Pro 6.0.3 ist mit Mac OS X 10.4.11 und Mac OS X 10.5.2 Leopard kompatibel.
Unterstützung für Sony XDCAM HD422
Final Cut Pro 6.0.3 unterstützt das Schneiden von Medien im XDCAM HD422-Format. Ihnen stehen nun die folgenden einfachen Konfigurationen für XDCAM HD422 zur Auswahl:
- XDCAM HD422 1080i50 CBR
- XDCAM HD422 1080i60 CBR
- XDCAM HD422 1080p24 CBR
- XDCAM HD422 1080p25 CBR
- XDCAM HD422 1080p30 CBR
- XDCAM HD422 720p50 CBR
- XDCAM HD422 720p60 CBR
Weitere Informationen zur Unterstützung für das XDCAM HD422-Format erhalten Sie, indem Sie Final Cut Pro öffnen und „Hilfe“ > „HD- und Sendeformate“ auswählen.
Problem beim Öffnen von Projekten beseitigt
Beim Öffnen einiger Projekte zeigte Final Cut Pro 6.0.2 gelegentlich irrtümlicherweise eine Meldung mit dem Warnhinweis an, dass das Projekt für diese Final Cut Pro-Version zu neu oder nicht lesbar sei. Dieses Problem wurde in Final Cut Pro 6.0.3 behoben. Weitere Informationen hierzu finden Sie im entsprechenden Artikel auf der AppleCare-Website unter: http://support.apple.com/kb/TS1249.
Exportieren von Standbildern mit dem korrekten Seitenverhältnis
Beim Export von Video mit Final Cut Pro 6.0.2 in mit Apple TV, dem iPhone oder iPod-Playern kompatible Formate wurde das Video in das korrekte Seitenverhältnis skaliert. Allerdings wurden exportierte Standbilder ebenfalls skaliert, was zu einem Qualitätsverlust führte. Bei Verwendung der QuickTime-Konvertierung von Final Cut Pro 6.0.3 werden Standbilder mit ihrem nativen Seitenverhältnis exportiert.
Beseitigung des Problems mit Seitenverhältnissen bei der Stapelanwendung von Filtern
Werden mehrere Filter in einer Sequenz mit unterschiedlichen Formaten eingesetzt, verwendet Final Cut Pro jetzt ordnungsgemäß das Seitenverhältnis des jeweiligen Clips und nicht das der Sequenz insgesamt.
Erneutes Verbinden von Dateien mit Schrägstrichen im Dateinamen
Bei Ausführung eines XML-Imports in älteren Final Cut Pro-Versionen konnten Offline-Dateien mit Schrägstrichen (/) im Dateinamen nicht erneut verbunden werden. Final Cut Pro kann nun Offline-Dateien, deren Dateinamen Schrägstriche enthalten, wieder verbinden.
Verwenden von animierten Generatorclips in Clipfeldern
Sie können Generatorclips in Clipfeldern von FXScript-Filtern platzieren. Einige FXScript-Filter lesen nur das erste Bild des Generatorclips, während andere mehrere Bilder des Clips lesen. Die FXScript-Filter „Bumpmap“, „Gradient Wipe“ und „Page Peel“ verwenden beispielsweise nur das erste Bild eines in ihren Clipfeldern platzierten Generatorclips. Wenn Sie einen Textgeneratorclip animiert haben, sodass sich der Text bewegt, und Sie den Clip im Clipfeld eines FXScript-Filters platzieren, wird der Text abhängig vom gewählten FXScript-Filter animiert bzw. nicht animiert. Wenn Sie einen animierten Clip in den Clipfeldern der Filter „Bumpmap“, „Gradient Wipe“ oder „Page Peel“ ablegen, die nur auf das erste Bild eines Clips zugreifen, wird der Textgeneratorclip nicht animiert.
Korrekturen am Final Cut Pro 6-Benutzerhandbuch
Im Final Cut Pro 6-Benutzerhandbuch ist irrtümlicherweise angegeben, dass die Parameter für die variable Geschwindigkeit als Bewegungsfavoriten gesichert werden können. Das Sichern von Parametern für die variable Geschwindigkeit als Bewegungsfavoriten ist nicht möglich.
Weiter heißt es im Handbuch irrtümlicherweise, dass Sie mehrere Clips im Fenster „Timeline“ schieben können. Das Schieben mehrerer Clips im Fenster „Timeline“ führt möglicherweise dazu, dass Clips versehentlich verschoben oder getrimmt werden.
Final Cut Pro 6.0.2 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.2.
Unterstützung für Mac OS X 10.5 Leopard
Final Cut Pro 6.0.2 ist mit Mac OS X 10.4.11 und Mac OS X 10.5 Leopard kompatibel.
Unterstützung für Sony XDCAM EX
XDCAM EX ist eine Abwandlung von XDCAM HD und nimmt HD-Material in voller Auflösung mit den Abmessungen 1920 x 1080 oder 1280 x 720 auf. XDCAM EX-Material wird auf SxS-Karten aufgenommen. Als Grundlage dient dabei der PCMCIA ExpressCard/34-Formfaktor.
Final Cut Pro 6.0.2 bietet Unterstützung für das Sony XDCAM EX-Format, erfordert jedoch die Installation der Sony XDCAM Transfer-Software sowie ein XDCAM EX-Plug-In. Weitere Informationen zu dieser Software finden Sie auf der Sony-Website unter http://www.sony.com/xdcam.
Final Cut Pro umfasst die folgenden einfachen Konfigurationen für XDCAM EX-Material mit 1080 Zeilen:
- XDCAM EX 1080p24 VBR
- XDCAM EX 1080p25 VBR
- XDCAM EX 1080p30 VBR
- XDCAM EX 1080i50 VBR
- XDCAM EX 1080i60 VBR
Ferner enthält Final Cut Pro die folgenden einfachen Konfigurationen für XDCAM EX-Material mit 720 Zeilen:
- XDCAM EX 720p24 VBR
- XDCAM EX 720p25 VBR
- XDCAM EX 720p30 VBR
- XDCAM EX 720p50 VBR
- XDCAM EX 720p60 VBR
Wichtig: Für die Aktivierung dieser Funktionen ist ein separates Plug-In von Sony erforderlich.
Verbinden eines XDCAM EX-Camcorders oder einer SxS-Karte mit Ihrem Computer
Sie können XDCAM EX-Medien auf Ihrem Schreibtisch aktivieren, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
- Schließen Sie den Camcorder mit einem USB-Kabel an Ihren Computer an.
- Setzen Sie die SxS-Karte direkt in den ExpressCard/34 PCMCIA-Steckplatz eines MacBook Pro-Computers ein.
Wenn Sie einen XDCAM EX-Camcorder mit Ihrem Computer verbinden, müssen Sie am Camcorder den Zielgerätemodus einstellen. Anleitungen hierzu entnehmen Sie bitte dem mit Ihrem Camcorder gelieferten Handbuch.
Arbeiten mit XDCAM EX-Material
Nachdem Sie Ihr XDCAM EX-Material in QuickTime-Mediendateien auf Ihrem Arbeitsvolume eingelesen haben, können Sie die einfache Konfiguration für XDCAM EX auswählen, die zu Ihrem Material passt. Anschließend schneiden Sie Ihr Material in Final Cut Pro wie Material in beliebigen anderen nativen Formaten.
Das Rendern und Anpassen von XDCAM EX-Medien funktioniert genauso wie das Rendern und Anpassen von HDV- und XDCAM HD-Medien.
Formatspezifikationen für XDCAM EX
XDCAM EX fügt Modi für Material mit voller Auflösung und den Abmessungen 1920 x 1080 und 1280 x 720 sowie eine ExpressCard-basierte Aufnahme hinzu.
XDCAM EX nimmt auf Sony SxS-Solid-State-Medien (ExpressCard/34) auf.
XDCAM EX kann Material mit zwei Qualitätsstufen aufnehmen:
- SP (HDV): Bitrate 25 MBit/Sek. (CBR) MPEG-2, Bildabmessungen 1440 x 1080, Farbsampling 4:2:0, MPEG-2 MP@HL-1440 Standard
- HQ: Bitrate 35 MBit/Sek. (VBR) MPEG-2, Bildabmessungen 1920 x 1080 und 1280 x 720, 4:2:0 Farbsampling; MPEG-2 MP@HL Standard
XDCAM EX nimmt HD-Video mit einem Seitenverhältnis von 16:9 auf. XDCAM EX kann entweder 1440 oder 1920 Pixel pro Zeile und 1080 Zeilen pro Bild aufnehmen oder 1280 Pixel pro Zeile und 720 Zeilen pro Bild.
XDCAM EX unterstützt sowohl das Zeilensprungverfahren als auch die progressive Abtastung (in Abhängigkeit vom verwendeten HD-Format).
Unterstützung für bandbasierte Sony HVR-V1 HDV-Camcorder
Final Cut Pro 6.0.2 ist mit dem Sony HVR-V1 HDV-Camcorder kompatibel, der 1080p24-, 1080p25- und 1080p30-Material aufnehmen kann. Sie können nativ aufnehmen oder entweder den Apple Intermediate-Codec oder den Apple ProRes 422-Codec verwenden. Mithilfe des Befehls „Ausgabe auf Video“ kann die Ausgabe zurück auf den Sony HVR-V1-Camcorder erfolgen.
Für eine native Aufnahme von 1080p25- oder 1080p30-Videomaterial sollten Sie die einfache Konfiguration „HDV - 1080i50“ bzw. „HDV - 1080i60“ verwenden. Das Filmmaterial behält in diesem Fall die progressive Abtastung bei, obwohl es in einem Halbbildformat gespeichert wird. Mithilfe der einfachen Konfiguration für 1080i60 können Sie 1080p24-Material aufnehmen. Das aufgenommene Material behält in diesem Fall das 3:2-Pulldown-Muster bei.
Bei der Aufnahme von umcodiertem 1080p24-Material wird das 3:2-Pulldown-Muster während der Umcodierung entfernt. Dadurch erhalten Sie 1080p24-Material, das im Apple Intermediate-Codec oder Apple ProRes 422-Codec gespeichert ist. Sie können auch 1080p25- und 1080p30-Material in einem der beiden Formate aufnehmen. Allerdings sind hierfür keine einfachen Konfigurationen verfügbar. In diesen Fällen wird Ihr aufgenommenes Material im 1080p25- oder 1080p30-Format des Apple Intermediate-Codecs oder Apple ProRes 422-Codecs gespeichert.
Die empfohlenen Workflows für die Aufnahme vom und die Ausgabe an den Sony HVR-V1-Camcorder mit Final Cut Pro 6.0.2 lauten wie folgt:
- 24p/60i auf Band: Aufnahme im Apple Intermediate-Codec oder Apple ProRes 422-Codec mit 24p, anschließend Ausgabe an den HVR-V1-Camcorder im 24p/60i-Modus.
- 25p/50i auf Band: Aufnahme im Apple Intermediate-Codec oder Apple ProRes 422-Codec mit 25p, anschließend Ausgabe an den HVR-V1-Camcorder im 25p/50i-Modus.
- 30p/60i auf Band: Aufnahme im Apple Intermediate-Codec oder Apple ProRes 422-Codec mit 30p, anschließend Ausgabe an den HVR-V1-Camcorder im 30p/60i-Modus.
Unterstützung für Sony HDV-Camcorder mit Festplatten
Das Fenster „Loggen und Übertragen“ in Final Cut Pro 6.0.2 bietet Unterstützung für HDV-Camcorder mit Festplattenoptionen.
Wichtig: Für die Aktivierung dieser Funktionen ist ein separates Plug-In von Sony erforderlich.
Unterstützung für AVCHD
Final Cut Pro 6.0.2 umfasst Unterstützung für AVCHD Full HD-Formate (volle Breite, 1920 x 1080 Pixel, Halbbildverfahren), die von Camcordern wie dem Panasonic HDC-SD3 und HDC-SD5 aufgenommen werden. Auch segmentierte AVCHD-Clips werden erkannt.
Wichtig: Final Cut Pro 6.0.1 konnte keine segmentierten AVCHD-Clips erkennen, sodass alle Segmente eines segmentierten Clips unabhängig voneinander eingelesen wurden. Da Final Cut Pro 6.0.2 segmentierte AVCHD-Clips jetzt erkennt, lassen sich bestimmte Segmente eines segmentierten AVCHD-Clips, den Sie ursprünglich mit Final Cut Pro 6.0.1 einlasen, u. U. nicht mehr erneut einlesen. In diesem Fall müssen Sie ggf. den gesamten segmentierten Clip mit dem Fenster „Loggen und Übertragen“ erneut einlesen und die überholten Clips löschen, die segmentierte Clipsegmente darstellen.
Unterstützung für AVC-Intra-Material
Das Fenster „Loggen und Übertragen“ bietet jetzt Unterstützung für die Übertragung von AVC-Intra-Material. Berücksichtigen Sie bei der Arbeit mit AVC-Intra-Material die folgenden Anforderungen:
- AVC-Intra-Material muss in den Apple ProRes 422-Codec umcodiert werden.
- Nur Macintosh-Computer mit Intel-Prozessor unterstützen AVC-Intra-Material.
- Kann AVC-Intra-Material nicht mit der vollen Bildrate wiedergegeben werden, wird ein Symbol angezeigt, das auf die eingeschränkte Wiedergabe in der Vorschau hinweist. Die Audiovorschau wird deaktiviert, wenn der eingeschränkte Wiedergabemodus in der Vorschau verwendet wird.
- Für eine Videovorschau von AVC-Intra-Material mit voller Bildrate wird ein Mac Pro-Computer benötigt.
- Ein AVC-Intra-Codec (bei Panasonic erhältlich) muss installiert sein.
Weitere Informationen erhalten Sie, indem Sie Final Cut Pro öffnen und „Hilfe“ > „HD und Sendeformate“ wählen.
Unterstützung für DVCPRO HD 720p50
Sie können nun 720p50 DVCPRO HD-Material unterstützter Videogeräte aufnehmen und ausgeben.
Verbesserungen des HDV-Workflows
Die folgenden einfachen Konfigurationen für HDV-Material sollten speziell für die Aufnahme von Material in den Formaten Canon HDV 1080F24, 1080F25 und 1080F30 verwendet werden:
- HDV - 1080p24 FireWire Basic
- HDV - 1080p25 FireWire Basic
- HDV - 1080p30 FireWire Basic
Wichtig: Diese einfachen Konfigurationen sind nicht für die Verwendung mit dem Sony HVR-V1-Camcorder geeignet.
Die folgende neue einfache Konfiguration verbessert Workflows mit HDV 1080p24-Material:
- HDV-Apple ProRes 422 1080p24: Verwenden Sie diese einfache Konfiguration, um HDV 1080p24-Material des Sony HVR-V1-Camcorders während der Aufnahme in den Apple ProRes 422-Codec umzucodieren.
Zwei neue Aufnahmevoreinstellungen stehen Ihnen bei der Aufnahme und Umcodierung von HDV-Material in die Apple ProRes 422- und Apple ProRes 422 (HQ)-Codecs zur Verfügung:
- HDV-Apple ProRes 422: Mit dieser Aufnahmevoreinstellung können Sie HDV-Material während der Aufnahme in den Apple ProRes 422-Codec umcodieren.
- HDV-Apple ProRes 422 (HQ): Mit dieser Aufnahmevoreinstellung können Sie HDV-Material während der Aufnahme in den Apple ProRes 422 (HQ)-Codec umcodieren.
Sie können auch diese beiden neuen Aufnahmevoreinstellungen verwenden, um einfache Konfigurationen für die Aufnahme und Umcodierung von HDV-Material in die Apple ProRes 422- und Apple ProRes 422 (HQ)-Codecs zu erstellen:
Unterstützung für 60-fps-Drop-Frame-Timecode
Final Cut Pro 6.0.2 bietet Unterstützung für 60-fps-Drop-Frame-Timecode. Dies umfasst die Unterstützung für Aufnahme, Export via QuickTime, FireWire-Gerätesteuerung und Drittanbieter-Interfaces. 60 @ 30-Timecode kann auch im Drop-Frame-Modus angezeigt werden.
Wenn Sie einen 60-fps-Clip mit Drop-Frame-Timecode in eine leere Sequenz schneiden, wird die Drop-Frame-Einstellung der Sequenz möglicherweise nicht korrekt festgelegt. Zum Korrigieren der Drop-Frame-Einstellung der Sequenz wählen Sie „Sequenz“ > „Einstellungen“, klicken auf den Titel „Timeline-Optionen“ und markieren dann das Feld „Drop-Frame“.
Hinweis: Für Sequenzen mit 60-fps-Timecode ist das Feld „Drop-Frame“ standardmäßig aktiviert (wie auch bei Sequenzen mit 30-fps-Timecode). Viele Geräte, die mit 60-fps-Timecode arbeiten, verwenden standardmäßig Non-Drop-Frame-Timecode. Daher empfiehlt es sich ggf., die Sequenzeinstellungen zu ändern. (Wählen Sie dazu „Sequenz“ > „Einstellungen“ und klicken Sie auf den Titel „Timeline-Optionen“. Deaktivieren Sie das Feld „Drop-Frame“ und klicken Sie dann auf „OK“.)
Unterstützung für 50p
Final Cut Pro 6.0.2 unterstützt nicht nur eine Reihe neuer 50p-Videoformate, sondern auch 50-fps-Timecode in allen Timecode-Feldern und Projekteinstellungen. Ein neues 50 @ 25-Timecode-Format wurde hinzugefügt, um Unterstützung für Videodecks und EDL-Kompatibilität mit 50-fps-Formaten bereitzustellen.
Unterstützung für bandbasierte 720p50 und 720p60 HDV-Geräte
In Final Cut Pro 6.0.2 können Sie jetzt von bandbasierten JVC 720p50 und 720p60 HDV-Geräten aufnehmen und darauf ausgeben.
Unterstützung für BWF-iXML-Dateien
Einige BWF-Audiodateien (Broadcast Wave Format) enthalten Medadaten in dem sich gerade entwickelnden iXML-Format (Details hierzu finden Sie auf folgender Website: http://www.ixml.info). Wenn Sie eine BWF-Datei mit den geeigneten iXML-Metadaten importieren, kann Final Cut Pro Timecode-Rate und -Modus (Drop-Frame oder Non-Drop-Frame) berechnen.
Hinweis: Wenn Final Cut Pro Timecode-Rate und -Modus aus den importierten iXML-Metadaten ermitteln kann, wird die Einstellung im Einblendmenü „NTSC-Standard“ für BWF-Dateien im Bereich „Bearbeiten“ des Fensters „Benutzereinstellungen“ ignoriert.
Zusätzlich zu Timecode-Einstellungen werden die folgenden iXML-Metadatenfelder Final Cut Pro-Clipeigenschaften zugewiesen:
- <TAPE>: Wird der Eigenschaft „Band“ des importierten Clips zugewiesen.
- <SCENE>: Wird der Eigenschaft „Szene“ des importierten Clips zugewiesen.
- <TAKE>: Wird der Eigenschaft „Aufnahme“ des importierten Clips zugewiesen.
- <CIRCLED>: Wird der Eigenschaft „OK“ des importierten Clips zugewiesen.
- <NOTE>: Wird der Eigenschaft „Log-Notiz“ des importierten Clips zugewiesen.
Wenn Sie vorhandene Final Cut Pro-Projekte mit BWF-Clips aktualisieren, wird der Timecode dieser Clips nicht für die Verwendung von iXML-Metadaten aktualisiert, selbst wenn diese verfügbar sind. Die BWF-Clips Ihres Projekts behalten also den Timecode bei, den Sie bereits verwendet haben. Neue BWF-Mediendateien, die Sie in Ihr Projekt importieren, importieren jedoch Timecode-Informationen aus iXML-Metadaten, sofern verfügbar.
Wichtig: Wenn Sie ein Final Cut Pro-Projekt aktualisieren, indem Sie es in Final Cut Pro 6.0.2 öffnen, wird der Timecode von BWF-Clips in Ihrem Projekt nicht geändert. Wenn Sie jedoch diese BWF-Clips später wieder mit ihren Originalmediendateien verbinden, ändert sich möglicherweise der Timecode aller Clips, wenn iXML-Metadaten in diesen Clips vorhanden sind. Erstellen Sie immer eine Kopie Ihres Final Cut Pro-Projekts, bevor Sie es in Final Cut Pro 6.0.2 aktualisieren. Wenn sich der Timecode von BWF-Clips in Ihrem Projekt nicht ändern darf, empfiehlt es sich, das Projekt in Final Cut Pro 6.0.1 fertigzustellen.
Aktualisieren von Motion und Motion-Vorlagen
Für Master-Vorlagen aus Final Cut Pro 6.0.2 ist Motion 3.0.2 (oder neuer) erforderlich. Durch eine Aktualisierung auf Motion 3.0.2 (oder neuer) profitieren Sie von wichtigen Korrekturen und Verbesserungen, die an Motion und den Motion-Vorlagen vorgenommen wurden.
Festlegen von Rendereinstellungen für Motion-Master-Vorlagen und Motion-Projekte
Final Cut Pro 6.0.2 ist so konfiguriert, dass Motion-Vorlagen und Motion-Projekte mit der Qualitätsstufe „Normal“ gerendert werden. Reicht die Renderqualität nicht aus, so können Sie die Rendereinstellung für Motion-Vorlagen und -Projekte im Bereich „Rendersteuerung“ des Fensters „Benutzereinstellungen“ ändern.
Ist die Renderqualität für Motion-Master-Vorlagen und -Projekte auf „Normal“ eingestellt, rendert Final Cut Pro 6.0.2 Ihre Vorlagen mit derselben Qualität, die beim Rendern der Vorlagen mit der Qualität „Normal“ in Motion erzeugt wird. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Renderqualität nicht ausreicht, was etwa der Fall sein kann, wenn in Ihren Motion-Vorlagen oder -Projekten renderintensive Funktionen wie 3D-Textdrehungen oder 3D-Partikel verwendet werden, können Sie die Renderqualität in „Optimal“ ändern. Das Rendern von Motion-Vorlagen und -Projekten mit der Qualität „Optimal“ kann jedoch dazu führen, dass das Rendern Ihres Films bedeutend länger dauert.
Hinweis: Durch Auswahl des Felds „Beim Rendern von Filmen immer höchste Qualität verwenden“ im Bereich „Rendersteuerung“ des Fensters „Benutzereinstellungen“ wird in Final Cut Pro festgelegt, dass Ihre Motion-Vorlagen und -Projekte immer mit der Qualität „Optimal“ gerendert werden. Dies gilt beim Export oder beim Ausführen eines abschließenden Rendervorgangs für die Ausgabe, unabhängig davon, welche Qualitätsstufe Sie aus dem Einblendmenü „Qualität“ auswählen. Achten Sie darauf, dass dieses Feld deaktiviert ist, wenn Ihre Motion-Vorlagen und -Projekte mit der Qualität „Normal“ oder „Entwurf“ gerendert werden sollen. In Final Cut Pro 6.0.2 ist das Feld „Beim Rendern von Filmen immer höchste Qualität verwenden“ standardmäßig deaktiviert.
Überspringen von Verzeichnissen im Dialogfenster „Dateien erneut verbinden“
In der Liste „Zu verbindende Dateien“ im Dialogfenster „Dateien erneut verbinden“ werden die Namen von Clips angezeigt, die Sie für eine erneute Verbindung ausgewählt haben. Die Clipnamen sind nach dem aktuellen Verzeichnispfad sortiert, der im Clip gespeichert ist. Sie können einzelne Clips aus dieser Liste entfernen, indem Sie auf „Datei auslassen“ klicken. In Final Cut Pro 6.0.2 können Sie mehrere Clips aus der Liste „Zu verbindende Dateien“ entfernen, indem Sie auf „Verzeichnis überspringen“ klicken. Der derzeit markierte Clip wird zusammen mit allen anderen Clips aus der Liste entfernt, deren aktueller Verzeichnispfad mit dem des markierten Clips übereinstimmt. Wenn Sie beispielsweise fünf Offline-Clips haben, deren Eigenschaft „Quelle“ jeweils auf denselben Ordner auf Ihrem Arbeitsvolume verweist, werden alle fünf Clips aus der Liste entfernt, sobald Sie einen dieser Clips markieren und auf „Verzeichnis überspringen“ klicken.
Hinweis: Wenn Sie einen Clip auswählen, dessen Dateipfad nicht angegeben ist, und auf „Verzeichnis überspringen“ klicken, werden alle Clips ohne definierten Dateipfad aus der Liste „Zu verbindende Dateien“ entfernt.
Durch Bewegen von Mediendateien in den Papierkorb werden Clips jetzt zu Offline-Clips
Clips, deren Mediendateien in den Papierkorb im Finder bewegt werden, werden nun korrekt als Offline-Clips angezeigt, wenn Sie wieder zu Final Cut Pro wechseln.
Änderungen der Einrastfunktion beim Verwenden der Schnittfunktion „Austauschen“
Schnitte mit der Funktion „Austauschen“ (oder „Vertauschen“) werden ausgeführt, indem Sie einen Clip über einen benachbarten Clip bewegen und dann die Wahltaste gedrückt halten. (Weitere Informationen hierzu finden Sie auf Seite 214 in Band II des Final Cut Pro 6-Benutzerhandbuchs.) Wird in Final Cut Pro 6.0.2 die Wahltaste gedrückt, nachdem Sie begonnen haben einen Clip zu bewegen, wird vorübergehend die Einrastfunktion aktiviert. Dies gilt unabhängig davon, ob die Einrastfunktion zu Beginn des Bewegungsvorgangs des Clips aktiviert war. Sie können die Einrastfunktion zeitweise aktivieren oder deaktivieren, während Sie den Clip bewegen, indem Sie die Taste „N“ drücken. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird die Einrastfunktion auf den Modus zurückgesetzt, der vor dem Bewegen des Clips eingestellt war.
Hinweis: Da zum Aktivieren oder Deaktivieren der Einrastfunktion bei Verwendung der Schnittfunktion „Austauschen“ eine komplexe Reihe an Tasten gedrückt werden muss, sollten Sie dem Einrastbefehl keine Tastaturkurzbefehle mit Sondertasten zuweisen. “D“ und „N“ sind beispielsweise geeignete Kurzbefehle für das Einrasten, die Tastenkombinationen „Wahl-N“ und „Wahl-D“ jedoch nicht.
Ausblenden von Clipnamen im Fenster „Timeline“
Sie können Namen von Sequenzclips jetzt ausblenden, damit Inhalte wie Audio-Waveforms besser zu sehen sind.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Anzeige von Namen von Video- oder Audiosequenzclips zu aktivieren bzw. zu deaktivieren:
- Wählen Sie im Fenster „Timeline“ die Option „Audio-Clipnamen einblenden“ oder „Video-Clipnamen einblenden“ aus dem Einblendmenü für das Spurlayout unten links aus.
Neue Befehle für an der Abspielposition zentriertes Zoomen im Fenster „Timeline“
Final Cut Pro 6.0.2 umfasst drei Befehle für an der Abspielposition zentriertes Zoomen und Navigieren im Fenster „Timeline“:
- Bereich der Abspielposition in der Timeline vergrößern: Die Abspielposition im Fenster „Timeline“ bleibt beim Einzoomen zentriert (unabhängig davon, was in diesem Fenster ausgewählt ist).
- Bereich der Abspielposition in der Timeline verkleinern: Die Abspielposition im Fenster „Timeline“ bleibt beim Auszoomen zentriert (unabhängig davon, was in diesem Fenster ausgewählt ist).
- Abspielposition anzeigen: Blättert horizontal durch das Fenster „Timeline“, sodass die Abspielposition im Fenster zentriert ist.
Diesen Befehlen lassen sich im Fenster „Tastaturbelegung“ Tastaturkurzbefehle zuordnen. (Wählen Sie „Werkzeuge“ > „Tastaturbelegung“ > „Anpassen“.)
Beim Öffnen einer verschachtelten Sequenz wird die Abspielposition an der erwarteten Position angezeigt
Wenn Sie eine verschachtelte Sequenz öffnen, stimmt die Abspielposition der verschachtelten Sequenz nun mit der Abspielposition der übergeordneten Sequenz überein (soweit möglich). Anders ausgedrückt: Die Abspielposition befindet sich jetzt in der geöffneten verschachtelten Sequenz und in der übergeordneten Sequenz am selben Bild.
Durch Gedrückthalten der Umschalttaste wird Final Cut Pro mit einem leeren Projekt geöffnet
Wenn Sie beim Öffnen von Final Cut Pro die Umschalttaste gedrückt halten, können Sie die Einstellung „Bei Programmstart letztes Projekt öffnen“ im Bereich „Allgemein“ des Fensters „Benutzereinstellungen“ aufheben. Wird diese Option aufgehoben, erstellt Final Cut Pro ein leeres Projekt anstatt das Projekt zu öffnen, das bei der letzten Verwendung von Final Cut Pro geöffnet war.
Option für den Gamma-Import wurde umbenannt
In Final Cut Pro 6.0.2 wurde die Option „Gamma für Einzelbild-/Videoimport“ im Bereich „Bearbeiten“ des Fensters „Benutzereinstellungen“ in „Gamma für Einzelbild-/RGB-Videoimport“ umbenannt.
Die Option „Als quadratische Pixel anzeigen“ heißt jetzt „Seitenverhältnis korrekt darstellen“
In den Fenstern „Viewer“ und „Canvas“ heißt die Option „Als quadratische Pixel anzeigen“ im Einblendmenü „Zoom“ jetzt „Seitenverhältnis korrekt darstellen“.
Änderung des standardmäßigen Versatzwerts für Schatten
In Final Cut Pro 6.0.2 erstellte Projekte verwenden einen standardmäßigen Versatzwert für Schatten von 2 im Bereich „Bewegung“ des Fensters „Viewer“. In älteren Versionen von Final Cut Pro erstellte Projekte verwenden weiterhin einen standardmäßigen Versatzwert für Schatten von 10.
Verbesserungen des Fensters „Loggen und Übertragen“
Im Bereich „Übertragungsliste“ des Fensters „Loggen und Übertragen“ wird jetzt angezeigt, wie viel Speicherplatz auf Ihrem Arbeitsvolume insgesamt frei ist.
Die aktuellsten Informationen zum Fenster „Loggen und Übertragen“ finden Sie in der Final Cut Pro-Hilfe. Öffnen Sie dazu das Programm und wählen Sie „Hilfe“ > „HD und Sendeformate“.
Verbesserungen der FxPlug-Plug-Ins
In Final Cut Pro 6.0.2 zeigen FxPlug-Plug-Ins ausblendbare Parametergruppen im Bereich „Filter“ des Fensters „Viewer“ an.
Unterstützung für neue Apple Events
Final Cut Pro 6.0.2 reagiert auf drei neue Apple Events, die Ihnen Folgendes ermöglichen:
- Abfragen, welche Effekte derzeit installiert sind
- Abfragen, welche Projekte derzeit geöffnet sind
- Auswählen bestimmter Clips auf der Grundlage von UUIDs
Details hierzu finden Sie unter http://developer.apple.com/appleapplications.
Verbessertes Verhalten von XML-<Importoptions>
Die XML-Elemente, die bestimmen, wann das Dialogfenster für den XML-Import während eines XML-Importvorgangs angezeigt wird, haben sich geändert.
Beim Importieren von XML-Dateien können Sie jetzt festlegen, dass importierte Sequenzen die Einstellungen ab dem ersten Clip übernehmen, der in der Sequenz angezeigt wird.
Details hierzu finden Sie unter http://developer.apple.com/appleapplications.
Problem mit verlorenen Renderdateien für doppelte Sequenzen behoben
In vorherigen Final Cut Pro-Versionen konnte es vorkommen, dass gerenderte Objekte einer doppelten Sequenz nicht mehr gerendert waren, nachdem Sie ein Projekt erneut öffneten. In solchen Fällen wurden die Objekte im Renderbalken als gerendert angegeben, während der Wiedergabe im Fenster „Canvas“ allerdings nicht gerendert angezeigt. Dieses Problem wurde in Final Cut Pro 6.0.2 behoben.
Kompatibilität von Final Cut Pro 6.0.2 mit Final Cut Pro 6.0.1
Final Cut Pro 6.0.2-Projekte sind nicht abwärtskompatibel mit Final Cut Pro 6.0.1.
Aktualisieren erforderlicher Software von Drittanbietern
Final Cut Pro 6.0.2 unterstützt die Verwendung von Panasonic- und Sony-Videomaterial mithilfe von Übertragungssoftware und Plug-Ins, die von den Herstellern bereitgestellt werden. Vergewissern Sie sich auf der Website der Hersteller, dass Sie die aktuellsten Versionen dieser Software verwenden:
- Für P2-Treibersoftware von Panasonic: Besuchen Sie die Website https://eww.pavc.panasonic.co.jp/pro-av/support/desk/e/download.htm.
- Für Sony XDCAM Transfer-Software und XDCAM EX-Plug-In: Besuchen Sie die Website http://www.sony.com/xdcam.
Final Cut Pro 6.0.1 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.1.
AVCHD-Unterstützung im Fenster „Loggen und Übertragen“
Das Fenster „Loggen und Übertragen“ unterstützt jetzt den Transfer von AVCHD-Filmmaterial. Weitere Informationen erhalten Sie durch Auswahl von „Hilfe“ > „HD und Sendeformate“.
Die Dauer von eingelesenen AVCHD-Clips entspricht nicht immer der im Fenster „Loggen und Übertragen“ angezeigten Dauer
Das Fenster „Loggen und Übertragen“ zeigt einen Durchschnittswert für die Dauer von AVCHD-Clips an, besonders, wenn diese länger als 1 Minute sind. Nach dem Einlesen der Clips wird die korrekte Dauer im Final Cut Pro-Browser angezeigt.
Umcodierte AVCHD-Dateien erfordern wesentlich mehr Festplattenspeicher als native AVCHD-Dateien
Werden AVCHD-Dateien im Fenster „Loggen und Übertragen“ eingelesen, wird Videomaterial entweder in den Apple ProRes 422-Codec oder den Apple Intermediate-Codec umcodiert. AVCHD verfügt über eine wesentlich höhere Komprimierungsrate als der Apple ProRes 422-Codec, sodass die eingelesenen Dateien deutlich größer sind als ihre Originalversionen. Eine 2-minütige native AVCHD-Datei beansprucht beispielsweise etwa 200 MB. Nach der Umcodierung in den Apple ProRes 422-Codec kann die Datei bis zu 2 GB Speicherplatz beanspruchen.
Final Cut Pro berechnet vor dem Einlesen keinen Schätzwert für die Größe einer umcodierten AVCHD-Datei. Es ist somit möglich, dass die Speicherkapazität Ihres Arbeitsvolumes im Verlauf der Übertragung überschritten wird. Beachten Sie vor dem Einlesen von AVCHD-Material daher, dass der erforderliche Speicherplatz bis zu zehn Mal größer sein kann als der von der nativen AVCHD-Datei belegte Platz. Um während der Übertragung kleinere Dateien zu erzeugen, können Sie AVCHD-Dateien in den Apple Intermediate-Codec umcodieren. Weitere Informationen erhalten Sie, indem Sie Final Cut Pro öffnen und „Hilfe“ > „HD und Sendeformate“ wählen.
AVCHD-Clips unterstützen keine In- und Out-Punkte im Fenster „Loggen und Übertragen“
Beim Loggen und Übertragen von AVCHD-Filmmaterial im Fenster „Loggen und Übertragen“ können Sie in Clips keine In- und Out-Punkte setzen. Der Clip muss in seiner gesamten Länge übertragen werden.
Der Filter „Defocus FxPlug“ ist jetzt verfügbar
Der Filter „Defocus FxPlug“ ist jetzt in Final Cut Pro verfügbar.
Lange Dateinamen werden beim Sichern auf Netzwerk- und Xsan-Volumes unterstützt
Lange Dateinamen (mit mehr als 32 Zeichen und bis zu 255 Zeichen) werden jetzt korrekt verarbeitet, wenn die Dateien auf einem Netzwerk- oder Xsan-Volume gesichert werden.
Favoriteneffekte können beim Aktualisieren von Final Cut Pro 5 importiert werden
Wenn Sie von Final Cut Pro 5 auf Final Cut Pro 6 aktualisieren, können Sie Favoriteneffekte, die in Ihrer Final Cut Pro 5-Einstellungsdatei gespeichert sind, in Final Cut Pro 6 importieren. Jedes Mal, wenn Final Cut Pro 6 eine neue Einstellungsdatei anlegen muss, können Sie in einem Dialogfenster angeben, ob Favoriteneffekte aus der Final Cut Pro 5-Einstellungsdatei importiert werden sollen. Final Cut Pro erstellt eine neue Einstellungsdatei, wenn Sie Final Cut Pro erstmals öffnen oder wenn Sie die Einstellungsdatei gelöscht haben.
Final Cut Pro kann nicht aktualisiert werden, wenn das Programm umbenannt wurde
Die Final Cut Pro-Softwareaktualisierungen funktionieren nicht, wenn das Programm umbenannt wurde. Wenn Sie den Programmnamen beispielsweise in „Final Cut Pro 6“ umbenannt haben, funktionieren die Softwareaktualisierungen nicht.
Final Cut Pro 6.0 Aktuelle Informationen
Dieser Abschnitt enthält neue Informationen zu Final Cut Pro 6.0.
Steuern der Renderqualität von Motion-Projekten und Vorlagenclips
Beim Durchsuchen von Motion-Clips und Vorlagen in der Timeline können Sie die Aktualisierung von Bildern beschleunigen, indem Sie die Anzeigequalität verringern. Die Qualität von Motion- und Vorlagenclips lässt sich im Bereich „Rendersteuerung“ im Fenster „Sequenzeinstellungen“ (für einzelne Sequenzen) oder im Fenster „Benutzereinstellungen“ (für neu erstellte Sequenzen) anpassen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Leistung beim Blättern (oder Scrubbing) zu steigern:
- Wählen Sie eine Sequenz aus oder aktivieren Sie das Fenster „Timeline“. Wählen Sie dann „Sequenz“ > „Einstellungen“ und klicken Sie auf den Titel „Rendersteuerung“.
- Wählen Sie „Normal“ oder „Entwurf“ aus dem Einblendmenü „Qualität“ im Bereich „Master-Vorlagen und Motion-Projekte“ aus.
Wichtig: Damit sichergestellt ist, dass Vorlagen- und Motion-Clips in Ihrer Sequenz immer mit höchster Qualität gerendert werden, achten Sie darauf, dass die Option „Beim Rendern von Filmen immer höchste Qualität verwenden“ im Bereich „Rendersteuerung“ des Fensters „Sequenzeinstellungen“ markiert ist. Diese Option ist standardmäßig ausgewählt.
Der Filter „Defokussieren“ ist nicht verfügbar
Im Final Cut Pro-Dokument „Neue Funktionen“ wird irrtümlich beschrieben, dass der Filter „Defokussieren“ in Final Cut Pro verfügbar ist. Der Filter „Defokussieren“ ist nicht verfügbar.