So verwaltest du deine Privatsphäre.

Wir haben hart gearbeitet, um Werkzeuge zu entwickeln, mit denen du deine Privatsphäre schützen kannst. Hier erfährst du, wie du deine Geräte, deine Daten und deine Apple ID schützt, wie du Betrugsversuche durch Phishing vermeidest und wie du selbst bestimmst, was du teilst und mit wem.

Schütze deine Geräte.

Damit deine iCloud Daten und andere persönliche Daten sicher sind, müssen dein Mac, deine Apple Watch und deine iOS Geräte ebenfalls sicher sein. Hier findest du ein paar Methoden, die verhindern, dass andere deine Geräte verwenden und auf deine Daten zugreifen können.

Gib deinem Gerät einen Code. Je komplexer, desto besser.

Einen Code festzulegen, ist das Wichtigste, was du für den Schutz deines Gerätes tun kannst. Standardmässig ist der Code für dein Gerät mit Touch ID oder Face ID sechs Ziffern lang – und nicht mehr vier wie bei früheren iOS Versionen. Das heisst, es gibt eine Million möglicher Kombinationen, wodurch dein Code noch schwerer zu knacken ist. In den Einstellungen kannst du «Daten löschen» aktivieren, damit dein Gerät nach zehn falschen Eingaben sämtliche Inhalte löscht.

Weitere Infos zum Geräteschutz mit einem Code

Aktiviere Touch ID und Face ID.

Mit Touch ID und Face ID kannst du dich intuitiv und sicher authentifizieren, einfach mit einer Berührung deines Fingers oder mit einem Blick. Dein Fingerabdruck oder deine Gesichtsdaten werden in eine mathematische Darstellung umgewandelt, verschlüsselt und nur von der Secure Enclave auf deinem Mac oder iOS Gerät verwendet. Das Betriebssystem oder Apps auf deinem Gerät können auf diese Daten nicht zugreifen. Und sie werden niemals auf den Apple Servern gespeichert oder in iCloud oder sonst irgendwo gesichert.

Weitere Infos zur Sicherheit mit Touch ID

Entsperre deinen Mac automatisch.

Du kannst deinen Mac automatisch mit deiner Apple Watch entsperren, wenn er in der Nähe ist. Aktiviere die Zwei‑Faktor-Authentifizierung für deine Apple ID und melde dich auf beiden Geräten in iCloud an.

Finde dein verlorenes Gerät.

Wenn du «Mein iPhone, iPad, Mac suchen» aktivierst, kannst du sogar mit deinem Gerät in Verbindung bleiben, wenn es verloren geht oder gestohlen wurde. Es wird automatisch aktiviert, wenn du dich auf einem neuen Gerät in iCloud anmeldest. Du kannst auf einer Karte sehen, wo dein Gerät ist – und wo es war – und erhöhst so deine Chance, es wiederzufinden. Falls du dein Gerät nicht zurückbekommst, kannst du alle persönlichen Daten darauf per Fernzugriff löschen. Apple erhält diese Standortdaten nur, wenn du dein Gerät lokalisierst, den Modus «Verloren» oder «Letzten Standort senden» aktivierst. Die Standortdaten bleiben nur für 24 Stunden gespeichert und sind mit deinem Passwort verschlüsselt.

Mit der Aktivierungssperre in «Mein iPhone bzw. Meine Apple Watch suchen» verhinderst du, dass dein iOS oder watchOS Gerät nach dem Löschen per Fernzugriff ohne deine Erlaubnis wieder aktiviert werden kann. Dadurch sinkt der Anreiz, dein Gerät zu stehlen, deutlich.

Verwalte deine Apple ID.

Deine Apple ID ist der Account, mit dem du dich bei vielen Apple Diensten anmeldest, darunter iCloud, App Store, iTunes Store und mehr. Für den Schutz deiner Daten – zum Beispiel deines Kalenders, deiner Kontakte, E‑Mails, Fotos und auch der Backupdateien deines iOS Geräts – ist es besonders wichtig, dass du deine Apple ID gut sicherst. Deine Sicherheits­einstellungen prüfst und aktualisierst du am besten regelmässig. So schützt du dich vor Versuchen, deine Privatsphäre zu verletzen.

Wähle ein starkes Apple ID Passwort.

Verwende für deine Apple ID nicht dasselbe Passwort wie für andere Accounts. Wähle ein Passwort mit mehr als 8 Zeichen, damit es schwer zu erraten ist, und nutze Sonderzeichen. Es sollte nicht auf Informationen von dir basieren, die andere leicht herausfinden können. Ein neues Apple ID Passwort darf nicht im Laufe des letzten Jahres verwendet worden sein.

Du solltest dein Apple ID Passwort ändern, falls es nicht sehr sicher ist oder falls du es für andere Online-Accounts verwendest. Wenn du jemals Grund zu der Annahme hast, dass dein Passwort nicht mehr sicher ist, ändere es am besten sofort.

Weitere Infos zum Erstellen sicherer Passwörter

Passwort für deine Apple ID ändern

Behalte deine Daten im Griff.

Um dir mehr Kontrolle über deine persönlichen Daten zu geben, stellen wir dir auf deiner Seite zu Datenschutz und Privatsphäre einige Tools zum Verwalten deiner Privatsphäre zur Verfügung. Damit kannst du zum Beispiel eine Kopie deiner Daten erhalten, eine Anfrage zur Änderung deiner Daten stellen, deinen Account deaktivieren oder ihn löschen.

Weitere Infos

Deine Seite zu Datenschutz und Privatsphäre besuchen

Aktiviere die Zwei‑Faktor-Authentifizierung.

Die Zwei‑Faktor-Authentifizierung macht deine Daten noch sicherer, weil deine Apple ID durch eine zusätzliche Sicherheitsebene geschützt wird. Sie wurde dafür entwickelt, dass selbst jemand, der dein Passwort kennt, nicht auf deinen Account zugreifen kann.

Bevor du dich auf einem neuen Gerät oder vom Web aus anmeldest, wird ein Code zur Bestätigung automatisch auf allen Geräten, denen du vertraust, angezeigt. Gib diesen Code zusammen mit deinem Passwort ein und schon bist du angemeldet. Wenn das Passwort und der Code nicht zusammen eingegeben werden, wird der Zugriff verweigert.

Erfahre, wie du die Zwei‑Faktor-Authentifizierung einrichtest

Achte auf Benachrich­tigungen zu deiner Apple ID.

Wenn du dich zum ersten Mal auf einem neuen Gerät anmeldest, deine Zahlungs­methode aktualisierst, dein Passwort änderst oder andere Änderungen an deinem Account vornimmst, informiert dich Apple darüber mit einer E‑Mail oder einer Push‑Benachrich­tigung. Wenn du von uns so eine Mitteilung bekommst, dich aber gar nicht an diese Änderung erinnern kannst, hat möglicherweise jemand unerlaubt auf deinen Account zugegriffen. Gehe dann sofort auf «Deine Apple ID verwalten», um dein Passwort zu ändern. Wenn du noch weitere Hilfe benötigst, wende dich an den Apple Support.

Passwort für deine Apple ID ändern

Apple ID Support kontaktieren

Vorsicht vor Phishing.

«Phishing» bezeichnet betrügerische Versuche, an deine persönlichen Informationen zu kommen, wie etwa dein Apple ID Passwort oder deine Kredit­kartendaten. Häufig geschieht das per E‑Mail oder Textnachricht. Die Anfrage scheint von einer vertrauenswürdigen Organisation oder Person zu kommen, aber der Eindruck täuscht. Die Zwei‑Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, ist der beste Weg, um dich gegen Phishing-Versuche zu schützen, die dich dazu bringen wollen, deine Apple ID Accountdaten preis­zugeben. Gib niemals dein Passwort, deine Bestätigungscodes oder andere wichtige Accountdaten per E‑Mail oder SMS weiter. Hast du den Eindruck, eine Phishing-Mail erhalten zu haben, die angeblich von Apple stammt, sende sie an reportphishing@apple.com.

Weitere Infos zum Schutz vor Phishing-Angriffen

Achte darauf, was du teilst.

Wenn du bestimmte Informationen für Apps und Dienste freigibst, können deine Apple Produkte noch besser werden. In verschiedenen Einstellungen kannst du festlegen, welche Daten du teilst, wo du sie teilst und wann sie gesichert werden. Du solltest wissen, wie deine Einstellungen im Moment konfiguriert sind und wie du sie einfach änderst.

Infos zu Datenschutz und Privatsphäre.

Wir haben neue Infoscreens zu Datenschutz und Privatsphäre eingeführt. Bevor du dich anmeldest oder anfängst, ein neues Feature zu nutzen, kannst du damit noch leichter verstehen, wie Apple deine persönlichen Informationen nutzen wird. Wenn du das Symbol zu Datenschutz und Privatsphäre siehst, findest du Infos dazu, welche Daten vielleicht geteilt werden und wie sie verwendet werden, um dein Erlebnis zu verbessern.

Konfiguriere deine iCloud Einstellungen.

Du hast die Kontrolle darüber, wie deine Fotos, Gesundheits­daten, Dokumente und andere Informationen zwischen deinen Geräten und iCloud geteilt werden. Einzelne iCloud Dienste kannst du ein- oder ausschalten. In iOS kannst du das in den iCloud Einstellungen ändern. Geh auf dem Mac zum iCloud Bereich in den System­einstellungen. Öffne auf einem Windows PC die iCloud Systemsteuerung.

Verwalte deine Standortdaten.

Manchmal ist es sinnvoll, wenn dein Gerät deinen Standort kennt – zum Beispiel wenn du Meetings in Kalender anlegst oder beim Navigieren. Ortungsdienste nutzen eine Kombination aus GPS, Bluetooth, WLAN Hotspots und Mobilfunkmasten, um zu erkennen, wo du bist. Apple gibt dir die volle Kontrolle darüber, wie diese Ortsdaten auf all deinen Geräten gesammelt und verwendet werden. Du musst dich bewusst dafür entscheiden, die Ortungsdienste zu aktivieren – standardmässig sind sie deaktiviert. Du kannst sie aktivieren und jederzeit deine Meinung ändern und sie wieder deaktivieren.

Notfall SOS.

Mit SOS kannst du deine Apple Watch nutzen, um Notdienste anzurufen. Du kannst auch deine Notfallkontakte mit einer Nachricht informieren lassen, dass du einen Notruf gemacht hast, und für eine bestimmte Zeit deinen aktuellen Standort mit ihnen teilen. Die weitere Benachrich­tigung deiner Notfallkontakte kannst du jederzeit deaktivieren. Falls du die Ortungsdienste deaktiviert hast, werden sie kurz eingeschaltet, um deine Notfallkontakte über deinen Standort zu informieren. Dein Standort wird auch an lokale Notdienste gesendet, die den Rapid SOS Dienst nutzen. Alle geteilten Daten werden nach 24 Stunden gelöscht.

Kontrolliere, welche Daten mit Apps geteilt werden.

Apps aus dem App Store fragen dich vielleicht nach Zugriff auf Dinge wie Standort, Kontakte, Kalender oder Fotos. Wenn eine App anderer Anbieter zum ersten Mal diese Daten nutzen will, erhältst du eine Benachrich­tigung mit einer Erläuterung, damit du entscheiden kannst, ob du das erlaubst. Wenn du den Zugriff einmal erlaubt hast, kannst du das jederzeit später in den Einstellungen ändern.

Schränke Werbung ein, die auf spezielle Interessen zielt.

Werbung ist für manche App‑Entwickler eine Möglichkeit, sich zu finanzieren. Deshalb haben wir die temporäre Ad‑ID entwickelt, um deine Privatsphäre zu schützen. Dafür müssen alle Anzeigen in jeder unserer Apps deutlich darauf hinweisen, dass es sich um Werbung handelt, und spezifische Informationen darüber enthalten, warum sie dir in diesem Moment angezeigt wurden. Werbe­treibende steuern mit der Ad-ID, wie oft du eine bestimmte Werbung siehst, messen die Effektivität einer Werbekampagne und zeigen dir personalisierte Werbung, wenn du das nicht deaktivierst. Wenn du «Kein Ad‑Tracking» aktivierst, können Apps anderer Anbieter nicht auf die Ad‑ID zugreifen, um dir personalisierte Werbung zu zeigen. Der Werbe­dienst von Apple zeigt Kindern unter 13 Jahren und verwalteten Apple IDs keine personalisierte Werbung.

Weitere Infos zum Deaktivieren personalisierter Werbung

Surfe privat im Internet.

Wenn du «Privates Surfen» aktivierst, fügt Safari die von dir besuchten Seiten nicht dem Verlauf hinzu, speichert keine Suchanfragen und sichert keine Informationen, die du in Onlineformulare eingibst. Du kannst Content Blocker nutzen, um zu kontrollieren, was in deinem Browser geladen wird, und um zu verhindern, dass irgendjemand deine Aktivitäten im Internet auf einer oder mehreren Websites verfolgt. Die Content Blocker Unterstützung kann Entwicklern keine Informationen darüber senden, was du dir anschaust.

Ausserdem ist Safari der erste Browser, der DuckDuckGo als integrierte Option für deine Standard-Suchmaschine anbietet. Damit kannst du das Web durchsuchen, ohne dass deine Suche verfolgt wird. Auf dem Mac öffnest du Safari, gehst zu den Einstellungen, wählst «Suchen» und dann DuckDuckGo als deine Suchmaschine. Auf iOS Geräten öffnest du die Einstellungen, tippst auf «Safari», dann auf «Such­maschine» und wählst DuckDuckGo aus.

Wir bieten Entwicklern die Möglichkeit, Erweiterungen zum Laden für Safari zu erstellen, die schädliche Inhalte blocken, die eine Liste deiner besuchten Websites sammeln wollen.

Weitere Infos zu Safari Erweiterungen

Weitere Infos zu Safari Einstellungen in iOS

Schütze die Privatsphäre deiner Kinder.

Du kannst auf deinem Apple Gerät die Kindersicherung und Einschränkungen einrichten und festlegen, welche Websites deine Kinder besuchen können, welche Filme sie ansehen dürfen, ob sie Zugriff auf FaceTime und die Kamera haben und sogar ob sie Apps anderer Anbieter laden können. Da die Kindersicherung und die Einschränkungen gerätespezifisch sind, sollten sie auf allen Apple Geräten konfiguriert werden, die dein Kind benutzt. Auf dem Mac findest du diese Optionen unter «Kindersicherung» in den System­einstellungen. Auf iOS Geräten tippst du dafür auf «Einstellungen», dann «Allgemein» und dann auf «Einschränkungen».

Du kannst auch Bildschirmzeit verwenden, um besser zu verstehen und zu entscheiden, wie viel Zeit deine Kinder mit Apps und Websites verbringen. Aktivitätsberichte zeigen dir detailliert ihre App-Nutzung, Mitteilungen und wie oft das Gerät in die Hand genommen wird – Informationen, auf die nur du Zugriff hast, niemals aber Apple oder Dritte. Ausserdem kannst du festlegen, wie viel Zeit deine Kinder jeden Tag mit bestimmten Apps und Websites verbringen dürfen.

Mit der Familienfreigabe können Kinder eigene Apple IDs nutzen. Wir haben Hilfsmittel wie «Vor dem Kaufen gefragt werden» entwickelt, mit dem Käufe und In‑App Käufe erst von Erziehungs­berechtigten bestätigt werden müssen. So haben Eltern mehr Kontrolle darüber, was ihre Kinder mit ihrer Apple ID kaufen. Apple IDs für Kinder können nur eingerichtet werden, wenn ein Erziehungs­berechtigter einwilligt. Und wir helfen Erwachsenen dabei, im Auge zu behalten, was ihre Kinder machen und was sie sich anschauen.

Weitere Infos zur Bildschirmzeit