Erfahre mehr über Online-Sicherheit
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So bleibst du online sicher:
- Sei vorsichtig, wenn du online mit Personen interagierst, die du nicht persönlich kennst. Sie sind vielleicht nicht die, die sie vorgeben zu sein.
- Sei vorsichtig, wenn du persönliche Treffen mit Personen vereinbarst, die du online kennengelernt hast. Sie sind vielleicht nicht die, die sie vorgeben zu sein.
- Überleg gut, bevor du persönliche Informationen über dich, Familienmitglieder und Freund:innen weitergibst.
- Wenn dich jemand belästigt oder Fotos oder Videos mit Nacktheit, Grausamkeiten oder Gewalt verlangt, kannst du die Beweise sichern, die Inhalte melden und den Account blockieren oder stumm schalten. Wende dich dann an eine Opferhilfe oder die Strafverfolgungsbehörden.
- Verwende starke und einmalige Passwörter und gib sie nicht weiter. Nütze nach Möglichkeit Zwei-Faktor-Authentifizierung, Touch ID und Face ID.
- Informier dich, wie du Posts, Unterhaltungen oder Personen, die dir unangenehm sind, blockieren und melden kannst.
- Teile nichts, was dich jetzt oder in Zukunft in Verlegenheit bringen könnte.
- Behandle andere mit Respekt, auch wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt.
Risiken beim Teilen von Nacktfotos und ‑videos:
Wenn du in einer Beziehung bist und ihr darüber nachdenkt, Nacktfotos oder ‑videos miteinander zu teilen, ist es wichtig, über die Risiken nachzudenken.
Denk daran:
- Niemand sollte jemals unter Druck gesetzt oder gezwungen werden, Nacktfotos und ‑videos zu teilen oder zu erhalten.
- Wenn jemand zögerlich ist oder Nein sagt, respektiere die Entscheidung.
- Für eine gute Beziehung brauchst du keine Nacktfotos oder -videos zu verschicken oder zu erhalten.
- Sobald du ein Foto oder Video geteilt hast, verlierst du die Kontrolle darüber. Sogar wenn die Person deine Privatsphäre respektiert, könnte es versehentlich weitergeleitet, gepostet oder durch einen Hack öffentlich gemacht werden.
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Sextortion beginnt oft mit Grooming.
Grooming
Menschen, die dich ausnützen wollen, versuchen oft zuerst, dein Vertrauen zu gewinnen – ein Prozess, der Grooming genannt wird. Zu den Warnzeichen gehören:
- Die Person versucht, sehr schnell eine enge Beziehung aufzubauen.
- Sie fordert dich auf, zu einer anderen App zu wechseln.
- Du erhältst häufig Nachrichten oder wirst zu Chats oder Videoanrufen gedrängt.
- Die Person versucht, dich von deinen Freund:innen oder deiner Familie zu isolieren.
- In den Gesprächen geht es um Romantik, Liebe oder Sex.
- Es werden Nacktfotos oder ‑videos gefordert oder verschickt.
- Du wirst gebeten, die Beziehung geheim zu halten.
- Dir wird die Schuld für das gegeben, was passiert.
- Dir werden negative Konsequenzen angedroht, wenn du jemandem davon berichtest.
Wenn du eines dieser Anzeichen erkennst, denk dran: Es ist nicht deine Schuld. Hol dir Hilfe bei einer Person, der du vertraust.
Sextortion
Wenn dir jemand droht, intime Fotos oder Videos von dir zu teilen, könntest du Opfer von Sextortion sein.
- Von Sextortion spricht man, wenn eine Person, die ein intimes Foto oder Video von dir hat, damit droht, es zu teilen, wenn du ihr kein Geld gibst, keine weiteren Fotos mit ihr teilst, ihr sexuelle Gefallen verweigerst oder andere Forderungen nicht erfüllst.
- Das kann jedem passieren.
- Die Person bietet dir vielleicht an, dir ihre Bilder zu schicken, wenn du ihr dafür deine schickst.
- Die Person könnte jemand sein, den du kennst, oder ein:e Betrüger:in (Scammer).
- Betrüger:innen nützen oft gefälschte Identitäten und bauen Vertrauen auf, um Opfer dazu zu bringen, Nacktfotos oder ‑videos zu teilen.
- Sobald sie diese haben, nützen sie sie, um dich unter Druck zu setzen oder zu kontrollieren.
Wenn dir das passiert:
Das kann sich erdrückend und beängstigend anfühlen, aber du wirst diese Situation bewältigen. Es gibt Hilfe. Anstatt auf die Bedrohungen zu reagieren, kannst du Folgendes tun:
- Sprich mit einer Person, der du vertraust, um Unterstützung zu erhalten.
- Wende dich für Hilfe an eine Hotline.
- Wenn du die Person von der Arbeit oder aus der Schule kennst, kannst du die Drohnachrichten sichern und das unerwünschte Verhalten dort melden.
- Sichere die Nachrichten und wende dich an die örtliche Strafverfolgungsbehörde.
- Schicke kein Geld und geh nicht auf Forderungen ein. Möglicherweise hören die Bedrohungen von selbst auf. Aber wenn du darauf eingehst, wird das die weitere Ausbeutung fördern.
- Blockiere die Person, damit sie dich nicht mehr kontaktiert.
- Mach die Sicherheitsprüfung, um sicherzustellen, dass du keine persönlichen Informationen mit ihr teilst.
- Lies das Handbuch zur persönlichen Sicherheit, das Strategien und Lösungen enthält, um digitale Sicherheit zu gewährleisten und die Verbindung zu Personen zu kappen, mit denen du nichts mehr zu tun haben möchtest.
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Kommunikationsapps machen es einfach, in Kontakt zu bleiben. Aber sie können dich auch Nachrichten, Fotos und Videos aussetzen, die dich beunruhigen oder verstören. Wenn du nicht weißt, wie du mit dieser Art von Inhalten umgehen solltest, ist das nicht dein Fehler. Viele Menschen sind davon betroffen, und es gibt Unterstützung, wenn du sie brauchst.
Wenn die Warnung vor sensiblen Inhalten auf deinem Gerät aktiviert ist, werden grausame oder gewalttätige Fotos und Videos in ausgewählten Apps von Apple unkenntlich gemacht. Zu den Inhalten, die möglicherweise unkenntlich gemacht werden, gehören explizite oder verstörende Darstellungen von Gewalt, Verletzungen, Tod oder Grausamkeit gegenüber Menschen, egal ob sie real oder fiktiv sind.
Wenn du Inhalte erhältst, die Gewalt oder Grausamkeiten zeigen könnten, zeigt dein Gerät eine Warnung und macht das Foto oder Video unkenntlich. So kannst du dich entscheiden, ob du es sehen möchtest. Apple kann diese Inhalte nicht sehen oder darauf zugreifen. Die Verarbeitung findet direkt auf deinem Gerät statt.
Wie sich grausame und gewalttätige Inhalte auf dich auswirken können:
Menschen reagieren unterschiedlich auf beunruhigende Inhalte, aber die damit verbundene Belastung kann sich sowohl auf das emotionale Wohlbefinden als auch auf die Konzentration auswirken.
Folgendes kann passieren:
- Du fühlst dich ängstlich, aufgewühlt, unruhig oder abgelenkt.
- Du hast Schlafstörungen, quälende Gedanken oder Konzentrationsschwierigkeiten.
- Im Laufe der Zeit fühlst du dich emotional abgestumpft, hast weniger Mitgefühl oder wirst gereizter oder gestresster.
Was du tun kannst:
Manchmal ist diese Art von Inhalten darauf ausgelegt, eine Reaktion auszulösen. Gib dir also nicht die Schuld, wenn du neugierig bist. Wichtig ist zu erkennen, wenn dich etwas belastet, und dich davor zu schützen. Diese Schritte können dir helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen:
- Sprich mit jemandem, dem du vertraust. Wenn dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen oder deinen Schlaf oder deine Stimmung beeinträchtigen, ist das ein Zeichen, zusätzliche Unterstützung zu suchen.
- Setz Grenzen für dich. Wenn du etwas Beunruhigendes siehst, schließe die App. Du bist nicht verpflichtet, dich darauf einzulassen.
- Sichere die Beweise. Wenn du in einer Nachricht bedroht oder beleidigt wirst oder sie dir rechtswidrig vorkommt, solltest du sie vielleicht bei den Strafverfolgungsbehörden melden. Mach einen Screenshot, um eine Kopie der Unterhaltung zu sichern, bevor du Absender:innen blockierst oder den Thread löschst.
- Blockiere die Person.
- Achte auf körperliche Signale. Aufwühlende Gedanken, ein Engegefühl in der Brust, Bauchschmerzen oder anhaltende Bilder im Kopf sind Signale, dass du dich zurückziehen solltest.
- Wenn du glaubst, dass jemand in unmittelbarer Gefahr ist oder die Nachrichten ernsthafte Drohungen oder illegale Aktivitäten beinhalten, wende dich an die Strafverfolgungsbehörden oder andere zuständige Behörden.
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Der Erhalt unerwünschter Inhalte kann sich übergriffig und unangenehm anfühlen. Wenn das regelmäßig passiert, kann es als Belästigung gelten. Wenn dir jemand unerwünschte Inhalte schickt, kannst du die folgenden Schritte unternehmen, um Grenzen zu setzen und dich zu schützen:
- Sag der Person, sie soll damit aufhören. Falls sie weitermacht, sichere die Nachrichten. Sie verstoßen möglicherweise gegen das Gesetz und du kannst die Person bei den Strafverfolgungsbehörden melden.
- Wenn du die Person von der Arbeit oder aus der Schule kennst, sichere die Nachrichten und melde das unerwünschte Verhalten dort.
- Blockiere die Person, damit sie dich nicht mehr kontaktieren kann. Wenn du in Kontakt bleiben musst, lass die Warnung vor sensiblen Inhalten aktiviert.
- Mach die Sicherheitsprüfung, um sicherzustellen, dass du keine persönlichen Daten mit der Person teilst. Lies das Handbuch zur persönlichen Sicherheit für Strategien zum Umgang mit digitaler Sicherheit und dazu, wie du die Verbindung zu Personen kappst, mit denen du nichts mehr zu tun haben möchtest.
- Sprich mit einer Person, der du vertraust, um Unterstützung zu erhalten.