Apple Scholars

Die Welt zum Besseren verändern.

Apple unterstützt die akademische Forschungs­gemeinschaft und ihre Beiträge, die für die Welt von unschätzbarem Wert sind. Wir vergeben Stipendien und Preise an graduierte Studierende, Doktorand:innen und Postdocs, die das Potenzial der Technologie einsetzen, um damit den Menschen und dem Planeten zu helfen.

Hier kommen die Apple Scholars.

Ethik und Technologie

Postdoc-Stipendien

Die Apple University bietet gemeinsam mit dem McCoy Family Center for Ethics in Society der Stanford University ein Pro­gramm für Post­docs an, deren Forschung sich auf Themen an der Schnittstelle von Ethik und Technologie konzentriert.

Abby Jaques

Ethik und Politik der Technologie
Stanford University

Abby beschäftigt sich mit den grossen Fragen in der Relation zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz: Was ist nötig, um die richtige Technologie zu entwickeln? Und wie stellt man sicher, dass diese Technologie gut für alle Menschen ist?

Am MIT entwickelte Abby eine neue Theorie über das Wesen von absichtlichen Handlungen. Heute erforscht sie den Einfluss künstlicher Intelligenz auf das menschliche Verhalten und dessen potenzielle moralische und politische Aus­wirkungen. Ausserdem hat sie eine neue, praxis­orientierte Methode der Ethik für Ingenieur:innen entwickelt und Beiträge zu Projekten geleistet, deren Ziel die Demo­krati­sierung von KI durch formale und informelle Bildung ist.

Hardwaretechnologie, integrierte Schaltungen, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Promotions-Stipendien

Vergeben an zukünftige Führungs­kräfte mit Forschungs­schwerpunkten in Bereichen wie Elektrotechnik, Computer­technik und Computer­wissenschaft mit Fokus auf bahnbrechende Technologie und die Kernwerte von Apple.

McKenzie van der Hagen

Hardwareunterstützung für verschlüsselte Berechnungen
Carnegie Mellon University

McKenzie arbeitet an neuartigen Computer­architekturen für Edge Computing, mit denen IoT Geräte bei niedrigem Stromverbrauch ver­schlüsselte Berechnungen ausführen könnten.

Geräte im Internet of Things (IoT) sammeln und verarbeiten laufend jede Menge Daten. Um den Daten­schutz für alle sicher­zustellen, die diese Technologie nutzen, ist sehr viel Rechen­leistung nötig. Eine Möglichkeit, um Daten in der Welt des IoT zu schützen, sind homomorphe Verschlüsse­lungs­methoden, mit denen sie direkt in ver­schlüsselter Form verarbeitet werden können. Dazu sind allerdings komplexe Mathematik und riesige Daten­strukturen nötig. McKenzie arbeitet an der Entwicklung speziali­sierter Computer­architekturen, die derart komplexe Be­rechnungen auch für einfache IoT-Geräte mit niedrigem Strom­verbrauch möglich machen sollen. Sie hofft, das Konzept verschlüsselter Berechnungen, das heute noch eine optimistische Theorie ist, durch Hardware­unterstützung eines Tages Wirklichkeit werden zu lassen.

Jaya Narain

KI für Gesundheit und Wellness
Massachusetts Institute of Technology

Jaya nutzt personalisiertes maschinelles Lernen und natura­listische Daten, um nichtsprechende Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei der Kommuni­kation mit ihrer Umgebung zu unterstützen.

Von den 3,5 Millionen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in den USA sprechen etwa 30 Prozent nicht. Das heisst jedoch nicht, dass sie nicht kommunizieren. Eltern und Betreuer:innen können Laut­­äusser­ungen, Gesten und Unterschiede im Tonfall, die anderen vielleicht entgehen, wahrnehmen und deuten. Jaya nutzt das Wissen der direkten Bezugs­personen, um Modelle für maschinelles Lernen in der Deutung nichtsprachlicher Äusserungen zu trainieren. Sie hofft, dass ihre Forschungen echten Einfluss darauf haben werden, wie nicht­sprechende Kinder mit Autismus sich in ihrer Um­gebung bewegen und mit neuen Menschen kommunizieren.

Hardwaretechnologie und integrierte Schaltungen

Master-Stipendien

Vergeben an heraus­ragende Master­studierende im Bereich der fortschritt­lichen Hardware­techno­logien, die sich auf Computer­architektur und Entwicklung, Prüfung und Validierung von Systemen auf einem Chip spezialisieren.

Anna Li

Elektro- und Computertechnik
Carnegie Mellon University

Anna begann ihre aka­demische Laufbahn an der Carnegie Mellon so wie alle ihre Kommiliton:innen – mit dem Schwerpunkt auf Software­entwicklung. Bald stellte sie aber fest, dass sie sich viel mehr für die Hardware interes­sierte.

Annas Interesse verschob sich von Software zu Hardware während ihres ersten Hardware­kurses «Struktur und Design von digitalen Systemen». Sie stellte fest, dass Hardware­be­schreibung zwar etwas vollkommen anderes war als Program­mierung, sie aber trotzdem ihre Stärken einsetzen konnte: Logik, Problem­­lösung und Entwicklung von Algo­rithmen. Jetzt hat sie das Gefühl, ihre Berufung gefunden zu haben, und arbeitet an der Schnittstelle von Hard- und Software.

Bleib dran.
Da kommt noch mehr.

Eine Mitgliedschaft im Apple Scholars Programm ist momentan nur auf Einladung möglich. Schau regelmässig vorbei, um zu sehen, wie wir das Programm weiter­entwickeln. Und um mehr über Studierende zu erfahren, die an das Potenzial der Technologie glauben, unsere Werte teilen und das Ziel haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.