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UPDATE 25 Oktober 2022

Apple fordert globale Lieferkette zur Klimaneutralität bis 2030 auf

Das Unternehmen beschleunigt die Zusammenarbeit mit seinen Zulieferern, um die Produktion von Apple Geräten klimaneutral zu gestalten, und weitet die weltweiten Investitionen in saubere Energie- und Klimalösungen aus
Windpark Montague Wind Power Project im östlichen Oregon.
Seit 2018 betreibt Apple seine weltweiten Unternehmensaktivitäten zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien und arbeitet mit seiner globalen Lieferkette zusammen, um die Nutzung sauberer Energie auf der ganzen Welt auszuweiten.
Apple hat heute seine globale Lieferkette aufgefordert, weitere Schritte zu unternehmen, um ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren und einen umfassenden Ansatz zur Dekarbonisierung zu verfolgen. Das Unternehmen wird die Arbeit seiner wichtigsten Produktionspartner auf dem Weg zur Klimaneutralität ihrer Betriebe bei der Herstellung von Apple Produkten - einschliesslich der Versorgung mit 100 Prozent erneuerbarer Energie - bewerten und die jährlichen Fortschritte verfolgen. Apple selbst ist bereits seit 2020 beim laufenden Betrieb seiner weltweiten Standorte klimaneutral und fokussiert auf das ehrgeizige Ziel, seine gesamte globale Lieferkette und den Lebenszyklus jedes Produkts klimaneutral zu gestalten.
Da die Auswirkungen des Klimawandels weltweit immer stärker spürbar werden, hat Apple zusätzlich neue Initiativen und Investitionen angekündigt, die zur Klimaneutralität der globalen Wirtschaft beitragen und innovative Klimalösungen für Communitys fördern sollen. Dazu gehören erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien in Europa, Partnerschaften zur Unterstützung von Unternehmen bei der Umstellung auf saubere Energie und zusätzliche Unterstützung für Projekte, die den natürlichen Kohlenstoffabbau und gemeinschaftsorientierte Klimalösungen auf der ganzen Welt fördern.
„Der Kampf gegen den Klimawandel bleibt eine der dringlichsten Prioritäten von Apple, und Momente wie dieser lassen Worte Taten folgen“, sagt Tim Cook, CEO von Apple. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern, um die Lieferkette von Apple bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Der Klimaschutz bei Apple endet nicht vor unserer Tür, und wir sind entschlossen, mit dieser Arbeit den Stein, der eine grössere Veränderung auslöst, ins Rollen zu bringen.“
TKTK

Mobilisierung von Klimaschutzmassnahmen in der Lieferkette

Im Rahmen des Engagements von Apple für seine Zulieferer arbeitet das Unternehmen mit seiner weltweiten Lieferkette zusammen, um sie zu beschleunigten Massnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität ihrer mit Apple verbundenen Unternehmensprozesse zu bewegen. Das Unternehmen verlangt ein genaues Reporting über die Fortschritte beim Erreichen dieser Ziele - insbesondere über die Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen im Zusammenhang mit der Apple Produktion - und wird die Fortschritte jährlich beobachten und überprüfen. Apple wird mit Zulieferern zusammenarbeiten, die mit Nachdruck daran arbeiten und messbare Fortschritte bei der Klimaneutralität erzielen.
Darüber hinaus ermutigt Apple seine Zulieferer, sich auch mit den Emissionen von Treibhausgasen zu befassen, die über die Apple Produktion hinausgehen, und dabei saubere Energie zu bevorzugen. Im Rahmen der Anstrengungen des Unternehmens, sein Ziel bis 2030 zu erreichen, hat Apple seine Emissionen seit 2015 um 40 Prozent gesenkt. Dies ist vor allem durch Verbesserungen der Energieeffizienz, kohlenstoffarmes Design, die Umstellung auf kohlenstoffneutralen Betrieb und die Umstellung der Lieferkette auf erneuerbare Energien erreicht worden.
Mehr als 200 Zulieferer, auf die mehr als 70 Prozent der direkten Produktionskosten von Apple entfallen, haben sich bereits dazu verpflichtet, saubere Energie wie Wind- oder Solarenergie für die gesamte Apple Produktion zu nutzen. Wichtige Produktionspartner — darunter Corning Incorporated, Nitto Denko Corporation, SK hynix, STMicroelectronics, TSMC und Yuto - haben sich verpflichtet, die komplette Apple Produktion mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben.
Um die Zulieferer dabei zu unterstützen, ihre Verpflichtungen einzuhalten, und sogar noch einen Schritt weiter zu gehen, bietet Apple im Rahmen seines Programms für saubere Energie eine Reihe kostenloser E-Learning-Ressourcen und Live-Schulungen an und arbeitet eng mit Zulieferern und lokalen Partnern zusammen, um effektive Lösungen für erneuerbare Energien und den Abbau von Kohlendioxid zu finden. Allein in diesem Jahr haben mehr als 150 Vertreter:innen von Zulieferern an Live-Schulungen teilgenommen. Apple plant diese Ressourcen frei zur Verfügung zu stellen, um eine einzigartige öffentliche Schulungsplattform zu schaffen, die für Unternehmen aus vielen verschiedenen Branchen kostenlos zugänglich ist. Damit wird sichergestellt, dass Unternehmen jeder Grösse - in der Lieferkette von Apple und darüber hinaus - Zugang zu den Ressourcen und Netzwerken haben, die sie benötigen, um ihren Übergang zu 100 Prozent sauberer Energie und Kohlenstoffneutralität zu beschleunigen.

Ausweitung des Einsatzes von sauberer Energie auf die Produktnutzung durch Kund:innen 

Im Rahmen des Engagements von Apple für saubere Energie bezieht das Unternehmen seit 2018 erneuerbare Energien für die Stromversorgung aller Unternehmensniederlassungen, Retailstores und Rechenzentren in 44 Ländern, und seine Zulieferer haben weltweit mehr als zehn Gigawatt an sauberer Energie zum Einsatz gebracht. Aufbauend auf diesen Fortschritten und nach einer ersten Ausschreibung Anfang des Jahres plant Apple den Bau grosser Solar- und Windkraftprojekte in Europa mit einer Leistung zwischen 30 und 300 Megawatt. In den nächsten Jahren will das Unternehmen genügend erneuerbare Energien erzeugen, um alle Apple Geräte auf dem europäischen Kontinent mit kohlenstoffarmen Strom zu versorgen und gleichzeitig die Niederlassungen, Retailstores und Rechenzentren mit 100 Prozent sauberer Energie zu betreiben. Insgesamt werden durch die geplanten Investitionen 3.000 Gigawattstunden zusätzliche erneuerbare Energie ins Netz eingespeist.
Die Investitionen in Europa sind Teil einer umfassenden Strategie des Unternehmens, um die rund 22 Prozent des CO2-Fussabdrucks zu reduzieren, die auf den Strom entfallen, den Kund:innen zum Laden der Geräte verwenden. Wo immer es möglich ist, plant Apple Projekte für saubere Energie in Netzen mit hoher Kohlenstoffintensität in Betrieb zu nehmen, um die Auswirkungen auf den europäischen Elektrizitätsmarkt zu einer Zeit zu verstärken, in der die Erzeugung erneuerbarer Energie noch dringender benötigt wird. Zu Beginn dieses Jahres kündigte das Unternehmen neue Projekte für erneuerbare Energien in den USA und Australien an, die auf die Produktnutzung der Kund:innen zugeschnitten sind.
Ein gross angelegtes Solarmodulprojekt in Brown County, Texas.
Apple hat in den USA und in Australien in erneuerbare Energien investiert — unter anderem in dieses gross angelegte Solarprojekt in Brown County, Texas — um dem Strombedarf der Kund:innen zum Laden ihrer Apple Geräte zu begegnen.
Kund:innen in den USA können jetzt mit Clean Energy Charging dazu beitragen, den CO2-Fussabdruck des iPhone zu verringern. Die neue Funktion, die ab diesem Monat in den USA mit iOS 16 verfügbar ist, prüft die Stromquellen während der voraussichtlichen Ladezeiten und optimiert den Ladevorgang für Zeiten, in denen das Netz saubere Energiequellen wie Solar- oder Windenergie nutzt. Um Kund:innen, Mitarbeiter:innen und Partnern eine klimafreundliche Entscheidungsfindung zu ermöglichen, ist Apple dem CoolClimate Network der University of California, Berkeley, beigetreten. Dieses Netzwerk ist eine Forschungspartnerschaft mit dem Ziel, Einzelpersonen und Unternehmen zu motivieren und zu befähigen, Entscheidungen im Sinne des Klimaschutzes zu treffen.
Die kommende Clean Energy Charging Funktion in iOS 16.
Die neue Funktion Clean Energy Charging ist ab diesem Monat für Kund:innen in den USA verfügbar und optimiert den Ladevorgang für Zeiten, in denen das Netz saubere Energiequellen wie Solar- oder Windenergie nutzt.

Förderung gerechter und finanziell tragfähiger Klimalösungen auf der ganzen Welt

Apple hat heute ausserdem drei neue Projekte im Rahmen des Restore Fund angekündigt, einer einzigartigen Initiative, die darauf abzielt, eine finanzielle Rendite zu erzielen und gleichzeitig Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. In Zusammenarbeit mit Conservation International und Goldman Sachs hat Apple in drei hochwertige Forstwirtschaftsbetriebe in Brasilien und Paraguay investiert, um 150.000 Hektar nachhaltig zertifizierter Wälder wiederaufzuforsten und rund 100.000 Hektar einheimischer Wälder, Graslandschaften und Feuchtgebiete zu schützen.
Durch diese ersten Forstwirtschaftsprojekte sollen bis 2025 insgesamt eine Million Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt werden. Um eine genaue Überwachung, Berichterstattung und Überprüfung der Auswirkungen der Projekte auf den Kohlenstoffabbau zu gewährleisten, arbeitet Apple mit Partnern an der Analyse von Satellitenbildern und dem Einsatz innovativer Technologien zur Ferndiagnose.
Während Apple weiterhin Fortschritte bei der Reduzierung der Emissionen um 75 Prozent bis 2030 macht, setzt das Unternehmen für die verbleibenden 25 Prozent der Emissionen, die mit den bestehenden Technologien nicht zu vermeiden sind, auf hochwertige naturbasierte Lösungen. Gleichzeitig arbeitet Apple daran, völlig neue Lösungen voranzutreiben, unter anderem durch die Unterstützung einer Analyse von Carbon Direct, die Wege zur Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe im Flugverkehr aufzeigt.
Zusätzlich zu den Projekten des Restore Fund hat Apple heute neue Partnerschaften angekündigt, um gemeinschaftsorientierte Klimalösungen auf der ganzen Welt voranzutreiben:
  • In Namibia und Simbabwe arbeitet Apple mit dem World Wildlife Fund (WWF) zusammen, um durch das Climate Crowd Programm Klimaresilienz und nachhaltige Lebensgrundlagen zu fördern. Climate Crowd arbeitet Hand in Hand mit Communitys, die mit den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind. Es wird versucht, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und alternative Lebensgrundlagen zu entwickeln, die von der Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Ressourcen in der Region abhängen — von klimafreundlicher Landwirtschaft bis hin zu Bienenzucht und dem Sammeln von Regenwasser. In dieser Region unterstützt das Programm auch Massnahmen wie saubere Kochherde, die den Communitys dabei helfen, die dringend benötigten Energieressourcen zu erhalten, ohne die natürlichen Ressourcen in ihrer Umgebung zu erschöpfen.
  • In China ist Apple eine Partnerschaft mit der China Green Carbon Foundation eingegangen, um Forschung zu betreiben, bewährte Verfahren zu demonstrieren und Netzwerke von Interessengruppen aufzubauen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Anzahl und Qualität verantwortungsvoll verwalteter Kohlenstoffsenken in der Natur zu erhöhen. Im Rahmen der Partnerschaft werden vorrangige Gebiete in der Provinz Sichuan identifiziert und kartiert sowie Best-Practice-Richtlinien und -Methoden für die Waldbewirtschaftung entwickelt, die auch in anderen Regionen angewandt werden können. Apple wird zusätzlich ein Pilotprojekt in Chengdu unterstützen, um das Potenzial zur Kohlenstoffbindung in städtischen und halbstädtischen Gebieten zu demonstrieren. Dies wird dazu beitragen, bewährte Verfahren für die Durchführung von Projekten zur Kohlenstoffbindung in städtischen Gebieten Chinas zu entwickeln und die Anpassung an den Klimawandel und die Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
  • In der Region Chyulu Hills in Kenia arbeitet Apple seit 2020 mit Conservation International zusammen, um zu demonstrieren, dass eine verbesserte Viehhaltung dazu beitragen kann, wichtige Weideflächen wiederherzustellen, Kohlenstoff zu speichern und klimaresistente Lebensgrundlagen für Hirten in ganz Afrika zu schaffen. Bis heute sind im Rahmen des Projekts Hunderte von Mitgliedern der Massai-Community in modernen Techniken der Weidelandbewirtschaftung geschult worden, einschliesslich nachhaltigerer Weidepraktiken, Verringerung der Bodenerosion, natürlicher Regeneration und der Schaffung von Grassamenbanken unter der Leitung von Frauen.
  • In Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika geht Apple eine neue Partnerschaft mit ChangemakerXchange ein, um den Klimaschutz und die Führungsrolle in dieser Region zu stärken. Durch die Schaffung eines Netzwerks, dem Aufbau und die Förderung von durch Jugendliche vorangetriebene Klimainnovationen wird Apple dazu beitragen, Finanzierungsmodelle für die Lösungen zu finden und Führungsqualitäten im Bereich Klima zu verbessern. Die Initiative wird auf der UN-Klimakonferenz (COP27) in Ägypten gestartet und soll in den nächsten zwei Jahren eine Gruppe von 100 Changemakern und sozialen Innovatoren unterstützen - 50 aus Europa und 50 aus dem Nahen Osten und Nordafrika.
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