Umweltschutz

Die Geschichte hinter der Umweltbilanz von Apple.

Apple erstattet ausführlich Bericht über die Umweltbelastungen, die durch das Unternehmen entstehen. Dabei werten wir Daten über den Entwicklungsprozess, die Fertigung und die Umweltbelastung aus, die bei der Verwendung von Apple Produkten durch unsere Kunden entsteht.

CO2-Gesamtbilanz

Im Jahr 2010 hat Apple geschätzte 14,8 Mio. Tonnen Treibhausgase produziert1

So berechnen wir unsere CO2-Bilanz

Für die CO2-Bilanz eines Unternehmens muss man berücksichtigen, welchen Einfluss die Produkte dieses Unternehmens auf die Umwelt haben. In den vergangenen drei Jahren hat Apple eine umfassende Lebensdaueranalyse durchgeführt um zu ermitteln, wo unsere Treibhausgasemissionen entstehen. Es ging um das Addieren aller Emissionen, die bei Fertigung, Transport, Nutzung und Recycling unserer Produkte entstehen, und um die generierten Emissionen an den Unternehmensstandorten. Wir haben festgestellt, dass über 98 Prozent der CO2-Bilanz von Apple in direktem Zusammenhang mit unseren Produkten stehen. Für die verbleibenden 2 Prozent sind die Standorte und Betriebsanlagen verantwortlich.

Starkes Wachstum, kleine Auswirkung

Wir wissen, dass der wichtigste Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung in der Verbesserung unserer Produkte liegt. Deshalb designen wir die Produkte so, dass sie mit weniger Material auskommen, und mit weniger Verpackung versendet werden. Und dass sie frei von schädlichen Substanzen und energieeffizient und recyclingfähig sind. Während Apple weitaus schneller wächst als das Gros der Branche, verfolgen wir nach wie vor das Ziel, Produkte zu schaffen, die die Umwelt so gering wie möglich belasten. Mit einer Umsatzsteigerung von 74 Prozent seit 2008 ist die Emission von Treibhausgasen nur um 57 Prozent gestiegen. Wir sind branchenweit das einzige Unternehmen, das von sich sagen kann, dass jedes von uns verkaufte Produkt, die strengen Richtlinien für Energieeffizienz in der ENERGY STAR Spezifikation nicht nur erfüllt, sondern sogar übertrifft. Weitere Infos über die Fortschritte von Apple im Umweltschutz

Umsatzwachstum im Vergleich zur CO2e-Emissionsentwicklung. Umsatzwachstum, CO2-Bilanz

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Fertigung

Die Fertigung – inklusive der Gewinnung von Rohstoffen und der Produktfertigung – macht 46 Prozent der Treibhausgasemissionen von Apple aus.

46 %

6.852.000 Tonnen
Treibhausgasemissionen

Materialnutzung.

Im letzten Jahrzehnt leisteten die Apple Designer und Ingenieure Pionierarbeit bei der Entwicklung kleinerer, dünnerer und leichterer Produkte. Während unsere Produkte immer leistungsstärker werden, verbrauchen sie immer weniger Rohstoffe bei der Fertigung und erzeugen auch weniger CO2-Emissionen. So bietet etwa der aktuelle 21,5" iMac mehr Leistung und einen deutlich grösseren Bildschirm im Vergleich zum 15" iMac der ersten Generation, kommt aber mit der Hälfte der Rohstoffe aus und erzeugt 50 % weniger CO2-Emissionen. Sogar das iPad wurde in nur einer Generation 33 % dünner und bis zu 15 % leichter und produziert 5 % weniger CO2-Emissionen.

Verzicht auf giftige Substanzen.

Zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte gehört auch, dass man die Belastung berücksichtigt, die durch die zur Fertigung verwendeten Materialien zustande kommt. Ob es um Kunststoffe, Glas, die Metalle in unseren Produkten oder das Papier und die Farben unserer Verpackungen geht – wir haben es uns zum Ziel gesetzt, weiterhin führend zu sein, wenn es darum geht, den Einsatz umweltschädlicher Stoffe weiter einzuschränken oder ganz zu vermeiden.

Eine der grössten umweltspezifischen Herausforderungen, mit denen unsere Branche heute konfrontiert ist, sind giftige Substanzen wie Arsen, bromierte Flammschutzmittel, Quecksilber, Weichmacher (Phthalate) und PVC in den Produkten. In den meisten Ländern ist der Einsatz dieser Stoffe noch zugelassen. Trotzdem haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Fertigungspartnern diese Substanzen aus unseren Produkten eliminiert. Jedes unserer Produkte ist deshalb nicht nur frei von bromhaltigen Flammschutzmitteln und anderen schädlichen Toxinen, wir haben auch tausende qualifizierte Komponenten, die frei von Brom- und Chlorverbindungen sind. Damit sind wir anderen Herstellern um Jahre voraus. Dazu ist jedes von uns hergestellte Display – integriert ins System oder eigenständig – mit quecksilberfreier LED-Hintergrundbeleuchtung und arsenfreiem Glas ausgestattet.

Verantwortungsbewusste Produktion.

Apple setzt sich dafür ein, dass die Arbeitsbedingungen über die gesamte Produktions- und Zuliefererkette hinweg sicher sind, die Mitarbeiter mit Respekt und Würde behandelt werden und die Fertigungsprozesse umweltverträglich sind. Näheres dazu haben wir in unserem Verhaltenskodex für Zulieferer und in den Rechnungsberichten unserer Zulieferer auf der Webseite zur Verantwortung der Zulieferer zusammengestellt.

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Transport

Sechs Prozent der Treibhausgasemissionen von Apple entfallen auf den Transport unserer Produkte von den Fertigungsstätten an die Verteilungszentren in den Ländern, in denen die Produkte verkauft werden.

6 %

931.000 Tonnen
Treibhausgasemissionen

Kleinere Verpackungen.

Apple beschäftigt Design- und Konstruktionsfachleute, die kleinere, leichtere und dennoch möglichst robuste und belastbare Produktverpackungen entwickeln. Effizientes Verpackungsdesign spart nicht nur Material und Müll, sondern trägt auch zur Reduzierung der beim Transport der Produkte anfallenden Emissionen bei.

Die Verpackung des iPhone 4 ist zum Beispiel 42 Prozent kleiner als die des Original iPhone, das 2007 ausgeliefert wurde. Das heisst, auf eine Versandpalette passen 80 % mehr Versandkartons für das iPhone 4, auf jedem Schiff und in jedem Flugzeug werden mehr Paletten befördert und weniger Schiffe und Flugzeuge eingesetzt – unter dem Strich führt das zu weniger CO2-Emissionen.

*Berechnung anhand von in den USA erhältlichen Konfigurationen.

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Produktnutzung

Die Produkt-Nutzung verursacht 45 % aller Treibhausgasemissionen von Apple.3

45 %

6.642.000 Tonnen
Treibhausgasemissionen

Energieeffizienz.

Ein Grossteil der Treibhausgasemissionen von Apple entsteht, wenn unsere Kunden die Produkte an die Steckdose anschliessen und nutzen. Deshalb entwerfen wir Produkte, die so energieeffizient wie möglich arbeiten. Da wir die Hardware und das Betriebssystem selbst entwickeln, können wir auch dafür sorgen, dass beides möglichst energiesparend zusammenarbeitet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Mac mini. Dank vieler grösserer und kleinerer Innovationen verbraucht er gerade einmal ein Sechstel des Stroms einer herkömmlichen Glühlampe.4 Der Mac mini verbraucht sogar weniger Energie als eine einzelne Energiesparlampe mit 13 Watt. Damit ist er der energieeffizienteste Desktop-Computer, den wir je produziert haben.5

Der Apple A5 Chip im iPad 2, der A4 Chip im iPhone 4, der iPod touch und Apple TV sind weitere Beispiele für ein energieeffizientes Design. Die Apple Ingenieure haben den A5 und den A4 Chip als ebenso starke wie energieeffiziente Prozessoren entwickelt. Damit lassen sich bei Maximierung der Batterielebensdauer mit Apple Geräten problemlos komplexe Aufgaben durchführen.

ENERGY STAR Zertifizierung.

Anders als andere Hersteller, bei denen vielleicht ein oder einige wenige Produkte die ENERGY STAR Zertifizierung erhalten, werden bei Apple die von der US-Umweltbehörde festgelegten strengen Vorgaben für die Energieeffizienz nicht nur eingehalten, sondern übertroffen. Apple ist das einzige Unternehmen der Branche, das soviel leistet. Weitere Infos über Energieeffizienz

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Recycling

Ein Prozent aller Treibhausgasemissionen von Apple sind auf Recyclingaktivitäten zurückzuführen.

1 %

96.000 Tonnen
Treibhausgasemissionen

Wiederverwendbarkeit von Produkten.

Apple denkt schon beim Design der Produkte auch an das Recycling, denn wir entwickeln kompakte, effiziente Produkte, für deren Herstellung weniger Material benötigt wird. Und die von uns eingesetzten Materialien, z. B. arsenfreies Glas, hochwertiges Aluminium und stabiles Polycarbonat, sind begehrte Stoffe bei Recyclingunternehmen, die diese für die Herstellung neuer Produkte nutzen können. Auch die Produktverpackungen werden nach Möglichkeit aus recycelbaren Materialien produziert.

1.000 Ladezyklen

Produkte mit langer Lebensdauer.

Apple entwickelt Produkte mit einer langen Lebensdauer. Die integrierte Batterie der MacBook Produktlinie ist ein Paradebeispiel dafür. Unsere Notebook-Batterien können zwischen 200- und 300-mal aufgeladen werden. Die Batterie des MacBook Pro lässt sich bis zu 1000-mal aufladen.6 Die Batterie im MacBook Pro hält bis bis zu fünf Jahre. Damit benötigt es nur eine Batterie in der Zeit, in der ein typisches Notebook drei Batterien verbraucht. Das spart Geld, produziert weniger Abfall und erhöht die Lebensdauer des MacBook Pro.

Verantwortungsbewusstes Recycling.

Der gesamte von Apple kontrollierte und über freiwillig und fest vorgegebene Programme gesammelte Elektronikschrott wird in der Region verarbeitet, in der er gesammelt wurde. Nichts davon wird zur Wiederverwertung oder Entsorgung in andere Länder transportiert. Unsere Recyclingpartner müssen die geltenden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften einhalten und dürfen in keiner Phase des Recyclingprozesses Häftlingsarbeit einsetzen. Apple untersagt natürlich die Entsorgung gefährlicher elektronischer Abfälle in Mülldeponien oder Müllverbrennungsanlagen.

Apple Recyclingprogramm

Wenn ein Apple Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, helfen wir bei der verantwortungsbewussten und zuverlässigen Entsorgung. In 95 % der Länder, in denen Apple Produkte verkauft werden, hat Apple in Städten und an Hochschulen Recyclingprogramme ins Leben gerufen. Dadurch konnten die Mülldeponien seit 1994 um rund 60 Millionen Kilogramm Altgeräte entlastet werden. Unser ursprüngliches Ziel für 2010 war eine weltweite Recyclingquote von 50 %. (Zur Berechnung dieser Quote haben wir einen von Dell vorgeschlagenen Wert zugrunde gelegt, der von einer 7-jährigen Lebensdauer eines Produkts ausgeht. Das Gewicht der jährlich recycelten Materialien wird mit dem Gesamtgewicht der vor 7 Jahren verkauften Apple Produkte verglichen.) Wir haben dieses Ziel schon 2009, bereits ein Jahr früher als geplant, mit einer Recyclingquote von 66,4 % übertroffen. Das geht deutlich über die von Dell und HP zuletzt gemeldeten Zahlen hinaus, die jeweils unter 20 % liegen. Für 2010 erwarten wir eine Quote von 70 Prozent, und wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Niveau bis 2015 halten werden.

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Standorte

Auf die Apple Standorte, darunter die Zentrale, Verteilungszentren, Datenzentren und Apple Stores, entfallen 2 % der Treibhausgasemissionen von Apple.

2 %

303.000 Tonnen
Treibhausgasemissionen

Firmenstandorte im Mittelpunkt.

Firmen wie Dell und HP stellen vor allem Büros und Standorte in den Mittelpunkt, wenn es um ihren Umwelteinfluss geht. Aber mit Licht ausschalten und Büromüll recyceln ist es nicht getan. Die Produkte, die wir herstellen, sind in unserer Branche die grösste Belastung für die Umwelt. Deshalb liegt der Schwerpunkt bei Apple auf Produktdesign und Innovationen. Trotzdem hat Apple wichtige Massnahmen ergriffen, um auch die von unseren Standorten auf der ganzen Welt erzeugten Treibhausgase zu reduzieren.

Energieverbrauch.

Apple reduziert den Energieverbrauch in unseren Büros auf vielfältige Weise.  Zur Zeit werden unsere Standorte in Austin (Texas), Sacramento (Kalifornien) und Cork (Irland) zu 100 % mit erneuerbarer Energie versorgt – und damit 21.500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Zusätzlich installiert Apple seit Jahren modernste digitale Steuervorrichtungen, hocheffiziente mechanische Geräte und Überwachungstechnologie. Natürlich arbeiten wir an allen Standorten mit energieeffizienten Apple Computern.

Pendlerprogramme für Mitarbeiter.

Apple bietet verschiedene Alternativen für Berufspendler an. Viele Mitarbeiter nehmen diese Nahverkehrsprogramme in Anspruch. Jeden Tag nutzen bis zu 900 Apple Mitarbeiter unsere kostenlosen Pendlerbusse, die mit Biodiesel fahren. Unseren Schätzungen zufolge werden durch unser Pendlerprogramm CO2e-Emissionen vermieden, die 1906 Autofahrten mit nur einem Fahrgast pro Tag entsprechen.  Übers Jahr gerechnet sind das 10.135 Tonnen CO2-Emissionen weniger.

  1. Die Treibhausgasemissionen werden in Übereinstimmung mit Richtlinien und Vorgaben nach ISO 14040 und ISO 14044 berechnet. Die Berechnungen berücksichtigen Emissionen durch Produktion, Transport, Verwendung und Recycling von Apple Produkten sowie Emissionen durch Apple Standorte und Mitarbeiterwege. Emissionen aus der Produktnutzung legen den Stromverbrauch über drei Jahre bei Handheld-Geräten oder über vier Jahre bei Mac Computern und sonstigen Produkten zugrunde, die im vorangegangenen Finanzjahr verkauft wurden.
  2. PVC-freie Netzkabel sind nur in den USA, Kanada, Mexiko, Kolumbien, El Salvador, Guatemala, Panama, Puerto Rico, auf den amerikanischen Jungferninseln und in Venezuela erhältlich. Alle anderen Länder bieten PVC-freie interne Kabel.
  3. Die Berechnung basiert auf einer vierjährigen Nutzung für einen Mac und einer dreijährigen Nutzung für iPhone, iPod oder iPad.
  4. Basierend auf einer 60 W Glühbirne.
  5. Basierend auf den Energieeffizienzkategorien und Produkten, die ab Juli 2011 in der EPA ENERGY STAR Datenbank aufgelistet sind.
  6. Nach Ablauf der einjährigen Herstellergarantie gibt Apple keine weitere Batteriegarantie. Wiederaufladbare Batterien haben eine begrenzte Anzahl von Ladezyklen und müssen u. U. irgendwann von einem Apple Service-Partner ersetzt werden. Die Batterielebensdauer und die Anzahl der Ladezyklen sind abhängig von Verwendung und Einstellungen. Weitere Informationen unter www.apple.com/chde/batteries.