Mac OS X

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Neue Funktionen von Snow Leopard

More power to your Mac.

Seit 2001 sorgen die bahnbrechenden Technologien und die robuste, zuverlässige UNIX Grundlage von Mac OS X dafür, dass es das weltweit fortschrittlichste Betriebssystem ist. Sie sorgen aber auch dafür, dass es extrem sicher, kompatibel und benutzerfreundlich ist. Snow Leopard führt die Innovation weiter und wartet mit neuen Technologien auf, die eine spürbare Optimierung bedeuten und für die Weiterentwicklung zukunftsweisend sind.

New in Snow Leopard:

64-Bit

Lange Zeit galt 64-Bit-Computing als Domäne von Wissenschaftlern und Programmierern. Mit dem Generationenwechsel im Computerbereich stehen Benutzern jetzt die Werkzeuge zur Verfügung, um die 64-Bit-Technologie zur Beschleunigung aller Aufgaben zu nutzen – von alltäglichen Programmen bis hin zu anspruchsvollsten wissenschaftlichen Berechnungen. Mac OS X ist zwar in vielerlei Hinsicht schon auf 64-Bit eingestellt, aber Snow Leopard geht noch einen wichtigen Schritt weiter: Fast alle Systemprogramme sind in 64-Bit-Code geschrieben1 und erlauben dem Mac so die Adressierung von riesigen Mengen Arbeitsspeicher. Dadurch ist Mac OS X jetzt schneller, sicherer und bereit für die Zukunft.

Der Wechsel zu 64-Bit.

Die Computerwelt steht vor dem Wechsel von 32-Bit auf 64-Bit, und es ist nicht schwer, die Gründe dafür auszumachen. In den Mac Computern von heute können bis zu 32 GB Arbeitsspeicher installiert werden, aber die 32-Bit-Programme, die darauf laufen, können nur jeweils 4 GB RAM nutzen. Mit 64-Bit-Computing ist das Vergangenheit: Programme können damit theoretisch 16 Milliarden Gigabyte oder 16 Exabyte an Arbeitsspeicher nutzen. Das heißt auch, dass Computer die doppelte Anzahl an Anweisungen pro Taktzyklus verarbeiten können, was numerische Berechnungen und andere Aufgaben enorm beschleunigt. Frühere Mac OS X Versionen haben bereits einige 64-Bit-Funktionen bereitgestellt. Snow Leopard geht jetzt noch einen Schritt weiter in Richtung 64-Bit.

Für die integrierten Programme heißt die Devise jetzt 64-Bit.

Fast alle Systemprogramme, einschließlich Finder, Mail, Safari, iCal und iChat, haben jetzt 64-Bit-Code. So kann nicht nur der gesamte Arbeitsspeicher im Mac bestmöglich genutzt, sondern auch die Gesamtleistung verbessert werden. Zusammen mit anderen Verbesserungen und Optimierungen in Snow Leopard läuft so alles besser und schneller – von Programmen wie QuickTime über JavaScript in Safari bis hin zum Öffnen von Bilddateien.

Bereit für die Zukunft.

Mit der 64-Bit-Unterstützung in Snow Leopard ist Mac OS X auf zukünftige Computerentwicklungen vorbereitet. Snow Leopard kann bis zu 16 Terabyte RAM unterstützen – das ist 500-mal mehr als bei Mac Computern heute möglich ist. Das klingt nach mehr RAM, als du je brauchen wirst, aber wer kann heute schon erahnen, welche Anforderungen hochleistungsfähige Computer in Zukunft haben werden. Mac OS X Snow Leopard ist auf alles vorbereitet.

64-Bit Mac OS X Programme

Sicherer denn je.

Ein weiterer Vorteil der 64-Bit-Programme in Snow Leopard: Verglichen mit 32-Bit-Programmen sind sie auch sicherer vor Hackern und Malware. 64-Bit-Programme können nämlich fortschrittlichere Sicherheitstechniken nutzen, um bösartigen Code abzuwehren. Sicherer denn je. Die Daten bei 64-Bit-Programmen sind dank eines sichereren Mechanismus für die Funktionsübertragung geschützt und nutzen hardwarebasierte Execute-Disable-Funktion für Speicher-Heaps. Der Arbeitsspeicher auf dem Heap des Systems wird außerdem mit verstärkten verschlüsselten Signaturen markiert. Auf diese Weise lassen sich Angriffe verhindern, die auf Beschädigungen des Arbeitsspeichers abzielen.

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64-Bit-Programme in Snow Leopard arbeiten bei gängigen Aufgaben schneller.2

Kompatibel mit 32-Bit.

Einfachheit und Flexibilität bleibt natürlich gewährleistet, denn Mac OS X gibt es weiterhin in einer Version, die sowohl 64-Bit- als auch 32-Bit-Programme ausführen kann. So musst du dein System nicht komplett aktualisieren, nur um ein 64-Bit-Programm verwenden zu können. Auch mit deinen Druckern, Speichergeräten und PCI-Karten gibt es mit 64-Bit-Programmen keine Probleme.

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Grand Central Dispatch

Mehr Prozessorkerne und nicht schnellere Taktraten sind für die Leistungssteigerungen der Prozessoren von heute verantwortlich. Diese Entwicklung macht sich Grand Central zunutze: Das gesamte Mac OS X Betriebssystem ist durch und durch für mehrere Prozessorkerne optimiert und kann Aufgaben besser über mehrere Prozessorkerne und Prozessoren verteilen. Auch Entwickler profitieren von Grand Central, denn die Entwicklung von Programmen, die das Leistungspotenzial von Multicore-Systemen effektiv nutzen, wird so deutlich einfacher.

Prozessorkerne

Bei CPUs gilt: je mehr Prozessorkerne, desto besser.

Die beste Möglichkeit, die Leistung zu verbessern, bestand für Chiphersteller bisher darin, die Taktraten der Prozessoren zu steigern. Dadurch wird aber mehr Wärme erzeugt und auch mehr Strom verbraucht, was für Computer und insbesondere für Notebooks wenig vorteilhaft ist. Deshalb wurden Chips mit mehreren Prozessorkernen entwickelt, die mehr Leistung bieten, aber weniger Strom verbrauchen. Und genau deshalb ist jeder Mac mit einem oder mehreren Intel-Prozessoren mit mehreren Prozessorkernen ausgestattet.

Multicore. Multi-Herausforderungen.

Für die bestmögliche Nutzung dieser Prozessoren müssen die Programme mit einer Threading-Technologie programmiert werden. Softwareentwickler verwenden Threads, damit mehrere Prozessorkerne gleichzeitig an verschiedenen Teilen eines Programms arbeiten können. Jedes Programm muss allerdings sein eigenes Threading ausführen, was die Effizienz des gesamten Systems beeinträchtigt. Und da die Programmierung von Threads nicht ganz unkompliziert ist, machen sich viele Entwickler nicht die Mühe, ihre Programme auf mehrere Prozessorkerne auszulegen. Und das führt dazu, dass viele Programme nicht so schnell sind, wie sie sein könnten.

Grand Central Dispatch.

Hier kommt Grand Central Dispatch (GCD) in Mac OS X Snow Leopard ins Spiel. GCD umfasst eine Reihe neuartiger Technologien, mit denen es für Entwickler sehr viel einfacher ist, die Leistung von Multicore-Systemen bis ins Letzte zu nutzen. Mit GCD werden die Threads vom Betriebssystem und nicht von einzelnen Programmen bearbeitet. Programme können ihre Arbeit dadurch automatisch über alle verfügbaren Prozessorkerne verteilen, und dies garantiert die bestmögliche Leistung, egal ob auf einem Dual-Core Mac mini, einem 8-Core Mac Pro oder jedem anderen System mit mehreren Prozessorkernen. Sobald Entwickler GCD für ihre Programme verwenden, werden Benutzer deutliche Leistungsverbesserungen bemerken.

Eine optimal abgestimmte Engine.

Grand Central Dispatch erledigt seine Aufgabe extrem effizient. Die Engine skaliert die Auslastung eines Programms dynamisch entsprechend der Anzahl der Prozessoren im Computer. Und die Programme arbeiten effektiver, da nur so viele Threads wie wirklich benötigt verwendet werden, um die Aufgabe zu erledigen. Ein Programm ohne GCD benötigt bei maximaler Kapazität beispielsweise 20 Threads. Es würde also 20 Threads einrichten und die zugeteilten Ressourcen verbrauchen, und zwar auch dann, wenn es gar nichts zu tun hat. GCD hingegen gibt die Ressourcen frei, wenn sie nicht verwendet werden und macht so das ganze System reaktionsschneller. Stell dir nur vor, wie viel effizienter und leistungsstärker ein Mac sein kann, wenn alle Programme darauf GCD nutzen würden.

In den Kern integriert.

Grand Central Dispatch ist in den Kern von Mac OS X Snow Leopard integriert, sodass Programme aller Art die Vorteile von Multicore-Prozessoren besser nutzen können. Darüber hinaus wird der Mac insgesamt effizienter, wenn er mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführt und das bringt durch die Bank Leistungssteigerungen mit sich.

Leistungsstarke Entwicklerwerkzeuge.

Entwickler können die mit jedem Mac gelieferten Xcode Entwicklerwerkzeuge nutzen, um für Grand Central Dispatch zu entwickeln. Über das Xcode Debug-Programm und das Analyse-Tool "Instruments" können sie während der Laufzeit Einblicke in GCD erhalten. Mit diesen Tools ist es möglich, jede GCD-Warteschlange schnell zu prüfen, und zwar bis hin zu speziellen Blöcken mit Ausführungscode. Entwickler haben so die Möglichkeit, die Verteilung von Aufgaben auf jeden Prozessor durch GCD zu verstehen.
Weitere Infos zur Entwicklung für GCD

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OpenCL

Grafikprozessoren erreichen mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu einer Billion Operationen pro Sekunde und sind damit in der Lage, weitaus mehr zu tun als nur Bilder zu zeichnen. OpenCL ist eine Technologie, mit deren Hilfe Entwickler Gigaflops von Computerleistung, die derzeit durch die GPU eines Systems blockiert wird, effektiv nutzen können.

Explodierende GPU-Leistung.

Die Leistung von Grafikverarbeitungseinheiten (GPUs) hat sich in den letzten Jahren sprunghaft entwickelt und wird jetzt im Gigaflopsbereich gemessen. Die schnellsten GPUs können heute sogar Rechenleistungen von mehr als einem Teraflop erreichen. Das entspricht der Größe des ASCII RED Supercomputers vor gerade einmal 12 Jahren.

Ein enormer Leistungssprung.

Jetzt kümmert sich die neue OpenCL Technologie in Mac OS X Snow Leopard um die Leistung von Grafikprozessoren und stellt diese für allgemeine Computeraufgaben zur Verfügung. Grafikprozessoren sind damit nicht mehr nur auf grafikintensive Programme wie Spiele und 3D-Modellierung beschränkt. Bei vielen verschiedenen Programmen wirst du von deutlichen Leistungsverbesserungen profitieren, sobald Entwickler OpenCL einsetzen.

So lassen sich zum Beispiel anspruchsvolle Finanzmodellierungstechniken in Buchhaltungssoftware und persönliche Finanzsoftware integrieren. Medienprogramme können komplexe, intensive Operationen mit größeren Video- und Grafikdateien ausführen. Spiele sind in der Lage, präzise Simulationen auszuführen. Und Wissenschaftler und Forscher können mit ihren ganz normalen Macs sehr viel komplexere Probleme in Angriff nehmen.

Optimiert für die Aufgabe.

OpenCL wird automatisch für den Grafikprozessortyp im Mac optimiert und passt sich selbst an die verfügbare Verarbeitungsleistung an. Durch konsistente numerische Präzision und Genauigkeit behebt OpenCL ein Problem, das die GPU-basierte Programmierung in der Vergangenheit erschwert hat.

NVIDIA AMD Intel

Vertraute C-basierte Sprache mit Branchenunterstützung.

OpenCL steht für Open Computing Language. Es handelt sich dabei um eine C-basierte Programmiersprache, deren Struktur Programmierern vertraut sein wird. Programme können einfach mit den Xcode Entwicklerwerkzeugen für die Zusammenarbeit mit OpenCL angepasst werden. Es ist nicht erforderlich, die Programme für OpenCL komplett umzuschreiben. Nur die leistungsintensivsten Teile eines Programms müssen in OpenCL C umgeschrieben werden, aber der Großteil des Codes kann gleich bleiben. Und das Beste daran: OpenCL ist ein offener Standard, der von den größten Anbietern der Branche, darunter AMD, Intel und NVIDIA unterstützt wird.

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QuickTime X

Snow Leopard führt QuickTime X ein, eine überarbeitete, innovative Plattform, die moderne Medien und Internetstandards weiter nach vorn bringt. QuickTime X umfasst ein neues Abspielprogramm, bietet optimierte Unterstützung für moderne Codecs und erlaubt eine effizientere Medienwiedergabe und ist damit ideal für alle Programme, mit denen Medieninhalte abgespielt werden.

Ein weiterer großer Schritt.

QuickTime X ist die Medientechnologie der nächsten Generation, die für die Anzeige von Audio- und Videoinhalten in Mac OS X Snow Leopard verantwortlich ist. Seit Quicktimeseiner Einführung 1991 war QuickTime immer führend in Sachen Videotechnologien – zuerst mit softwarebasierten Videos und dann mit Internetvideos. Jetzt macht QuickTime X einen weiteren großen Schritt: Aufbauend auf den umwerfenden Mac OS X Medientechnologien wie Core Audio, Core Video und Core Animation liefert QuickTime X so verbesserte Wiedergabe, mehr Effizienz und höhere Qualität.

Ein neuer QuickTime Player.

Mit QuickTime X kommt eine brandneue Version des QuickTime Player, dem eigenständigen Programm, das von Millionen Benutzern für die Anzeige von QuickTime basierten Videos verwendet wird. Dank der Core Animation Technologie in Mac OS X verfügt QuickTime Player über eine übersichtliche Oberfläche mit Bedienelementen, die ausgeblendet werden, wenn sie nicht benötigt werden. Und mit den großen Vorschaubildern ist es leichter als je zuvor, in den Kapiteln von Filmen zu navigieren.

Mit einem Klick kann der QuickTime Player jetzt Audio- und Videomaterial mithilfe der im Mac integrierten Kamera und Mikrofon aufnehmen. Die Medien lassen sich leicht auf die perfekte Länge zuschneiden und dann für die Synchronisierung mit iPhone, iPod und Apple TV an iTunes übertragen. Der QuickTime Player kann auch genutzt werden, um Medien auf MobileMe oder YouTube zu veröffentlichen – ganz ohne dass du dir Gedanken um Codec-Formate oder Auflösungen machen musst.

Flüssige Wiedergabe.

QuickTime X ist für die neuesten modernen Medienformate wie H.264 und AAC optimiert. Dafür sorgt eine neue Medienarchitektur, die eine unterbrechungsfreie Wiedergabe von HD-Inhalten auf fast allen Macs mit Snow Leopard möglich macht. QuickTime X nutzt den Grafikprozessor für die Skalierung und die Anzeige von Videos und bietet so eine höchst effiziente Wiedergabe moderner Medien. QuickTime X unterstützt außerdem eine GPU-beschleunigte Videodecodierung von H.264 Dateien – eine weitere Verbesserung.

Videostreaming mit jedem Server.

Streaming von Internetvideos erreicht mit QuickTime X ein völlig neues Niveau – ganz einfach durch die Unterstützung von HTTP-Live-Streaming. Im Gegensatz zu anderen Streaming-Technologien verwendet HTTP-Live-Streaming das HTTP-Protokoll und damit die gleiche Netzwerktechnologie, die auch hinter dem Internet selbst steht. Das heißt, QuickTime X überträgt Audio- und Videomaterial via Streaming statt an einen Streaming-Server an jeden Webserver und funktioniert zuverlässig mit den Einstellungen gängiger Firewalls und drahtloser Router. HTTP-Live-Streaming ist auf Mobilität ausgelegt und kann die Qualität eines Filmes bei der Wiedergabe dynamisch entsprechend der verfügbaren Geschwindigkeit von Kabel- oder drahtlosen Netzwerken anzupassen. Damit ist es egal, ob der Film auf einem Computer oder auf einem mobilen Gerät wie dem iPhone oder iPod touch angesehen wird.

Hohe Leistung, hohe Qualität.

Up to 2.4x Faster

Da QuickTime X direkt in den Kern von Snow Leopard integriert ist, nutzt der Player Mac OS X Technologien wie Cocoa, Grand Central Dispatch und 64-Bit-Computing, um die größtmögliche Leistung bereitzustellen. Außerdem kann der QuickTime Player so bis zu 2,8x schneller geöffnet werden.2 QuickTime X nutzt außerdem ColorSync, um eine hochwertige Farbreproduktion während der Wiedergabe und beim Übertragen von Medien auf iPhone, iPod oder Apple TV zu ermöglichen.

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