PRESSEMELDUNG April 13, 2006

Apple veröffentlicht Aperture 1.1

München, den 13. April 2006 - Apple hat heute mit Aperture 1.1 ein wichtiges Update des umfassenden Postproductions-Tools für Fotografen vorgestellt, das nativ sowohl auf PowerPC- wie auf Intel-basierten Macs läuft. Aperture 1.1 besitzt eine erheblich verbesserte Bilddarstellung und neue Einstellungsoptionen für RAW-Dateien. Die Arbeitsgeschwindigkeit wurde auf jedem Mac deutlich erhöht, auf dem MacBook Pro liefert Aperture 1.1 bei der Bildbearbeitung und bei der Suche bis zu vierfache Performance und erreicht damit Desktop-Niveau. Der Preis von Aperture wurde auf 299 Euro inkl. Mwst. abgesenkt und ist damit für jeden, der ernsthaft mit digitalen Spiegelreflexkameras fotografiert, interessant.
„Seitdem Aperture vor knapp vier Monaten auf den Markt kam, haben wir eng mit Profi-Fotografen zusammengearbeitet, um die Bildqualität und die Performance in Version 1.1 zu verbessern“, sagt Rob Schoeben, Senior Vice President Applications Marketing von Apple. „Angesichts der RAW-Qualität, der Arbeitsgeschwindigkeit von Aperture 1.1 und dem neuen günstigeren Preis, ist jetzt der geeignete Zeitpunkt für Professionals und ambitionierte Hobbyfotografen, um ihre fotografischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln“.
“Ich weiß es sehr zu schätzen, dass man seine RAW-Einstellungen in Aperture 1.1 speichern und für künftige Aufgaben wiederverwenden kann,“ sagt der Fotograf und Pulitzer-Preisträger Vincent Laforet, der Aperture bei den Olympischen Spielen in Turin für „The New York Times“ im Einsatz hatte. „Früher hat es Stunden gedauert, eine Auswahl an Bildern zu importieren, herunterzurechnen, in der Größe zu skalieren, die Tonwerte anzupassen und zur Freigabe an den Kunden zu schicken. Mit Aperture läßt sich das alles in fünf Minuten erledigen. Aperture ist zur zentralen Anwendung für mich geworden“.
„Die Einstellungen für Schwarz-Weiß-Aufnahmen in Aperture 1.1 haben es mir besonders angetan – sie bieten viel mehr Möglichkeiten als die klassische Dunkelkammer“, sagt John Stanmeyer, Mitbegründer der VII Photoagentur und Auftragsfotograf für das Time Magazine. „Wenn ich mit Aperture arbeite gibt es Momente, da begeistert mich das Potenzial. Zweifelsohne wird Aperture das Schlüsseltool für Fotografen werden“.
Die RAW-Bilddarstellung wurde in Aperture 1.1 in Bereichen wie der Rauschunterdrückung, der Schärfung und der Tonwertkontrolle ganz erheblich verbessert. Die neuen RAW-Feineinstellungen erlauben es dem Fotografen gezielt zu verstärken, zu schärfen und Farbsäume zu bearbeiten. Ein neuer integrierter Farbmesser kann im Einstellungs-HUD oder in der Lupe für jeden Pixel die exakten Werte in RGB, Lab oder CMYK anzeigen. Erweitert wurden auch die Exportoptionen, die es erleichtern, Bilder in bestimmten Auflösungen auszugeben und das Bearbeiten von Files mit Photoshop-Layern verbessern. Aperture 1.1 unterstützt nun auch Kameras wie die Nikon D200 und die Canon 30D und bietet darüber hinaus eine Vielzahl an Verbesserungen, die der Arbeitsgeschwindigkeit und der Zuverlässigkeit zugute kommen.
Aperture 1.1 arbeitet sowohl auf PowerPC- wie auf Intel-basierten Macs erheblich schneller. Auf dem MacBook Pro erhalten Fotografen Desktop-Leistung und mit dem Intel-basierten iMac die Leistung einer Einstiegs-Workstation für die Bildbearbeitung. Wiederkehrende Aufgaben im Workflow wie Lift & Stamp oder die Suche werden auf dem MacBook Pro bis zu viermal schneller berechnet als auf einem PowerBook G4.*
Preise & Verfügbarkeit
Aperture 1.1 steht bisherigen Aperture-Anwendern ab sofort als kostenloses Software Update zur Verfügung. Anwender von Aperture 1.0 können darüber hinaus als Dankeschön für ihre Unterstützung demnächst einen Coupon (weitere Informationen dazu in Kürze unter www.apple.com/de/promo/) im Wert von 180 Euro in Anspruch nehmen, der bei einer Bestellung im Apple Store eingelöst werden kann. Für Neukunden ist Aperture 1.1 für 299 Euro inkl. MwSt. im Apple Store und im Apple Fachhandel erhältlich.
* Die Performance-Tests wurden auf einem MacBook Pro mit 2.16 GHz und einem 15“ PowerBook G4 mit 1,67 GHz durchgeführt. Dabei war das MacBook Pro bei gängigen reproduzierbaren Workflow-Aufgaben wie Lift & Stamp und bei der Suche bis zu viermal schneller als das PowerBook G4.

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