FEATURE 7. August 2019

Kreativität und Gemeinschaft treffen in den Teacher Coding Acadamies von Apple aufeinander

Schüler und Lehrer an der Apple Teacher Coding Academy in Houston.
Lehrer an der Teacher Coding Academy von Apple in Houston arbeiten an ihren App-Prototypen.
Dieses Feature ist Teil einer Reihe von Geschichten, die Lehrer und Schüler in den Fokus rücken, die innovative Technologie im Klassenzimmer einsetzen.
Für Pädagogen wie Tara Bordeaux, die 2018 zum Teacher of the Year in Texas ernannt wurde, sind die Apple Teacher Coding Academies wegweisend.
"Das Training gibt einem das Gefühl, dass man wirklich etwas erreichen kann", sagt Bordeaux. "Es war wirklich eine einmalige Erfahrung."
Die Grund-, Mittel- und Hochschullehrer, die in diesem Sommer die Akademie besuchten, kamen aus verschiedenen Staaten und Schulen und waren unterschiedlicher Herkunft - aber sie alle teilten eine neue und sehr wichtige Verantwortung: ihre Schüler in eine Welt zu bringen, in der Programmieren eine gemeinsame Sprache ist. Die Lehrer sind entschlossen, ihren Schüler nicht nur das Programmieren beizubringen, sondern ihnen auch zu zeigen, wie sie dieses Wissen umsetzen können, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, angefangen in ihren Gemeinschaften. In dieser Hinsicht sind sie mit gutem Beispiel vorangegangen.
Lehrer, die an der Apple Teacher Coding Academy in Boise, Idaho, teilnehmen.
Lehrer Jesse Bastian freut sich, Programmieren in seinen Mathematikunterricht an der Frank Church High School in Boise, Idaho, zu integrieren.
Grundschullehrer arbeiten an einer App auf dem iPad.
Gaby Ornelas (links) und Patricia Sanz der Knowles Elementary entwickelten eine App, um Familien mit dem Ronald McDonald House in Austin zu vernetzen.
In Boise entwickelten Lehrer eine App, die die Polizei dabei unterstützen soll, der obdachlosen Bevölkerung der Stadt besser helfen und mit ihr besser kommunizieren zu können, indem sie die Gemeinschaft mit verfügbaren Schlafplätzen und Essensausgaben zusammenbringt.  
In Austin legten die Lehrer ihren Augenmerk auf das Ronald McDonald House, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Familien, deren Kinder eine lebenswichtige medizinische Versorgung erhalten, eine Unterkunft bietet. In diesem Fall haben sie einen App-Prototypen erstellt, der den Familien hilft, während ihres Aufenthalts mit der Wohltätigkeitsorganisation zu kommunizieren.
Und in Columbus entwickelten Lehrkräfte eine App, die Feuerwehrleuten hilft, die Zeit, in der sie am Arbeitsplatz gefährlichen krebserregenden Stoffen ausgesetzt waren, zu erfassen und zu überwachen.
Diese App-Prototypen wurden während fünfwöchiger Teacher Coding Academies erdacht, die diesen Sommer im Rahmen der Community Education Initiative von Apple stattfanden, die landesweit Programmiermöglichkeiten für unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen einführt. Lehrkräfte aus knapp 70 Bildungseinrichtungen, die Zehntausende Schüler betreuen, besuchten den ersten Jahrgang an Akademien in Houston, Austin, Boise, Nashville und Columbus, die Challenge Based Learning einsetzten, um Programmieren zu lehren und Gemeinschaften zu verbinden.

"Wenn die Woche vorbei ist, fühlt man sich sicher genug, um in seine Klassenzimmer zurückzukehren und die Fähigkeiten an seine Schüler weiterzugeben."

Zu Beginn jeder Woche stellten Mitglieder lokaler Organisationen der Gruppe eine besondere Herausforderung, mit der sie konfrontiert sind, vor und baten die Lehrer, eine App zu entwerfen, die diesem speziellen Bedarf gerecht wird. Nach der Aufteilung in kleinere Teams halfen Apple Professional Learning Specialists den Lehrern bei der Entwicklung ihrer Apps und stellten die Grundbausteine des Programmierens mit Apples Programmiersprache Swift und dem Programm 'Jeder kann programmieren' vor. Die Woche endete mit einem Showcase, bei dem die Teams ihre App-Prototypen den Gemeinschaftsorganisationen vorstellten.
Lehrkräfte in Austin, Texas, überprüfen eine App auf dem MacBook Pro.
John Duck (links) von Communities in Schools of Central Texas, gibt Feedback zu einer App, die von Tara Bordeaux (rechts), Teacher of the Year 2018 aus Texas, entwickelt wurde.
Bordeaux stand ihrer Teilnahme an der Austin Teacher Coding Academy zunächst skeptisch gegenüber, weil sie sich selbst nicht als technisch versiert betrachtet, wenn es um Programmieren geht.
"Ich nahm an Programmierschulungen teil und die waren irgendwie steif und schwer zu verstehen", sagt Bordeaux. "Ich hatte das Gefühl, dass die Leute bei mir mehr Programmiererfahrung voraussetzten, als ich eigentlich hatte. Aber bei Apple war es das genaue Gegenteil. Wenn die Woche zu Ende ist, fühlt man sich sicher genug, um in seine Klassenzimmer zurückzukehren und die Fähigkeiten an seine Schüler weiterzugeben." 
Wenn Bordeaux an die Navarro Early College High School in Austin zurückkehrt, um im Herbst dieses Jahres ihren Unterricht in Fotografie und Videoproduktion fortzusetzen, wird sie Augmented Reality einführen und einen Girls Who Code Club gründen. Auf diese Weise wird sie dazu beitragen, die Programme 'Jeder kann programmieren' und 'Jeder kann kreativ sein' von Apple zum Leben zu erwecken. 
Ein Raum mit Schülern und Lehrern auf dem Teacher Coding Academy App-Showcase in Nashville.
Dennis Sigur (rechts), Informatikdozent an der Dillard University, spricht mit dem Studenten Elliott Hudson an der Apple Teacher Coding Academy in Nashville während des App Showcase.
Schüler präsentieren ihre App auf dem App-Showcase der Teacher Coding Academy in Nashville.
Elliott Hudson (rechts), Student an der Dillard University, und Marcus Evans, Student der Xavier University, präsentieren ihre App auf dem Tennessee State University Showcase.
Teilnehmer applaudieren auf dem App-Showcase für Apples Teacher Coding Academies in Nashville.
Dr. Robbie Melton (links) möchte, dass HBCUs ein Ort für Studenten werden, die eine Karriere in der App-Entwicklung anstreben.
Die Akademien spiegelten die große Vielfalt der amerikanischen Lehrkräfte wider. Vierzehn Historically Black Colleges and Universities (HBCUs) schickten Mitglieder des Lehrkörpers, MINT-Studenten und IT-Mitarbeiter zur Teilnahme an der Nashville Academy, die von der Tennessee State University ausgerichtet wurde. Jede der HBCUs wird das nächste Jahr dazu nutzen, Programmierkurse und -clubs auf ihrem Campus einzurichten - und Apple und TSU werden ihre Bemühungen mit Besuchen vor Ort und Online-Schulungen unterstützen. 
Für Dr. Robbie Melton, Interimsdekan of Graduate and Professional Studies an der TSU und Impulsgeber für die Nashville Academy, bedeutet diese Partnerschaft einen Neuanfang für die HBCU-Gemeinschaft, mit dem Ziel, die Einschreibungen landesweit zu steigern. 
"Ohne diese erfolgskritische Initiative werden unsere Schüler nicht vorbereitet sein und können sich in der digitalen Welt von heute nicht behaupten", sagt Dr. Melton. "Und wir betrachten dies als eine ganzheitliche Initiative, bei der niemand außen vor bleibt. Wir werden die gesamte Gemeinschaft in das Programmieren einführen."
Der Informatiklehrer der Dillard University, Dennis Sigur, der seit mehr als zwei Jahrzehnten an den HBCUs lehrt, glaubt, dass dieses Programm entscheidend dazu beiträgt, dass seine Studenten Karrieremöglichkeiten in der App-Entwicklung realisieren können. 
"Für die HBCUs ist es eine weitere Tür zum Erfolg", sagt Sigur. "Die meisten unserer Studenten stammen aus Verhältnissen, in denen es an der High School keinen Informatikunterricht gibt, so dass sie erste Erfahrungen mit Technologie, neben ihrem Handy und dem Internet, auf ihrem Campus sammeln. Das hat also große Auswirkungen auf unsere Universitäten." 
Lehrkräfte und Polizeichef Bill Bones auf dem App-Showcase für Teacher Coding Academies in Nashville.
Bill Bones (ganz rechts), Polizeichef von Boise, hört zu, wie eines der Teams seine App präsentiert, um die Obdachlosen der Stadt mit der Polizei zu verbinden.
In jeder Stadt waren die Gemeinschaftsorganisationen bestrebt, die Zusammenarbeit mit den Teams fortzusetzen, um diese App-Prototypen zum Leben zu erwecken. Dazu gehörte auch der Polizeichef von Boise, Bill Bones. Er war begeistert davon, was die Lehrer entwickelt hatten, um seinen Polizisten zu helfen, sich mit der obdachlosen Bevölkerung der Stadt zu verbinden. 
"Ich möchte einen strategischen Blick darauf werfen, wie wir diese App entwickeln lassen können, weil sie in einer Woche ein brauchbares Produkt kreiert haben", sagt Chief Bones. "Es würde nicht nur einen Unterschied dahingehend machen, den Menschen zu helfen, sich Ressourcen zu erschließen und letzten Endes aus der Obdachlosigkeit herauszukommen, es würde in jedem Fall auch Leben retten."

Pressematerial

Fotos der Apple Teacher Coding Academies

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