Wir haben ein eigenes Umweltforschungslabor.
Um Menschen und den Planeten zu schützen, haben wir für die Materialien, die wir in unseren Geräten verwenden, strenge Standards gesetzt, die oft weiter gehen, als gesetzlich verlangt wird. Und wir haben ein Umweltforschungslabor aufgebaut, in dem unsere Chemiker und Toxikologen nach potenziell schädlichen Stoffen suchen, statt darauf zu warten, dass jemand anderes sie für uns identifiziert. Einer unserer Prozesse verwendet laserbasierte Instrumente – die gleichen, mit denen der Mars‑Rover Bodenproben analysiert – um sicherzustellen, dass unsere Produkte frei von Beryllium sind. Außerdem setzt das Labor Verfahren wie induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie, Röntgenfluoreszenz-Spektroskopie und Ionen-, Flüssig- oder Gas-Chromatografie ein.
Unsere Wissenschaftler haben über 20.000 Einzelteile katalogisiert und analysiert.
Wir haben unser Programm zur vollständigen Offenlegung von Materialien gestartet, um alle Substanzen, die wir nutzen, in allen Teilen, die wir nutzen, zu identifizieren. Außerdem haben wir von den 40.000 Komponenten in unseren Produkten schon mehr als 20.000 geprüft – und sammeln jeden Tag Daten von weiteren Teilen. Wir prüfen die verschiedenen Chemikalien in diesen Komponenten nach 18 verschiedenen Kriterien. So können wir ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und die Umwelt verstehen.
Um die Sicherheit der Apple Watch zu testen, machen wir unseren eigenen Schweiß.
Wir testen alle Produktmaterialien, die mit der Haut in Kontakt kommen, besonders sorgfältig. Viele Menschen sind zum Beispiel gegen Nickel allergisch, das oft in Edelstahllegierungen verwendet wird. Daher führen wir Auslaugungstests für Nickel mit der Apple Watch durch, um zu messen, wie schnell Nickel von einem Metallteil in Schweiß übertragen wird. Für diese Tests stellen wir sogar künstlichen Schweiß her. Dann legen wir unterschiedliche Teile in Behälter mit dem künstlichen Schweiß, prüfen die Proben und können so sicherstellen, dass Stoffe wie Nickel auch da bleiben, wo sie hingehören.
In einem Inkubator, der die Temperatur eines menschlichen Körpers simuliert, werden Apple Watch Armbänder in Behälter mit künstlichem Schweiß gelegt, um analytische Tests durchzuführen.
Das Apple Watch Armband wird eine ganze Woche in künstlichen Schweiß getaucht und danach für die Analyse durch einen Techniker des Umweltforschungslabors vorbereitet.
Apple Watch Gehäuse aus Aluminium werden im Umweltforschungslabor gereinigt, um sie auf eine Reihe von Auslaugungstests für Nickel vorzubereiten.
Wir setzen hohe Standards für die Sicherheit unserer Produkte. Und die der Menschen, die sie herstellen.
Wir arbeiten auch daran, die Gesundheit und Sicherheit der Menschen zu schützen, die in unserer Lieferkette arbeiten. Die Standards, die wir für unsere Zulieferer setzen, gehen weit über gesetzliche Bestimmungen hinaus. Unsere Liste der Spezifikation für regulierte Stoffe (RSS, Regulated Substances Specification) nennt zum Beispiel giftige Chemikalien, die wir in unseren Fertigungsprozessen und Produkten einschränken oder verbieten. Außerdem führen wir Überprüfungen durch, um Chemikalienkäufe zu überwachen und die Chemikalien in unserer gesamten Lieferkette zu erfassen. Wir haben giftige Benzene, n‑Hexane, Toluole und chlorhaltige organische Verbindungen aus allen unseren Endfertigungsstätten entfernt und arbeiten weiter mit unseren Zulieferern zusammen, um den Umgang mit Chemikalien in der Fertigung zu verbessern. Und unsere Toxikologen verwenden Daten aus unserem Umweltforschungslabor, um zu analysieren, wie sicher die Materialien sind, die unsere Zulieferer einsetzen.
Die schlimmsten Giftstoffe und was wir dagegen tun.
Nachdem wir Giftstoffe in unseren Produkten identifizieren, reduzieren oder entfernen wir sie. Oder wir entwickeln neue Materialien, die sicherer sind. So entfernen wir auch Giftstoffe aus unseren Fertigungs- und Recyclingprozessen. Das schützt die Arbeiter und sorgt dafür, dass Boden, Luft und Wasser sauber bleiben.
Beryllium
Vollständiger Verzicht in allen neuen Produkten. Beryllium kommt in Kupferlegierungen vor und wird bei der Herstellung von Steckern und Federn verwendet.
Quecksilber
Vollständiger Verzicht seit 2009. Wir nutzen in all unseren Displays energieeffiziente, quecksilberfreie LEDs und OLEDs anstelle von quecksilberbasierten Leuchtstofflampen.
Blei
Keine Verwendung mehr in Displayglas und Lötmitteln seit 2006.
Arsen
Vollständiger Verzicht in Displayglas seit 2008. Arsen wurde traditionell für Glas verwendet.
PVC und Phthalate
Ersetzung durch sicherere thermoplastische Elastomere.* Beides wird von anderen Unternehmen immer noch in Strom- und Kopfhörerkabeln verwendet.
Bromhaltige Flammschutzmittel (BFRs)
Werden seit 2008 nicht mehr in tausenden Teilen wie Gehäusen, Leiterplatten und Steckern verwendet. Wir nutzen stattdessen sicherere Metallhydroxide und Phosphorverbindungen.
Wir können viel tun. Aber nicht alleine.
Wir wollen Einblicke und Ideen von Leuten, die genau wie wir den Verzicht auf Giftstoffe vorantreiben wollen. Darum haben wir das Green Chemistry Advisory Board gegründet, in dem weltweit führende Toxikologen, Wissenschaftler und Akademiker sitzen. Das Gremium hilft uns, innovative Wege zu finden, Giftstoffe in unserer Lieferkette zu minimieren oder zu vermeiden. Wir laden außerdem Experten aus der ganzen Welt ein, sich mit Führungskräften bei Apple zu treffen. Gemeinsam arbeiten wir daran, Giftstoffe in allen Schritten und allen Prozessen zu eliminieren, und teilen unsere Erfahrungen über das Green America’s Clean Electronics Production Network. Und wir suchen die besten Ideen von führenden NROs, um unsere Produkte und Prozesse noch sicherer zu machen.
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