Zusätzliche Fragen Mehr Antworten auf Fragen zu Apple und dem Umweltschutz.

1. Wer ist bei Apple für Umweltpolitik verantwortlich?

Im Juni 2013 wurde Lisa P. Jackson von Apple CEO Tim Cook als Vice President, Environmental Initiatives vorgestellt. Das Office of Environmental Initiatives arbeitet mit weiteren Apple Teams zusammen, gemeinsam entwickeln sie Strategien, binden Interessen­vertreter ein und kommu­nizieren die Fortschritte beim Engagement von Apple für den Klimaschutz, die Entwicklung umwelt­verträglicher Materialien für sicherere Produkte und einen möglichst effizienten Materialeinsatz.

Der Vorstand von Apple kontrolliert den CEO und weitere Mitglieder der höchsten Führungsebene täglich auf kompetente und ethische Unter­nehmens­führung und stellt sicher, dass die langfristigen Interessen der Anleger berücksichtigt werden. Lisa, die jetzt Vice President, Environment, Policy and Social Initiatives ist, berichtet an den CEO. Unser integrierter Ansatz bewirkt, dass über soziale und umwelt­bezogene Probleme im Unter­nehmen auf höchster Ebene entschieden wird. Bereits in der Entwicklungs­phase prüfen die Mitglieder des Executive Teams jedes neue Produkt regelmäßig und konzentrieren sich dabei auf die Design‑ und Material­auswahl, die Lieferkette, die Verpackung und die Energie­effizienz der Produkte.

2. Wie geht Apple bei seiner produkt­spezifischen Ökobilanz vor?

Bei der Erstellung einer produkt­spezifischen Ökobilanz (LCA, Life Cycle Assessment) unterscheidet Apple fünf Schritte:

  1. Um Informationen über den Fertigungs­prozess zu erhalten, beziehen wir die Maße des gesamten Produkts und die Daten aus der Produktion seiner Einzelteile mit ein. Dadurch können wir exakt die Größe und das Gewicht der in unseren Produkten verwendeten Komponenten und Materialien bestimmen, während es uns die Daten aus dem Fertigungs­prozess und die produktions­bedingten Verluste ermöglichen, den Einfluss der Fertigung zu bestimmen. Die Ökobilanz schließt Zubehör und Verpackung sowie die durch das Clean Energy Programm der Zulieferer von Apple gesenkten Emissionen mit ein. Außerdem werden für die Berechnung der umfassenden CO₂ Bilanz von Apple auch Geräte berücksichtigt, die über AppleCare repariert oder ersetzt wurden.

  2. Um die Kunden­nutzung zu erfassen, messen wir den Energie­verbrauch eines Produkts, während es in einem simulierten Szenario läuft. Die alltäglichen Nutzungs­muster sind spezifisch für jedes Produkt und stellen eine Kombi­nation aus tatsächlichen und angenommenen Nutzungs­daten dar. Für unsere Beurteilung werden die Gebrauchs­jahre, die auf dem ersten Besitzer basieren, geschätzt – auf vier Jahre für macOS und tvOS Geräte und auf drei Jahre für iOS, iPadOS und watchOS Geräte. Die meisten Apple Geräte halten länger und werden oft vom ersten Besitzer zur weiteren Verwendung an andere weiter­gegeben, weiter­verkauft oder an Apple zurück­gegeben. Weitere Informationen zum Energie­verbrauch unserer Produkte enthalten die Berichte zu den Umwelt­eigenschaften der Produkte.

  3. Um den Transport zu simulieren, erfassen wir Versanddaten für Einzel­produkte und Sammel­versand­einheiten auf dem Land‑, See‑ und Luftweg. Hierfür beziehen wir den Transport von Materialien zu den Fertigungs­stätten, den Transport der Produkte von der Fertigung zu den regionalen Vertriebs­zentren, den Transport von regionalen Vertriebszentren zum einzelnen Kunden und den Transport des Produkts vom Endkunden zu Recyclinganlagen in unsere Berechnungen mit ein.

  4. Um das Ende der Lebensdauer zu simulieren, nutzen wir Daten über die Material­zusammen­setzung der Produkte und schätzen den Prozentsatz jener Produkte, die recycelt oder entsorgt werden. Für Produkte, die recycelt werden, erfassen wir die erste Verarbeitungs­stufe des Recyclers, die das Produkt so vorbereitet, dass sich Elektronik‑, Metall‑, Kunststoff‑ und Glas­materialien wieder­gewinnen lassen. Die anschließenden Recycling­prozesse werden nicht mehr berücksichtigt, weil sie nicht als Entsorgungs­maßnahmen, sondern als neue Produktions­stufen betrachtet werden. Für Produkte, die entsorgt werden, erfassen wir die Emissionen im Zusammen­hang mit der Deponierung oder Verbrennung der einzelnen Materialarten.

  5. Nachdem wir Daten zu Produktion, Gebrauch, Transport und zum Ende der Lebensdauer der Produkte erfasst haben, kombinieren wir diese mit detaillierten Daten zu Treibhausgas­emissionen. Diese Emissions­daten basieren auf einer Kombination aus Datensätzen, die speziell für Apple gelten, und solchen, die dem Branchen­durchschnitt für Material­produktion, Fertigungs­prozesse, Strom­gewinnung und Transport entsprechen. In der Lieferkette genutzte erneuerbare Energien, entweder gesondert von Zulieferern oder über das Apple Supplier Clean Energy Programm initiiert, werden innerhalb des LCA Modells ebenfalls berücksichtigt. Die Zusammen­führung von produkt­spezifischen Daten mit den jeweiligen Emissionsdaten in unserer Ökobilanz liefert detaillierte Ergebnisse für die Treibhausgas­emissionen einzelner Produkte. Diese Daten und Simulationen werden vom Fraunhofer Institut in Deutschland auf Qualität und Genauigkeit überprüft.

Eine Simulation von CO₂ Emissionen ist immer mit Ungenauig­keiten verbunden, was an der eingeschränkten Verfügbarkeit von Daten liegt. Für die Kompo­nenten, die am meisten zu den Kohlenstoffemissionen von Apple beitragen, geht Apple diese Ungenauigkeiten an, indem wir detaillierte prozessbasierte Umwelt­modelle mit auf Apple angepassten Parametern entwickeln. Für die restliche CO₂ Bilanz von Apple nutzen wir durch­schnittliche Daten und Annahmen aus der Branche.

Zusätzliche Infos zur Ökobilanz von Apple gibt es in einem White Paper, das bei der CARE Innovation Konferenz 2018 in Wien vorgestellt wurde.

3. Berichtet Apple über länder­spezifische Umweltdaten?

Ja. Wir führen unsere Scope 1 und 2 Emissionen sowie unseren Erdgas‑ und Stromverbrauch für bestimmte Länder in unserem Umwelt­fortschritts­bericht 2020 (PDF) auf. Der Bericht enthält außerdem weitere Informationen zum Energie­verbrauch in unseren Rechenzentren.

4. Lässt Apple seine Daten zu den Auswirkungen auf die Umwelt unabhängig prüfen?

Ja. Wir lassen unsere Scope 1, 2 und 3 Treibhausgas­emissionen sowie den Energieverbrauch, Papierverbrauch, Abfall und Wasserverbrauch unserer Rechen­zentren, Büros und Apple Stores auf der ganzen Welt unabhängig prüfen. Apex Companies (Apex) hat diese Daten zu den Auswirkungen auf die Umwelt mit „hinreichender Gewähr“ bewertet, eine der höchst­möglichen Verifikationen in der Branche. Mehr dazu in der Gewähr­leistungs­erklärung für die allgemeinen Daten zu den Auswirkungen auf die Umwelt (PDF). Die Scope 3 Produktion von erneuerbaren Energien und vermiedene CO₂ Emissionen im Rahmen unseres Clean Energy Programms werden ebenfalls mit „eingeschränkter Gewähr“ von Apex bestätigt. Mehr dazu in der Gewähr­leistungs­erklärung für Daten, die spezifisch für das Clean Energy Programm der Zulieferer sind (PDF).

Die Scope 3 Treibhausgas­emissionen in Zusammenhang mit unseren Produkten, die anhand der Ökobilanz berechnet werden, werden vom Fraunhofer Institut in Deutschland auf Qualität und Präzision überprüft. Grundlage ist dabei die international anerkannte ISO Norm 14000 für Umwelt-Management­systeme: ISO 14040 und 14044. Mehr dazu im Fraunhofer Statement (PDF).

5. Hat Apple eine Strategie zur Umweltgesundheit und ‑sicherheit?

Ja. Apple engagiert sich für den Schutz der Umwelt sowie der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Kunden und der Bevölkerung in den Regionen, in denen wir tätig sind. Weitere Informationen enthält unser Strategie­dokument zur Umwelt­gesundheit und ‑sicherheit (PDF).

6. Schränkt Apple den Einsatz von Substanzen ein, die schädlich für Mensch und Umwelt sind?

Ja. Die Apple Spezifikation für regulierte Stoffe nennt zahlreiche Substanzen, die in Apple Produkten, Verpackungen und bei der Fertigung reduziert oder überhaupt nicht mehr verwendet werden. Alle Apple Produkte erfüllen die RoHS Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) der EU, die die Nutzung von Blei und anderen Schadstoffen beschränkt. Apple definiert Materialien als in Über­einstimmung mit der RoHS Richtlinie, wenn sie die EU Richtlinie 2011/65/EU und ihre Änderungen, inklusive Ausnahmen für die Verwendung von Blei, erfüllen. Apple arbeitet daran, solche über Ausnahme­regelungen zugelassenen Substanzen nicht mehr zu verwenden, sofern technisch möglich. Dank des vorbeugenden Verzichts auf Schadstoffe sind viele Einschränkungen von Apple strenger als gesetzlich vorgeschrieben. Lies die Apple Spezifikation für regulierte Stoffe (PDF) und erfahre mehr zu unseren Bemühungen zur Reduzierung und Vermeidung von Schadstoffen.

Außerdem sind alle Apple Produkte konform mit dem Vietnamesischen Rundschreiben 30/2011/TT‑BCT, das die Verwendung von Blei und anderen Stoffen in elektronischen Produkten regelt.

7. Schränkt Apple den Gebrauch von bromhaltigen Flamm­schutzmitteln (BFRs) und Polyvinyl­chlorid (PVC) bei seinen Produkten ein?

Ja. Apple definiert Material als frei von BFRs und PVC, wenn es weniger als 900 ppm (Parts per Million – Teile pro Million) Brom und Chlor enthält. Apple war branchen­führend beim Verzicht auf bromhaltige Flamm­schutzmittel und PVC und dieser Grenzwert von 900 ppm ist jetzt der Standard in der Elektronik­industrie. Falls BFRs oder PVC vorhanden sind, muss der Brom‑ oder Chlorgehalt deutlich über 900 ppm liegen, um eine Auswirkung zu haben.

Der Verzicht von Apple auf bromhaltige Flamm­schutzmittel und PVC gilt für alle neuen Apple Produktdesigns, die seit 2009 hergestellt werden, alle Beats Produkte, die seit 2016 hergestellt werden, und für Beddit Schlaf­monitore, die seit Ende 2018 hergestellt werden. Dieser Verzicht von Apple betrifft den Großteil der Produkte und Bestandteile, allerdings ist es möglich, dass manche ältere Apple Produktdesigns nicht vollständig frei von Flamm­schutzmitteln und PVC sind. Diese Produkte, inklusive Ersatzteile und Zubehör, wurden aber in Überein­stimmung mit gesetzlichen Vorgaben entwickelt.

Netzkabel in Thailand, Indien und Südkorea enthalten aufgrund länder­spezifischer Anforderungen PVC. Wir arbeiten weiter daran, dort eine Genehmigung für unsere PVC Ersatzstoffe zu erhalten.

8. Was ist REACH und wie hält Apple die REACH Verordnung ein?

Die Verordnung EG 1907/2006, auch REACH Verordnung genannt, ist eine EU Verordnung zur sicheren Nutzung von Chemikalien. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Mit der Veröffentlichung einer Kandidaten­liste für die Zulassung hat die Europäische Agentur für chemische Stoffe (ECHA, European Chemicals Agency) eine Gruppe besonders besorgnis­erregender Stoffe (SVHC, Substances of Very High Concern) identifiziert. Ist ein Gewichtsanteil von mehr als 0,1 % dieser Stoffe in einem Produkt enthalten, muss der Hersteller des Produkts die Kunden darauf hinweisen.

Basierend auf der aktuellen Version der Kandidaten­liste für die Zulassung enthalten Apple Produkte die folgenden oberhalb des hinweis­pflichtigen Grenzwerts liegenden SVHC Stoffe:

SVHC
Verwendung
Produkte

1,3-Propan­sulton

Lithium-Ionen-Batterien

iPhone, iPad, MacBook, Apple Watch, AirPods, Beats kabellose Kopfhörer und Laut­sprecher, iPod, Magic Mouse, Magic Trackpad, Magic Keyboard, iPhone Smart Battery Case, Apple Pencil

1,2-Dimethoxy­ethan

Knopfbatterien

Apple Remote, iMac, Mac Pro, Mac mini

Bleititan­zirkonoxid

Festplatten

iMac, Mac mini, AirPort Time Capsule

2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4,6-ditertpentyl­phenol (UV‑328)

Stoffhülle

Beddit Schlafmonitor

Blei

Metalllegierungen (interne mechanische Teile) und Hochtemperatur-Lötmittel (interne Leiterplatten)*

iPhone, iPad, MacBook, iMac, Mac Pro, Apple Watch, AirPods, Beats kabellose Kopfhörer und Laut­sprecher, Magic Mouse, Magic Trackpad, Apple Pencil

*Verwendung durch Ausnahmeregelung in den RoHS Anforderungen der EU zugelassen

Die in diesen Produkten verwendeten SVHC Stoffe stellen bei normalem Gebrauch kein Sicherheitsrisiko für Kunden dar. Um diese Produkte korrekt zu recyceln, kannst du dein Apple Gerät zum kostenlosen Recycling in einem Apple Store abgeben. Oder besuche apple.com/de/trade-in für Details zu unseren Recyclingangeboten.

9. Verwendet Apple ozonschädigende Substanzen?

Gemäß dem Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozon­schicht führen, werden bei Apple keine ozon­schädigenden Substanzen in Prozessen zur Fertigung von Komponenten, Materialien oder Produkt­ver­packungen verwendet.

10. Wie unterstützt Apple den Aufbau einer Kreislauf­wirtschaft?

Ein haltbares Gerät ist ein grüneres Gerät. Wenn Produkte länger genutzt werden können, müssen weniger Rohstoffe aus der Erde gewonnen werden, um neue herzustellen. Apple legt seinen Fokus weiterhin darauf, die besten und lang­lebigsten Produkte herzustellen, kombiniert mit erstklassigen Reparatur­services – denn so werden unsere Produkte sehr lange genutzt. Wenn unsere Kunden ihre Geräte nicht mehr nutzen wollen, machen wir es ihnen ganz leicht, sie mit Apple Trade In zurückzugeben. So können Geräte an einen anderen Benutzer weitergegeben oder verantwor­tungs­voll recycelt werden.

2017 hat Apple sein Ziel bekannt gegeben, Produkte eines Tages nur noch aus erneuerbaren oder recycelten Materialien herzustellen. Und, wo dies notwendig ist, wollen wir Materialien wieder dem Markt zur Verfügung stellen, damit Apple oder andere Anbieter sie weiter­verwenden können. Mit Fortschritten wie Daisy und Dave, unseren neuesten Demontage-Robotern, können wir mehr Materialien mit höherer Qualität wieder­gewinnen als über traditionelle Recycling­prozesse.

Wir haben Initiativen etabliert, um sicher­zustellen, dass die Rohstoffe, welche wir in unseren Produkten verwenden, verantwor­tungs­voll bezogen werden, durch strenge Standards und Programme, die positive Veränderungen bewirken. Dafür setzen wir uns weiter ein. Und wir stellen uns selbst die Aufgabe, alle unsere Produkte herzustellen, ohne dafür begrenzte Ressourcen aus der Erde zu holen. Das ist ein ambitioniertes Ziel, für das verschiedene Apple Teams, unsere Zulieferer und Recycling­partner über Jahre hinweg kooperieren müssen – aber wir arbeiten bereits daran.

Mehr Informationen zu unserem bisherigen Fortschritt findest du im Umwelt­fortschritts­bericht 2020 (PDF).

11. Reduziert Apple seine Verwendung von Kunststoffen?

Wir verpflichten uns, bis 2025 auf Kunststoffe in unseren Verpackungen zu verzichten und in unseren Produkten auf recycelte und wieder­verwendbare Kunststoffe umzusteigen. Wir erwarten, dass bis 2025 die in unseren Produkten verwendeten Kunststoffe zu 10–30 % recycelte oder erneuerbare Materialien sind.

Wir haben bereits große Fortschritte dabei erzielt, auf Kunststoffe in unseren Produkt­verpackungen zu verzichten. In vier Jahren haben wir den Einsatz von Kunststoff in unseren Produkt­verpackungen um 58 % reduziert. iPhone, iMac Pro, MacBook Air, Mac mini, iPad, 16" MacBook Pro und Apple Watch Geräte haben jetzt Produkt­verpackungen, die größtenteils aus Fasern bestehen.

Bei unseren Produkten verwenden wir weniger Kunststoffe, indem wir effizienter mit Materialien umgehen und Kunststoffe aus fossilen Brennstoffen durch erneuerbare oder recycelte Alternativen ersetzen. Wir suchen und prüfen systematisch recycelte und erneuerbare Alternativen für jede Art von Kunststoff, die Apple nutzt. Dadurch identifizieren wir für jeden Kunststoff, der für ein Produkt benötigt wird, eine recycelte oder erneuerbare Option. Wir haben durchschnittlich 46 % recycelten Kunststoff für mehr als 100 Bauteile von Produkten eingeführt, die allein im Geschäftsjahr 2019 herausgebracht wurden.

12. Wie nutze ich die Batterie in meinem Apple Gerät am effizientesten?

Weitere Infos dazu, wie deine Batterie geladen wird und wie du die maximale Batterieleistung erhältst, findest du unter apple.com/de/​batteries/maximizing-performance.

13. Wann und wie sollte ich die Batterie in meinem Apple Gerät ersetzen lassen?

Infos zu Service und Recycling für deine Batterie findest du auf apple.com/de/batteries/service-and-recycling.

14. Bietet Apple Recycling an?

Ja. Mit Apple Trade In kannst du jedes Apple Gerät und Geräte von Marken, die zu Apple gehören, in jedem Apple Store und online auf apple.com kostenlos recyceln lassen. Dazu gehören auch Batterien und alte elektronische Produkte sowie das kostenlose Recycling von Verpackungen für unsere Kunden aus Wirtschaft, Bildung und Institutionen. Wenn wir dein Gerät erhalten, wird es gründlich geprüft, um zu entscheiden, ob Bestandteile recycelt oder wieder­verwendet werden können. Egal ob es recycelt oder wieder­verwendet wird, jeder Schritt bei der Verarbeitung deines Geräts erfolgt auf umwelt­bewusste Art und Weise. Und alte iPhones schicken wir an Daisy, unseren Demontage-Roboter. Das ist der innovativste und effizienteste Weg, um wertvolle Rohstoffe aus dem iPhone zurückzugewinnen.

15. Setzt Apple Standards zum Schutz der Umwelt und von Arbeiterrechten in seiner Lieferkette?

Der Verhaltenskodex für Apple Zulieferer beschreibt die hohen Standards, die unsere Zulieferer bei Arbeiter‑ und Menschen­rechten, Gesundheit und Sicherheit sowie beim Umweltschutz einhalten müssen. Wir fordern von allen Zulieferern, die mit Apple zusammen­arbeiten, dass sie zustimmen, sich an unseren Verhaltens­kodex und die dazu­gehörigen Standards für die Verantwortung der Zulieferer zu halten. Um den Kodex durchzusetzen, führen wir strenge Überprüfungen anhand von über 500 Datenpunkten durch. Stellen wir einen Verstoß gegen unseren Kodex fest, arbeiten wir mit unseren Zulieferern zusammen, damit sie sich verbessern und unsere Standards einhalten. Weitere Infos findest du auf unserer Website zur Verantwortung der Zulieferer.

16. Arbeitet Apple mit Umwelt‑NROs oder anderen Partnern zusammen?

Wir arbeiten mit vielen Partnern zusammen. Bei unseren Bemühungen zum Klimaschutz arbeiten wir mit Organisationen wie Advanced Energy Economy (AEE), RE100 und We Mean Business zusammen. Unsere Arbeit an der Kreislauf­wirtschaft fördern wir durch unsere Mitgliedschaft in der Aluminum Stewardship Initiative. Außerdem sind wir Mitglied beim Green America’s Clean Electronics Production Network (CEPN) und im Green Chemistry and Commerce Council (GC3). Weitere Informationen zu unseren Partnerschaften findest du im Umwelt­fortschritts­bericht 2020 (PDF).