Wir nehmen den Schutz deiner Daten ernst.

Datenschutz ist von Anfang an integriert. Unsere Produkte und Features sind mit innova­tiven Datenschutz­technologien ausgestattet, damit wir oder andere auf möglichst wenige deiner Daten zugreifen können. Zusätzlich sorgen leistungs­starke Sicherheits­features dafür, dass niemand außer dir Zugriff auf deine Informationen hat. Wir arbeiten ständig an neuen Möglichkeiten, deine persönlichen Informationen zu schützen.

Safari

Safari ist ein Browser mit fortschrittlichen Features zum Schutz deiner Privatsphäre. Diese unterbinden seiten­übergreifendes Tracking und minimieren die Daten, die an andere Anbieter übermittelt werden.

White Paper zum Safari Datenschutz ansehen (PDF)

Intelligenter Tracking‑Schutz

Du hast sicherlich schon mal bemerkt, dass etwas, das du online kaufen wolltest, dir plötzlich überall im Internet angezeigt wurde. Das passiert, wenn andere Anbieter Cookies und andere Websitedaten nachverfolgen, um dir auf verschiedensten Websites Werbung anzuzeigen. Der Intelligente Tracking-Schutz nutzt den neuesten Stand von maschinellem Lernen und On-Device Intelligence gegen dieses seiten­übergreifende Tracking. Dazu werden Tracking-Inhalte anderer Anbieter von den übrigen Browserdaten getrennt. So bleibt alles, was du dir im Web ansiehst, ganz allein deine Sache – und Werbe­treibende bleiben außen vor. Du brauchst keine Einstellungen für diese Schutzmechanismen zu ändern, der Intelligente Tracking-Schutz ist standardmäßig aktiviert.

Neu

Datenschutzbericht

Dein Datenschutzbericht zeigt dir alle seitenübergreifenden Tracker, die durch den intelligenten Tracking-Schutz in Safari blockiert werden. Du kannst den Bericht über die Safari Symbol­leiste und Safari Startseite ansehen.

Neu

Passwortüberwachung

Safari prüft, ob deine im Schlüsselbund gespeicherten Passwörter vielleicht von einem Daten­missbrauch betroffen sind. Es setzt sichere und vertrauliche Verschlüsselungs­verfahren ein, um Ableitungen deiner Passwörter regelmäßig mit einer öffentlich verfügbaren Liste von gehackten Passwörtern abzugleichen. Falls Safari ein möglicherweise kompromittiertes Passwort erkennt, wirst du von deinem Gerät benachrichtigt. Dabei werden deine Passwort­daten niemals weiter­gegeben – auch nicht an Apple.

Social Widget Tracking-Schutz

Kommentarfelder sowie Tasten zum Liken oder Teilen sind in Websites eingebettete sogenannte Social Widgets. Auch sie können zum Tracking verwendet werden, selbst wenn du sie nicht nutzt oder daraufklickst. Safari blockiert dieses Tracking standardmäßig und verhindert, dass Social Widgets auf deine Identität zugreifen – bis du ihnen dazu die Erlaubnis erteilst.

Abwehr von Fingerprinting

Safari hindert Werbe­treibende und Websites daran, aus den eindeutigen Merkmalen deines Geräts einen „Fingerabdruck“ zu erstellen, der sich zum Tracking nutzen lässt. Zu diesen Merkmalen gehören die Geräte- und Browser­konfiguration sowie installierte Schriften und Plug-ins. Um Fingerprinting abzuwehren, gibt Safari eine vereinfachte Version der System­konfiguration an. So sehen mehr Geräte für Tracker identisch aus. Das macht es schwieriger, dein Gerät zu identifizieren. Dieser Schutz ist standardmäßig aktiviert, du brauchst also nichts weiter zu tun.

Privates Surfen

Wenn du „Privates Surfen“ aktivierst, fügt Safari die von dir besuchten Seiten nicht dem Verlauf hinzu, speichert keine Suchanfragen und sichert keine Informationen, die du in Online­formulare eingibst. Du kannst Inhaltsblocker nutzen, um zu kontrollieren, was in deinem Browser geladen wird. So verhinderst du, dass jemand deine Aktivitäten auf einer oder über mehrere Websites hinweg verfolgt. Die Entwickler der Inhaltsblocker erhalten keine Informationen darüber, was du dir anschaust.

Suchen

In das intelligente Suchfeld in Safari kannst du die Namen von Websites, Webadressen und Suchanfragen eingeben. Dabei minimiert Safari die Menge an Daten, die an Suchmaschinen anderer Anbieter gesendet werden. So werden beispielsweise weder Cookies noch dein genauer Standort geteilt – was passieren kann, wenn du andere Suchfunk­tionen nutzt. Du kannst in Safari auch DuckDuckGo als Standard­suchmaschine einstellen und so ohne Tracking im Web suchen.

Neu

Erweiterungskontrollen

Mit Browser­erweiterungen kannst du vieles machen, zum Beispiel bei Käufen Geld sparen oder deine Grammatik verbessern. Sie können aber auch dazu verwendet werden, dich zu tracken und dabei zu erfassen, was du dir im Internet anschaust und sogar was du tippst. Mit den Safari Erweite­rungs­kontrollen kannst du den Zugriff von Erweiterungen auf deine Daten gewähren, nur für einen Tag, nur für die aktuelle Website oder für immer.

Karten

Personalisierte Features werden mit den Daten auf deinem Gerät erstellt. Und alle von deinem Gerät an den Karten Service gesendeten Daten werden mit zufälligen Kennungen verknüpft, sodass Apple kein Profil über deine Bewegungen und Suchanfragen erstellen kann.

Individualisieren

Viele nützliche Features wie das Auffinden deines geparkten Autos nutzen Daten auf deinem Gerät. Das minimiert die Menge der an Apple Server gesendeten Daten.

Durchgehende Verschlüsselung

Karten synchro­nisiert deine persönlichen Daten auf all deinen Geräten und nutzt dabei durch­gehende Verschlüsselung. Wichtige Orte und Sammlungen werden zwischen Sender und Empfänger durchgehend verschlüsselt. So kann Apple sie nicht lesen. Und wenn du deine geschätzte Ankunftszeit mit anderen Karten Nutzer:innen teilst, kann Apple deinen Standort nicht sehen.

Zufällige Kennungen

Für Karten musst du dich nicht anmelden. Die Daten, die Karten während der Nutzung sammelt – wie Suchbegriffe, Navigations­routen und Verkehrsinfos – sind mit zufälligen Kennungen verknüpft und nicht mit deiner Apple ID. Diese Kennungen setzen sich zurück, während du die App verwendest, um das bestmögliche Erlebnis zu liefern und Karten zu verbessern. Wenn du Bewertungen oder Fotos mit Karten teilst, werden die geteilten Daten mit deiner Apple ID verknüpft.

Standort-Fuzzing

Wenn du eine Suche durchführst, geht Karten sogar noch weiter und verbirgt deinen Standort auf Apple Servern. Dieser Prozess heißt „Fuzzing“. Weil dein Standort deine Identität verraten kann, wandelt Karten ihn bei einer Suche nach 24 Stunden in einen weniger genauen Standort um. Apple speichert weder deinen Suchverlauf noch deinen Standortverlauf.

Erweiterungen für Karten

Erweiterungen für Karten, die du zum Buchen von Fahrten oder für Reservierungen nutzen kannst, laufen in eigenen Sandboxes und teilen die Zugriffsrechte mit den Apps, zu denen sie gehören. Bei Apps zur Fahrtenbuchung teilt Karten mit den Erweiterungen nur deinen Startpunkt und das Ziel. Und wenn du einen Tisch in einem Restaurant reservierst, kennt die Erweiterung nur die Stecknadel, auf die du getippt hast.

Fotos

Gesichts­erkennung sowie Szenen‑ und Objekterkennung finden komplett auf deinem Gerät und nicht in der Cloud statt. So erfährt Apple nicht, was auf deinen Fotos zu sehen ist. Und Apps dürfen auf deine Fotos nur mit deiner Genehmigung zugreifen.

Fotos Datenblatt ansehen (PDF)

Rückblicke und Vorschläge zum Teilen

Die Features „Rückblicke“ und „Vorschläge zum Teilen“ in der Fotos App nutzen On-Device Intelligence, um deine Fotos zu analysieren und sie nach Gesichtern, Orten und mehr zu organisieren, damit du sie leichter findest. Weil all das auf deinem Gerät geschieht, erfährt Apple nicht, wer oder was in deinen Alben vorkommt.

iCloud Fotos

Wenn du deine Foto­mediathek in iCloud Fotos sicherst, werden deine Fotos auf den Apple Servern durch Verschlüsselung geschützt. Fotodaten wie Standort oder nach Orten organisierte Alben können zwischen deinen Geräten geteilt werden, wenn iCloud Fotos aktiviert ist. Geräteinterne Analysen wie Gesichts­erkennung sowie Szenen- und Objekt­erkennung werden nicht mit Apple synchro­nisiert oder geteilt. Und wenn du iCloud Fotos deaktivierst, kannst du weiterhin geräteinterne Analysen verwenden.

Einstellungen zum Teilen

Bei macOS, iOS und iPadOS entscheidest du, ob du den Ort, den Bearbeitungsverlauf und Tiefendaten eines Fotos ebenfalls teilen möchtest – egal, ob du das Foto mit einem Freund oder einer App teilst.

Neu

Apps

Wenn dich eine App nach Zugang zu deinen Fotos fragt, gibst du nur ausgewählte Bilder frei – nicht deine ganze Mediathek. Und wenn eine App ein Foto zu deiner Mediathek hinzu­fügen möchte, erlaubst du das, ohne dass die App auf deine Fotos zugreift. Du kannst einer App aber auch kompletten Zugriff auf deine Fotos geben.

iMessage und FaceTime

Deine Nach­richten und FaceTime Gespräche sind durchgehend verschlüsselt und somit während der Übertragung zwischen Geräten nicht lesbar.

Durchgehende Verschlüsselung

Durchgehende Verschlüsselung schützt deine iMessage und FaceTime Gespräche auf allen deinen Geräten. Mit watchOS, iOS und iPadOS werden deine Nach­richten auf deinem Gerät verschlüsselt, sodass niemand ohne dein Passwort darauf zugreifen kann. iMessage und FaceTime sind so konzipiert, dass es Apple nicht möglich ist, deine Nach­richten während der Übertragung zu lesen. Du kannst entscheiden, ob deine Nach­richten automatisch nach 30 Tagen, nach einem Jahr oder nie von deinem Gerät gelöscht werden.

FaceTime

FaceTime und Gruppen FaceTime Anrufe werden nicht auf den Apple Servern gespeichert. Und während der Übertragung werden diese Anrufe mit durchgehender Verschlüsselung geschützt.

iMessage Apps

iMessage Apps, mit denen du Sticker, Songs und mehr teilen kannst, ohne Nach­richten zu verlassen, haben keinen Zugriff auf die Kontakt­informationen oder Nach­richten der Teil­nehmenden. iOS und iPadOS verteilen an jede App eine zufällig generierte Kennung für alle Teilnehmer:innen, die zurückgesetzt wird, wenn die App gelöscht wird.

iCloud Backup

iMessage und SMS Nach­richten werden für dich in iCloud gesichert. Du kannst das iCloud Backup aber jederzeit deaktivieren. Und Inhalte von FaceTime Anrufen speichert Apple niemals auf Servern.

Siri

Siri wurde so entwickelt, dass es so viel wie möglich offline lernt – direkt auf deinem Gerät. Deiner Anfrage oder Suche wird eine zufällige Kennung – eine lange Zeichenfolge aus Buch­staben und Zahlen – zugeordnet, nicht deine Apple ID.

Vorschläge auf dem Gerät

Wenn Siri Informationen auf deinem Gerät vorliest oder sucht, etwa in Nachrichten und Notizen, oder wenn Siri Vorschläge macht, wie mit Widgets und der Siri Suche, bleiben deine persönlichen Informationen auf dem Gerät. Sie werden nicht an Apple Server gesendet. Siri Vorschläge in der QuickType Tastatur werden durch einen von Apple entwickelten lernfähigen Sprachprozess ermöglicht, der ebenfalls direkt auf deinem Gerät läuft.

Zufällige Kennungen

Apple versucht, so viel wie möglich auf deinem Gerät zu verarbeiten, doch für Features wie Sprachanfragen an Siri oder eine Suche in Spotlight oder Safari werden Echtzeitbeiträge von Apple Servern benötigt. Wenn wir Informationen an einen Server senden, schützen wir deine Privatsphäre und verwenden zufällige Kennungen statt deiner Apple ID. Informationen wie Standorte können an Apple gesendet werden, um die Genauigkeit von Antworten zu verbessern. Du kannst die Ortungsdienste aber auch jederzeit deaktivieren.

Verarbeitung auf dem Gerät

Auch wenn Anfragen an Apple Server gehen, bleiben so viele persönliche Informationen auf deinem Gerät wie möglich. Beispiel: Wenn du Siri bittest, eine deiner Nach­richten zu lesen, liest Siri sie vor, ohne sie an Apple Server zu senden.

Siri und Diktierfunktion

Je länger du Siri und die Diktier­funktion verwendest, umso besser verstehen sie dich und umso besser funktionieren sie. Damit Siri und die Diktierfunktion deine Aussprache erkennen und bessere Antworten geben können, werden bestimmte Informationen über verschlüs­selte Protokolle an Apple Server gesendet. Dazu gehören die Namen deiner Kontakte sowie Musik, Bücher und Podcasts, die dir gefallen. Siri und die Diktier­funktion verknüpfen diese Daten aber nicht mit deiner Apple ID, sondern nur mit einer zufälligen, auf deinem Gerät generierten Kennung. Du kannst diese Kennung jederzeit zurück­setzen, indem du Siri und die Diktier­funktion deaktivierst und wieder aktivierst und damit praktisch deine Beziehung zu ihnen neu beginnst. Wenn du Siri und die Diktierfunktion deaktivierst, werden deine mit der Siri Kennung verknüpften Siri Daten gelöscht. Der Lernprozess fängt neu an, wenn du Siri wieder aktivierst. Die On-Device Diktierfunktion hilft, deine Privatsphäre noch besser zu schützen, da sie komplett offline durchgeführt wird.

Siri und Diktierfunktion verbessern

Apple speichert standardmäßig keine Audioaufnahmen von Interaktionen mit Siri und der Diktierfunktion. Computer­generierte Transkripte werden verwendet, um Siri und die Diktierfunktion zu verbessern. Zum Verbessern von Siri kannst du Apple erlauben, Audioaufnahmen deiner Interaktionen mit Siri und der Diktierfunktion zu speichern und auszuwerten. Die Zustimmung dazu kannst du jederzeit widerrufen. Diesen Audioclips wird eine zufällige Kennung zugeordnet und nicht deine Apple ID. Zusätzlich kannst du jederzeit alle Anfragen an Siri und die Diktierfunktion, die mit der zufälligen Kennung verknüpft sind, von Apple Servern löschen. Dazu gehören Audio­aufnahmen und computer­generierte Transkripte. Beachte, dass Anfragen, die älter als sechs Monate sind, und die wenigen Anfragen, die ausgewertet wurden, eventuell nicht gelöscht werden, weil sie der zufälligen Kennung nicht mehr zugeordnet sind.

Weitere Infos zu „Siri fragen“ und Datenschutz

Vorschläge in Suchen und Safari

Verwendest du Spotlight in macOS, werden deine Suchinformationen an Apple Server gesendet. Um dir die relevantesten Vorschläge zu liefern, gehören dazu auch Kontext­informationen wie dein Standort oder was du in Suchsitzungen gemacht hast. Diesen Informationen wird eine zufällige Kennung zugeordnet und nicht deine Apple ID, sodass Suchen und Standorte nicht persönlich mit dir verknüpft sind. Für Vorschläge in Suchen wird alle 15 Minuten eine zufällige Kennung generiert, und dein genauer Standort wird nie mit dem Server geteilt. Stattdessen wird via Standort-Fuzzing ein ungefährer Standort von deinem Gerät gesendet. Du kannst Vorschläge in Suchen wahlweise auch deaktivieren. Falls du standort­bezogene Vorschläge deaktivierst, nutzt Apple dennoch deine IP-Adresse, um deinen ungefähren Standort zu bestimmen, damit die Vorschläge relevanter sind.

Weitere Infos zu Siri Vorschlägen und Datenschutz

Apple Pay

Wenn du mit einer Kredit- oder Debitkarte zahlst, weiß Apple nicht, was du kaufst und auch nicht wo und zu welchem Preis.

Einmalige Device Account Number

Wenn du in Apple Pay über die Wallet App eine Kreditkarte, Debitkarte oder Prepaidkarte hinzufügst, überträgt dein Gerät deine Karteninformationen zusammen mit anderen Informationen über deinen Account und dein Gerät sicher an den Kartenaussteller. Deine eigentliche Karten­nummer wird niemals auf dem Gerät oder auf Servern von Apple gespeichert. Stattdessen wird eine einmalige Device Account Number erstellt und so verschlüsselt, dass Apple sie nicht entschlüsseln kann. Diese Nummer wird im Secure Element auf deinem Gerät gespeichert. Die Device Account Number im Secure Element wird von deinem Betriebssystem abgeschottet und nicht auf Apple Pay Servern gespeichert oder in iCloud gesichert. Apple zeichnet nicht auf, was du in Apple Pay kaufst. So können wir auch keine Liste deiner Einkäufe erstellen, um Anzeigen einzublenden.

Weitere Infos zu Sicherheit und Datenschutz bei Apple Pay

Händlertransaktionen im Geschäft

In Geschäften werden die Zahlungen mit der Device Account Number und einem speziell für die Transaktion erstellten, dynamischen Sicherheitscode verarbeitet. Weder Apple noch dein Gerät teilen die eigentliche Nummer deiner Kreditkarte oder Debitkarte mit Händlern.

Käufe in Apps und auf Websites

Wenn du in einer App oder auf einer Website bezahlst, erhält Apple die Daten der Transaktion in verschlüsselter Form. Sie werden mit einem entwickler­spezifischen Schlüssel erneut verschlüsselt, bevor sie an den Entwickler weitergeleitet werden. Wenn du auf einem MacBook Air mit Touch ID oder auf einem MacBook Pro mit Touch Bar bezahlst, wird die Zahlung im Secure Element verarbeitet. Das ist ein zertifizierter Chip, auf dem deine Zahlungs­informationen sicher gespeichert werden. Auf anderen Mac Computern kommunizieren dein Mac und jedes iOS oder iPadOS Gerät, das beim selben iCloud Account angemeldet ist, lokal oder über Apple Server mithilfe eines verschlüsselten Kanals. Apple verlangt von allen Apps und Websites, die Apple Pay nutzen, dass ihre Datenschutz­richtlinie einsehbar ist. So weißt du, wie deine Daten verwendet werden.

Gesundheit

Du bestimmst, welche Daten in der Health App gespeichert werden und welche Apps darüber auf deine Daten zugreifen können.

Verschlüsselte Daten

Du entscheidest, wie du Daten zu deiner Person in der Health App verwendest oder teilst. Und du bestimmst, welche Daten in der Health App gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat. Wenn dein Telefon mit einem Code, Touch ID oder Face ID gesperrt ist, sind deine Gesundheits- und Fitnessdaten in der Health App verschlüsselt. Alle Gesundheits­daten, die in iCloud gesichert werden, sind sowohl während der Übertragung als auch auf unseren Servern verschlüsselt. Und wenn du die neuesten Versionen von watchOS und iOS nutzt und die Zwei‑Faktor-Authentifizierung aktiviert hast, werden deine Gesundheits- und Aktivitätsdaten so gesichert, dass Apple sie nicht lesen kann.

Aktivität teilen und löschen

Ob du deine Aktivitätsdaten von deiner Apple Watch mit anderen Nutzer:innen teilst, bestimmst du selbst. Wenn du keine Daten mehr teilen möchtest, löscht das iPhone des anderen frühere in der Fitness App gespeicherte Daten. Du kannst aber deine Aktivitäten auch vorübergehend verbergen.

HealthKit

Durch HealthKit können Entwickler Apps für Gesundheit und Fitness erstellen, die ihre Daten mit der Health App oder untereinander teilen können. Wenn du die App benutzt, kannst du bestimmen, welche deiner HealthKit Daten mit welchen Apps geteilt werden. Apple verlangt von jeder App im App Store eine Datenschutz­richtlinie, die du einsehen kannst. Das gilt auch für Apps, die von HealthKit unterstützt werden. Solche Apps dürfen keine HealthKit Daten nutzen bzw. Dritten übermitteln, um Werbung einzublenden oder sonstiges Data-Mining durchzuführen. Sie dürfen Daten nur zur Gesundheits­forschung teilen oder um deine Gesundheit und Fitness zu verbessern. Und das auch nur, wenn du dem zustimmst. Entscheidest du dich dafür, diese Daten mit Apps zu teilen, denen du vertraust, werden sie direkt von HealthKit an die App des anderen Anbieters übertragen. Sie gelangen nicht in das Apple Netzwerk.

ResearchKit und CareKit

ResearchKit und CareKit sind Open Source Software Frameworks, die die Möglichkeiten des iPhone nutzen. Entwickler erstellen mit ResearchKit Apps, die medizinischen Forschern zuverlässige und aussagekräftige Daten für ihre Studien liefern können. Und CareKit ist eine Entwickler-Plattform für Apps, die helfen, aktiver auf die Gesundheit zu achten.

Mit ResearchKit wählst du, an welchen Studien du teilnehmen möchtest, und kontrollierst die Informationen, die du den einzelnen Forschungsapps zur Verfügung stellst. Apps, die ResearchKit oder CareKit nutzen, können Daten aus der Health App nur mit deiner Zustimmung abrufen. Alle Apps, die ResearchKit für klinische Studien mit freiwilligen Teilnehmer:innen nutzen, müssen dafür die Einwilligung der Teilnehmenden einholen und ausführliche Informationen über Vertraulichkeit, Nutzung und Umgang mit den Daten bereitstellen.

Außerdem benötigen diese Apps die Genehmigung eines unabhängigen Ethik­ausschusses, bevor die Studie überhaupt begonnen werden kann. Bei bestimmten ResearchKit Studien ist es möglich, dass Apple eine Forschungsstelle einnimmt und Daten von Teilnehmenden empfängt, die dazu ihre Einwilligung gegeben haben. Wir können dadurch gemeinsam mit einer größeren Forschergruppe untersuchen, wie unsere Technologie dabei helfen kann, dass Menschen besser mit ihrer Gesundheit umgehen. Der Empfang der Daten verhindert die Möglichkeit der direkten Identifizierung der Teilnehmenden für Apple.

Weitere Infos zu ResearchKit und CareKit

„Health & Aktivität verbessern“ und „Rollstuhlmodus verbessern“

„Health & Aktivität verbessern“ und „Rollstuhlmodus verbessern“ senden Daten vom iPhone und von der Apple Watch an Apple, damit wir die Effektivität unserer Gesundheits- und Fitnessfunk­tionen verbessern können. Das schließt Daten mit ein, die in der Health App und in der Aktivitätsapp angezeigt werden, sowie Bewegungs­daten, welche Fitnessapps du sonst installiert hast, deinen ungefähren Standort und die Nutzungsdauer deiner Apple Watch. Diese Daten werden für keinen anderen Zweck verwendet und enthalten keine Informationen, mit denen du identifiziert werden kannst.

Neu

Begegnungsmitteilungen

COVID-19 Begegnungs­mitteilungen sind so entwickelt, dass deine Privat­sphäre geschützt bleibt. Sie verwenden zufällige Bluetooth Kennungen, die alle 10 bis 20 Minuten ausgetauscht werden, um Tracking zu vermeiden. Du musst die Technologie selbst aktivieren und kannst sie auch jederzeit wieder deaktivieren. Das System erfasst nicht den Standort deines Geräts. Und alle, die ein positives Test­ergebnis eintragen, werden vom System nicht gegen­über anderen Benutzer:innen oder Apple identifiziert.

Ortungs­dienste

Die Datenschutz­einstellun­gen für die Ortungsdienste sind eine leistungs­starke Methode, um zu verwalten, welche Apps Zugriff auf deinen Standort haben.

White Paper zum Ortungsdienste Datenschutz ansehen (PDF)

Apple Standort­berechtigungen

Standortberechtigungen helfen dir, die Standortdaten, die du Apps übermittelst, über feinstufige Einstellungen zu kontrollieren. Du bestimmst, ob du einer App einmalig Zugriff auf deinen Standort geben möchtest oder immer, wenn du sie verwendest.

Neu

Ungefährer Standort

Mit iOS 14, iPadOS 14 und watchOS 7 hast du die Entscheidung, ob Apps deinen genauen Standort sehen oder nur deinen ungefähren Standort innerhalb von 25 Quadrat­kilometern. Damit kannst du mit Apps Restaurants in der Nähe finden oder den Wetter­bericht an­schauen, ohne mehr Infos preiszugeben als nötig.

Mitteilungen zur Standortverfolgung im Hintergrund

Lass dich benachrichtigen, wenn eine App deinen Standort im Hintergrund verwendet. So kannst du entscheiden, ob du die Berechti­gungen aktualisieren möchtest. Die Mitteilungen zur Standortverfolgung umfassen jetzt eine Karte, auf der du die Orte siehst, an denen eine App deinen Standort im Hintergrund verwendet hat.

Verbesserter Schutz vor Standortzugriff über WLAN und Bluetooth

Ab iOS 13 und iPadOS 13 schränken API Änderungen die Arten von Apps ein, die die Namen von WLANs sehen können, mit denen du dich verbindest. Das macht es für die Apps schwerer, deinen Standort ohne deine Zustimmung zu ermitteln. In iOS müssen Apps jetzt fragen, bevor sie Bluetooth für andere Zwecke als die Audio­wiedergabe verwenden können. So bist du vor Apps geschützt, die deinen Standort ohne deine Zustimmung via Bluetooth ermitteln. Zusätzlich kannst du in den Bluetooth-Einstellungen ändern, ob eine App jederzeit Zugriff hat.

Standort geteilter Fotos

Bei macOS, iOS und iPadOS kannst du entscheiden, ob du den Ort eines Fotos mit deinen Freund:innen oder einer App teilen möchtest.

Mit Apple anmelden

Melde dich schnell und einfach bei Apps und Websites an, ohne dass deine Aktivitäten von Apple nachverfolgt oder zum Erstellen von Profilen genutzt werden.

„Mit Apple anmelden“ Datenblatt ansehen (PDF)

Anmelden ohne Tracking

Über „Mit Apple anmelden“, kannst du dich bei Apps und Websites mit deiner Apple ID anmelden. Dann ist das Einzige, wonach Websites und Apps fragen können, dein Name und deine E-Mail Adresse. Apple nutzt außerdem weder Tracking noch Profiling, wenn du „Mit Apple anmelden“ verwendest.

Deine E-Mail Adresse ausblenden

Wenn du deine E-Mail Adresse nicht mit einer bestimmten App oder Website teilen möchtest, kannst du sie ausblenden. Oder eine einmalige E‑Mail Adresse von Apple erstellen lassen, die E-Mails an deine echte Adresse weiterleitet.

Zwei‑Faktor-Authentifizierung

Für „Mit Apple anmelden“ muss deine Apple ID mit Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt sein, sodass der Zugriff auf Accounts in deinen Lieblingsapps sicherer ist.

Neu

Upgrade auf „Mit Apple anmelden“

Entwickler können dir jetzt anbieten, einen bestehenden App Account auf „Mit Apple anmelden“ upzugraden. So kannst du dich schnell und einfach mit Face ID oder Touch ID bei deinen Accounts anmelden und die Zwei‑Faktor-Authentifizierung von Apple für mehr Datenschutz und Sicherheit nutzen, ohne einen neuen Account einzurichten.

Unterhaltung

Um dein Erlebnis zu individualisieren, nutzen unsere Unterhaltungs­services Informationen darüber, was du anhörst, anschaust und spielst. Doch Apple erstellt kein umfassendes Profil deiner Aktivitäten in Services.

Apple Music

Bei Apple Music gibt es keine Werbung von anderen Unter­nehmen. Damit personalisierte Features wie „Jetzt hören“, „Automatische Wiedergabe“, „Persönliche Mixe“ und Mitteilungen bei Neu­erschei­nungen deinen Musik­geschmack besser treffen, sammelt Apple bestimmte Daten, wenn du Musik hörst oder suchst. Das wird beim Setup erklärt in „Über Apple Music & Datenschutz“. Apple Music ist verpflichtet, einige kumulierte Daten mit Partnern zu teilen, zum Beispiel damit Platten­labels Tantiemen an Künstler:innen zahlen können. Das passiert aber nur unter hohem Datenschutz.

Apple Music gibt keine Daten an Partner, die Benutzer‑ oder Geräte­erkennung verwenden. Wenn du deine Musik­sammlung nicht auf unseren Servern speichern möchtest, melde dich einfach aus der iCloud Musik­media­thek ab. iOS und iPadOS geben dir die Kontrolle darüber, welche Apps auf deinen Apple Music Account und die damit verbun­denen Daten zugreifen können. Mit dem Freunde Feature in Apple Music kannst du deine Lieblings­musik teilen und entscheiden, wer die Musik in deinem Profil sehen kann. Apple Music hat nur Zugriff auf Kontakte, die du als Freund:innen bei Apple Music hinzufügst, und nicht auf deine gesamte Kontaktliste.

Weitere Infos zu Apple Music und Datenschutz

Apple TV

Damit Apple persönliche Empfehlungen machen und dein Apple TV Erlebnis verbessern kann, sammeln wir Informationen zu deinen Käufen, Downloads und Aktivitäten in der Apple TV App. Dazu gehört auch, was du in der Apple TV App schaust, verknüpfte Apps und dein Standort. Du kannst wahlweise teilen, was du in verknüpften Apps schaust, um all deine Inhalte zusammen­zubringen. Und du hast Kontrolle über den Wiedergabe­verlauf, den Apple für persona­lisierte Empfehlungen nutzt. Du kannst jetzt den Wiedergabeverlauf, den Apple aus verknüpften Apps erhält, komplett oder App für App löschen.

Weitere Infos zu Apple TV App und Datenschutz

Apple Arcade

Apple Arcade Spiele erfassen ohne deine Zustimmung keine persönlichen Daten über dich und verfolgen keine Informationen darüber nach, wie du spielst. Die Spiele in Apple Arcade enthalten keine Werbung und kein Tracking anderer Anbieter.

Weitere Infos zu Apple Arcade und Datenschutz

App Store

Im App Store muss jede App strenge Regeln zum Schutz deiner Daten einhalten und eine eigene Erklärung darüber abgeben, wie sie deine Daten nutzt. Und sie muss deine Zustimmung einholen, bevor sie auf Dinge wie deine Fotos oder deinen Standort zugreift.

App Richtlinien

Im App Store verlangt Apple von App Entwicklern, dass sie bestimmte Richtlinien einhalten, um die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer:innen zu wahren. Apple verlangt von ihnen außerdem, dir eine Datenschutz­richtlinie vorzulegen, die du einsehen kannst. Wenn Apple von einer App erfährt, die gegen diese Richtlinien verstößt, muss der Entwickler das Problem lösen, oder die App wird aus dem App Store entfernt. Apps durchlaufen einen Prüfprozess, bevor sie im App Store erhältlich werden.

Neu

Infos zum Datenschutz im App Store

Ab Dezember 2020 müssen Entwickler Angaben machen, wie sie deine Daten verwenden – zum Beispiel Nutzungs­daten, Kontakt­informationen oder den Standort – und ob diese Daten genutzt werden, um dich zu tracken. Du kannst diese selbst erstellten Daten­schutz­label jederzeit auf der Produkt­seite der App im App Store einsehen, auch schon vor dem Laden. Dies ist Teil der fort­laufenden Bemühungen, dir mehr Transparenz und Kontrolle über deine Daten zu geben. Apple wird dieses Feature ständig weiter aktua­lisieren und mit Entwicklern zusammen­arbeiten, damit Benutzer fundierte Entschei­dungen treffen können.

Weitere Infos zu Datenschutzlabel im App Store Erfahre, wie Apps von Apple deine Daten verarbeiten

App Berechtigungen

Nach der Installation der App auf deinem Gerät wird um deine Erlaubnis gefragt, bevor sie auf bestimmte Informationen wie deinen Standort oder deine Fotos zugreifen darf. Du kannst erteilte Berechtigungen auch ändern. In iOS 11 oder neuer und in iPadOS kannst du für jede einzelne App entscheiden, ob du deinen Standort mitteilen möchtest. Apple sorgt dafür, dass bestimmte Daten auf deinem Gerät für keine App zugänglich sind. Außerdem kann keine App den vollständigen Zugriff auf alle deine Daten verlangen.

Neu

App Clips

Wenn du App Clips nutzt, dürfen Entwickler nur begrenzt nach Daten fragen. Wenn ein App Clip Zugriff auf deinen Standort, deine Kamera oder andere sensible Daten benötigt, muss er genau wie eine vollständige App deine Zustimmung einholen. Du kannst aber auch allen App Clips deine Einwilligung geben. App Clips dürfen dich nicht nach deiner Erlaubnis fragen, um dich in Apps und auf Websites anderer Unternehmen zu tracken – das dürfen nur vollständige Apps.

Neu

App Tracking

Mit dem neuen App Tracking Bereich in den Einstellungen kannst du ganz einfach sehen, welche deiner Apps die Erlaubnis haben, dich zu tracken. Wenn du möchtest, kannst du das ändern und Apps so einstellen, dass sie dich in Zukunft nicht mehr fragen. iOS 14.5 und iPadOS 14.5 oder neuer verlangen von Entwickler:innen, dass sie deine Einwilligung einholen, bevor sie deine Aktivitäten in den Apps und auf den Websites von anderen Unter­nehmen für Werbung oder Daten­broker tracken.

iCloud

Alles, was du in iCloud speicherst, ist durch Verschlüsselung geschützt. CloudKit ist so konzipiert, dass Entwickler anderer Anbieter, die es verwenden, keinen Zugriff auf deine Apple ID haben.

Verschlüsselte Daten

Deine iCloud Inhalte wie Fotos, Kontakte und Erinne­rungen sind verschlüsselt, wenn sie auf unsere Server übertragen und dort gespeichert werden. Mails werden bei der Übertragung von deinem Gerät an iCloud verschlüsselt und mit Sicherheits­funk­tionen gespeichert, die deine Kommunikation schützen und dir gleichzeitig schnellen und einfachen Zugriff auf deine Nach­richten bieten. Apple verschlüsselt außerdem die Daten, die zwischen jeder E‑Mail App, die du verwendest, und unseren iCloud Mail Servern übertragen werden. Persönliche Daten wie Home und Health Daten werden mit durchgehender Verschlüsselung gespeichert, die größtmögliche Datensicherheit gewährt. Diese Daten werden durch einen Schlüssel geschützt, der aus für dein Gerät eindeutigen Daten und deinem Gerätecode, den nur du kennst, generiert wird. Niemand sonst kann auf diese Daten zugreifen oder sie lesen.

Zwei‑Faktor-Authentifizierung

Die Zwei‑Faktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheitsebene für deine Apple ID. Sie soll sicherstellen, dass du die einzige Person bist, die auf deinen Account Zugriff hat, auch wenn dein Passwort in andere Hände gelangt. Sie ist einfach einzurichten und einfach zu verwenden.

Weitere Infos zu iCloud und Sicherheit

iCloud Freigabe

Mit der iCloud Freigabe werden die Identitäten der Teilnehmer nur Personen zur Verfügung gestellt, die zu einer privaten Freigabe eingeladen wurden und diese Einladung angenommen haben. Die Namen deiner freigegebenen Dateien sowie der Vor- und Nachname, der mit deinem iCloud Account verknüpft ist, sind für alle sichtbar, die den Freigabelink sehen können, inklusive Apple. In iOS 11 oder neuer, iPadOS und macOS High Sierra oder neuer werden über die durchgehende Verschlüsselung in iCloud bestimmte persönliche Daten, wie deine Health Daten, auf all deinen Geräten so synchro­nisiert, dass Apple sie weder lesen noch auf sie zugreifen kann.

Andere Anbieter

Falls Apple andere Anbieter zum Speichern deiner Daten einsetzt, verschlüsseln wir die Daten und geben die Schlüssel nicht weiter, sodass die Anbieter keinen Zugriff haben. Apple speichert die Schlüssel in eigenen Rechenzentren, damit du alle deine iCloud Daten sichern, synchronisieren und freigeben kannst. Der iCloud Schlüsselbund speichert deine Passwörter und Kredit­karten­informationen so, dass Apple sie weder lesen noch auf sie zugreifen kann.

CloudKit

Mit CloudKit können Entwickler anderer Anbieter iCloud Speicher in ihren eigenen Apps verwenden. Mit CloudKit kannst du deine Einstellungen und Daten aus Apps auf allen deinen Geräten auf dem neuesten Stand halten. Entwickler nutzen CloudKit, damit du ihre Apps einfacher verwenden kannst und dich nicht separat anmelden musst. Entwickler haben standardmäßig keinen Zugriff auf deine Apple ID, sondern nur auf eine einmalige Kennung. Wenn du die Erlaubnis dafür gibst, können Entwickler deine E‑Mail nutzen, damit dich andere in der App finden können. Du hast immer die Kontrolle über diese Genehmigungen und kannst sie jederzeit wieder deaktivieren. Deine Daten in Verbindung mit CloudKit werden nicht mit Entwicklern geteilt, es sei denn, du entscheidest dich dafür, sie öffentlich zu posten oder zu teilen.

CarPlay

Die strengen Datenschutz­richtlinien deines iPhone und deiner Apps gelten auch für CarPlay. Dasselbe trifft auch auf die iOS Datenschutz­aktualisierungen zu.

Datenminimierung

Wenn du CarPlay verwendest, wird jede eingeblendete App von deinem iPhone und nicht vom Fahrzeug gesteuert. Das bedeutet, dass Apple dem Fahrzeug nur begrenzte Metadaten übermittelt, um für ein nahtloses Erlebnis zu sorgen. Und das nur dann, wenn Metadaten zur Bereitstellung des Services zwingend erforderlich sind. Es können zum Beispiel Infos zu Songs geteilt werden, um anzuzeigen, welchen Song du gerade hörst. Und auch der Kontakt oder die Gesprächsdauer deines laufenden Anrufs können als nützliche Information im Kombi-Instrument oder im Head‑up Display angezeigt werden.

Apps anderer Anbieter

Apps anderer Anbieter für Audio, Nach­richten, Sprachwahl und Navigation funktionieren mit CarPlay ebenso wie Apps, die Fahrzeug­hersteller für ihre Fahrzeuge entwickeln. Weil sie auf deinem iPhone laufen, gelten alle Sicherheits­features für Apps anderer Anbieter in iOS auch für CarPlay. Apple verlangt außerdem von Apps anderer Anbieter immer, dass sie dir eine Datenschutz­richtlinie vorlegen, die du einsehen kannst.

Home

Die Home App nutzt Verschlüsselung, um die Daten zu schützen, die du an den HomePod und all dein HomeKit Zubehör überträgst. Für Apps, die HomeKit verwenden, gelten strenge Bestim­mungen in unseren Richtlinien für Entwickler.

Verschlüsselung

Daten zu deinem Zuhause werden verschlüsselt und im iCloud Schlüsselbund deines Geräts gespeichert. Sie werden auch bei der Übertragung zwischen deinem Apple Gerät und den Geräten, die du in deinem Zuhause steuerst, verschlüsselt. Selbst wenn du dein Zubehör von einem anderen Ort aus steuerst. Aufnahmen von Sicherheits­kameras, die HomeKit Secure Video nutzen, werden privat auf deinen Apple Geräten zu Hause analysiert und dann mit durchgehender Verschlüsselung sicher an iCloud gesendet.

Standortschutz

Führen Apps automatische Aktivitäten aus, die auf deinem Standort basieren, werden diese Aktionen von HomeKit auf deinem Gerät initiiert. Wenn du also das Licht einschaltest, bleibt dein Standort für die App unsichtbar. Und du kannst die Ortungsdienste jederzeit deaktivieren.

App Schutz

Apps, die HomeKit nutzen, werden durch unsere Richtlinien für Entwickler so beschränkt, dass sie Daten nur für die Steuerung deines Zuhauses oder für Automatisierungs­dienste verwenden können.

Zufällige Kennungen

Siri Anfragen, die du auf deinen HomeKit Geräten machst, wird eine zufällige Kennung und nicht deine Apple ID zugeordnet, um deine Identität zu schützen.

HomeKit Secure Video

Ab iOS 13 und iPadOS 13 sorgt HomeKit Secure Video dafür, dass von deinen Sicherheits­kameras erkannte Aktivitäten von deinen Apple Geräten zu Hause analysiert und verschlüsselt werden, bevor sie sicher in iCloud gespeichert werden.

HomeKit kompatible Router

Mit HomeKit kompatiblen Routern siehst du den Internet-Traffic deiner anderen Zubehör­produkte sowohl bei dir zu Hause als auch über das Internet.

Lernen und Schutz der Daten von Kindern

Mit Features wie Bildschirmzeit, Familienfreigabe und Lernapps von Apple behalten Eltern und Lehrkräfte die Kontrolle über die Daten von Kindern.

Bildschirmzeit

Du kannst Bildschirmzeit verwenden, um besser zu verstehen und zu entscheiden, wie viel Zeit deine Kinder mit Apps und Websites verbringen. Aktivitätsberichte geben dir detaillierten Einblick in ihre App Nutzung, Mitteilungen und Aktivierungen – und nur du, deine Kinder und Personen, mit denen du diese Daten teilst, können sie einsehen. Du kannst außerdem festlegen, wie viel Zeit deine Kinder jeden Tag mit bestimmten Apps und Websites verbringen dürfen.

Weitere Infos zur Bildschirmzeit

Kindersicherung

Mit Bildschirmzeit kannst du auf den Apple Geräten deiner Kinder Kinder­sicherungen und Einschränkungen einrichten. Damit entscheidest du, welche Websites sie besuchen können, welche Filme und Fernseh­sendungen sie ansehen dürfen, ob sie Zugriff auf FaceTime und die Kamera haben und sogar, ob sie Apps anderer Anbieter laden können. Du kannst auch Beschränkungen für Daten­schutz­einstellungen festlegen, etwa für Ortungsdienste und Fotos, sodass deine Kinder sie nicht selbst ändern können.

Familienfreigabe

Mit der Familienfreigabe können Kinder mit Zustimmung des Familienorganisators eigene Apple IDs haben. Apple hat Hilfsmittel wie „Vor dem Kaufen gefragt werden“ entwickelt, mit dem App Downloads oder In‑App Käufe erst von Eltern bestätigt werden müssen. So haben sie mehr Kontrolle darüber, was ihre Kinder mit ihrer Apple ID kaufen. Apple verlangt die Zustimmung von Eltern oder Erziehungs­berechtigten, damit Apple IDs für Kinder eingerichtet werden können. Und Apple hilft Erwachsenen dabei, im Auge zu behalten, was ihre Kinder machen und was sie sich anschauen.

Weitere Infos zur Familienfreigabe

Lernapps

Apple verkauft keine Daten von Schüler:innen, und wir teilen sie nicht mit anderen Anbietern, die sie für Marketing und Werbung nutzen möchten. Von Apple werden keine Daten aus Apple School Manager, der Schoolwork App, der Classroom App, iTunes U oder verwalteten Apple IDs erfasst, genutzt oder weiter­gegeben, außer um relevante Lernservices bereitzustellen. Und Apple über­wacht Schüler:innen auch nicht und erstellt keine Profile basierend auf ihren E‑Mails oder ihrem Surf­verhalten. Eltern können entscheiden, ob ihre Kinder teilnehmen. Alle haben auf ihren Geräten Zugriff auf ihre eigenen Daten.

Weitere Infos zu Datenschutz und Sicherheit im Bildungsbereich ISO Zertifizierung ISO 27001 (IS 649475) ansehen ISO Zertifizierung ISO 27018 (PII 673269) ansehen

Student Privacy Pledge

Um die Daten von Schüler:innen und Lehrkräften optimal zu schützen, entsprechen alle relevanten Vereinbarungen und Prozesse der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU. Außerdem hat Apple den Student Privacy Pledge unterzeichnet. Das unterstreicht nochmals, wie wichtig es uns ist, die Daten der Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte in Schulen zu schützen.

Student Privacy Pledge lesen

Apps für Kinder und der App Store

Apple hat Richtlinien, die die Privatsphäre der Benutzer:innen schützen und Sicherheit für alle Apps bieten. Apps für Kinder müssen zusätzliche Sicherungen vorweisen, um die Daten der Kinder zu schützen und unangebrachte Werbung zu unterbinden. Wenn Eltern eine App für ihre Kinder aus der Kategorie Kinder laden, sollten sie nach­vollziehen können, wie die Gerätenutzung ihrer Kinder über­mittelt werden kann, und darauf vertrauen können, dass ihre Kinder keine unangebrachte Werbung angezeigt bekommen.

Der Schutz deiner Privatsphäre ist schon integriert.

Datenschutz ist ein grundlegender Bestandteil des Designprozesses. Wir integrieren diesen Schutz in alle Apple Produkte, Apps und Services.

Datenminimierung

Bei Apple gilt der Grundsatz, nur die persönlichen Daten zu erfassen, die nötig sind, um dir zu geben, was du brauchst. Apple verarbeitet und analysiert persönliche Daten nach Möglichkeit immer auf deinem Gerät. In Fällen, in denen bestimmte persönliche Informationen benötigt werden, minimieren wir, wie viel wir für den beabsichtigten Service nutzen – etwa deinen Standort, wenn du etwas in Karten suchst. Wir legen kein umfangreiches Benutzerdaten­profil mit deinen Aktivitäten in unseren Produkten und Services an, um dir gezielte Werbung zu zeigen.

On-Device Intelligence

Apple nutzt maschinelles Lernen, um dein Erlebnis zu verbessern und deine Daten noch besser zu schützen. Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf dem Gerät, sodass andere Personen sie nicht einsehen können. Wir setzen maschinelles Lernen unter anderem für die geräteinterne Bild­erkennung und Szenen­bestimmung in Fotos und für Textvorschläge auf Tastaturen ein. Die A13 und A14 Bionic Chips und die Neural Engine im iPhone können etwa Muster erkennen, Vorher­sagen machen und aus Erfahrung lernen – ähnlich wie du selbst. So kann dein Gerät für personalisierte Erlebnisse sorgen, ohne dass deine persönlichen Informationen auf Apple Servern analysiert werden müssen. Entwickler können unsere Frameworks wie etwa Create ML und Core ML verwenden, um mit Apps tolle neue Erlebnisse zu ermöglichen. Und auch dann bleiben deine Daten nur auf deinem Gerät. Das bedeutet, dass Apps die Stimmung von Nutzer:innen analysieren, Szenen einordnen, Text übersetzen, Handschriften erkennen, Text­vorschläge machen und Musik markieren können und mehr, ohne deine Privatsphäre zu gefährden.

Transparenz und Kontrolle

Wenn Apple persönliche Daten erfasst, weisen wir darauf klar und transparent hin. Wir sorgen dafür, dass du weißt, wie deine persönlichen Informationen verwendet werden und wie du dem jederzeit widersprechen kannst. Mit Infoscreens zu Daten­schutz und Privatsphäre kannst du noch besser einschätzen, wie Apple deine persönlichen Informationen nutzt, bevor du dich anmeldest oder neue Features verwendest. Auf unserer Seite zu Datenschutz und Privatsphäre stellen wir darüber hinaus eine Reihe bestimmter Tools zum Verwalten der Privatsphäre bereit. In iOS 14 kannst du zum Beispiel bestimmen, ob du einer App einmalig Zugriff auf deinen Standort geben möchtest oder immer, wenn du sie verwendest. Und dich benach­richtigen lassen, wenn eine App deinen Standort im Hintergrund verwendet. So kannst du ent­scheiden, ob du die Berechtigungen aktualisieren möchtest.

Deine Seite zu Datenschutz und Privatsphäre besuchen

Schutz deiner Identität

Apple hat Technologien entwickelt, mit denen du deine Identität verschleiern kannst, wenn Daten an Apple Server übertragen werden müssen. Manchmal nutzen wir zufällige Kennungen, sodass deine Daten nicht mit deiner Apple ID verknüpft sind. Wir sind auch Vorreiter in der Nutzung von Differential Privacy, um Verhaltens­muster zu verstehen und gleichzeitig die Privatsphäre einzelner Benu­tzer:innen zu schützen. Wenn du Apple Analysen deiner Gerätenutzung senden möchtest, wirst du durch die erfassten Informationen nicht persönlich identifiziert. Persönliche Daten werden dabei entweder gar nicht erst gesammelt, vor dem Senden an Apple gelöscht oder durch Technologien wie Differential Privacy geschützt. Verfahren wie diese helfen uns, Services bereitzustellen und zu verbessern, aber gleichzeitig auch deine Privatsphäre zu schützen.

White Paper zu Differential Privacy ansehen (PDF)

Datensicherheit

Ohne Sicherheitsschutz­funk­tionen gibt es keinen Datenschutz. Bei jedem Apple Gerät arbeiten Hardware, Software und Services zusammen. Das sorgt für maximale Sicherheit und ein transparentes Nutzererlebnis. Speziell angepasste Hardware wie die Secure Enclave bei iPhone, iPad und Mac unterstützt kritische Sicherheitsfunk­tionen wie Daten­verschlüsselung. Software­schutzfunk­tionen sorgen für die Sicherheit von Betriebssystem und Apps anderer Anbieter. Services bieten einen Mechanismus für sichere und zeitnahe Softwareupdates. Sie unterstützen ein geschütztes App Ökosystem, sichere Kommunikation und Zahlungen und bieten ein sichereres Erlebnis im Web. Apple Geräte schützen nicht nur das Gerät und die darauf gespeicherten Daten, sondern das gesamte Ökosystem, inklusive dessen, was du lokal, in Netzwerken und mit wichtigen Webdiensten machst.

Weitere Infos zur Sicherheit der Apple Plattformen